JMStV: IT-Branche fordert überarbeiteten Entwurf

Recht, Politik & EU Der IT-Branchenverband BITKOM hat angeregt, das Scheitern der Neuregelung zum Jugendschutz für eine Weiterentwicklung des aktuellen Gesetzesvorschlags zu nutzen. mehr...

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Na also, haben doch selbst genug Möglichkeiten aufgezählt die es bereits gibt, wozu also noch die Forderung nach einem überarbeiteten Staatsvertrag? Eltern die jetzt schon drauf pfeiffen was ihre Kinder so im Netz treiben trotz jeder Menge kostenloser Möglichkeiten werden auch drauf scheißen wenn der Staat das deutsche Internet etikettiert und gefesselt hat und eigene Software anbietet.
 
@lutschboy: wie du schon sagst, es sind kostenlose Lösungen da, also verdient dabei kein Mensch mehr was. Sollte die Idee jedoch umgesetzt werden, wird es zig Möglichkeiten geben für alle mit zu verdienen.
 
Den Kindern isses eh egal wo Sie Ihre tägliche Dosis Gewalt,Musik und Pron her bekommt.
 
Warum sollen Webseitenbetreiber auf Kinder rücksicht nehmen, wenn diese eigentlich mit einem ISP eh keinen Vertrag abschließen dürfen? Solange die Eltern einen Vertrag mit diesem abschließen ist deren verdammte Pflicht dafür zu sorgen, das die Bälger nichts unschönes an den Rechnern machen.
Aber nein, Vater Staat muss ja zensierend eingreifen. Abmahnanwälte haben ja auch schon so wenig zu tun.
 
@darron: Diese Argumentation hinkt leider. Klar, es ist nicht die Pflicht der Webseitenbetreiber, aber nur weil Kinder keinen Vertrag bei einem Zugangsanbieter abschließen können heißt das nicht, dass sie keinen berechtigten Zugang haben. Es gibt ja auch noch öffentlich zugängliche Terminals und gerade hier wäre eine einheitliche Jugendschutzlösung wünschenswert. Außerdem ist das Grundprinzip des Internets, dass die Inhalte für alle da sind. Da kann man dann nicht einfach sagen, dass Kinder da nichts zu suchen haben
 
@zwutz: nein, der Vergleich hinkt nicht. Zuhause sind die Eltern dafür verantwortlich. Punkt. Was die Kids unterwegs auf ihren Smartphones anstellen, unterliegt ebenfalls der Verantwortung der Eltern. Jugendschutzlösungen in Icafe's sollte man ruhig einsetzen. Was will man in solchen Etablissements auch sonst machen, bei den ganzen verseuchten Kisten..
 
@darron: Nichts für ungut aber es liegt auch in der Pflicht der Eltern den Nachwuchs über den Gebrauch der neuen Medien aufzuklären. Darüberhinaus sehe ich es schon fast als fahrlässig an Kindern schon in den jüngsten Jahren einen PC vor die Nase zu setzen. Medienkompetenz gut und schön aber die kann sich der Nachwuchs auch problemlos aneignen wenn er den ersten PC mit 14-15 Jahren erhält. Davor sollten Kinder ihre Freizeit doch eher im Freien mit Freunden verbringen und so ihre Sozialkompetenzen stärken (Auch wieder so ein Punkt zu dem die Eltern sich eigentlich auch verplichtet fühlen sollten).
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