IT-Gipfel: Deutschland auf Platz 7 des Weltmarktes

Wirtschaft & Firmen Zum heutigen Auftakt des 5. Nationalen IT-Gipfels in Dresden hat die Bundesregierung eine positive Bilanz zur Entwicklung der IT-Branche in den letzten Jahren gezogen. mehr...

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Erst wenn da steht: 1. Patz für Deutschland, für das lebenswertendes Land der Welt. In keinem anderen Land sind die Menschen so glücklich wie in Deutschland... dann können wir stolz sein. Aber das ist doch kinderkacke hoch drei und sagt gar nichts.
 
@Sesamstrassentier: 7. Platz reicht doch für die Bundesregierung. Bei denen ist es so ''Hauptsache in den Top10 und wenn wir 7. Platz sind, dann bleiben wir auch auf dem 7. Platz''
 
na dann herzlichen glückwunsch armes deutschland!
 
@25cgn1981: wieso armes Deutschland? wir sind reich an vielen Leuten die hierzulande unzufrieden sind... reich an Korruption, reich an politischer Ignoranz, reich an Armut, reich an fehlenden Jobs...
 
@Rikibu: Reich an Menschen, die nur an sich denken.
 
@25cgn1981: wieso armes Deutschland? wir sind reich an vielen Leuten die hierzulande unzufrieden sind... reich an Korruption, reich an politischer Ignoranz, reich an Armut, reich an fehlenden Jobs...
 
Tja, in einem System, indem alles in einer Reihenfolge eingeteilt wird, kann eben nicht jeder erster sein. klar könnten wir Busse bauen, die breiter sind als lang, nur damit jeder vorne sitzen kann, aber im Grunde sind solche Rankings doch für n Arsch. Selbst wenn wir da erster wären, würde ich das Ranking mit der Kinderfreundlichkeit rauskramen und da sind wir im hintern Drittel weit abgeschlagen hinter Finnland... was ich sagen will, es ist klar, dass jeder in bestimmten Paradedisziplinen besser bzw. schlechter ist und das wirklcih wichtige ist das Zusammenspiel aller Komponenten... und da hapert es in Deutschland generell... dieses ständige Wachstum und Produktivitätsgefasel kann ich eh nicht mehr hören, wir leben in einer Überflussgesellschaft, in der so viel weggeworfen wird, aber hey, hauptsache Wachstum... wie bescheuert sind wir eigentlich?
 
@Rikibu: "klar könnten wir Busse bauen, die breiter sind als lang, nur damit jeder vorne sitzen kann". lol?
 
@Rikibu: Das mit dem immerwährenden Wachstum ist zu einer regelrechten Ideologie geworden. Da gibts dann auch klasse Wortschöpfungen wie "Minus-Wachstum", hauptsache Wachstum.
 
@S.I.C.: ja, oder Kontra-Produktivität, entweder is etwas kontra oder Pro. den Börsenaffen wird halt schon in der Uni massiv ins Gehirn gekackt... und den Juristen erst... man möchte meinen, bei manchen Studiengängen ist ne Behinderung Pflcihtvoraussetzung. Auch nicht gewusst, dass Aktienkurse "seitwärts" gehen können...
 
@Rikibu: Den Bussespruch muss ich mir unbedingt merken. Vom Inhalt her gebe ich die auch recht.
 
@bigoesi: ist halt die Symbolik die hinter diesem "ir wollen erster sein" für mich so dahintersteckt... und die hab ich nicht gekupfert sondern mir selber überlegt...
 
@Rikibu: Hast du schonmal was von Duktivität und Kontraduktivität gehört?
 
Fachkräftemangel? LOL.
Es gibt ca. 3 Millionen potentielle Fachkräfte. Man muss nur ein mittel finden, dieses auch zum Arbeiten zu bewegen oder zur Weiterbildung bewegen! Aber für manche ist es ja einfacher, nicht zu arbeiten und dafür was zu bekommen als für sein einkommen zu Arbeiten!
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Als ich jetzt in Tunesien war, haben die Tunesier mit gesagt, dass sie das System Deutschland nicht verstehen würden. Man bekommt Geld vom Staat ohne was dafür zu tun. Das konnten die nicht verstehen. Als ich mal 6 Monate Arbeitslos war, hab ich alles dafür getan um mich weiter zuqualifizieren
 
@Hexo: Man will aber nichts investieren, um die Leute zu schulen. Die sollen sofort so fit sein - und andere sollen gefälligst die Bildungsdrecksarbeit machen... das ist das was ich zwischen den Zeilen lese. Albern ist auch, diesen Umstand durch ausländische Mitbürger abzufedern, also wieder "lass andere die Drecksarbeit machen, wir nehmen uns nur das Know how - das kostet uns nix"... was ich als sehr egoistisch und kurzsichtig erachte, denn Deutschland hat im Grunde keine wirklcih guten Arbeitsbedingungen, insbesondere nicht für auswertige die extra hier her kommen. Das eigentliche Problem ist, dass man ständig von FAchkräftemangel faselt obwohl man gar nicht mal weiß, was für Leute man eigentlich brauch. Wenn ich mir das Hickhack bei den Berufen ansehe, da werden Berufe seitens der IHK ausgebildet, die am Markt gar nicht mehr gefragt sind, weil sich alles weiterentwickelt. Oder man erfindet neue Berufe, aber dann fehlts an Büchern für die Berufsschule... eh die soweit sind, sind wieder 3 Jahre rum (so wars beim Fachinformatiker seinerzeit) ... wo also das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist die große Frage - das fängt viel früher an...wir sollten aufhören auf diese Papiertigerei reinzufallen, was sagt n Zeugnis schon aus? nüscht...
 
@Rikibu: Absolut richt. Genau so sehe ich das auch! Top Ausführung.
 
@Hexo: sind halt meine persönlichen Erfahrungen. Ich habe heute noch die vollmundige Stimme des Berufsberaters im Ohr - Mach was mit Computer, das hat in jedem FAlle zukunft... ja klar, aber der Weg dahin ist alles andere als durchdacht und konsequent...
 
@Hexo: Ich geb zu, ich bekomm 800€ vonner Sozialhilfe, aber weisste was? Ich will arbeiten, aber leider gibts keinen Job der zu mir passt. Ich hab kein Geld mir komische Weiterbildungen reinzuziehen und das Asiamt will in der Hinsicht auch nichts mehr für mich tun. Ist halt doof wenn man in einer Stadt gross geworden ist, wo die Lehrer sich mehr darauf konzentrieren den Schülern Deutsch beizubringen als alles andere. Danke ihr Tshuxln, die unsere Jobs klauen^^ Sind einfach schon zuviele von wo anders hier, als das man als "original"-Staatsbürger was machen könnt ^^ *zurück lehnt, stäbchen bricht und Reis schauffelt*
 
platz 7 von 7? ;-)
 
@mac1209: Hauptsache dabei gewesen, irgendwann klappts. oder wie war das mit den sportsgeistlichen Gedanken? haha. ich bin der Meinung dass man viel zu viele Vergleiche anstellt, man sollte erstmal zufrieden sein mti dem was man erreicht, das muss ja nicht schlecht sein, nur im Vergleich mit anderen stellt man sich oft schlechter dar, als man eigentlich ist. Klar kann man was verbessern und überall ist Potential, aber diese Statistikbedingte Miesmacherei geht mir so auf die Eier.
 
die 7 kam doch nur zustande weil für die Darstellung vom Platz ein Vorzeichen behaftete int genutzt wurde und es fand ein Überlauf statt.^^
 
@BadMax: nö, das is wohl eher if deutschland == 1 then Deutschland = 7 - lol. da werden also gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt, denn der dt. will ja immer nörgeln können... kleiner spass...
 
@Rikibu: Funktioniert das Script eigentlich? Du hast Deutschland verschieden geschrieben :p
 
Wir haben eigentlich gar kein Fachkraeftemangel. Es ist nur so, dass die IT Firmen jemanden wollen, der alles kann und schon hundert Jahre an Erfahrung besitzt. Draussen gibt es viele gute Arbeiter auch frisch mit Abschluss. Aber keine Firma ist bereit Jemanden anzustellen damit dieser mal Praxis erhaelt. In meiner Firma werden viele gute Bewerbungen fuer die IT-Abteilung eingesendet. Es wird auch dringend gesucht. Und dann sagt mein Kollege der IT-Leiter ist, kein Interesse er kann Java, C#, aber hat kaum Erfahrung in T-SQL. Dann muss halt weiter gesucht werden.
 
@airlight: Das ist ja der Unsinn. Schaut man sich die IT Berufe an, stellt man fest, dass diese immer spezieller werden udn nicht eierlegende Wollmilchsäue mässig... Ich habe seinerzeit DVK gelernt, also Datenverarbeitungskaufmann. Wie der Name schon sagt, it es ne Ausbildung gewesen, wo du einerseits Programmieren gelernt hast und andererseits auch kaufmännisches Wissen praktisch erworben hast. Kaum hab ich ausgelernt, teilte man mir mit "ihr Beruf ist faktisch ausgestorben weil veraltet". Aus dem DVK haben die Hirnzwerge der IHK dann den Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bzw. für Systemintegration gemacht... also hier diese spezialisierte Komponente... und selbst innerhalb dieser Berufe gibt es ja die firmeninternen Eigenheiten, die eine allumfassende Sachkenntnis über das IT Thema an sich gar nicht möglich macht. Andererseits bin ich der Überzeugung, das wenn ich einen Angestellten finde, der willens ist, sich in meine Unternehmenssystematik einzuarbeiten, ich ihm auch Sachen vermitteln kann, die er in seiner Tätigkeit in meiner Firma auch anwenden kann. Quasi das learning by doing. In keinem anderen Land wird das Arbeiten so straff und hart durchgeführt wie in Deutschland. In Schweden zb. ist alles entspannter... da nimmt man sich noch Zeit Leute einzuarbeiten - sie sind Menschen und keine Werkzeuge die einfach nur funktionieren sollen. Und zur Leistungsfähigkeit gehört auch innere Ausgeglichenheit, eine gesunde work-life Balance usw. und all das kriegste hier nicht. Die Kunden hierzulande sind so egomanisch, dass die dich dumm anpupsen, wenn du sagst "ich hab jetzt Feierabend"... irgendwann muss auch mal gut sein - und auch ein Kunde, möge er noch so sehr König raushängen lassen, sollte sich auch wie ein solcher benehmen und nicht wie ein Prolet...
würden alle mal nen Schritt kürzer treten, wäre dem Gemeinwohl schon sehr geholfen und man könnte so Leute integrieren, die sonst nie eine Chance bekämen. Ich habe es versucht in meiner kleinen Firma. Ich suche Leute nicht nur nach Quali aus sondern wie sie menschlich drauf sind. Wer intrigiert der fliegt, ganz einfach, was nützt mir so ein Teamsprenger, der über Leichen geht, wenn die Qualifikation stimmt, aber menschlich es unterste Sau ist? das muss beides passen. Menschlich kann ich an einem Angestellten nix ändern, aber ich kann die Qualifikation schulen - und das sollten alle Firmen machen... ich will schließlich auch das meine paar Leute gerne zur Arbeit kommen, denn so sind sie leistungsfähig und bringen uns voran.
 
@airlight: Ja, genau, das ist auch mein Problem! Andererseits heulen wieder alle rum das ich ein Sozialschmarotzer wär, da ich keinen Job hab .... Leute, entscheidet euch mal *g*
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