Wikileaks: Hintergründe, Enthüllungen & Konflikte

Internet & Webdienste Wikileaks hat sich in den letzten Monaten zu einem Phänomen entwickelt. Auf der einen Seite bewundert, auf der anderen Seite verachtet. Julian Assange macht das Web zum Politikum. WinFuture.de bietet das Hintergrundwissen. mehr...

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Mal reinhören, sehr interessant:
http://www.youtube.com/watch?v=HVJAUECLdo8
 
@trixxler: Der geloopte Anfang von "Rammstein - Benzin" geht einem aber nach 1 Minute total auf den Geist... :-)
 
@trixxler: Anstrengend, aber das Beste was ich seit langen gehört habe. Danke für den Link :)
 
@trixxler: :D Das versteht sogar der ungebildete User.
 
@muffdog: .. dann bin ich schon mal beruhigt, gibt es hier ja mehr als genug.
 
@trixxler: aber ja, die 9/11 geschichte ist nicht unbedingt nötig und etwas übertrieben finde ICH. sonst sagt der schon richtige Sachen der Typ.
 
http://winfuture.de/screenshot,1291829344.html AUf dem bild erinnert er mich an Mr. Burns irgendwie
 
Wikileaks spricht vielen aus der Seele. Es sind Steuergelder mit denen sie ihre Kriege finanzieren und es sind Steuergelder mit denen sie unschuldige Menschen morden. Ganz klar das die Verbrecher Wikileaks bekämpfen, wer will schon das seine Verbrechen an die Öffentlichkeit kommen. Wir haben ein Recht auf diese Informationen.
 
@Sesamstrassentier: bester Post seit langem hier.
 
@Sesamstrassentier: http://tinyurl.com/3yrhmhk
 
@Sesamstrassentier: Ich stimme dir voll und ganz zu!
 
@Sesamstrassentier: http://tinyurl.com/34q2svd Julian Assange der Pudel der USA schlägt wieder zu.
 
@Sesamstrassentier: Ich fand das Zitat von Assange sehr schön, dass wir aktiv werden müssen, wenn wir Unrecht sehen. Unter dem Aspekt steh ich voll und ganz hinter Wikileaks. Wenn die wirklich etwas so falsches machen würden, hätten sie nich soviele Sympatisanten :)
 
@Sesamstrassentier: Wie sagt man immer so schön, eine kleine Revolution hat, im Hinsicht auf die Geschichte, noch nie geschadet. Die Zeit ist schon lange Reif das man die "Obrigkeiten", die sich nur hinter ihren eigenen Gesetzen verstecken, mit Fackeln und Mistgabeln zum Teufel jagt. Besonders die Franzosen gefallen mir da mit ihrer Guillotine :).
 
In dem Bericht fehlt mir der deutliche Abstand und Objektivität! Voller eigener Meinung und es wird immer wieder versucht die Meinung der Leser zu beeinflussen. Schlussfolgerung sollte ein jeder für sich selbst treffen und nicht von dem Medien so einseitig dargestellt werden.
 
@Rumulus: Finde ich nicht. Es werden viele Fakten und Daten aufgezählt, Beispiele genannt, die Vorgehensweise dargestellt, auf Assange eingegangen, etc.
Ich finde den Bericht wirklich gut!
 
@L4m3r: Nur eben fehlen auch die entsprechenden Hintergründe, wie z.B. beim Video Irak, da gab es nachträglich doch gegenteiliger Aussage durch Wikileaks eindeutige Beweise, dass diejenigen die von den Amis angegriffen wurden, doch Waffen hatten, oder das die Kritik wegen den letzten Veröffentlichungen in der Bevölkerungen zugenommen hat, oder dass es selbst viele Wikileaks Befürworter und auch diejenigen die bei Wikileaks ausgestiegen sind, dass einseitige Vorgehen gehen gegen die USA von Assange auffallend ist, oder das Wikileaks nichts über die Terrorangriffe die es zu Hunderten gegen die Zivilbevölkerung im Irak und Afghanistan gibt, nichts veröffentlicht, obwohl es darüber angeblich auch Dokumente gibt, oder das Wikileaks nichts über die Dissidenten in China veröffentlicht, insbesondere da Wikileaks eigentlich genau deswegen geschaffen wurde und, und, und ....... Wenn eine Sache so delikat und im öffentlichen Interessen steht, muss man auch Hinterfragen und kritisch sein und genau das fehlt mir hier. Du hast deine Meinung, die ich sehr wohl respektiere, ich hoffe aber dass man auch meine respektiert und sich ernsthaft Gedanken darüber macht. Denn so unrecht haben ich nun wirklich nicht, insbesondere wenn ein Bericht so offensichtlich einseitig geschrieben und veröffentlicht wird. Was ich mache entspricht genau dem Grundgedanke von Wikileaks, ich hinterfrage und glaube nicht alles blindlings, nur weil es z.B. hier der Meinung einer Mehrheit entspricht.
 
@Rumulus: Da braucht man nicht diskutieren! Dieser "Artikel" ist alles mögliche... nur nicht neutral!!
 
@Tacheles: Das sehe ich anders, der Artikel ist so neutral wie er nur sein kann!
 
@Rumulus:
Achtun warung an alle die sowas nicht shen könne oder verkraften können solten auf keinen fall dieses 2 links hierunten anklicken
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ziehe sleber deine meinug dazu
hier das besagte helikopter viedo
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Frontal21 -
Wikileaks http://www.youtube.com/watch?v=8Bxc6KOyIF8&feature=rel­ated
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Original WikiLeaks video on collateralmurder.com - April 5, 2010 http://www.youtube.com/watch?v=gFS3K_-aOzI&feature=rel­ated
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wohbei beide video gekürtz sind
das orgianl ist ca 40min lang
 
@@tester@: Achtung an alle, die die Wahrheit nicht sehen wollen, sollten die folgenden Links gar nicht anschauen. Sind nur für Leute gedacht, die hinterfragen und nicht alles einfach blindlings glauben (wollen) : http://mypetjawa.mu.nu/archives/201966.php und http://mypetjawa.mu.nu/archives/201889.php und http://goo.gl/t7R44
 
@Rumulus: Sehr interessant.
 
@Rumulus: Ich teile deine Meinung nicht ganz. So Subjektiv finde ich den Artikel garnicht. Vorallem habe ich auch den Eindruck, dass dieser Artikel recht Objektiv ist im Vergleich dazu, was man so alles gegen Wikileaks an Artikeln finden kann.
Allerdings kann ich auch nicht behaupten, dass der Artikel hier absolut objektiv ist, aber es hält sich nach meinem Ermessen in Grenzen. ____ Was mir aber - mal nebenbei - gefällt ist, dass du hier ganz sachlich und ohne anzugreifen argumentierst. Das ist mir ziemlich aufgefallen, denn das vermiss ich hier bei den Kommentaren leider zu oft.
 
@Rumulus: Die Waffen im Video waren in der Tat nicht leicht auf den ersten Blick zu erkennen. Aber ich habe mindestens eine RPG gesehen. Somit war der Angriff wohl doch nicht ganz ungerechtfertigt. Ausserdem muss man ja auch bedenken dass die Besatzung im Helikopter Vibrationen ausgesetzt ist die durch das rotieren des Rotors die Sicht verschwimmen lassen kann und der Display auf dem Das Bild im Helikopter lief als optische Hilfe ist um die 10 Zoll gross und oft von minderer Auflösung. Hinterher ist man halt immer klüger als vorher. Dennoch finde ich die Veröffentlichung richtig und bin auch für die Veröffentlichung der anderen Dokumente. Alleine aus Prinzip schon. Aber man sollte niemals unkritisch sein wenn es um Wikileaks oder ähnlichen Plattformen geht. Denn auch Wikileaks können Fehler unterlaufen.
 
@Traumklang: Das einzige was ich gesehen hab war eine SLR mit großem Objektiv, aber als außenstehender am PC war das geradeso zu erkennen und hätte auch eine Waffe sein können wenn man das unter schlechteren Bedingungen betrachtet.
 
@Rumulus: Vollkommen korrekt. Ein derartiger Artikel sollte unbedingt als Kommentar oder persönliche Meinung gekennzeichnet sein. Mit Objektivität und Abstand hat das nichts zu tun, auch wenn das gerne übersehen wird, wenn die eigene Meinung bestätigt wird.
 
Mit kurzen Haaren sieht er besser aus.
 
@IchEuchNurÄrgernWill: er hat halt während der flucht keine zeit zum friseur zu gehen ;)
 
die presse und meinungsfreiheit sollte auch nicht vor der USA halt machen die nach eigenen angaben zufolge die freieste Nation dieses Planeten ist lach. Eine Nation wo jeder inhaftiert wird der seine meinung (Gegen die Regierung) äußert gleich verschwindet und wo abgeordnete im Fernsehen zu Mord an unschuldige Personen wie Assange aufrufen
 
@Cyberandy69: Dummbabbler gibt es überall, also schaut erst im Spiegel. Ein Politiker ist noch kein Gerichtsvollzieher, eine Anklage noch nicht für Schuldig oder Unschuldig bewiesen. Ausserdem eine Nation wo "Jeder" inhaftiert wird? Informier dich mal über eine Nation der nicht aus Lemmingen besteht, eine Nation wo "Hippis" entstanden sind. Ist diese Nation perfekt? Gibt es nicht, also Bevor du hier auf Hexenjagd gehst schau erstmal im Spiegel, den ist die BRD perfekt? Nur weil paar Politiker Datensammelwut haben heißt nicht gleich dass die ganze Nation hier Stasi Anhänger sind oder?
 
@SpeedFleX: Dann unterhalt dich mal mit ein paar Amerikanern. Viele sind derselben Ansicht (daß ihre Grundrechte mit Füßen getreten werden) und das, obwohl kaum jemand alle Amendments kennt (aber man lernt dort grad fleißig das vierte!)
 
@RalphS: Ich als Deutschamerikanern sehe auch das ein paar Grundrechte getretten werden. Mich regen auch manche Themen auf (TSA, MPAA, RIAA, ACTA) Doch ich wurde noch nicht eingesackt wenn ich meine Meinung sage, und erst recht nicht eine Nation. Mehr wollte ich nicht sagen
 
@Cyberandy69:
Cablegate: Lieberman erwägt Strafverfolgung der New York Times
Joe Lieberman

Joe Lieberman
US-Senator Joe Lieberman fordert weitere Konsequenzen in der "Cablegate"-Affäre. Lieberman will versuchen, die Zeitungen, die der Whistleblowing-Plattform WikiLeaks bei der Analyse der Geheimdokumente halfen - allen voran die New York Times - strafrechtlich zu belangen.

Joe Lieberman ist einer der entschiedensten Gegner der Whistleblowing-Plattform WikiLeaks. Bereits kurze Zeit nach der Veröffentlichung der geheimen Diplomaten-Kommunikation forderte er zusammen mit einigen anderen Senatoren ein "Anti-WikiLeaks-Gesetz" (gulli:News berichtete). Dieses soll es ermöglichen, künftig nicht nur die Informanten für die Weitergabe geheimer Informationen zu belangen, sondern auch die beteiligten Journalisten. Darüber hinaus soll Lieberman Druck auf den Online-Händler Amazon ausgeübt haben, einen WikiLeaks-Mirror aus der Amazon-Cloud zu entfernen (gulli:News berichtete). Das allerdings wurde später dementiert.

Nun will Lieberman offenbar noch einen Schritt weiter gehen und neben WikiLeaks auch der New York Times an den Kragen. Diese hatte frühzeitig Zugriff auf die Geheimdokumente erhalten und bei deren Analyse geholfen. Gegenüber dem als konservativ bekannten TV-Sender Fox News sagte Lieberman, er werde "alle rechtlichen Mittel" gegen die Zeitung einsetzen. Zwar genießt in der US-Verfassung die Meinungsfreiheit einen extrem hohen Stellenwert. Dies sei jedoch womöglich nicht genug, um Medien, die sich der Berichterstattung über die WikiLeaks-Veröffentlichung widmeten, vor Strafverfolgung zu schützen, sagte Lieberman. Er erklärte, die Frage nach einer möglichen Strafverfolgung der New York Times sei "eine ernsthafte juristische Frage, die beantwortet werden muss". Zwar sei diese Frage, da der erste Verfassungszusatz betroffen sei, "sehr sensibel". Er gehe davon aus, dass WikiLeaks den "Espionage Act" verletzt habe, so der Senator. Bei den beteiligten Medien-Organisationen sei er weniger sicher.

"Aber was ist dann mit den Medien, unter anderem der Times, die es [das geheime Material] akzeptiert und weitergegeben haben? Ich weiß, dass sie sagen, dass sie einiges davon gelöscht haben, aber ich bin nicht hier, um darüber ein abschließendes Urteil zu treffen. Meiner Meinung nach haben die New York Times-Mitarbeiter sich zumindest als schlechte Staatsbürger verhalten. Und ob sie ein Verbrechen begangen haben, ich denke, das rechtfertigt eine sehr intensive Untersuchung durch das Justizministerium," sagte Lieberman.

Da man bisher in den USA offenbar keine rechtliche Grundlage hat, die WikiLeaks-Mitarbeiter einer Straftat zu beschuldigen, ist es unwahrscheinlich, dass eine Strafverfolgung der New York Times oder anderer Journalisten Aussicht auf Erfolg hätte. Journalisten in aller Welt sehen diese Ankündigung trotzdem mit Besorgnis, stellt sie doch nach ihrer Ansicht einen weiteren zumindest versuchten Angriff auf die Pressefreiheit dar.
 
@@tester@: Her Lieberman begibt sich damit auf eine Stufe mit den Chinesen und den radikalen "Moslems". Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns.
 
Hallo!
Ich bin in dem Alter und habe den "kalten Krieg" mit erlebt! es ging um Intrigen, Verleumdungen und Aufhetzen nicht nur Ost / West nein es herrschte eine böse Stimmung! das haben wir Überstanden! dachte ich, jetzt kommen da "Welche" die gerne das "Aufhetzen" wieder Schüren! wer weiß wo das Enden wird "wer Wind sät, wird Sturm Ernten"
Denkt daran wenn eure Kinder oder Enkel zum Einsatz gerufen werden! wie ich damals!!
 
@Trachus: Wir gehören zu einer Generation die das schon einmal durchgemacht haben und sehen auch wohin es führen kann. "Lerne aus den Fehlern der Geschichte, oder du wirst sie wiederholen müssen. Nur weil einer sich als Engel gibt, kann er immer noch ein Teufel sein."
 
@Rumulus:
Aber aus der Geschichte zu lernen bedeutet auch das man nicht die Nazi-repressalien wiederholt. Genau das passiert hier.
Nur ist die Bücherverbrennung oder "kauft nicht bei Juden" heute anders zu verstehen.
Ich glaube es geht hier auch ganz klar um unsere Demokratie die in den letzten Jahren immer wieder stark beschnitten wurde.
 
@captstulle: Es heißt jetzt nur "kauf nicht bei den Ammis", siehe 4Chan, siehe Boykott aufrufe.
 
@SpeedFleX: Nope. Es heißt, Kauft nicht bei den Chinesen/Arabern/Iraqi/....
 
@RalphS: Schon seltsame son Weltphänomen, can't we all just get along?
 
@SpeedFleX: Ja, da wär ich auch dafür... und, nur mal so for the record, ich hab genauso wie Du ein ernsthaftes Problem damit, wenn alle über einen Kamm geschoren werden und es heißt "DIE Amerikaner!", als ob "Amerikaner sein" automatisch Uniformität bedeuten würde. Das ist dasselbe wie "Deutsch? Nazi!" Nur leider ist es halt eine ganz bestimmte Art Amerikaner, von denen wir hier immer wieder zu hören bekommen - einmal die besonders stupiden (McDonalds Kaffee? Oder: Google Maps say I can cross this highway!") und dann halt die momentan doch, wie es scheint, eine dem American Way of Life völlig entgegengerichtete Regierung. Das fällt halt auf, und es gibt hierzulande keine alternativen Berichterstattungen (ich möchte fast sagen, außer WL) und da haben wir wohl auch gleich eines der größeren Probleme gefunden: man WILL gar nicht, daß wir alle gut miteinander auskommen..., möglicherweise, weil man damit nicht so gut Geld verdienen kann, und sicherlich auch deswegen, weil man so von eigenen Problemen prima ablenken kann.
 
@captstulle: Ach komm, von den Nazis ist das Ganze noch Meilen weit entfernt. Lese doch dich bitte zuerst in ein Thema ein, bevor du hier mit solchen Schlagwörter kommst, was du hier machst ist eine echte Verharmlosung der Nazis und eine echte Beleidigung für alle di unter dem Regime gelitten haben.
 
@captstulle: Demokratie? Wo? Glaubst du allen ernstes die USA oder Deutschland wären demokratisch?
 
@Video: was für bastarde... man sollte die mal selbst darunterwerfen und denen wenn sie weglaufen weil se unschuldig sind lachend hinterherballern, 5 minuten verletzt rumliegen lassen und den sanitätern und ihnen selbst dann den gnadenschuss geben -.-
 
@Suchiman: Ich sage nur du solltest es hinterfagen und nicht einfach nur urteilen. Denn so wie es dort zu sehen ist, war es nicht, die Beweise kannst du im Netz finden, wenn dein Willen gross genug ist.
 
@Rumulus: Also hat wikileaks getrickst oder übertrieben? oder wie darf ich das jetzt verstehen
 
@Suchiman: Die halbe Wahrheit ist immer noch eine ganze Lüge. Man kann den Menschen die Rohe Materiel geben und Sie tricksen sich selber, den wer braucht da hintergrund Infos, gä?
 
@SpeedFleX: Das Video ist die volle unzenzierte Wahrheit. Die halbwahrheiten bzw. Lügen sind die Erklärungsversuche die du zitierst und welche man im Netz findet. Von wegen da hatte jemand ne Waffe: das ist der Irak und dort hat jeder 2. zur Selbstverteigung eine Waffe. Fakt ist das Video ist wahr und zeigt deutlich wie sich Soldaten im Einsatz verhalten: wie die Tiere!
 
@DrJaegermeister: Da geb ich dir Recht das Soldaten Tiere sind, aber ich sag dir was, alle Menschen sind Tiere! Aber RPG und AK47 als Selbstverteidigung? Dann soll mir noch einer von wegen Ammis und Waffenbesitz ankommen. nicht mal der größte Red Neck aus Texas läuft so durch Wal-Mart rum. Klar das ist ein Kriegsgebet, deswegen zieht man aber Gelbe-Westen an, oder? Ausserdem gibt man's Militär bescheid was man so treibt und warum man Humvees fotografiert.
 
@SpeedFleX: Der Irak ist nicht vergleichbar mit Länder wie wir sie kennen, die sind im Kriegszustand und jede Sicherheitsfirma die Reporter oder sonst wer mit Kohle beschützt ist bewaffnet bis an die Zähne. Normal in einem Land bei dem Entführungen und Ermordungen an der Tagesordnung sind. Sie hatten zwar Waffen aber niemand damit angegriffen, die Sanis waren übrigens gar nicht bewaffnet. Die Soldaten im Hubschrauber sind Kriegsverbrecher, da liegt WL vollkommen richtig.
 
@DrJaegermeister: Sicherheit wird vor allem durch richtige Kommunikation gewährleistet, das spielt keine Rolle ob es im Kriegsgebiet ist oder sonst wo, wenn eine Sicherheitsfirma Sight Seeing macht dann Kommuniziert man, ob Visual oder Verbal.
 
@SpeedFleX: Und wenn nicht wird man bestialisch abgeknallt, ist das die Logik dabei? Und warum nochmal wurden die Sanis gemetzelt, die hatten doch gar keine Waffen, auch ein Kommunikationsfehler?
 
@DrJaegermeister: vllt weil vorher Truppen unterwegs waren? Sogar Truppen die im Gefecht waren? Ausserdem woran erkennst du da die Sanis waren irgendwo eine Rotekreuz(Visuale Kommunikation)?
 
@SpeedFleX:
Man kann den Menschen die Rohe Materiel geben und Sie tricksen sich selber, den wer braucht da hintergrund Infos, gä?
soso und der spiegel nicht
 
@@tester@: Link plz, und schau in der Zeit den Link von Rumulus an.
 
@SpeedFleX: Es hat beim @tester keinen Sinn, ihn darauf hinzuweisen, denn seine Meinung ist diesbezüglich leider festgefahren und im fehlt die Fähigkeit kritisch zu sein. Schau dir nur seine Beiträge an, die er zu dem Thema in jeder News zu Wikileaks schreibt. Ich bewundere sein Engagement, aber finde sein Mangel an Toleranz, die sehr extrem einseitige Sichtweise, sowie das Ignorieren von Folgen und die Unfähigkeit kritisch zu hinterfragen sehr bedenklich. Lass ihn das tun was er für richtig hält, denn ändern kannst du seine Meinung nicht und ich will ihm sicherlich nicht unrecht tun, aber ich bin der Überzeugung, Fakten sind für ihn nur relevant und akzeptabel, wenn sie seine Meinung stützen.
 
@SpeedFleX:
ich weis nicht ob die licnks geshen hast
die ich gepostet habe
aber wenn man hier
die warheit in bieldern
oder dokus zeigt
drehen winfuture.de durch
da is schon macher
beitrag von mir getischt worden
weil nicht sein kann was ist
 
@Suchiman: Was Wikileaks gemacht hat kann ich dir sehr wohl erklären, wie du es nennen willst überlasse ich dir. Indem Video von WL ist nicht zusehen, dass doch Waffen im Spiel waren, bei den Leuten am Boden. In einem Kriegsgebiet wäre dies ein ganz legaler Grund für den Waffeneinsatz der USA. Bei der Veröffentlichung von dem Video, hat WL behauptet das keine Waffen im Spiel wären und es ein eindeutiger Beweis für ein Kriegsverbrechen sein soll. WL hat auch nicht das ganze Video veröffentlicht. http://mypetjawa.mu.nu/archives/201966.php und hier http://mypetjawa.mu.nu/archives/201889.php , oder hier http://goo.gl/t7R44 , mach dir nun deine eigene Meinung.
 
@Suchiman: Das ist Krieg! Jemand der freiwillig in ein anderes Land geht um die Einheimischen abzuknallen der verhält sich auch dementsprechend. "Soldaten sind Mörder" - Kurt Tucholsky
 
haben scheinbar schon einige die Kriegsverbrechen der USA in Vietnam vergessen....auch damals schon endete die Schweinerei nur durch die mutige Veröffentlichung eines Journalisten und die darauf folgenden Proteste.....
 
@LaBeliby:
du hast volkommen recht
ich könnte hier ein par viedeos verlincken
was ich aber nicht tuhen werde
da würde mach einer hier kotzen
und sagen das gibt es doch nicht
was die usa im irak afganistan
so alles anstelle und machen
 
@@tester@: und ich könnte ein Paar Videos verlinken da würdest du sagen, das gibts doch nicht was die Afghaner zu den Afghaner machen, oder was die Terroristen zu andere Völker machen, oder oder oder. Link plz oder Stichpunkte for Google
 
@SpeedFleX:
hier nur 2 beispiel
http://www.youtube.com/watch?v=3y_5vxM8PYM&feature=fvw
-
http://www.youtube.com/watch?v=kAmV37vCTTI
-
es gibt noch viel schlimere viedeos
weitere anfragen werde ich heirzu nicht mer beantworten
respektire das
-
 
@@tester@: Also beim ersten Video seh ich ein, ganz eindeutig, Playstation, Screamer Metal, Rap Problem. Unser Generation ist nicht mehr unschuldig? Na dann sollten wir uns überlegen doch Videosspiele zu verbieten, Teufelsmusik. Aber zum zweiten schon Assi was die Soldaten da gemacht haben trotzdem sind das Einzelfällen, die meiner Meinung nach zwar gerecht bestraft werden sollten, aber nicht Gesamtbild darstellt. -> Achtung Soldier Rap http://goo.gl/Xt6qN
 
@SpeedFleX:
mein das sind keine einzelfell das ist dort tagesordnug
bos wierd dies vorenhalten
du sollst sowas nicht sehen
den dann könntes würdest du ja
ev gegen den einsatz sein
-
Unser Generation ist nicht mehr unschuldig?
das habe ich auch nicht gesagt
-
Na dann sollten wir uns überlegen doch Videosspiele zu verbieten, Teufelsmusik.
mein ich bin da strickt dagegen
-
was mann auch wissen solte das ihrgend weche spiel
die auf den markt kommen sind eigendlich
nur fürs militer endwikelt wurden und noch immer
fürs trening usw
der sogenate normal endverbraucher sagen wir mal
bekommt die endscherfte version dann
 
Habe ich was verpasst oder gibt es aktuell wieder eine "Versicherungsdatei"? Weil in vielen (TV-)News wird darüber berichtet, oder ist immer noch die von "damals" gemeint? Im Artikel wird ja auch nur die 1,7 GB Datei erwähnt.
 
Nun gut, der Artikel entspricht zwar genau dem von der SZ, aber dennoch geht er in die richtige Richtung. Es ist wichtig die Werte die Assange vertritt, in den Vordergrund gerückt werden.
 
http://tinyurl.com/22vkcdr - Die Frauen die von Wikileaks Chef vergewaltigt wurden sind.. haben sich nachdem sex bei ihn bedankt."merkwürdig" SIEHE LINK
 
@spammk: Danke für ein Kind?
 
@spammk: Nicht zu vergessen, das eine sogar eine Fahrkarte für ihn gekauft hat, für den Rückweg. Seltsam die Frauen geworden sind. Von der dunklen Macht verschlungen sind sie geworden, mein junger Skywalker.
 
Hier ein Link zu Thema, schreiben bringt nichts: http://www.abc.net.au/unleashed/41914.html#comments
 
Schöner Artikel . Danke WF
 
@turntablette: Dem schließ ich mich an.
 
ich möchte Christian Kahle und winfuture beglückwünschen ... ein sehr guter artikel und das in einer schreibe, die hier leider selten ist. das kann man wirklich journalismus nennen .. winfuture weiter so
 
THE X-FILES: I WANT TO BELIEVE
 
@ admin unterlass solche aussagen
Gruppe dahergelaufener Hacker und Netzaktivisten
-
 
Wikileaks nein, Ku-Klux-Klan ja
Wie bereits bekannt, wurde Wikileaks der Gedhahn durch PayPal, gefolgt von MasterCard und Visa zugedreht. Obwohl wehement bestritten wird, dies unter Druck der US-Regierung getan zu haben, wirft sich dennoch die Frage auf, wieso dies geschehen ist. Wie nun bekannt wurde, ist es nämlich durchaus möglich, den rassistischen Geheimbund Ku-Klux-Klan per Kreditkarte zu unterstützen beziehungsweise deren Produkte zu bestellen. MasterCard äußerte dazu, dass der Ku-Klux-Klan nie verboten wurde und es somit keinen Grund für eine Sperre gibt. Folgendes Zitat hat also durchaus Daseinsberechtigung: "Pressefreiheit ist unbezahlbar, für alles andere gibt es Mastercard."
 
Bradley Manning: Unterstützer wollen Gerichtskosten übernehmen

US-Soldat Bradley Manning sitzt seit mittlerweile fast 200 Tagen in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, bei seiner Tätigkeit als Analyst zahlreiche Geheimdokumente kopiert und der Whistleblowing-Website WikiLeaks zugespielt zu haben. Das Unterstützer-Netzwerk "Bradley Manning Support Network" gab nun bekannt, sämtliche Gerichtskosten für den mutmaßlichen Whistlebower übernehmen zu wollen.

In Kooperation mit der Organisation "Courage to Resist" will das "Bradley Manning Support Network" die Gerichtskosten für Manning übernehmen. Das seit Juli aktive Unterstützer-Netzwerk hat zu diesem Zweck Spenden von bisher gut 1200 Personen und Organisationen gesammelt. Insgesamt kamen so rund 90.000 US-Dollar - 68.000 Euro - zusammen. Die Unterstützer vermuten, dass sich die Gerichtskosten insgesamt auf rund 100.000 Dollar - 75.500 Euro - belaufen werden. Die Hälfte dieses Betrages wurde bereits vorab auf das Konto des Vorsitzenden von Mannings Anwaltsteam, David Coombs, überwiesen.

Auch in anderer Form setzte sich das Netzwerk für Manning ein. Man verteilte verschiedene Info-Materialien, organisierte öffentliche Diskussionen und Demonstrationen und ermöglichte es einigen Unterstützern, Manning im Gefängnis zu besuchen. Unter www.standwithbrad.org wurde eine Unterschriften-Aktion gestartet.

Interessanterweise üben die Unterstützer allerdings Kritik an WikiLeaks. Die Verantwortlichen des Whistleblowing-Projekts hätten zwar bereits im Juli versprochen, einen Teil der Gerichtskosten beizutragen, und speziell zu diesem Zweck Spenden einzusammeln begonnen. Bisher allerdings seien die Versuche des Unterstützer-Netzwerks, die Geldmittel von WikiLeaks einzusammeln und an Coombs weiterzugeben, erfolglos geblieben. "Wir verstehen die schwierige Situation, in der sich WikiLeaks momentan befindet, da die Regierungen der Welt sich verschwören, um die Whistleblower-Website auszulöschen," erklärte Jeff Paterson, eines der verantwortlichen Mitglieder des Bradley Manning Support Network, "Aber um Bradley Mannings Verteidigungskosten zu decken, sind wir gezwungen, mitzuteilen, dass WikiLeaks bisher keinen Beitrag zu dieser Anstrengung geleistet hat. Uns ist in jedem Fall jeder Beitrag von WikiLeaks willkommen, aber wir müssen unsere Unterstützer informieren, dass dieser Beitrag womöglich nicht kommt und dass ihre weiteren Spenden und ihre Unterstützung von extremer Wichtigkeit sind."
 
Cablegate: Vertrauen in US-Diplomaten beschädigt
WikiLeaks (Logo)

WikiLeaks (Logo)
Das US-Außenministerium und das Pentagon äußerten sich erstmals konkret zu den durch den "Cablegate"-Leak angerichteten Schäden sowie getroffenen Sicherheitsmaßnahmen. Es scheint, als sei das Vertrauen anderer Staaten in die US-Diplomaten derzeit eingeschränkt; man traut ihnen kaum noch zu, dass Verhandlungen vertraulich bleiben.

PJ Crowley, ein Sprecher des Außenministeriums, berichtete, dass diplomatische Konferenzen nun von weniger Botschaftern besucht würden als zuvor. Ob dies allerdings aus Verärgerung über die bekannt gewordenen Äußerungen der US-Diplomaten oder aus Sorge um die Vertraulichkeit derartiger Gespräche der Fall ist, erklärte er nicht. In einem Fall, so Crowley, sei ein US-Diplomat aus Sorge vor weiteren Enthüllungen gebeten worden, sein Notizbuch nicht mit ins Meeting zu bringen. Wie die britische Zeitung The Guardian unter Berufung auf eine anonyme Quelle im US-Außenministerium berichtet, sind Spekulationen, dass es aufgrund der Leaks zu Strafversetzungen von Diplomaten kommen wird, allerdings unzutreffend.

Verteidigungsminister Robert Gates zeigte sich recht gelassen über den Leak. Dieser sei "peinlich", habe aber vergleichsweise wenig ernsthaften Schaden angerichtet, sagte Gates letzte Woche. Anders äußerte sich allerdings Pentagon-Sprecher Colonel Dave Lapan. Er berichtete, es gebe Anzeichen dafür, dass sich andere Staaten von Abkommen mit den USA zurückzögen. "Zu glauben, dass die USA nicht gut darin sind, Geheimnisse zu bewahren… verändert die Dinge sicher", sagte Gates nach Angaben der Nachrichtenagentur AP. Es habe daher eine generelle Einschränkung der Zusammenarbeit mit den USA gegeben.
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ein user meint dazu:
Oh, na sowas aber auch... da sieht man mal, wie gefährlich dieser Leak ist ! Durch den Leak "cablegate" wurde die bedingungslose Solidatirät der US-Verbündeten zerrüttet, dass die USA künftig die Welt wohl im Alleingang "befrieden" müssen. Tragisch, tragisch, tragisch... ich fühl' mich auch schon ganz unsicher angesichts der gebrochenen Achse des Guten
 
Gute Neuigkeiten: PayPal gibt Gelder der Stiftung frei. Das Konto bleibt aber eingeschränkt. http://thenextweb.com/media/2010/12/09/caving-to-pressure-from-supporters-paypal-releases-wikileaks-funds/
 
Hm, vielleicht hat er sich auch nur festnehmen lassen um von schwedischer Regierung unbemerkt in die Schweiz fliegen zu lassen. Ich frage mich, warum er sich von heute auf morgen gestellt hat und sich nicht finden lassen hat? Denn es macht ja keinen Unterschied. Entweder das Gute gewinnt und er kommt frei, oder er wird in die USA geflogen und gefoltert und hingerichtet. FREIHEIT FÜR WIKILEAKS!
 
@Blubb-blubb:
der anwalt und er selber stehn seit wochen
mit den eg behörden in kontackt
nur das sagt dir keiner das
weil mann dann ja nicht den heyp
um die verhaftung hat
 
Irgendwie hat Assange was unheimliches an sich. ^^ Aber mir kommt das ganze wie ein RIESEN Kindergarten vor...
 
@muffdog: unheimlich?denn rufe doch einfach die GhostBusters an,du Kindergärtner!
 
WOW! Wikileaks hat ja schon Ordentlich was erreicht.
Als ich alleine schon die erste Seite des Winfuture Artikels gelesen habe kam mir der Gedanke: "Sowas in der Art ist man doch normalerweise von Seiten gewohnt die angeblich von sogenannten Verschwörungstheorethikern sind!"
und nun kann man sowas auf Winfuture lesen und es wird eine noch breitere Masse erreicht! Erst mal entspannt zurücklehnen :)
 
Na super und wo wird das Enden oder wann wird das Enden ?
Wer gibt zuerst auf oder wer wirft den ersten Stein.
Das geht dann solange weiter bis jemand weint oder stribt oder weil es einfach Krieg gibt und die Hacker mit einer echten Waffe erschossen werden. Meine Frage ist nur, woher die die ganzen Info´s haben und wie sie daran gekommen sind, vielleicht steckt ja die Regierung der USA hinter dem allen und wollte das die die Info´s bekommen. Genau wie die USA alle Anschläge auf der Welt selbst gemacht hat. Oh man was für ein Schwachsinniger Gedanke.
Aber ihr glaubt doch eh fast jeden Mist.
 
@Meninwhite: geh am besten nochmal ins Bett :) Zum Thema woher sie die daten haben, steht auch im Artikel. Kurz, man kann diese Informationen Anonym an WL senden und wer die bisheringen Infos schickte, steht ebenso im Artikel. Steh nochmal auf :)
 
@Blubb-blubb: Ach komm nur weil es dort steht, muss es doch nicht gleich stimmen.
 
@Meninwhite: Wasn das für ne Logic? Is mir jetzt aber auch zu dämlich dir das zu erklären. Scheinst ja eh Meinungsresistent zu sein.
 
@Blubb-blubb: Und du glaubst wohl alles was andere so schreiben. Super ... Ingo..
 
Hier noch ein schöner Artikel. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,733532,00.html ... Man kann es gar nicht oft genug sagen. Wir dürfen uns die Freiheit des Internets nicht durch konsumorientierte Firmen nehmen lassen. Amazon und Co zeigen nur zu deutlich wie FEIGE sie sind und das sie sich anmaßen Recht und Unrecht zu sprechen, ohne das ein Gericht irgendwie gegen Wikileaks vorgeht. Das ist eine SCHANDE und solche Unternehmen muss man verurteilen.
 
http://www.facebook.com/PayPalDeutschland ... macht mit!
 
sehr schöner artikel. bitte in zukunft öfter solche längeren artikel schreiben!
 
PayPal: WikiLeaks-Spendenkonto bleibt geschlossen, Stiftung bekommt das Geld
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Der Online-Payment-Dienst PayPal zog die Kritik von Internet-Nutzern auf sich, als er den Account der Wau-Holland-Stiftung, über den Spenden für WikiLeaks gesammelt wurden, einfror. Nun erklärte PayPal-Anwalt John Muller, man wolle das auf dem Konto gesammelte Geld an die Stiftung herausgeben. Das Konto bleibe aber "eingeschränkt".
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Muller erklärte, als weltweit agierendes Unternehmen sei PayPal verpflichtet, sich an geltende Gesetze zu halten. "Die Einhaltung dieser Gesetze ist etwas, das wir sehr ernst nehmen," betonte der Jurist. In den AGB beziehungsweise der "Acceptable Use Policy" von PayPal stehe, dass man keine Organisationen die Dienste von PayPal nutzen lasse, die "die Beteiligung an illegalen Aktivitäten ermutigen, bewerben, vereinfachen oder dazu aufrufen". Dies geschehe zum Schutz der Kunden und "um sicherzustellen, dass unser Unternehmen weiterhin weltweit agieren kann".

In der vergangenen Woche habe man das Konto von WikiLeaks beziehungsweise der Wau-Holland-Stiftung überprüft. Anlass sei ein Brief des US-Außenministeriums an WikiLeaks gewesen, aus dem hervorgegangen sei, dass WikiLeaks "sich womöglich im Besitz von Dokumenten befindet, die unter Missachtung von US-Gesetzen erlangt wurden". PayPal sei nicht von irgendeiner Behörde kontaktiert worden. Vielmehr habe man das Konto aufgrund der eigenen Geschäftsbedingungen geschlossen. "Letztendlich basierte unsere schwierige Entscheidung auf dem Glauben, dass die WikiLeaks-Website Quellen ermutigt, geheimes Material zu veröffentlichen, was wahrscheinlich eine Straftat der Quelle darstellt," erklärte Muller.

Man werde das Konto daher eingeschränkt lassen. Das gesammelte Geld allerdings werde man an die Wau-Holland-Stiftung herausgeben.

"Wir verstehen, dass die Entscheidung von PayPal Teil einer größeren Geschichte, bei der es auch um Politik, Recht und Meinungsfreiheit in Verbindung mit WikiLeaks geht, geworden ist," betonte Muller. Dies habe aber bei der Entscheidung des Unternehmens keine Rolle gespielt. Man habe lediglich auf Basis der eigenen Geschäftsbedingungen und geltender Gesetze entschieden. Bei anderen Konten hätte man in dieser Situation ebenso gehandelt.
 
Nein zum deutschen FBI:Piratenpartei lehnt Vorschlag des Bundesinnenministers ab
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Wäre es jetzt, wenige Wochen nach den Terrorwarnungen, ein geeigneter Zeitpunkt, um BKA, BSI und Bundespolizei zu einer Behörde zu vereinen? Die Piratenpartei zumindest kann den Vorschlägen von Bundesinnenminister de Maiziére, eine Superbehörde nach US-Vorbild zu erschaffen, wenig abgewinnen. Wie weit soll die Bewegung von einem freiheitlichen in einen Überwachungsstaat gehen?

Sollte es zu dieser Reform kommen, würde eine riesige Sicherheitsbehörde entstehen, die von ihrer Struktur her an das Federal Bureau of Investigation (FBI) erinnert. Thomas de Maiziére (CDU) argumentierte, die Zusammenlegung diene einer besseren Terrorabwehr und solle in den Behörden doppelte Einheiten und Infrastrukturen verhindern. Während die jetzige Bundespolizei aus dem Bundesgrenzschutz hervorging, ist das Bundeskriminalamt (BKA) für die Abwehr organisierter Kriminalität und terroristischer Gefährdungen zuständig. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) soll nach den kürzlich bekannt gewordenen Plänen seine Unabhängigkeit einbüßen. Schon im kommenden Jahr will Thomas De Maiziére einen entsprechenden Gesetzentwurf zur neuen deutschen Sicherheitsarchitektur einbringen.

Die Piratenpartei Deutschland warnt vor derartigen Anti-Terror-Schnellschüssen. Die Geschichte der USA hätte seit dem 11. September mehrfach gezeigt, dass sehr viel größere Sicherheitsbehörden auch die Gefahr vergrößern würden, dass dort Daten verloren gehen. „Aber es ist ja bekannt, dass Innenminister die Terrorpanik gerne schüren und nutzen, um im Namen der Sicherheit die Freiheit der Bürger weiter einzuschränken“, so Wolfgang Dudda, Beisitzer im Bundesvorstand. Statt die Terrorangst im Volk anzuheizen, solle man sich besser auf eine verstärkte Politik- und Gesellschaftsberatung konzentrieren.

Auch den Plan, das BSI mit dem BKA zu verbinden, sehen die Piraten als Irrweg an. Diesen hätte man bereits vor zwei Jahren gestoppt, nachdem das Vertrauen in das BSI als eigenständige Fachbehörde immer geringer wurde. „Das BSI hat vielmehr die Aufgabe, auch darauf hinzuweisen, dass Forderungen des BKA für die gesamte IT-Sicherheit völlig kontraproduktiv sein können, wie dies bei der Forderung nach einer Online-Durchsuchung bereits der Fall war. Ein BSI als Schwanz des bellenden BKA ist das allerletzte, was Deutschland braucht.“

Die Regierung sollte nach Ansicht der Piraten lieber die bestehenden Strafverfolgungsbehörden personell besser ausstatten. Auf deutschem Boden eine neue Superbehörde nach Vorbild des FBI aus dem Boden zu stampfen, erscheint vielen unabhängigen Beobachtern überzogen zu sein. Die Aufteilung des Gewaltmonopols unseres Staates auf verschiedene Bundesländer und Behörden geschah nicht zufällig. Entgegen der Voraussagen blieb die Stimmung auf den Weihnachtsmärkten friedlich. Warum also jetzt Schritte unternehmen, die uns mehr und mehr von einer freiheitlichen Gesellschaft entfernen?
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und nein ich bin kein pirat
 
Cablegate enthüllt: Shell unterwandert die nigerianische Regierung
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Cablegate und kein Ende in Sicht. Im Gegenteil, von Tag zu Tag scheinen die Enthüllungen brisanter zu werden. Gestern wurde nun bekannt, dass der Öl-Riese Shell, die nigerianische Regierung infiltriert hat. Shells Vizepräsidentin für Schwarzafrika, Ann Pickard, brüstete sich damit sogar vor US-Diplomaten, wonach Shell, "alles weiss, was in den entsprechenden Ministerien vor sich geht." Das wirtschaftlich umkämpfte Niger-Delta ist aufgrund seiner Ölvorkommen, ein wichtiger Geostrategischer Punkt. Demnach informierte Shell die U.S.A nicht nur über Politiker, sondern auch über Verhandlungen zwischen der Regierung Nigerias und Energiekonzernen aus Russland und China. Anbei sei noch erwähnt, dass in Nigeria, trotz der riesigen Ölreserven, über 70 Prozent der Menschen unterhalb der Armutsgrenze leben müssen.
 
US-Politiker: Julian Assange ist kein Journalist
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Die US-Regierung untersucht derzeit Möglichkeiten, WikiLeaks-Sprecher Julian Assange für seine Mitwirkung an der Veröffentlichung zahlreicher geheimer Botschafts-Depeschen eines Verbrechens anzuklagen. Man konzentriert sich dabei offenbar auf die Behauptung, Julian Assange sei kein Journalist und genieße somit nicht die mit diesem Berufsstand verbundenen Privilegien.

P.J. Crowley, Sprecher des US-Außenministeriums, sagte auf die Frage, ob klassischen Medien wie die New York Times eine Strafverfolgung wegen ihrer Rolle beim "Cablegate"-Leak drohen könnte, man habe Respekt vor der Rolle der Journalisten. Julian Assange allerdings sei nach Ansicht des Ministeriums kein Journalist.

Es wird momentan vielfach behauptet, dass die USA versuchen, eine Anklage gegen den derzeit in Großbritannien in Untersuchungshaft sitzenden Assange zu konstruieren. Dann nämlich könnte man einen Auslieferungsantrag stellen. Dies wird zwischen den USA und Schweden - wohin Assange aufgrund der dort gegen ihn erhobenen Vorwürfe von Sexualverbrechen ausgeliefert werden könnte - angeblich bereits diskutiert. Das zumindest behauptet die britische Zeitung "Independent".

Crowley sagte, man ermittele derzeit und würde jeden zur Verantwortung ziehen, der Gesetze gebrochen habe. Er könne aber noch nicht sagen, was dabei herauskommen werde. Bereits seit Juli laufen in den USA Ermittlungen, wie WikiLeaks an die zahlreichen Geheimdokumente der letzten großen Leaks gelangte. Verdächtigt, die Daten kopiert und weitergegeben zu haben, wird ein 23-jähriger Army-Analyst namens Bradley Manning. Dieser befindet sich momentan in den USA in Untersuchungshaft. Es muss noch entschieden werden, ob er vor ein Militärgericht oder ein ziviles Gericht gestellt wird.

WikiLeaks-Sprecher Julian Assange

WikiLeaks-Sprecher Julian Assange
Einige US-Politiker fordern, Assange unter dem sogenannten Espionage Act anzuklagen. Dieser allerdings macht keinen Unterschied zwischen "normalen" Journalisten und den Mitgliedern einer Organisation wie WikiLeaks - und bisher hat es noch keine US-Regierung gewagt, den Espionage Act gegen die Presse anzuwenden. Dies würde womöglich gegen den ersten Verfassungszusatz verstoßen, der Meinungs- und Pressefreiheit garantiert und in den USA traditionell einen sehr hohen Stellenwert genießt. Es wäre durchaus möglich, dass der Supreme Court, das höchste amerikanische Gericht, eine derartige Anklage stoppen würde.

Dies führt dazu, dass die Obama-Regierung stets darauf bedacht war, den Unterschied zwischen WikiLeaks und traditionellen Journalisten zu betonen. Klassische Medien-Organisationen nämlich sind eher bereit, aus Patriotismus oder aus Angst vor negativen Konsequenzen auf Veröffentlichung bestimmter Informationen zu verzichten oder diese zumindest zu verschieben. So ließ die New York Times ihre Informationen über das illegale Abhörprogramm der Bush-Regierung über ein Jahr lang unveröffentlicht.

"Ich würde keinen Vergleich zwischen WikiLeaks und der New York Times ziehen," sagte daher auch Pentagon-Sprecher Geoff Morrell vergangene Woche gegenüber dem TV-Sender MSNBC, "Die New York Times hat nicht für die ganze Welt, einschließlich unserer Feinde, eine Datenbank voller nicht überarbeiteter Rohdokumente, geheimer Informationen die sie durch Tricks gestohlen haben, zur Analyse zur Verfügung gestellt. Das ist einfach nicht das selbe".

Nicht jeder Politiker in den USA allerdings konzentriert sich dermaßen auf den angeblichen Unterschied zwischen WikiLeaks und anderen Presse-Organisationen. Senator Joe Lieberman beispielsweise will, trotz des ersten Verfassungszusatzes, nach Möglichkeit auch die New York Times für ihre Beteiligung an der Analyse und Veröffentlichung der Dokumente belangen Eine weitere Möglichkeit wäre es, den WikiLeaks-Mitarbeitern eine Verschwörung vorzuwerfen. Dies könnte weniger verfassungsrechtliche Probleme mit sich bringen.

Assange selbst bezeichnet sich als Journalist und hat sich in den letzten Monaten - unter anderem durch einige Artikel für eine schwedische Zeitung - Mühe gegeben, dieser Rolle gerecht zu werden. Dies erscheint ironisch angesichts der Tatsache, dass Assange häufig mit Vorliebe heftige Kritik an Journalisten im Allgemeinen übt. Andererseits jedoch verfolgt WikiLeaks einen investigativen Ansatz, der durchaus im Einklang mit den Zielen journalistischer Arbeit steht. Es wird sich zeigen, ob die USA tatsächlich versuchen, WikiLeaks den Status als journalistische Organisation abzusprechen - oder inwiefern sie überhaupt versuchen, WikiLeaks-Aktivisten juristisch zu belangen.
 
Hier kann man wikileaks und J. Assange im Rahmen einer petition unterstützen: http://www.avaaz.org/de/wikileaks_petition/95.php?CLICKTF
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232,909 haben unterzeichnet. Gemeinsam erreichen wir 500,000
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An die US-Regierung und die Konzerne, die sich an der Einschüchterungs-Kampagne gegen Wikileaks beteiligen:

Wir fordern Sie auf, das scharfe Vorgehen gegen WikiLeaks und seiner Partner sofort zu stoppen. Wir ermahnen Sie, die demokratischen Prinzipien und die Gesetze für Meinungs- und Pressefreiheit zu respektieren. Falls WikiLeaks und die Journalisten, mit denen Sie arbeitet, gegen Gesetze verstoßen haben, sollten diese in einem ordentlichen Gerichtsverfahren verurteilt werden. Sie dürfen keiner außergerichtlichen Einschüchterungs-Kampagne ausgesetzt werden.
 
IT-Experte: "Insurance"-Datei kaum zu stoppen
sollte wohl eher heisen
"Insurance"-Datei nicht mer zu stoppen
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WikiLeaks verbreitet seit einer Weile eine AES-verschlüsselte sogenannte "Insurance"-Datei ("Versicherungs"-Datei). Diese soll veröffentlicht werden, wenn dem Projekt oder einem der beteiligten Aktivisten ernsthafter Schaden zugefügt wird. IT-Experten äußerten nun die Ansicht, dass diese Datei "fast nicht zu stoppen" - und damit für WikiLeaks womöglich eine effektive Sicherheitsmaßnahme - ist.
Hemu Nigam, ein IT-Sicherheitsexperte mit über 20 Jahren Berufserfahrung, sagte gegenüber dem US-TV-Sender CNN, die Datei sei die Hightech-Variante von "ich habe in meiner Hand einen Knopf, und wenn ich ihn drücke oder meinen Freunden sage, sie sollen ihn drücken, geht es hoch". Assange fordere die Regierungen ebenso wie private Sicherheitsexperten heraus, sich am Entschlüsseln der Datei zu versuchen, so Nigams Einschätzung. Andererseits sage die Wahl eines 256 Bit langen Schlüssels bereits aus, dass es höchstwahrscheinlich sinnlos ist, eine Entschlüsselung durch Bruteforce oder ähnliche Angriffe auszuprobieren. Genau um dies zu betonen habe Assange auch die Schlüssellänge öffentlich bekanntgegeben. "Meist sieht man eine 56-Bit-Verschlüsselung. Das wird als sicher angesehen. Wenn man 256 benutzt, sendet man die Botschaft: 'Ich bin clever genug, um zu wissen, dass ihr versuchen werdet, hereinzukommen'," erklärte Nigam.

Der Versuch, das Passwort zu knacken, würde auch mit moderner Technologie Jahrzehnte dauern. Was aber würde man dann zu Gesicht bekommen? Das weiß momentan niemand außer Assange und womöglich den engen Vertrauten, die ebenfalls den Schlüssel zur Datei kennen. Spekulationen über den Inhalt gibt es reichlich - einige wirken plausibel, andere extrem unwahrscheinlich. In der 1,4 GB großen Datei wäre definitiv Platz für große Mengen interessanten Materials. Jennifer Robinson, eines der Mitglieder von Assanges Strafverteidiger-Team, sagte allerdings, Aussagen, in der Datei sei eine Art "Informations-Atombombe" seien "komplett übertrieben". Assange selbst deutete lediglich an, dass das enthaltene Material in keiner Form bearbeitet oder anonymisiert wurde.

Nigam, der bereits mehrfach mit den Ermittlunsbehörden zusammenarbeitete, sagte, wenn die "Insurance"-Datei entschlüsselt sei und im Netz veröffentlicht werde, sei es "einfacher, zu verfolgen, wer involviert sein könnte". Es sei aber immer noch äußerst schwierig, da Menschen mit technischen Fachkenntnissen ihre Zugriffe beispielsweise über Proxies oder Anonymisierungsdienste durchführen könnten. Er schlug daher vor, sich lieber auf Assanges Freunde und Bekannte zu konzentrieren in der Hoffnung, dass einer oder mehrere von ihnen bereit seien, mit den Ermittlungsbehörden zu kooperieren.
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info:
Die Insurance-Datei wurde mit 7zip gepackt.
7zip hat noch den netten Nebeneffekt dass der Passworthash 2^18 mal gehasht wird, wodurch Bruteforce-Attacken auf den Hash extrem verzögert werden.
 
Cablegate enthüllt:
Vereinigte Staaten in die Anti-Piraterie Bemühungen Schwedens involviert
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Nachdem bereits 2006 gegen Server von "The Pirate Bay" massiv vorgegangen war, enthüllen bislang nicht in den Medien diskutierte Kabel, die Einflussnahme Amerikas auf die Anti-Piraterie-Gesetze anderer Nationen. So beugte sich Schweden 2006 aufgrund der Drohung, das Land auf die "Schwarze Liste" der Welthandelsorganisation (WTO) zu setzen. Doch auch in den weiteren Jahren war erheblicher U.S-Einfluss zu spüren. In einem 2008 datierten Kabel, präsentierte die U.S. Botschaft eine Liste von sechs Forderungen die sie umgesetzt sehen will. Es handelte sich ausschliesslich um Forderungen, die mit der Urheberrechtsverletzung zu hatten. 2009 waren bereits fünf der sechs Forderungen umgesetzt, unter Anderem die Forderung nach einer "Urheberrechtspolizei" und härterer Strafverfolgung, kaschiert wurden diese Maßnahmen durch eine Anti-Piraterie Erziehungskampagne. Die schwedische Justizministerin, Beatrice Ask, behauptet trotz dieser Enthüllung weiter, dass Schweden sich nicht dem Druck der U.S.A beugen würde.
 
Bürger machen sich für Wikileaks stark: Zahlreiche Demonstration
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Immer mehr Bürger setzen sich öffentlich für Wikileaks und den Chef der Plattform, Julian Assange, ein. Allein in den nächsten fünf Tagen erwartet man weltweit ungefähr siebzehn öffenlichte Demonstrationen von Wikileaks-Sympathisanten. Auch in Hamburg soll am Sonntag eine Versammlung von Whistleblowing-Befürwortern stattfinden.

Die Fälle Assange und Wikileaks ziehen immer größere Kreise. Besonders die grenzwertigen Aktivitäten einiger Wikileaks-Anhänger sorgten in den letzen Tagen für Schlagzeilen. So wurden von der Gruppe Anonymous Internetseiten von Unternehmen attackiert, die sich angeblich Wikileaks-feindlich verhalten hätten. Erst gestern war die Internetseite Visa.com einer DDoS-Attacke ausgesetzt und wurde so unbenutzbar gemacht. VISA leitete seit kurzem Spenden nicht mehr an Wikileaks weiter, da die Organisation gegen die Nutzungsrichtlinien des Unternehmens verstoßen habe.

Einen gänzlich anderen Weg, Wikileaks und dem Leiter der Plattform, Julian Assange, ihre Zuneigung zu bekunden, will die Wikileaks-Aktivistin Birgit Smith gehen. Die Hamburgerin plant bereits diesen Samstag eine Demonstration in ihrer Hansestadt durchzuführen. Gemeinsam möchte man öffentlich „das Recht auf Information“ einfordern und gemeinsam etwas für „Julian Assange und Wikileaks tun“, heißt es auf der Facebook-Seite der Veranstaltung. Aber nicht nur in Deutschland werden derartige Proteste der Öffentlichkeit wach. Die Internetseite wlcentral.org listet seit Mitte August jede Demonstration, die von Wikileaks-Sympathisanten durchgeführt wird. Gerade nach den Vorfällen der letzen Zeit häufen sich dort die Einträge. Allein für die nächsten fünf Tage sind siebzehn Veranstaltungen rund um den Globus angedacht. Ob die Demos in Australien, Amerika, England, Kanada, Österreich, Portugal und nun auch Deutschland allerdings von Erfolg gekrönt sein werden, bleibt abzuwarten. Auf den Facebook-Seiten der Treffen haben bis auf wenige Ausnahmen nur je rund 100 Personen zugesagt.

Einen wesentlich höheren Zuspruch findet da eine weitere Pro-Wikileaks-Aktion. Seit einigen Tagen sammelt die Internetseite avaaz.org virtuelle Unterschriften für die Petition „WikiLeaks: Stop the Crackdown!“. Sobald man eine halbe Millionen Nutzer gefunden hat, die dem Petitionstext zustimmen, will man einen Brief an US-Regierung verfassen. Im Schreiben plant man, die Politik dazu aufzufordern, die Zerstörung von Wikileaks und ihrer Partner zu stoppen. Knapp 300.000 Unterschriften hat man nach eigenen Angaben bereits sammeln können.
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Gibt es irgendwo eine Liste mit den Orten?
Auf der Seite stehen die Events
ja hier > http://wlcentral.org/events-protests
 
WikiLeaks: Guantanamo-Leak geplant?
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WikiLeaks-Gründer Julian Assange, derzeit in britischer Untersuchungshaft, gab gegenüber Journalisten einen Hinweis auf einen der nächsten Leaks seines Projekts. Er deutete an, zahlreiche Informationen über das US-Gefangenenlager Guantanamo Bay auf Kuba zu haben. Einige US-Regierungsmitglieder befürchten, der Leak könne zeigen, dass man auch gefährliche Insassen auf freien Fuß gesetzt habe.

US-Präsident Barack Obama hatte zu Beginn seiner Amtszeit versprochen, das umstrittene und von Menschenrechtsorganisationen teils heftig kritisierte Gefangenenlager zu schließen. Die Gefangenen sollten entweder auf freien Fuß gesetzt oder in andere Gefängnisse verlegt werden. Diese Bemühungen gehen langsam voran, und auch sonst läuft offenbar nicht alles optimal - zumindest deutete Assange an, dass die von ihm gehüteten Dokumente die US-Regierung in Verlegenheit bringen könnten.

Assange erzählte gegenüber Journalisten, er habe eine große Menge von Berichten der US-Autoritäten über einzelne Gefangene in seinem Besitz. Ein Bekannter des Australiers sagte gar, Assange habe "die Personalakten jedes Gefangenen in 'Gitmo'". Der Zeitraum, den die Dokumente abdecken, ist bisher unklar. Anzeichen dafür, dass Assange die Dokumente bereits weitergegeben hat - beispielsweise wie bei den letzten großen Leaks an privilegierte Medienpartner zur Vorab-Analyse - gibt es nach Angaben von Assanges Vertrauten bisher nicht.

Vom US-Verteidigungsministerium und den Geheimdiensten wurden diese Behauptungen bisher nicht offiziell kommentiert. Einige anonyme Quellen in der US-Regierung äußerten aber die Befürchtung, WikiLeaks könne im Besitz höchst sensibler "Gefährlichkeits-Einstufungen" sein. Dies sind Gutachten darüber, für wie wahrscheinlich es angesehen wird, dass ein Insasse nach seiner Freilassung wieder terroristisch aktiv wird. Man befürchtet, dass eine Veröffentlichung dieser Dokumente unter anderem US-Informanten und die Methoden der Geheimdienste offenlegen könnte. Zudem befürchtet man, dass es sich für die US-Regierung als peinlich erweisen könnte, wenn bekannt werden sollte, dass auch als gefährlich eingestufte Insassen auf freien Fuß kamen - und danach womöglich sogar tatsächlich Terrorakte oder Gewalttaten begangen haben.
 
Operation Payback: Festnahme in den Niederlanden
Anonymous
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Anonymous
Das Internet-Kollektiv Anonymous führt derzeit umfangreiche DDoS-Angriffe im Rahmen der "Operation Payback" durch. Dadurch will man seine Solidarität mit der Whistleblowing-Website WikiLeaks bekunden; Opfer waren unter anderem VISA, MasterCard und PayPal. Nun kam es in den Niederlanden zur ersten Festnahme im Zusammenhang mit den Angriffen.

Anonymous griff die Seiten von Unternehmen an, die WikiLeaks die Kooperation aufgekündigt hatten. Daneben wurde auch die schwedische Staatsanwaltschaft unter Beschuss genommen - Schweden hatte gegen Assange aufgrund angeblicher Sexualverbrechen einen internationalen Haftbefehl erlassen. Die Webpräsenzen verschwanden dadurch für teils erhebliche Zeit aus dem Netz. Neben dem Erfolg gibt es jedoch auch zumindest für einen Mitstreiter womöglich ernste Konsequenzen: ein 16-jähriger Niederländer wurde Mittwoch Nacht wegen der DDoS-Angriffe von der Den Haager Polizei festgenommen. Nach Behördenangaben legte er mittlerweile ein Geständnis ab. Der Rechner des Jungen sowie eine Reihe digitaler Datenträger wurden beschlagnahmt. Freitag soll der Verdächtige dem Richter vorgeführt werden.

Die niederländische Polizei geht angeblich mit Hilfe eines "High Tech Crime Teams" gegen diejenigen vor, die sich von den Niederlanden aus an den DDoS-Angriffen beteiligen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft teilte mit, die Polizei habe weniger als einen Tag gebraucht, um den nun festgenommenen jugendlichen Verdächtigen zu überführen. Im Internet hinterlasse jeder Spuren, sagte er gegenüber dem niederländischen Radio-Sender Radio 1. Technisch gesehen ist somit davon auszugehen, dass der Jugendliche nicht über die notwendigen Kenntnisse verfügte, um sich bei seinen Angriffen abzusichern und weitestgehend anonym zu bleiben.
 
Vielleicht bin ich einfach nur Blind. Aber ich finde die Druckansicht nicht oder gibts die auf WF nicht mehr?
 
@karstenschilder: Diese Funktion ist dem Seitenupdate im September zum Opfer gefallen. Hat scheinbar sehr selten jemand diese Funktion genutzt. Du bist nämlich der Erste, dem das auffällt. :D
 
Mutmaßliches Vergewaltigungsopfer Assanges hat offenbar Schweden verlassen
Anna Ardin
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Anna Ardin
Wie das australische Nachrichtenmagazin Crikey berichtet, hat eine der mutmaßlichen Vergewaltigungsopfer von Julian Assange Schweden verlassen. Auch den Kontakt zu den Ermittlungsbehörden und ihren eigenen Anwalt soll sie unterbrochen haben. Offenbar befindet sie sich nun in Jordanien und hilft einer christliche Bewegung. Ein Eintrag auf ihrem Blog stützt diese These.
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Anna Ardin, eine der Frauen, die den Wikileaks-Sprecher beschuldigen sie vergewaltigt zu haben, hat Schweden verlassen. Sie soll auch den Kontakt zur Polizei und ihren Anwalt abgebrochen haben. Dies geht aus einem Bericht, des australischen Nachrichtenmagazins Crikey.com hervor. Unter Berufung auf nicht genau benannte „Quellen in Schweden“ schreibt man, Ardin würde sich seit Kurzem in Jordanien aufhalten.
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Dort unterstütze sie als Mitglied einer christlichen Bewegung die Einheimischen in der Nähe der Stadt Yanoun. Ziel der Gruppe sei es, die Streitigkeiten zwischen Israelis und Palästinensern zu beschwichtigen. Auf ihrem Blog belegt diese Vermutungen. Sie erklärt, Yanoun wäre ihr „neues Zuhause“.
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Auch wenn die Informationen des Blattes noch unbestätigt sind und auch die Versuche Ardin via Telefon, Fax oder E-mail zu erreichen nicht erfolgreich verliefen, tun sich im Internet immer mehr fragwürdige Fakten über ihre Person auf. So veröffentlichte sie auf Twitter den Eintrag: „MasterCard, Visa und Paypal - schlagt sie jetzt!“ Ganz offenbar wollte sie so zeigen, dass sie die DDoS-Angriffe des Internet-Kollektivs Anonymous befürwortet. Anonymous attackierte in den letzten Tagen immer wieder die Internetseiten dieser Bankunternehmen, da sie die Spendenkonten von Wikileaks sperrten. Für viele Beobachter ist nun unverständlich, warum sie Organisationen unterstützen sollte, die ihrem mutmaßlichen Vergewaltiger beistehen.
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Julian Assange, seines Zeichens Mitbegründer der Whistleblowing-Plattform Wikileaks, sitzt derweil in Großbritannien wegen des Verdachts auf sexuelle Nötigung, weiterhin in Untersuchungshaft. Am kommenden Dienstag, den 14. Dezember ist seine nächste Anhörung vor einem britischen Gericht geplant. Dann will die Justiz darüber entscheiden, ob Assange nach Schweden ausgeliefert wird.
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so so eine der (Anna Ardin) ankegerin verlest das land
anscheid für immer "wie sie selber sagt" ??!!
da besteht keine flucht gefahr ??!!
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unbekanter user meint dazu
Unverschämt, wie kann diese Frau es nur wagen, Schweden zu verlassen. Die hat da gefälligst zu sitzen und zu warten, bis Assange irgendwann vielleicht oder vielleicht auch nicht der Prozess gemacht wird.
Du findest es also normal, das man wen wegen Vergewaltigung anzeigt und sich dann aus dem Staub macht und alle Kontakte, ohne Kontaktmöglichkeit abbricht?

Darf man das theoretisch überhaupt?
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Pentagon verbietet Wechselmedien aus Angst vor Leaks
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Collateral Murder, Afghanistan Diaries, Iraq War Logs, Cablegate: diese spektakulären Leaks riefen beim Pentagon erhebliche Besorgnis und Verärgerung hervor. Um dergleichen in Zukunft zu verhindern oder zumindest zu erschweren, will man nun die Verwendung von "Wechselmedien" wie CDs, DVDs und USB-Sticks an Rechnern mit sensiblen Militärdaten verbieten.

Verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente kopiert und an WikiLeaks weitergegeben zu haben, wird der Army-Analyst Bradley Manning. In später im Netz aufgetauchten Chatlogs - deren Echtheit bisher nicht bewiesen, allerdings auch nicht dementiert wurde - wird Manning mit den Worten zitiert, er habe die Daten auf einer CD-RW aus dem Rechenzentrum geschmuggelt. Manning berichtete, jeder habe dauernd irgendwelche CDs mitgebracht, daher habe er einfach eine CD-RW gebrannt und mit "Lady Gaga" beschriftet. Diese habe er dann mit zur Arbeit genommen, um sie - begleitet von der entsprechenden Musik - mit den Geheimdaten zu überschreiben.

Beim Pentagon will man diese Sicherheitslücke nun stopfen. Um künftig derartigen Datenlecks aus dem militärischen "Secure Internet Protocol Router Network" (SIPRNet) vorzubeugen, hat das Pentagon nun den Einsatz von Wechselmedien an SIRPNet-Computern strengstens verboten. Einem Air-Force-Befehl, der dem Magazin Wired vorliegt, zufolge droht bei Nutzung beispielsweise von USB-Sticks oder DVDs ein Militärgerichtsverfahren.

Das Pentagon ist sich dabei der Tatsache bewusst, dass die Benutzerfreundlichkeit und Effizienz durchaus unter einer derart strengen Maßnahme leiden können. Man hat aber offenbar genug Angst vor der Insider-Bedrohung, um diese Nachteile in Kauf zu nehmen. Ob die neue Datenschutz-Politik reichen wird, um zukünftige Leaks zu verhindern, sei dahingestellt - sie dürfte aber derartige Bemühungen zumindest erschweren.
 
EFF: FBI verheimlicht Informationen, um eigenes Fehlverhalten zu verdecken
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Die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) erhebt schwere Vorwürfe gegen das FBI. Dieses nutze Ausnahmeregelungen des Freedom of Information Act (FOIA) aus, um eigenes Fehlverhalten zu verschleiern. Der FOIA legt fest, welche Behörden-Dokumente im Namen der Transparenz auf Anfrage öffentlich gemacht werden müssen.
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Die EFF hatte offenbar im Rahmen einer FOIA-Anfrage Dokumente erhalten, von denen ein Teil schon einmal im Rahmen einer früheren Anfrage veröffentlicht worden war. Dabei fiel den Aktivisten auf, dass die Dokumente in extrem unterschiedlichem Umfang bearbeitet worden waren. Teilweise habe man mehr Informationen geschwärzt als in früheren Anfragen, teilweise andere; manchmal seien ganze Absätze geschwärzt worden, manchmal dagegen nur einzelne Wörter. Das Interessante dabei sei, so die Aktivisten, dass das FBI die Schwärzungen mit jeweils denselben Ausnahme-Regelungen gerechtfertigt habe. Diese seien lediglich komplett unterschiedlich angewendet worden.
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Die EFF geht davon aus, dass es sich bei den unterschiedlichen Bearbeitungen nicht um ein Versehen handelt. Da es im konkreten Fall um Berichte über illegale Informationsbeschaffung - unter anderem das illegale Sammeln von Finanzdaten - des FBI ging, vermutet man vielmehr, dass die Behörde das eigene Fehlverhalten verschleiern wollte.
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Die EFF hält diese Tendenz für besorgniserregend und womöglich unrechtmäßig. Obwohl der FOIA "Behörden erlaubt, einige Informationen zurückzuhalten (unter anderem, wenn die nationale Sicherheit oder der Schutz persönlicher Daten auf dem Spiel stehen)", gehe die eigentliche Tendenz des Gesetzes eindeutig in Richtung Transparenz. Im Zweifel müssten Daten eher veröffentlicht als zurückgehalten werden. Diese Grundsätze habe das FBI durch sein Vorgehen verletzt. Zudem sei "in einigen Fällen der Umfang und Typ der zurückgehaltenen Informationen unter der Obama-Regierung […] weitaus größer als der Umfang an zurückgehaltenen Informationen unter der vermeintlich 'geschlosseneren' Bush-Regierung".
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Dies sei "nicht das erste Mal", dass die EFF Beweise dafür fände, dass das Justizministerium bei FOIA-Anfragen mehr Informationen als vorgesehen zurückhält, so die Aktivisten. Vielmehr habe es in den letzten Jahren mehrere solcher Fälle gegeben. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es eine erhebliche Dunkelziffer solcher Missbräuche gibt, da ja in den meisten Fällen der Vergleichsmaßstab durch andere Versionen derselben Dokumente fehlt. Dieser Trend, betont die EFF, sei "problematisch", da er die US-Bürger bei "der Beschaffung von Informationen, die nötig sind, um darüber informiert zu sein, wie unsere Regierung operiert" erheblich benachteilige.
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Auch auf die letzten spektakulären Veröffentlichungen der Whistleblowing-Website WikiLeaks nimmt die EFF Bezug. Vielfach sei argumentiert worden, die - teils unbearbeitete - Veröffentlichung von Geheimdokumenten durch WikiLeaks habe die Sicherheit der Vereinigten Staaten gefährdet. Die Leaks hätten aber auch dazu beigetragen, die Amerikaner über die Aktionen ihrer Regierung zu informieren. Dies sei eigentlich Aufgabe des FOIA. Wenn dieser sinnvoll umgesetzt werde, würden alle US-Bürger davon profitieren, erklärt die EFF, "aber wenn Behörden willkürlich Informationen zurückhalten und nicht nach den Regeln spielen, wird es wahrscheinlicher, dass Gruppen wie WikiLeaks die Notwendigkeit sehen, um ein kaputtes System herumzuarbeitem, das unnötige Geheimnistuerei fördert".
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Die EFF plant, die mutmaßlichen Verfehlungen der EFF in einem ohnehin laufenden Verfahren gegen die Behörde - dabei geht es um das Verheimlichen von Informationen der FBI und anderer Behörden gegenüber dem "Intelligence Oversight Board" - zur Sprache zu bringen.
 
Operation:Leakspin?
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Wenn man einer Grafik, die im Internet aufgetaucht ist, glauben darf, scheint es im digitalen Konflikt um die Enthüllungsplattform Wikileaks einen Strategiewechsel zu geben. Die Bilddatei ruft dazu auf, die Gegner von Wikileaks nicht mehr direkt zu attackieren, sondern die Informationen aus den Leaks so weit und so viel wie möglich im Internet zu verbreiten.
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Es scheint so, als würden die Internetaktivisten von Anonymous ihre Taktik ändern. Diesen Schluss würde zumindest ein Aufruf nahe legen, der gestern im Internet auftauchte. In den letzten Tagen hatte der lockere Zusammenschluss mehrere DDoS-Attacken auf Webpräsenzen von Unternehmen durchgeführt, die zuvor aus unterschiedlichen Gründen Wikileaks die Unterstützung entzogen hatten. Nun scheint es, als hätte man sich das Zitat aus Orwells 1984, "In einer Zeit universellen Betruges wird das Aussprechen der Wahrheit zu einem revolutionären Akt", noch mehr zu Herzen genommen und das Vorgehen dementsprechend angepasst.
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So heißt es in dem Aufruf: "Gentlemen, wir haben, bestenfalls, ihnen ein blaues Auge verpasst. Das Spiel hat sich geändert. Wenn das Spiel sich ändert, dann müssen es auch unsere Strategien." Danach wird dazu aufgerufen, Wikileaks zu durchsuchen, um die "besten, am wenigsten aufgedeckten Leaks" zu finden, die man in die Hände bekommen kann. Davon sollen Zusammenfassungen zusammen mit der kompletten Quelle gepostet werden. Man soll kurze Videos für Youtube machen, in denen man den Inhalt von Leaks vorträgt, am besten unter falschen Tags wie etwa "Tea Party" oder "Bieber". Außerdem soll man Schnipsel der Informationen überall wo es möglich ist posten. Der Aufruf endet mit den Worten "Sie fürchten nicht die LOIC [Low Orbit Ion Cannon, das DDoS-Tool von Anonymous, d. Red.]. Sie fürchten Aufdeckung. Der Spaß beginnt um 9:00 P.M.EST".
 
Operation Payback: Pause und Reorganisation ?
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Nach den langsam abflachenden Angriffen auf verschiedene Webseiten prominenter Firmen durch Operation Payback wird nun von "höherer" Stelle eine Pause der Angriffe vorgeschlagen, um sich neu zu organisieren. Dies nachdem viele ihrer IRC-Server vom Netz gingen, einer der mutmasslichen Administratoren der Operation verhaftet und ihr offizieller Twitter-Account "Operation Payback" gesperrt wurde, so dass unzählige, unorganisierte Splittergruppen entstanden.
 
Assange-Anwältin befürchtet Anklage unter dem Espionage Act
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Die Anwälte von WikiLeaks-Sprecher Julian Assange befürchten offenbar, dass ihrem Mandanten in Kürze neue Vorwürfe aus den USA bevorstehen. Assange-Anwältin Jennifer Robinson sagte gegenüber dem US-Fernsehsender ABC News, man befürchte, dass Assange ein Verstoß gegen den "Espionage Act" vorgeworfen wird.

Der Espionage Act ist ein äußerst umstrittenes Gesetz, das im Jahr 1917 verabschiedet wurde. Er verbietet zahlreiche Aktivitäten, die der militärischen Stärke der USA oder dem Ansehen des Landes schaden. Das Gesetz kam schon einmal in Verbindung mit den Leaks ins Gespräch: Bradley Manning, der US-Soldat, dem vorgeworfen wird, die Geheimdokumente entwendet zu haben, soll damit unter anderem gegen den Espionage Act verstoßen haben. Nach dem "Cablegate"-Leak schlugen mehrere US-Politiker vor, auch Assange unter dem Espionage Act anzuklagen. Dies wäre jedoch nicht unproblematisch, da dieses Gesetz in den 93 Jahren seiner Existenz noch nie gegen die Presse angewendet wurde. In den USA ist daher eine Debatte entbrannt, ob Assange aufgrund seiner Tätigkeit bei WikiLeaks überhaupt als Journalist einzustufen ist Nun befürchten Assanges Strafverteidiger offenbar, dass entsprechende Anschuldigungen gegen ihren Mandanten schon bald erhoben werden könnten. "Unsere Position ist natürlich, dass wir nicht glauben, dass es [das Gesetz] auf Mr. Assange zutrifft, und das er in jedem Fall als Herausgeber von WikiLeaks den Schutz des ersten Verfassungszusatzes genießen sollte und das jede Anklage unter dem Espionage Act in meinen Augen verfassungswidrig wäre und alle Medien-Organisationen in den USA gefährden würde," sagte Assange-Anwältin Jennifer Robinson am heutigen Freitag gegenüber ABC News. Sie meinte, man erwarte bald eine entsprechende Anklage der US-Regierung.

Das US-Justizministerium gab keinen Kommentar zu diesen Vermutungen ab. Allerdings hatte Justizminister Eric Holder Anfang der Woche gesagt, der Leak habe die Sicherheit der USA gefährdet, und mit dieser Begründung die Aufnahme von Ermittlungen gegen Assange autorisiert.
 
Putin sieht Haft für WikiLeaks-Boss als Rückschlag für Demokratie an
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MOSKAU, 09. Dezember (RIA Novosti).
Die Festnahme des WikiLeaks-Gründers Julian Assange zeugt laut dem russischen Regierungschef Wladimir Putin von Demokratie-Defiziten.

So kommentierte Putin die von der Enthüllungsplattform WikiLeaks veröffentlichten Geheimdepeschen von US-Diplomaten, in denen unter anderem die Lage der Demokratie in Russland kritisiert wird.

„Wenn Demokratie, dann völlige“, sagte Putin am Donnerstag, nach Gesprächen mit seinem französischen Amtskollegen Francois Fillon in Moskau. „Warum hat man denn Herren Assange hinter schwedische Gardinen gebracht?“. Man sollte zuerst unter dem eigenen Teppich kehren, sagte Putin, womit er „den Ball an seine amerikanischen Kollegen zurückgeben“ wolle.
 
Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt ist ein Verbrecher.

Galileo Galilei
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