WAZ-Gruppe bietet Anlaufstelle für Whistleblower

Internet & Webdienste Vom Erfolg von Wikileaks inspiriert hat die WAZ Mediengruppe ein eigenes Portal geschaffen, über das vertrauliche Dokumente und Dateien eingesendet werden können. Das anschließende Vorgehen unterscheidet sich jedoch von Wikileaks. mehr...

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Nachbar Egon hat die Zeitung von der Erna aus dem Briefkasten gefischt. Das möchte ich gerne melden - also whistleblown. Ach, blas mir doch einen.
 
3. Absatz, "einen einen". Zum Topic... Wenn die das ned veröffentlichen wollen, wo ist dann der Sinn? Wenn jemand Dokumente oder was auch immer hat, wozu dann eine Recherche? Mir entzieht sich gerade ein wenig der Sinn des Ganzen. Hilfe? ^^
 
Sorry derwesten.de, aber investigativer Journalismus ist nicht euer Steckenpferd
 
@futufab:"investigativer Journalismus", genau den Gedanken hatte, habe ich auch. Wenn man mal auf die Seite geht und den Beitrag liest, den Herr David Schraven als Kommentar abgegeben hat,...sein Wort in Gottes Ohr.
 
@futufab: Deswegen suchen sie ja Leute, die die eigentlichen Geschichten für sie finden und aufdecken.
 
@Müllprinz: Eben, weil bei denen die Journalisten weggrennen oder gekündigt werden bzw. die Honorare gekürzt werden bzw. wurden. Und selbst wenn, derwesten, wenn es den online nicht mehr geben würde, ... fällt keinem auf.
 
So generiert man Umsätze.
 
@Müllprinz: wieso?
Umsatz kommt erst durch Zeitungs/Informationsverkauf
 
@tiki.toshiba: allein schon die erwähnung whistleblower zu sein oder ihnen gar eine plattform zu bieten... steigert den wert der domain, des firmennamens. teilweise findet es die journaille nun schick (wir waren ja schon immer auf eurer seite..!) andererseits bleibt denen nicht anderes übrig: denn sie verlieren durch movements wie wikiLeaks zurecht immer mehr an glaubwürdigkeit.
 
lol... jetzt springt jeder auf den scheiß wikileaks zug auf...
 
@Ludacris: War doch klar, jetzt will jeder was vom Kuchen ab. Demnächst dann noch irgendein Wikileaks-Song...
 
@Hennel: Genau... "hey hey wiki, hey wiki hey - wir bringen alles raaaaus.... hey wiki hey.... *träller*"
 
@Ludacris: Dem aufmerksamen Leser wird hier ein kleiner Unterschied zu Wikileaks auffallen, der aber sehr sehr wichtig ist. Na, findeste den?
 
Ich finde das Angebot richtig. Allerdings ist das mit Wikileaks nicht zu vergleichen. Es werden nicht einfach eingesandte Dokumente ohne echte Prüfung veröffentlich, sondern es werden Informationen gesammelt, die zusammen mit eigenen Recherche-Ergebnissen zu einem Gesamtbericht unter Namensangabe des Redakteurs veröffentlicht werden.
 
@tiki.toshiba: Naja, nenn wirs mal nicht "Redakteur". Vielleicht passt "Schreiber" besser. derwesten.de *muhh*
 
@tiki.toshiba: Das ist zu oberflächlich bedacht. derwesten, als digitale Ausgabe, hat die letzten Jahre ein bissel verpennt, sogar jede menge Leser verloren. Deshalb haben sie Herrn Peper als Digi-Chef eingestellt, der kommt von der Bildzeitung. Ausserdem, gerade jetzt ist ein Artikel auf derwesten zu lesen, mit dieser Neuerung. Man hat die dortige Kommentarfunktion nach 28 Beiträgen geschlossen! Wenn dem derwesten es zu bunt wird mit Meinungsvielfalt, dann machen die das immer so. Sogar Beiträge löschen. Und das nicht zu knapp.
 
@tiki.toshiba: Ich würde dahin niemals diesbezüglich etwas einsenden, wenn ich nicht bestimmen kann wann, wo und wie was damit passiert und das Ganze dann auch noch unter anderem Namen läuft bzw. sich andere damit schmücken sie hätten das recherchiert. Und kontrollieren ob und wohin das weitergereicht wird, weiß ich ja so auch nicht. Z.B. ich erfahre etwas Ungesetzliches in der Bundeswehr, wer garantiert mir dann, das die das nicht weitergeben bzw. so sorgfältig damit umgehen, dass ich im Nachlauf keine Probleme bekomme?
 
WAZ : Ihr solltet die Finger von sowas lassen denn das ist die falsche Baustelle
 
Komisch, wieso hat dann der KT zu Gutenberg-Artikel schon 37 Kommentare au der westen.de?
 
@tiki.toshiba: derwesten ist mit Bodo Hombach eine SPD-Hochburg. Und das wird für ewig so bleiben.
 
Das find ich ne gute Alternative zu Wikileaks. Geht doch. Thumbs up!
 
@DennisMoore: Dokumente gleich in den Müll zu schmeißen oder vom Heißluftballon runterflattern zu lassen ist genauso eine "Alternative zu Wikileaks". Das Ding hat nämlich garnix mit Wikileaks zu tun vom Sinn her außer dass man da auch Daten hochladen kann. Ansonsten konnt man schon immer an alle möglichen Verlagen Dokumente weiterleiten und wurd/wird auch sogar gesetzlich als Informant geschützt, auch wenn sie letzteres im Zuge des Anti-Pressefreihei... äh, Anti-Terrorkampfes durch das BKA-Gesetz mittlerweile etwas ausgehöhlt haben.
 
@lutschboy: Dieses WAZ-Portal bietet einen erheblichen Vorteil gegenüber Wikileaks, der für mich entscheidend ist. Sie veröffentlichen keine "Rohdaten" in Form von Dokumenten, sondern einen aufgearbeiteten Bericht. Einem Normalbürger 250.000 Dokumente, oder auch nur 1000 Stück, auf den Tisch zu knallen ist absolut witzlos und eher schädlich als nützlich. Er wird sie wohl kaum soweit überblicken können dass er sich eine vernünftige Meinung über den Inhalt bilden kann (wie man hier und in anderen Foren gut erkennen kann), es sei denn er hat ein paar Jahre Urlaub und Lust dazu sich das zu geben.
 
@DennisMoore: Ein Bericht ist aber nicht farblos. Er ist nicht neutral. Niemand kann sagen wieviel Wahrheit noch darin steckt. Rohdaten sind eine unverblümte, unbeeinflußte Quelle. Niemand wird gezwungen sich alle Wikileaks-Dokumente anzusehen. Es ist freiwillig. Wer gezielt recherchiert, wird von der Flut auch nicht erschlagen. Außerdem können bei Wikileaks mehrere Verlage Berichte rausbringen die dann die lesen können, die keine Lust daran haben sich durch einen Berg zu wühlen. Ich kann nicht nachvollziehen wieso man nicht unabhängige Berichte eines einzelnen Verlags unabhängigen Berichten diverser Verlage sowie einsehbaren Quellen und dadurch fundierter Transparenz vorziehen sollte? Aber mir ging's in meinem Kommentar eigentlich nur darum dass alles eine Alternative zu Wikileaks darstellt und das WAZ-Portal absolut nichts neues oder einzigartiges ist, sondern das gewöhnlichste der Welt. Schon seit es den ersten Zeitungsverlag gibt kann man anonym Daten/Informationen an diesen abtreten.
 
@DennisMoore: Achja, ich persönlich bin übrigens der Meinung dass es was die "Schädlichkeit" von Informationen angeht total egal ist ob Wikileaks, Bild, Spiegel, RTL oder New York Times - alles kann Trittbrettfahrer oder Menschen auf den Plan rufen die veröffentlichte Informationen für schädliche Zwecke nutzen. In jeder Zeitung wurd über Amokläufe berichtet - diese Informationen gefährdeten zb die Familie des Amokläufers, riefen Trittbrettfahrer auf den Plan usw. Der Bürgermeister von Duisburg erhielt durch die Presseberichte über die Loveparade-Tragödie Morddrohungen. Was soll nun die Konsequenz daraus sein? Wieso ist es bei Wikileaks ein Argument dagegen, bei der übrigen Presse aber nicht, dass Informationen mißbraucht werden können?
 
Hier wird von derwesten.de geschrieben. Von dieser Seite höre ich heute zum ersten Mal. Also ist da nichts besonderes.
 
Das ist doch mal schön! Dann werd ich mal direkt den Abzock-Vertrag einschicken den man zum Austragen der wöchentlichen Käseblättchen wie WAP, Stadtanzeiger etc. unterschreiben soll.
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