Assange-Anhörung: Richter gestattet "Tweets"

Recht, Politik & EU Während der Anhörung des Wikileaks-Gründers Julian Assange erlaubte der zuständige Richter ausdrücklich das Verfassen von Twitter-Mitteilungen aus dem Saal. Dieser Schritt wird als Meilenstein für die Pressefreiheit angesehen. mehr...

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mag ich nicht.
 
Tolle Entscheidung! Hätte ich nicht mit gerechnet.
 
Twittern ist keine "Liveübertragung" und auch kein "Mitschnitt", sondern nur eine veröffentlichte Textnachricht und damit nicht verboten.
 
@rallef: Nimm eine gute Spracherkennung, schreib eine Software die die Aufnahmen direkt in Text umwandelt, passend für Tweets formatiert und zack kannst jedes Wort mitverfolgen^^. Aber mans kannst auch einfach bleiben lassen :D
 
@rallef: Speech2Tweet(Android App, gibt bestimmt auch noch andere). Nicht wenige Reporter benutzen sowieso schon Speech2Text Programme, um ihre "Diktiergerät"-Interviews und auch Filmaudio-Aufnahmen in textuelle Form zu bringen. Nur ne Sache von nen paar Tagen Programmierung, dass ganze so rumzufriemeln, dass jede gesprochene Wort aus nem Gerichtssaal auf Twitter landet.
 
Wenn die Zeitungen und winfuture die tweets denn mal gelesen hätten.. dann hätten sie schon gewusst das assange nicht frei kommt
 
@wolle_berlin: Das Gerichtsurteil besagte aber dass er frei kommt, und so wurde auch berichtet. Der Widerspruch aus Schweden kam erst knapp zwei Stunden später als die Gerichtsverhandlung schon vorbei war und hat somit garnix mehr mit den Tweets die während der Sitzung gepostet wurden zu tun.
 
@lutschboy: die schweden hatten 2 std zeit und solange hätte die zeitung warten müssen bevor sie schreiben "er ist frei". und die schweden haben sich innerhalb von 2 std gemeldet
 
@lutschboy: Julian Assange befindet sich nach wie vor in Untersuchungshaft, da gegen seine Freilassung auf Kaution Berufung eingelegt wurde. Die britische Zeitung "The Guardian" machte diesbezüglich eine überraschende Entdeckung: nicht, wie ursprünglich angenommen, die Schweden, sondern die britischen Behörden hätten Berufung eingelegt, so die Behauptung der Reporter.
 
Wie finde ich die Journalisten denn bei Twitter?
 
Warum wird denn überall angegeben, Assange sei der Gründer von WikiLeaks? Klärt mich auf, falls sich da inzwischen mal was geändert hat, aber eigentlich ist er nur Sprecher und Hauptkoordinator, aber nicht Gründer.
 
@Chrissik: Gegründet wurde WikiLeaks 2006 nach eigenen Angaben von chinesischen Dissidenten. Wer dahinter steckt wurde nie gesagt. Es wird aber allgemein angenommen, dass Assange doch einer der Gründer ist. Er selbst bestreitet dies aber. Was aber zwischenzeitlich klar ist, dass er das Sagen bei Wikileaks hat, dies haben zahlreiche ehemalige Aussteiger bei Wikileaks bestätigt. Siehe dazu z.B. die zahlreichen Interviews mit Daniel Domscheit-Berg, einer der Aussteiger. Es gibt sie auch von anderem Aussteiger. Daniel Domscheit-Berg will in naher Zukunft ein Buch veröffentlichen, dass angeblich mehr Licht, oder wie er es nennt, mehr Transparenz in die Strukturen von Wikileaks bringt.
 
@Ruderix2007: Also isser doch nicht DER Gründer, und vermuten usw kann man ja viel^^ lieg ich doch richtig :)
 
@Chrissik: Da man es ja nicht genau weiss, liegst du genauso falsch wie richtig! Aber du hast das Recht für dich persönlich es so auzulegen, dass du recht hast. Nur darfst das nicht öffentlich als eine Tatsache auslegen, denn dann liegst du evtl. ja falsch.,-) Edit: Vieleicht sollte man es einfach mit Logik angehen, wenn er kein, oder der Gründer ist, warum hat er dann das Sagen? In einer gleichberechtigter Umgebung gibt es keinen Chef.
 
@Ruderix2007: jeder, der mit der angeblichen Wahrheit Geld verdienen will ist ein Heuchler! So auch dieser möchtegern Autor Berg!
 
@espresso.: Womit verdienst Du denn Deine Brötchen? Transferleistungen von Papi, der Arge?
 
@rallef: ich hab mit Wahrheit nichts am Hut :)
 
es waren übrigens britische Behörden die Berufung eingelegt haben, nicht schwedische (berichten zumindest britische Zeitungen)
 
@mod666: Würde mich auch wundern, wenn ausländische Behörden bei Verhandlungen in England ein "Mitspracherecht" hätten. Wo kommen wir denn da hin ;)
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