Initiative macht gegen Leistungsschutzrecht mobil

Recht, Politik & EU Eine Reihe von Blogs, Organisationen, Medien und Unternehmen haben eine neue Initiative gegen die Einführung des von verschiedenen großen Verlagen geforderten Leistungsschutzrechts gestartet. mehr...

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Informationen nur noch gegen Entgeld bereitzustellen, verschliesst vielen Menschen den Zugang. Eigentlich kann man so ein Gesetz nicht verabschieden, da es gegen das Grundgesetz verstösst... Aber Lobbyisten schaffen ja alles :-S
 
@silentius: Und da Google auch mitmischt werden da wahrscheinlich ein "paar" gute Lobbyisten zu Werke gerufen werden... (nichts gegen Google, hab nichts gegen die.... zumindest nichts das hiflt^^)
 
@Tracker92: Erm Google ist gegen die Einfuehrung eines solchen Gesetzes, das heisst daeren Lobby waere in dem Sinne gut.
 
@iVirusYx: Google hatte ja mal Streit mit Verlagen wegen der Indexierung von Nachrichtenbeiträgen in den Onlineausgaben der Zeitungen. Nicht zuletzt _auch_ deswegen wird Google gegen so etwas wie "Leistungsschutz" sein.
 
@S.I.C.: Es ging mir darum, der erste Kommentar redet über die "dafür"-lobby, der zweite über die "dagegen"-lobby. Und irgendwie scheint da eine Verwirrung vorzuliegen.
 
@silentius: Nein, das verstößt nicht gegen das Grundgesetz. Dennoch ist es ein interessantes Thema mit guten Argumenten für beide Standpunkte. Es geht übrigens nicht einfach nur darum Inhalte (nur) gegen Entgeld bereit zu stellen, das kann auch heute schon ohne weiteres passieren. Aber um das Thema mal aus deiner Sicht aufzugreifen: Mal angenommen, du investierst Zeit, Mühe und Geld in die Informationsbeschaffung (gleich welchter Art die Information ist und auch egal, wie hoch dein Aufwand im einzelnen war), kann es dann gerecht sein, wenn andere sich diese Arbeit zu Nutze machen können und ihrerseits dadurch profitieren, z.B. durch Werbeeinnahmen, während du leer ausgehst?
 
@LostSoul: Wenn die Verlage leer ausgehen, dann wirtschaften sie falsch. Jede Zeitung kostet Geld- damit wird der Redakteur entschädigt. Falls eine Zeitung kostenfrei ist, wird über werbung ein Umsatz- mitunter auch Gewinn erwirtschaftet.
 
Ich traue den Lobbyisten und den Gesetzgebern (Angestellte der Konzerne) alles zu. Von daher glaube ich, dass das kommen wird.
 
Das Problem an der folgenden Diskussion hier wird sein, dass ein Großteil der Leute nicht weiß, was eigentlich genau ein Leistungsschutzrecht ist, wie es wirkt und was bzw. wen es eigentlich schützen soll. Dafür gibt es aber ein paar andere Schlagwörter: Es geht gegen "irgendwen" aus der Contentindustrie, wird vom CCC gestützt und klingt nach "Informationen nur gegen Geld" - Pauschver- und -beurteilung des Themas trotz mangelnder Sachkenntnis ist vorgezeichnet.
 
@LostSoul: Wie recht Du hast. Aber wie heißt es doch: Erst Unkenntnis ermöglicht eine klare schnelle Meinung oder so ähnlich. Und so wird hier wieder bar jeden Wissens auf die ach so bösen Verlage / Rechteinhaber eingehauen und trifft damit gleich alle freischaffenden Künstler, Autoren usw. die von ihren Produkten leben wollen / müssen. Und natürlich muß alles kostenfrei bereitgestellt werden, wer die Technik bezahlt, wer die Autoren, wer die Übertragungswege, den Pressedruck usw. bezahlt, was kümmert´s mich? Und muß man nun sich auch noch darüber wundern, dass Google, der Meister des Abkupferns bei Medien (Google-Book, Google -Medienportal, alles ohne Gegenleistung an Rechteinhaber!) sich in die Reihe der Kritiker einreiht? Nein ! Es paßt in das Motto, alles umsonst haben aber selbst abkassieren! Leute - denkt doch mal nach! Ihr wollt alles für lau aber selbst genug Knete haben um vernünftig zu leben, da hakt doch was in der Denke.
 
@Uechel: Niemand wird dazu verdonnert, seine eingebrachte Leistung zu verschenken. Wenn das Verlage heute so handhaben, werden sie das aus freien Stücken heraus gemacht haben. Das solche Entscheidungen nicht immer die klügsten sind und man auf gewisse, anfallende Kosten sitzt ist einleuchtend- sollte jedoch über einen der bereits bestehenden und etablierten Wege eingetrieben, statt durch eine neue Gesetzgebung manifestiert werden.
 
@medienfux: Da muß ich leider widersprechen. Die "... bereits bestehenden und etablierten Wege..." auf die die Kosten "...eingetrieben.." werden sollen, berücksichtigen nur schlecht bis gar nicht die neuen Medien bzw. die neuen Verbreitungswege bzw. die zunehmende weltweite Verbreitung von Contenten (Medieneinhalten) wie u.a. Internet und Co. Außerdem war dies bis vor einiger Zeit noch ein überwiegend nationales Problem (Medienrechte, deren Durchsetzung usw.). Nun ist es durch die neuen Techniken ein weltweites. Und deshalb muß eben ein neues Recht diese Probleme erfassen. Und sowas wird nun mal in Gesetzen geregelt. Das eigentliche Problem ist doch, dass leider sehr viele Menschen meinen, im Internet gilt kein Recht, da gibt es kein Eigentum, da gibt es keine Selbstbestimmung, da gibt es nur die gnadenlose Freiheit und alles da soll umsonst sein. Das ist eine falsche Ansicht.
 
@Uechel: dann haben sie doch immer noch die pay per view methode die sie nutzen können.
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