Kritik an Chrome OS: "Careless Computing"

Andere Betriebssysteme Richard Stallman, Gründer der Free Software Foundation, hat vor Googles kommendem Betriebssystem Chrome OS gewarnt. Der Suchmaschinenbetreiber ist dafür verantwortlich, dass die Nutzer "sorglose Datenverarbeitung" (careless computing) betreiben. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
hat ja schon ein bisschen recht. alles überall in fremde hände zu geben ist leider kein guter trend :(
 
@arednor: Es ist halt günstig und einfach und da denkt der Mensch meistens nicht mehr weiter...
 
@arednor: Es ist mit den Daten wie mit der Pizza. Ein Bringdienst ist halt bequemer als die gewünschte Ware abholen zu müssen. Warum sollte man also nicht fragen ob jemand Dinge selbst bringt, dann muss man nicht erst danach suchen.
 
@arednor: Du hast zwar recht. Allerdings liegt es dochbei einem selbst ob man jetzt Chrome OS oder etwas anderes benutzt. Und ausserdem ist es doch auch von Vorteil wenn ich aus jedes Dokument das meine Firma verwendet zugriff hat egal ob in der Bahm im Bus oder sonstwo. Das ganze ist natürlich nur solange von Vorteil wenn man keine internen Memos über ausländische Politiker dort speichert sondern nur Dateien die man unterwegs brauchen KÖNNTE...
 
@arednor: Wobei das beschriebene amerikanische Recht wirklich unpraktisch für eine solche Lösung ist. In Deutschland schaut das ja wieder anders aus. Und da sonst alle von Klimablabla und Umwelt retten etc. reden, das Auslagern von Rechenleisung auf Server ist wesentlich effizienter, als daß jeder einen Rechner bei sich zu hause stehen hat. Selbst Bürorechner werden durchnischttlich nur acht Stunden am Tag genutzt, diese Rechenleistung ist also 2/3 des Tages verschwendet. Bei einer Wolke steht sie bei Bedarf zur Verfügung und erfüllt einen Nutzen. Die Wolke ist also wesentlich ökonomischer und ökologischer, einzig der Datenschutz ist ein Wermutstropfen, über den allerdings durch die viele Paranoia nicht vernünftig diskutiert werden kann.
 
Die Kritik ist nachvollziehbar. Seit dem der PC der breiten Masse zur Verfügung steht, haben wir es verstanden unsere Daten lokal zu speichern. Und das hat doch gut geklappt - sicherlich gibt es bis heute immer wieder Vorfälle in denen Daten nach einem Crash einfach weg sind, ob Private oder Geschäftlich ist ja egal.

Nun sollen wir aber alles was uns beschäftigt, egal ob Memos, Bilder, Briefe oder sogar die Steuererklärung ausschließlich online archivieren? Warum? Ist der Nutzen wirklich größer als das Risiko völlig gläsern zu werden?
 
@D2Blue: ich finde auch das die lokale speicherung sinnvoller ist, gerade in zeiten wo hacken zum sport wird, klar hat google sichere server, aber wenn, und das wird passieren, trotzdem mal einer durchkommt hat er nicht nur die daten von einem computer sondern die von allein chrome os benutzern, außerdem kann man nichmal sichergehen ob nicht in nem dunklen büro einer sitzt der sich den ganzen tag private fotos von kleinen mädchen anguckt, die gerade von papa "in die cloud" geschickt wurden...
der nutzen ist nicht größer, aber google hat was in der hand das dir gehört, das macht er für google sehr attraktiv, und dir als verbraucher wird das dann als sorgenfrei verkauft, wobei ich den sinn dahinter noch nicht so ganz verstanden habe.

die daten auf die ich überall zu greifen muss habe ich in nem virtuellen laufwerk (dropbox oder derartiges), das liegt verschlüsselt auf dem server, ich kann drauf zugreifen von wo ich will, aber warum soll ich meine programme, und steuererklärungen online hinterlegen? vllt bin ich da altmodisch, aber ich verstehs echt nicht :D
 
@D2Blue: Ich habe diese Taktik sowieso nie verstanden. Warum wichtige Daten auslagern?!
Es birgt doch so schon ein großes Risiko, wenn man wichtige Daten hat, aber diese ins Nirvana auszulagern, das ist doch total unsinnig. Und genau das was hier angesprochen wird,war mein erster Gedanke. Was, wenn Firmen die Daten einfach nutzen, Passwort hin oder her, alles ist knackbar. Und in den USA, sogar ganz legal. Brauchen wir diese "Gläsernheit" denn wirklich?! Was bringt einem das?
 
@dank1985: "alles ist knackbar" - so pauschal würde ich das nicht sagen. Eine gute Verschlüsselung ist selbst mit Supercomputern nicht in akzeptabler Zeit knackbar. Davon abgesehen bietet die Onlinespeicherung durchaus Vorteile für wichtige Daten. Um eine wirklich hohe Datensicherheit zu gewährleisten, muss ein enormer Aufwand betrieben werden. Was bringt das tollste Backup, wenn es sich im selben Gebäude wie das Original befindet? Ein Brand/Naturkatastrophe/ whatever und ALLES ist weg. Daher ist es sinnvoll, Daten auszulagern. Ob man dies in eigenen Einrichtungen oder auf Googles Servern tut ist eine Frage des Geldes.
 
@web189: Wenn Du Deine Daten in MEINER Cloud mithilfe MEINE App mit MEINEM Verschlüsselungsalgorythmus verschlüsselst - wer hat dann die Kontrolle über die Daten?
 
@rallef: Dann bringt eine Verschlüsselung logischerweise nichts. Wenn ich allerdings selbst meine Daten verschlüssele und sie dann in deiner Cloud sichere, dann bin ich definitiv auf der sicheren Seite.
 
@web189: Wer tut das schon, die Cloud ist doch sicher und verschlüsselt. Oder Du fliegst raus, weil Du Dich nicht an die Regeln hältst - wir unterstützen doch keine Terroristen..
 
@D2Blue: Stimme dir zu. Aber Betriebssysteme, Daten usw. können nicht verlorengehen, wenn man regelmäßig Backups bzw. Kopien auf externen Festplatten durchführt. Wer seine Arbeitsfestplatte dazu noch klont, der ist auf der absolut sicheren Seite. - Ich werde meine Daten niemals irgendwo im Internet lagern. Mit Sicherheit wird es Hackern gelingen, an solche Daten heranzukommen. Die Frage ist auch, ob in den Rechenzentren, bei der Vielzahl von Daten aus aller Welt, alles reibungslos abläuft. Kein Vertrauen!
 
An sich ist das Konzept alles andere als schlecht und gerade für Firmen mit vielen Außendienstmitarbeitern geradezu prädestiniert. Natürlich müßten die Firmen in der Lage sein selber entsprechende Server zu betreiben auf die andere keinen Zugriff haben, aber sowohl aus Sicht des Datenschutzes als auch des Supports ist ChromeOS ein klarer Fortschritt zu normalen Notebooks.
 
@Johnny Cache: seh ich auch so
 
@Johnny Cache: Ein klarer Fortschritt für WEN ? Oberflächlich betrachtet für den Nutzer, ok. Aber in Wirklichkeit nutzt es ausschließlich dem Unternehmen, in diesem Fall Google. Selbst wenn man hier in Deutschland die Rechte an seinen Dokumenten behaltend darf würde ich meinen A*sch drauf verwetten, daß ein wirtschaftliches Unternehmen wie Google nun mal eins ist seinen Nutzen aus diesen Daten, Dateien, whatever zieht. Reicht ja schon aus, wenn diese Crawler, die Webseiten indizieren, auch mal schnell durch die Serverfarm gejagd werden. Für mich ergeben sich da nur Nachteile für den Endverbraucher, da man sich doppelt und dreifach überlegen muß welche Daten und Dokumente ich in der Cloud abspeichern sollte. Auch dein Surfverhalten, etc. kann noch leichter protokolliert werden. Also keine Ahnung wie man sowas gut finden kann, nur weil man sich die kleine Einrichtung eines lokalen Backups sparen möchte. An den Kosten kann es wohl kaum scheitern, wenn man sich die Größe und den Preis von externen Platten anguckt.
Die einzigen Argumente, die für die Cloud sprechen sind Faulheit und Bequemlichkeit.
 
@Johnny Cache: In gewissen Punkten magst du Recht haben, dennoch wirst du wohl kaum eine Firma finden, die sich auf Chrome OS einlässt. Und dafür gibt es weit mehr als eine handvoll Gründe...
 
@Apolllon: Cloud allein heißt ja noch lange nicht Google, sondern schlicht und ergreifend irgendwo auf Servern. Und ich wüßte eigentlich nichts was gegen ChromeOS sprechen würde, sofern man alle nötigen Anwendungen der Mitarbeiter auch entsprechend abbilden kann. Jeder der schon mal das Theater mitgemacht hat wenn einem Mitarbeiter das Notebook gestohlen wurde wird verstehen was ich mit den Sicherheitsaspekten meine. Und einfach eine beliebige unkonfigurierte Kiste rausschicken zu können ist auch ein verdammt dickes Plus.
 
@Johnny Cache: In unserer Firma bieten wir ebenfalls einen Fernzugriff aufs Rechenzentrum an. Von daher kenne ich nicht nur die vielen Vorteile, sondern sehe auch genug Schattenseiten, um behaupten zu können, dass das für viele Firmen nicht die optimalste Lösung ist. Und ganz besonders bei ChromeOS dürfte sich das Interesse der Firmen starkt in Grenzen halten: Fehlende Kompatibilität zu Programmen, langsame Internetverbindung in einigen Regionen, Verwaltungsaufwand bzw. Umstellung der Mitarbeiter auf neues System, Google die "Datenkrake",...
Auch wenn ich selbst nicht so kritisch gegenüber google bin, weiß ich doch, dass die meisten Firmen lieber dicht machen würden, wie ihre Daten bei google abzulegen. Das wird sich so schnell auch nicht ändern...
 
Ist ja nicht nur Google, auch MS will sich laut Ballmer vollkommen der Cloud hingeben, aber da hat man (hoffentlich) wenigstens noch die Möglichkeit Daten lokal abzulegen.
 
@oesi: Nix dagegen wenn das OS in der Cloud ist aber meine Daten will cih schon selber auf MEINER Festplatte haben. So wärs wenigstens ein anehmbarer Kompromiss ...
 
@something: Genau mein Gedanke. Ich verstehe es auch nicht, wie man wichtige Passwörter auf einem Server speichert. Es ist ja immer ein funktionierender Internetanschluss vorausgesetzt und das in dem Land wo man gerade ist nicht Zensiert wird. Mir ist das ganze nicht geheuer.
 
Einerseits hat er Wirklich recht. Persönliche Daten in fremde Hände geben ist ziemlich bedenklich.Andererseits ermöglicht es auch viele tolle Dienste. Ich denk grad Spontan an Dropbox, eine online festplatte die ich schon länger benutze. Für Persönliche daten mag sie nicht geeignet sein. Aber für meine Arbeitsblätter und Formelsammlungen aus der Uni ist es perfekt weil ich ständlich und überall auf diese Unterlagen zurückgreifen kann ohne große Konsequenzen bei Datendiebstahl befürchen zu müssen.
Die Leute müssen halt lernen mit den neuen Medien ordnungsgemäß umzugehen. Ein Offline PC als Virenschleuder ist auch nicht gerade verantwortungsvoll.
 
Recht hat der Mann. Mir ist auch schleierhaft, wieso alle von der Cloud schwärmen. Das ist wirklich mehr als nur dumm. Fragt sich nur, ob man in ein paar Jahren noch die Wahl hat...
 
Chrom OS wird ausserhalb Zentral-Europas gänzlich unbekannt bleiben. Es gibt sogar EU Länder, da hat nur jeder 15. Person einen Internetanschluss und nur jedes 50. Szenen-Café freies W-LAN. Da boomen sogar die Internet-Cafés mehr ;) Viele Google Manager leben halt in einer Traumwelt...
 
@AlexKeller: ui dann wird ja Chrome OS weltweit ein höherer Marktanteil gewinnen als Apple, nette prognose eigentlich für ein neues System :)
 
@AlexKeller: Gerade in Ländern in denen nicht jeder einen eigenen Internetanschluss hat sind Netbooks mit Chrome OS praktisch. Denn in diesen Ländern versuchen Lokale ihre Kunden mit freien WLAN zu locken und so kann man unterwegs immer online sein. In Kambodscha beispielsweise gibt es sogar in Super Märkten WLAN Hotspots. In Malysia hatte ich sogar in einem öffentlichen Lininebus kostenfreies WLAN.
 
Mein scharfer Senf dazu:/Privat/ Pro Cloud: Videos, Musik, Terminkalender, e-mails und ausgewählte Bilder. Contra Cloud: Briefe, Notizen, eigene Musik/Videos/Bilder, Applikationen, Projekte, Datenbanken und Passwörter.
 
@AlexKeller: Sehe ich nicht so. Ich habe so gut wie alles in der Cloud gespeichert. Warum? Weil es mehr und mehr darum geht, auf einer grossen Zahl von internetfähigen Geräten einen einheitlichen Datenbestand zu haben. Meine Notizen werden zwischen Smartphone und Laptops synchronisiert, ein Zugriff vom Arbeitsplatzrechner ist ebenfalls möglich. Da nutzen USB-Sticks oder andere Lösungen nichts.
 
@Alter Sack: ich habe einfach bei solchen Diensten wie Evernote & Co. gewisse Hemmungen.. vielleicht bin ich einfach noch zu kritisch. Andersrum ist die Cloud bei mir im Geschäftsleben schon lange Alltag!
 
@AlexKeller: Alex, mal ehrlich - wieviele User haben Angebote wie Dropbox, LastPass, Evernote oder Google Docs? Glaubst Du echt, die haben ihre Systeme nicht narrensicher dichtgemacht? Die Daten sind doch teilweise selbst auf deren Systemen nicht zu entschlüsseln, weil sie bei Dir auf dem PC verschlüsselt und entschlüsselt werden. Und nur der Benutzer hat den Schlüssel!
 
@Alter Sack: Ich glaub auf jeden Fall, dass alle in den USA gehosteten Systeme eine Hintertür für die NSA eingebaut haben. Kritiklose Anwender wie Du sind ein Traum für jeden Geheimdienst.
 
@AlexKeller: Du kannst in der Cloud wie am lokalen Rechner den Anbieter, der deine Daten verarbeitet frei auswählen. Wenn du Angst davor hast, solltest du dir mal überlegen, ob es wirklich so ein Unterschied zwischen der Cloud und einem lokalen Programm gibt. Du vertraust deinem lokalen Programm auch, dass es keinen Unfung mit deinen Daten treibt, zumal du wahrscheinlich online bist, wenn du auch ein lokales Programm ausführt, um mögliche Updates zu installieren oder nebenher etwas online zu erledigen. Vor kostenlosen Cloud-Diensten/lokalen-Programmen wäre ich aber auch vorsichtig, da wird das Geld mit den Daten oder den Nutzern verdient.
 
Troll. Der muss das ja nicht verwenden, aber der sollte Leuten, die es verwenden wollen, ihren Spass lassen.
 
@Kirill: jeder der es unbedingt will wird sich durch den eh nicht abbringen lassen, aber Leute die sich nicht ganz sicher sind können sich hier noch eine Meinung bilden. Kurz meine: Ich halte sehr viel vom Unternehmen Google weil sie viele Innovationen auf den markt schmeißen, aber als ich von der Idee des Betriebssystems gehört habe war ich schon skeptisch und ohne Möglichkeit was lokal zu machen kommt mir das nicht ins Haus :-D
 
@Kirill: Ein Troll ist er nicht. Aber es ist Richard Stallman, und der war immer schon ein wenig paranoid. Und wie bei so vielen anderen verstärken sich die prägenden Eigenschaften mit dem Älterwerden...
 
@cgd: Jemand, der aus Paranoia Paranoia schürt, ist von einem Troll auch nicht weit entfernt. Bevor man gegen etwas ist, sollte man sich eine fachkundige Meinung bilden.
 
@Kirill: Hat er es jemandem verboten? Und du sprichst von Paranoia
 
Stallman ist eh der Obernerd schlechthin. >>> http://www.youtube.com/watch?v=9sJUDx7iEJw
 
@I Luv Money: OMG. Aber ich dachte erst es wäre "Stallman eating" :D Verrückter Typ
 
Tjaaaa, warum könnte Google Interesse an bestimmten Daten haben? Als Tip: weil Google ein Menschenfreund ist und alles deswegen verschenkt ist nicht die Antwort ;)
 
Meiner Meinung nach wird lokales abspeichern von Daten noch lange ein große Rolle spielen. Wenn Google nicht wenigstens eine Möglichkeit zur lokalen Speicherung (Ob auf HD, Sticks usw.) einbaut, sind sie selbst schuld und machen sich dann sowieso eine Menge vom eigenen Geschäft kaputt. Außerdem glaube ich auch nicht dass jeder Nutzer, der auch Photos in seine Dokumente einbaut immer wieder wie ein blöder wartet weil die ja Up- und Downgeloaded werden müssen.

Für mich: Mindestens 10 Jahre zu früh...
 
Hoffentlich verschwindet dieser Dreck schnellst möglich in der Versenkung.
 
Für Cloud-Anbieter isses natürlich praktisch, sorgt das natürlich an allen Ecken und Enden für Abhängigkeiten beim Anwender. Nix is mit Hoheit des Benutzers. Gibts neue Versionen der Software, wird die durch die Cloud gepumpt, egal ob ich das will oder nicht, ich muss mit der neuesten Version arbeiten und wenn mir die Bedingungen nicht mehr passen, zu denen ich mich am Anfang beim Systemerwerb verpflichtet habe, weil der Anbieter sie nach gut Dünkten ändern kann, dann habe ich auch ein Problem. Ich kann dann das System nicht mehr nutzen... und meine Daten sind sicher nicht physich aus der Wolke zu löschen... alles viel zu viele Wackelkomponenten die man nie aufklären kann und wird.
 
@Rikibu: wenn alles nach Plan läuft, starte ich in einem Jahr auch einen Cloud Dienst. Dieser Dienst richtet sich an Unternehmen, nicht aber an Privatpersonen mit privaten Daten. Datenschutz müsste bei beiden Zielgruppen gewährleistet sein. Mir ist aber das Risiko "Private-Daten" zu hoch und zu wenig kontrollierbar, auch kann man mit Unternehmen längerfristige Supportverträge abschliessen, so dass man schlussendlich eine Risikominderung hat (auch was längerfristige Investitionen angeht).
 
@AlexKeller: Naja, ganz nüchtern betrachtet ist das doch alles haltloses Gefasel, von wegen längerfristiger Support bei Langzeitverträgen usw... Ich will mich weder als Privatperson noch als Firmenverantwortlicher, der ich auch bin, möglichst nicht an Verträge oder Support-Irrsinn binden, nur für den Fall ich könnte es brauchen. Ich zahle für Support wenn er tatsächlich in Anspruch genommen wird. Deine ehrgeizigen Ziele in allen Ehren, allerdings bleibt beim cloud basierten Dienstleistungen-ausgliedern im Schadenfall immer alles an mir hängen, weil ich mit meinem Kopf und meiner Firma für die Nicht-Erreichbarkeit der Wolke hafte. Den großen Wolkenanbietern geht da kein Image verloren, mir als Inanspruchnehmer jedoch schon, weil ich für den Kunden der erste Ansprechpartner bin. Und jüngste Meldungen zeigen ja, dass es keine wirkliche Risikominimierung und eine 100% Erreichbarkeit der Wolken gibt, das hat Microsoft doch bewiesen. Dann wird beteuert, oooh es tut uns leid, das passiert nie wieder, aber das ich dadurch Ärger mit meinen Kunden haben könnte usw. und evtl. für Ausfälle haften muss, das interessiert die Wolkenbetreiber nicht... wieso sollte ich also so eine Abhängigkeit wollen?
 
Firmen werden eh nicht auf Cloud setzen. Und PC Freaks auch nicht. Das werden nur Leute kaufen die kein Plan vom Internet haben und die werden auch nicht viel am PC machen, also waaaaaaaaayne
 
@wolle_berlin: Du weisst aber schon, dass mittlerweile selbst grosse Firmen Google Docs nutzen, oder?
 
@Alter Sack: ja google selbst
 
Für Jemand der mit persönlichen oder geschäftlichen Daten verantwortunvoll umgeht ist es unmöglich eine Cloud in der jetzigen Form zu nutzen
 
Ich lehne es ebenfalls ab Daten aus der Hand zu geben und in der Cloud zu speichern. Ein gangbarer Weg wäre allerdings wenn ein Softwarehersteller so eine Cloud-Software mal am Markt zum Kauf anbieten würde. Dann könnte jedes Unternehmen seine eigene Cloud betreiben und alles wäre in Butter. Aber das bringt natürlich nicht so viel Geld wie das Datenhosting in der Cloud. Wenn Google wirklich so toll und "gut" ist wie sie selber behaupten. sollten sie ihre Cloud-Dienste mal als Softwareprodukt zum Selbsthosten anbieten.
 
@DennisMoore: Diese Möglichkeit versucht ja MS mit seinen Cloud-Produkten zu ermöglich. Das Weboffice, kann man ja auch selbst auf einem Server hosten. Für mich im Unternehmen der bessere Weg, auch wenn ich selbst Infrastruktur zur Verfügung stellen muss. Das ist eben der Punkt an dem ich ihnen Recht gebe, als sie sagten, dass Google den Buisenessbereich nicht verstehen würde.
 
@Knarzi: Ja, Microsoft macht das vielleicht. Aber Google sicher nicht. Und das obwohl man mit ChromeOS + eigenem Clouddienst + Google Docs usw. eine gute Businesslösung haben könnte. Aber Google sammelt halt gern Daten und das entgeht ihnen dann.
 
Software as a service, scheint ja einigen ziemlich Angst zu machen. Daten der Cloud anvertrauen, dort kann ja alles mit ihnen passieren, da greift man lieber zum lokalen System und installiert sich lokale Software, dass ist ja dann was völlig anders. Dabei könnt ihr gar nicht kontrollieren, was eurer Word eigentlich mit euren Daten macht, ihr vertraut Word einfach. Ich frage mich, ob die Leute auch so reagiert haben als die ersten Wasser- und Stromanschlüße verlegt wurden. Wahrscheinlich gab es auch Leute, die ähnlich wie hier reagiert haben: Was ein Strom- und Wasseranschluß, dass kommt mir nicht ins Haus. Da hol ich lieber weiter mein Wasser aus dem Brunnen und betreib mein Radio mit Batterien, da weiß man noch was man hat. Mit so nem Anschluß, da wissen die ja wieviel Wasser man verbraucht und wer weiß ob der Lieferant nicht plötzlich die Zufuhr kündigt. Wenn es zuviele von solchen Leuten gebe, würden wir heute noch in Höhlen wohnen. Aber ist ja in Ordnung, jeder hat das Recht auf seine persönliche Meinung, aber es gibt kein Recht auf persönliche Fakten.
 
@Yogort: Wenn ich vertrauliche Daten besitze, dann vertraue ich einem Windows System mit Word, dass niemals das Internet gesehen hat, mehr, als Chrome OS mit einer Dauerverbindung. Selbst wenn Word Dateien auswerten würde, könne es dennoch nicht nach Hause telefonieren.
 
@davidsung: schon bemerkt, dass du im Internet bist :D ?
 
@Yogort: Leider besitze ich keine vertraulichen Daten... leider. :(
 
@Yogort: Das Entscheidende ist, einfach alle Zügel aus der Hand zu geben. Angenommen, mein lokales System, welches evtl. kompromittiert wurde, ist quasi von außen für dritte unbefugte zugänglich. Hier weiß ich, wer der Schuldige ist, nämlich der Anwender, ich kann gezielt reagieren, kann selber Maßnahmen ergreifen, indem ich Sicherheitsrichtlinien verschärfe, Anwender schule usw. usw. Was passiert, wenn eine Wolke kompromittiert wird? Dann hat einer Zugriff auf einfach ALLES... will ich das wirklich wollen? Und wer zum Henker haftet für Datenverlust, Diebstahl, usw.? Google? Microsoft? Wer haftet für Verdienstausfall? Wenn in meinem Unternehmen ein Mitarbeiter sorglos gearbeitet hat und somit Daten oder gar Geld verloren ging, kann ich da eher agieren und entgegensteuern, als wenn ich einen Langzeitvertrag mit Google, Amazon oder Microsoft habe, welche sich wenns brenzlig wird, hinter ihren verschwurbelten AGB verstecken... Dann gibts nur Beteuerungen dass sowas nie wieder passiert und das wars dann, bis zur nächsten Panne die dann ganz sicher passiert. Und es gibt zudem auch Branchen, die müssen nicht ins Netz, die sind sehr wohl auch offline produktiv. Dieses ganze Gewolke da ist einfach nur eines, eine Gefährdung der work-life Balance... produktiver ist man dadurch auch nicht, es verursacht erstmal nur Kosten und ob es sich unterm Strich rentiert, erfährt man erst nach mehreren Jahren...wirkliche Pro Argumente fehlen mir derzeit, das ist alles nur hohles Gefasel um einen künstlichen Bedarf noch künstlicher zu begründen, den eigentlich kaum einer wirklich hat.
 
Der soll sich mal nicht so anstellen....

Ich z.B. habe schon alles wichtige in der Cloud.. mir fehlt nurnoch google Chrome OS
 
Chrome OS ist ein meinen Augen ein ein weiterer, wenn auch bisher der geschickteste Versuch von Google das Verhalten der Nutzer im bzw. via Web auszuspionieren. Konnte man bisher nur Rückschlüsse aus den Surfgewohnheiten ziehen, so könnte Chrome OS noch tiefere Einblicke erlauben. Zumal Google mit der Wlan-Datensammlung bei Street View bewiesen hat in welche Richtung die Interessen gehen. Und wie im Artikel bereits beschrieben, was ich aus der Hand gebe steht nicht mehr unter meiner Kontrolle. Zumal das ganze nationale und europäische Grenzen überschreitet. Der Himmel weis welch dunkle "Wolken" da aufziehen.
 
Chrome OS ist nur ein Betriebssystem mit einer neuen Philosophie über die Nutzung von mobilen Computers. Ob und was man damit macht, bleibt jedem selbst überlassen. Sicherlich würde ich meine persönlichen Gedanken und Vorlieben nicht in der Cloud speichern, jedoch aber Daten, die ohnehin zur Veröffentlichung gedacht sind und auf die ich immer Zugriff haben möchte. So könnte ich es mir durchaus vorstellen, meine Webseite nicht mehr auf mehreren Rechnern lokal zu bearbeiten um dann nicht mehr zu wissen, welches die aktuellste Version ist, sondern dies in der Cloud erledigen, bevor die finale Version einer Seite online geht. Das Problem der Desensibilisierung im Umgang mit persönlichen Daten besteht bereits seit dem Erfolg großer sozialer Netzwerke.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles