Amazon erklärt, warum Wikileaks gekündigt wurde

Wirtschaft & Firmen Vor wenigen Tagen wich die Whistleblower-Plattform Wikileaks auf die Server von Amazon aus, um eine DDoS-Attacke kompensieren zu können. Kurze Zeit später wurde die Website wieder von den Amazon-Servern entfernt. Jetzt erklärte das Unternehmen die ... mehr...

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Na das ist ja feine Ausrede...
 
@Y..: selbst wenn, dann war es nur Selbstschutz. Denke nicht dass Amazon Lust hatte ins Fadenkreuz der US Regierung zu geraten, was wohl zwangsläufig die Folge gewesen wäre.
 
@Y..: Haetten die Medien nie gesagt dass man auf Amazonserver ausgewichen sei, dann waere jetzt alles gut. Sowas kann die Aktien runterdruecken. Und ich glaube dass auch so mancher Grossanleger von Amazon sein Problem mit Wikileaks hat...
 
@iVirusYx: Die US-Regierung hat es wohl kaim durch die Medien aufgeschnappt :D
 
@Slo0p: Lies den zweiten Satz, oder ueberhaupt den gesamten Kommentar...
 
@Y..: Wieso Ausrede? Das ganze ist hochbrisant, z.T. auch gefährlich für Dritte. Also ich finde das Grund genug. Egal ob man nun pro WikiLeaks oder dagen ist, es ist nicht im Sinne eines Online-Versandes sich für irgendwelche politischen Dinge, instrumentalisieren zu lassen....
 
@bowflow: Das hat aber nichts mit Online-Versand zu tun, Amazon vermietet auch Webspace etc. Das ist ein zweites Geschäft.
 
@Y..: Ausrede? Ich finds ne gute und plausible Aussage.
 
@Y..: in einigen Monaten wirste nen Leak entdecken, wieso Amazon wirklich gekündigt hat....
 
@TurboV6: das interessiert doch kein schwein, ich kann es durchaus nachvollziehen warum amazon das gemacht hat, auch wenn ich wikileaks generell ganz gut finde
 
@Y..: Aha, wenn jemanden die Argumentation nicht passt ist es also eine Ausrede...
 
@Y..: und du würdest so eine brisante seite wie wikileaks hosten wollen und die klagen riskieren?
 
@Y..: Woher sollte auch Amazon im Vorfeld wissen das Wikileaks nicht die Rechte am Material hat, das war unvorhersehbar. ;)
 
@Y..: jopp nette ausrede - ich kaufe da erst mal nichts - !fu*******
 
Die haben nix falsch gemacht, Erklärung ist eigentlich unnötig, egal aus welchem Grund Wikileaks nun gekickt wurde, ist ihr Recht und steht so in den AGBs.
 
@wuddih:

das kannst du vergessen. Die werden viel Druck von oben bekommen haben und wollen jetzt Ihre Haut retten. Amazon hätte ja auch in die Geschichte eingehen können das Sie Wikileaks bei der Aufdeckung geholfen haben. Aber das hätte den AMIS nicht gepasst.
 
@wuddih: Das hätte ihnen aber schon vorher auffallen können dass Wikileaks nicht mit ihren AGBs konform geht. Ich denke auch die Damen und Herren von Amazon wissen was Wikileaks ist. Mit so einer Ausrede im Nachhinein zu kommen hat einen ziemlich faden Beigeschmack
 
@jigsaw: Solange kein Content auf den Servern war, war auch nix was gegen irgendwas verstoßen hätte können. War afaik das erste Mal, dass Wikileaks auf Amazon ausgewichen ist. Ich verteidige hier niemanden, aber ich hätt die auch abgeschaltet, schon allein aus dem Grund, dass ein DDoS, der mit Ankündigung auf einen meiner Kunden geht, anderen Kunden Schaden könnte. Da entfern ich doch lieber das Schwarze Schaf, bevor die anderen "Neger" schreien.
 
@wuddih: Schon richtig aber es hätte Amazon auch von vorneherein klar sein müssen dass Herr Assange nicht nur seine letzten Urlaubsfotos auf ihren Servern ablegt.
 
@jigsaw: Wie das hätte denen schon vorher klar sein müssen?! Wikileaks wurde "vorher" nicht bei Amazon gehostet. Kurz nach dem Umzug zu Amazon, wurde der Content seitens Amazon direkt wieder entfernt.
 
@awaiK: Du beantwortest deine Frage doch gerade selbst. Am Anfang wars schick mit den Wikileaksenthüllungen, nun wo es unangehm wird werden sie ausgeschmissen.
 
@Meckerbock: Die waren vorher nicht auf Amazon, so dass man sie hätte rausschmeißen können ;) Und die Amazon Dinger haste relativ schnell und @jigsaw: du glaubst nicht ernsthaft die Server wurden auf Assanges Namen oder auf Wikileaks geordert, das hätte genauso gut Sunshine Press oder Wau Holland sein können oder sogar die isländische Regierung, sowie der Name jedes weiteren Wikileaks Mitarbeiter, dessen Namen nicht so bekannt ist, wie der derzeitige Kugelfänger.
 
@wuddih: Solange es in den AGB steht, kann man also alles rechtfertigen... ich wette, illegale Angriffskriege stehen in den AGB der USA ;)
 
@realAudioslave: In diesem Fall ging es aber nicht um Angriffskriege, sondern um diplomatische Dokumente. Erinnerst du dich? Also bitte nicht alles durcheinander würfeln.
 
@Metropoli: Spielt keine Rolle, denn damit wollte ich nur andeuten, das AGB nicht zwingend Rechtsverbindlich sind ;)
 
@realAudioslave: nicht? was sind agb denn dann? lustige aufschriebe aus langeweile?
 
@-adrian-: Prinzipiell ja. Denn mann kann in AGB im Grunde reinschreiben, was man möchte, mit der Gesetzeslage hat das nicht unbedingt etwas zu tun. Derartige Meldungen kommen auch regelmässig in den Nachrichten, meist in Verbindung mit Verbraucherschutz ;)
 
@realAudioslave: du kannst in ein agb nicht reinschreiben was du moechtest. WENN du reinschreibst was du moechtest, dann isses klar dass es nicht rechtlich ist ..hier gilt zum einen das transparenzgebot zum anderen mir faellt der name nicht ein" dass man ncihts unerwartetes da lesen darf" .. sonst muesstest du naemlich IMMER und UEBERALL wo du das geschaeft abschliesst die agb lesen ... nicht dass du deine seele verkaufst nachdem du dein hemd in die reinigung gebracht hast
 
Warte schon seit 4 Tagen auf ein Paket, aber anscheinend denken die alle sich so ein Schrott aus und aus diesem Grund kann keiner meiner Bestellung bearbeiten. Das mit dem Nutzungsbedingungen hätte schon vorher jemanden auffallen müssen und nicht jetzt erst.
 
@haxorr: Du glaubst bestimmt auch, dass die Leute die derzeit an Windows 8 sitzen, auch nebenher Windows Mobile weiterentwickeln, oder?
 
@wuddih:

Was willst du..?
 
@haxorr: er will dass du denkst... amazon ist ne riesen firma und da werden nicht die versandt fuzzis an den ausreden arbeiten genau wie bei microsoft nicht die windows 8 leute an windows phone 7 arbeiten... schon mal daran gedacht dass es aufgrund der wetterlage in mitteleuropa zu verspätungen kommen könnte?
 
@wuddih: was? windows 8 is schon draussen? cool,gleich mal mitm handy downloaden
 
@haxorr: Was hat denn dein Paket mit den Servern zu tun, worauf die Wikileaks waren?
 
@haxorr: Das liegt wohl eher am Wetter und an der Post die halt nicht durch den Schnee kommt du Held. Schnautzt du dan auch noch den Postmann an? Brain=0 ...
 
@haxorr: *Hände-übern-Kopf-zusammenschlag*
 
Warum glaube ich dieser Ausrede nicht? ^^
 
@hausratte: Weil du dir offensichtlich nicht die Zeit genommen hast, mal darüber nachzudenken. Was ist denn an den AGB nicht zu verstehen? Die hat Amazon ganz bestimmt nicht extra für den Fall geändert, und allein der Punkt "Muss die Rechte an den Dokumenten besitzen" reicht doch schon völlig aus für einen legitimen Rausschmiss. Dazu muss man nur mal ein paar Sekunden objektiv sein. @Zensor: Besser so?
 
Erst vermieten, dann das Kabel einziehn... hatten wohl Angst sich als Komplizen zu verantworten^^
 
@nanoTec: Was heißt auf Helfer machen. Die Chefabteilung muss so etwas nicht absegnen wenn man seinen Content auf die amazon-Cloud lädt. Das ist ein ganz normales Produkt das jeder mieten kann wie man anderswo Webspace mietet. Und wenn man bei 1und1 gegen die AGBs verstößt wird man dort ebenfalls gekickt.
 
@Mudder: Welch eine Erkenntnis^^ ich glaub das ist allen hier klar, nur dass du das komentieren musst... Amazon wusste schon vorher was für eine Plattform WikiLeaks ist... den rest kann man sich denken.
need the Dollar, the Dollar is what i need^^
 
@nanoTec: Als ob die Provider das kontrollieren würden. Ich kann mir da auch ein Account einrichten und dann illegales Material hochladen. Amazon wird das dann nach ein paar Tagen bemerken und mich rauswerfen. Genauso wie es nun bei Wikileaks geschehen ist.
 
@Mudder: Ja das ist klar... aber das ist ja wohl ein besonderer Fall oder etwa nicht^^ WikiLeaks ist ja nicht irgendwer, AGB hin oder her WikiLeaks verdient Unterstützung. :D
 
@nanoTec: Die Amazon-Cloud ist aber kein "ich unterstütze die, die es der persönlichen Ansicht von nanoTec nach verdienen"-Unternehmen, sondern ein Wirtschaftsunternehmen mit AGBs, Steuernummer und was-weis-ich. Du kannst WikiLeaks ja gern einen eigenen Server anbieten :)
 
@FenFire: oO Wer sagt das Amazon das genauso sehn muss wie ich? Jeder hat seine Meinung... Mir ist schon klar das Amazon keine Ausnahmen machen kann um sich selbst nicht zu schädigen. Das ist Allgemein etwas Zwiespältig das ganze. Wem soll mann denn noch glauben? Dem Mann der den Mut hatte 250.000 Geheime Daten zu Posten oder der Regierung die Gründe sucht den jenigen mit allen Mitteln dingfest zu machen Kla würde ich WikiLeaks ein Server zur verfügung stellen. ;)
 
@nanoTec: Nur als Anmerkung: Es darf sich aber dann auch niemand wundern, wenn der Mann der den Mut hatte sich den Konsequenzen stellen muss. Er würde in jedem Land der Welt verurteilt werden... In Deutschland zu lebenslang, in den USA zum Tode. Das wusste er vorher, und empörte Aufschreie sind da nicht angebracht.
 
Cyber Monday, Black Friday, BAD CHRISTMAS :D
 
Amazon ade, der One-Click-Hoster x7 hat sehr lange Zeit auf Amazon gehostet und jeder weiß, was für Daten auf OCHs liegen. Da kann mir Amazon nicht erzählen, dass die Dokumente rechtswidrig waren.
Rechte 3 verletzt, ich lach mich tod. Die USA ließgrüßen mit ihren Drohungen...
 
Es ist unerheblich, ob zuerst der Sperrwille da war und dann ein passender Grund gesucht wurde, oder umgekehrt. Wichtig ist, dass nicht willkuerlich gesperrt wurde sondern in Uebereinstimmung mit den Nutzungsbestimmungen.
 
@Valfar: das ist nur eine billige Ausrede von Amazon.
 
@Golum1289: die Nutzungsbestimmungen durchzusetzen ist eine billige Ausrede? So sehr ich Wikileaks für richtig halte, aber Amazon hat richtig gehandelt
 
@zwutz: Das ist nur der Versuch, dass Image wieder aufzubessern. Und Amazon wird wohl kaum schreiben, die Homeland-Security hat uns dazu gezwungen.
 
@Golum1289: Es ist aber völlig irrelevant, ob die Homeland-Security, die CIA oder die grünen Marsmännchen Amazon gedroht haben oder nicht. Allein der Verstoß gegen die AGB ist bereits ein Kündigungsgrund, also kann er auch als solcher verlautbart werden.
 
War doch klar, welcher prüde Ami will denn noch bei Amazon kaufen, wenn die so einen Gott losen Verein unterstützen? Ich weiß zwar selber nicht was ich von Wikileaks halten soll, bin aber der Meinung, dass man Pressefreiheit schützen und unterstützen sollte, nur sollten keine unschuldigen Menschen dadurch zu schaden kommen und ich finde, dafür das er sein komplettes Leben aufgibt, hat er eine gewisse Anerkennung und Unterstützung verdient. Warum sollte jemand sein Leben aufs Spiel setzen nur um irgendwelche Informationen zu veröffentlichen? Ich finde, so jeder sollte sich eine Scheibe von ihm abschneiden, dann würde unsere Wirtschaft und die Politik vielleicht nicht mehr mit uns machen, was sie wollen. Hochachtung an den Mann und an Wikileaks, danke, dass es noch Menschen gibt, die sich für die Wahrheit einsetzen, leider wird er wohl seines Lebens nicht mehr glücklich und wahrscheinlich irgendwann als Leiche in irgend einem Graben enden und wir werden es nicht mal mit bekommen und wenn doch, vielleicht nur wieder durch einen anderen, der sein Werk fortführt und wieder ein Dokument ans Tageslicht bringt: Die Ermordung des Wikileaks Anführers oder so... schade das wir in einer solchen Gesellschaft leben und schade, dass meine Kinder den ganzen scheiß, in härterer Form, noch miterleben müssen.
 
@NI-CE: Mann. der is noch nichtmal tot und du schreist schon Mord.
 
@lap: wenn sie ihn gefunden hätten wäre er schon tot! Nur Bin Laden bekommen sie nicht, die Tölpel von CIA.
 
Die Empfehlung aus dem Tierheim: Hund statt Kinder, Kosten weniger, alle Jahre wieder mal ein frisches Tier, einziger Haken, der Hund zahlt mir nicht die Rente.
 
@Meckerbock: In gewisser weise irgendwie krank oder?
 
hallo, haben wir denn alle den Text der Meldung wirklich gelesen???
da heißt es:
"Die Verantwortlichen bei Amazon können sich nicht vorstellen, dass in den über 250.000 Dokumenten nicht eine gefährliche Information enthalten ist."
Fein, darf man wohl erfahren, in wie weit die Vorstellungskraft von Menschen nun real ist? Wenn ich mir also nicht vorstellen kann, dass unsere Regierung ihre AGBs verletzt "... dass ich blah blah blah ZUM WOHLE DES DEUTSCHEN VOLKES blah blah...", dann werfe ich einfach eine Bomba in das Regierungsgebäude, wäre doch wohl die logische Schlußfolgerung, richtig?
 
*Ironie an* Natürlich ist denen das erst aufgefallen, nachdem die US-Regierung sie darauf hingewiesen hat. *Ironie aus*
 
Oh ja ist klar... noch im Nachhinein Fieberhaft in den AGBs nach einem Grund gesucht. Das ist ja so erbärmlich. Dann sollen sie wenigstens dazu stehen, dass sie vor der US-Regierung den Schwanz eingezogen haben. Man man Amazon fällt irgendwie täglich im Ansehen.
 
Mal in Ernst: Was ist euer Problem?
Gerade die neuen Botschaftsdepechen sind wirklich nur veröffentlicht worden um Amerika bloßzustellen, bei den Irak-Berichten mag das noch anders gewesen sein.
Aber vor allem sind das illegal beschaffte Daten die teilweise als geheim eingestuft sind, was erwartet ihr von einem Unternehmen? Illegale Daten muss man als Hoster entfernen, ob es nun Botschaftsbriefe oder KiPo ist.
 
@LastNightfall: Du das ist egal. Genauso wie die S21-Gegner aufgeschrien haben als ihr Bahnhof eingerissen werden sollte, tun das nun die Wikileak-Fans wo man ihre Server abschaltet. Und da die Wikileaks-Gegner sich über die Sperrung nicht aufregen brauchen sind in dem Thread nun vorwiegend Fans unterwegs die sich Luft verschaffen wollen. Folge ist das du beim kleinsten Wort gegen Assange sofort runterbewertet wirst. Da kann die Aussage deines Beitrags noch so neutral sein.
 
@LastNightfall: in den usa wurden auch schon zeitungen wegen des hosten und verteilen solcher daten verklagt und sie haben gerichtlich recht bekommen diese hosten zu dürfen ... dort ging es auch um wikileaks daten ... es geht hier um medienrecht, etc. das ausgerechnet von einem buchhändler untergraben wird ... mag sein das die jetzigen daten nicht so interessant waren, andere aber schon ... ich finde diese begründung nicht ausreichend und reichlich spät, dafür das sie es so schnell entfernen konnten hat mir persönlich eine stellungnahme zu lange gedauert ... da mussten sie sich erst noch etwas zusammenreimen und ich glaube jeder hoster könnte irgendwie durch seine AGB's jeden kicken ... da fällt ihm immer was ein, was so verschwommen formuliert ist, dass es auf irgendeine weise auf irgendwen passt ...
viele sind einfach zu leichtgläubig und geben sich mit einfachen abspeisungen zufrieden ... die welt hat wikileaks damals nicht gekümmert als gezeigt wurde wie us soldaten zivilisten abballern und sich daran aufgeilen, da gabs einmal ... oh böse amis ... und nun ist alles gut und ein bush schreibt auch in seinem buch, dass es folter und menschenrechtsverletzungen als notwendig ansieht und selbst da glaubt noch jeder an demokratie, etc. ...
es ist augenscheinlich den meisten menschen egal, das wir bald wir in china leben und es einfach unter demokratie und freihet titelieren in unseren wunschgedanken ... alles ist solang gut, bis es einen selbst betrifft, bis dahin lassen wir uns mit einfachen ausreden abfertigen und versuchen nichtmal es etwas kritischer anzugehen oder anzweiflungen zu machen ...
 
@PhilAd: Das ist was anderes. Das Pressegesetz gibt den Zeitungen einige Freiheiten, die zB Amazon nicht hat. Niemand kann Amazon die Löschung verübeln... im Gegensatz zu Wikileaks oder durch das Presserecht geschützten Zeitungen sind die direkt angreifbar. Genau deshalb haben die ja den Passus in den AGB.
 
@PhilAd: Du siehst aber schon den Unterschied, zwischen einer publizierenden Einrichtung (egal ob online oder offline) und einem Anbieter von Hosting-Diensten, ja? Es ist originär die Aufgabe der Presse Dinge zu hinterfragen, durchleuchten und zu publizieren, weswegen diese auch in der Regel einen besonderen Schutz genießen (in den USA geht der sogar noch viel weiter als in Deutschland). Amazon jedoch publiziert nichts, sondern stellt "nur" einen Hostingdienst bereit - und das eben mit bestimmten Bedingungen.
 
@LastNightfall: Das hat weniger was mit bloßstellen zu tun. Für mich ist es eher sowas wie "ein Diplomat oder Machthaber kann sich eben nicht wie die Axt im Walde verhalten und muss nachwievor darauf achten was er sagt und tut und gefälligst dafür auch Verantwortung übernehmen." aber diese Verantwortung wird den Leuten ja quasi genommen, und dafür Wikileaks auferlegt, was totaler Unsinn ist. Uns wird doch auch immer eingebläut, dass wir für unsere Taten Verantwortung übernehmen sollen und müssen. wieso nimmt man diese Machtaffen in Schutz? Kommt mir vor, als wären das Dilletanten, die nicht wissen was sie tun und vor allem nicht wie ein gescheiter respektvoller Umgangston untereinander gepflegt wird. Ja ich find Merkel auch scheiße und ganz viele andere Politzeitgenossen ebenso - ABER ICH STEHE DAZU - und das sollten die entsprechenden Personen, deren Meinung jetzt öffentlich ist, ebenso tun. Und wenn man auf politischer Ebene nicht an einem Tisch sitzen kann, und die Probleme und Meinungsverschiedenheiten ausdiskutieren kann, dann sind alle beteiligten in falschen Positionen, denn wenn die intern schon nicht klarkommen, wie sollen die einzelnen Leute ihre Staatsgeschäfte führen und Entscheidungen für ihr jeweiliges Volk durchsetzen? DAs erklärt, warum der Karren tief in der Scheiße steckt - die die sich ganz alleine eingebrockt haben. Wikileaks übernimmt nur die Arbeit der Journalisten, die auf ganzer Linie versagen und uns eine Kuschelwelt mit Angst und Schrecken (Terror usw.) einreden wollen, aber die Realität ist doch ne ganz andere.
 
@LastNightfall: Den eingefleischten Fans ist völlig egal womit Amazon den Rauswurf begründet.Selbst wenn Wikileaks KiPo's hosten würde, wäre es nur eine Verschwörung der CIA.Es ist ja auch völlig egal, dass Wikileaks nur einen Feind (oder Ziel) kennt.Die Gründe von Amazon sind also nicht relevant, ebenso dass Amazon eine gute und erfolgreiche Firma ist(Unternehmens-bewusst handelt).
 
Amazon muss sich eben auch den Prinzipien der USA beugen und sich von den geistig beschränkten Politikern beeinflussen lassen. Das ist Kapitalismus in seiner vollendenten Form.
 
"solange keine Dritten geschädigt werden", wohl ehe so lange man selber nicht unter Beschuss steht. Ein Päderastenbuch zu veröffentlichen war ok.
Amazon ist eine Kriminelle Vereinigung. Ich wusste warum ich schon vor 5 Jahren mein Account geschlossen habe. Mann sollte vielleicht die Finanzen von Amazon genauer ausleuchten.
 
@Laika: Paranoia ist auch ein Hobby
 
@Mudder: Ist etwa heute keine Schule, oder wie. Die Schließung meines Accounts beruht auf konkreten schritten von Amazon. Das Unternehmen war einfach nicht fähig seine eigene Fehler zu erkennen und zu beseitigen. Ich habe das 1 Jahr mitgemacht, viele Briefe geschrieben. Alles umsonst. Mit Paranoia hab ich nichts zu tun.
 
@Laika: Was auch immer Deine Probleme mit Amazon gewesen sein mögen - vermutlich waren sie mit Amazon Deutschland. Und letztendlich hängt es auch immer von den konkreten Mitarbeitern ab, mit denen man kommuniziert. Und natürlich vom Vorfall an sich (wir wissen ja nicht, worin damals die Unstimmigkeiten bestanden). Ein Zusammenhang irgendeiner Art mit dem Fall dieser News dürfte nicht konstruierbar sein. Auch Deine Aussage "Amazon ist eine kriminelle Vereinigung" hast Du nicht verargumentiert, sondern einfach mal so in den Raum geschmissen, hat also den selben argumentativen Gehalt wie "Elvis lebt!". Und wer einfach mal so irgendwelche Aussagen ohne Informationen, die deren Beurteilung zulassen, von sich gibt, braucht sich doch über Antworten wie die von Mudder nicht beschweren und schon gar nicht wundern :)
 
immerhin haben sie gezeigt wie leistungsfähig die Cloud bei denen ist, dass sie diese Attacke ohne Probleme aushielt.
 
Wikileaks ist nun nicht mehr erreichbar. http://tinyurl.com/3a8nsdu
 
"Man könne sich nicht vorstellen, dass?" was ist das denn für ein Grund? Mit selbem Grund könnte man ALLE auf amazon Servern gehosteten Angebote quasi löschen. Mit der potentiellen Möglichkeit einer Nichteinhaltung einer AGB Klausel zu argumentieren, selbst wenn man dafür keine stichhaltigen Beweise hat und somit auf gut Düngten vorsorglich einen Versorgungsvertrag aufkündigt, wirkt doch sehr spitzfindig und argumentativ an den Haaren herbeigezogen. Dann sollen sie doch wenigstens die Eier haben und sagen, dass ihnen Wikileaks ein zu brisantes Eisen ist, das sie nicht anfassen wollen und auch damit nicht in Verbindung stehen wollen. Fakt ist, im Umkehrschluss heißt das eigentlich, dass amazon das versagen des Journalismus auch noch befürwortet, denn wikileaks wäre nicht nötig, würden unsere Schreiberlinge ihre Sorgfalts- und Informationspflicht ernster nehmen... Und damit meine ich Print-, Web- und TV Medien...also alle.
 
@Rikibu: Das ist eine zusätzliche Überlegung, die Aussage dass dem Nutzer die Rechte gheören müssen reicht doch schon völlig aus. Vor Gericht argumentieren die Leute auch nach dem Muster "das und das ist GANZ SICHER so, dieses und jedes KÖNNTE zusätzlich noch sein". Warum nicht alle Möglichkeiten erwähnen?
 
@Chiron84: ne Verteidigung kannste aber nicht auf Vermutungen ohne Beweise stützen. Amazon könnte auch jedem Drittanbieter unterstellen, die würden ehlerware verkaufen und somit ihr Monopol stärken als Anbieter... wäre juristisch auch schwierig durchzusetzen...
 
@Rikibu: Bei 250.000 Dokumenten kann man schon davon ausgehen, dass auf die eine oder andere Quelle zurückgeschlossen werden kann, die FDP hat ihren "Maulwurf" ja auch gefunden. Und was ist, wenn die Mullahs im Iran rausfinden, wer über sie getrascht hat? Dass Wikileaks kein Problem damit hat, am Tod solcher Menschen schuld zu sein ist ja offensichtlich, aber ich glaube nicht dass Amazon damit in Verbindung gebracht werden will. Zumal, wie gesagt, das ja nur eine zusätzliche Sicherheit ist. Man hat einen klaren AGB-Verstoß und aussen rum noch den einen oder anderen, den man befürchtet.
 
Es ist schon interessant zu sehen, dass hier einige soetwas wie einen Anspruch auf Dienstleistung zu sehen scheinen. Mal ganz unabhängig von Regelungen der Geschäftsbedingungen ist es jedem vollrechtsfähigen Rechtssubjekt jederzeit möglich Verträge mit beliebigen anderen abzuschließen - oder es aus persönlichen Gründen zu unterlassen. "Lustigerweise" heißt es auch sofort, wenn "rechte Idioten" irgendwas nicht-verfassungswidriges(!) bei Amazon anbieten, dass Amazon da trotzdem reagieren muss, wenn es aber um etwas geht, was subjektiv als "richtig" empfunden wird, obwohl unstreitig Rechte Dritter verletzt werden (ob es moralisch richtig ist, ist eine andere Frage), *dann* hingegen sollte Amazon anders reagieren und ein solches Angebot bestehen lassen. Doppelmoral, ick hör dir trapsen.
 
@LostSoul: DAs ist ja das gesellschaftliche Hauptproblem des Journalismus. Bist du investigativ, hinterfragst und deckst schamlos Unzulänglichkeiten auf, kommen die Juristen aus ihren Löchern und müllen dich mit einstweiligen Verfügungen, Unterlassungserklärungen usw. usw. zu - sodass eine wirklich sachliche, investigative Journalistenarbeit gar nicht mehr möglich ist. Und sowas soll unter dem Aspekt der Meinungsfreiheit und Pressefreiheit konform sein? Ich finde das beißt sich massiv in den Arsch. Was aber auch wieder dafür spricht, dass der Inhalt heutzutage offenbar scheißegal ist, denn die Form ist viel wichtiger, man darf ja keinen diskriminieren - es darf nicht eindeutig sein, damit es nicht diskriminiert... mensch wo sind wir nur gelandet... Meinungs und Pressefreiheit gibts jedenfalls nur noch auf Papier, aber whee einer sagt mal die Wahrheit, dann ist er gleich rassistisch, radikal, eine Bedrohnung für den Weltfrieden, oder man dichtet sonstige Sachen an, oder man machts sich einfach wie Politiker und sagt "so kann man das nicht sagen" - obwohl mans grad so gesagt hat....und hier gilt es eben auszubrechen, diesem ganzen Juristen und pseudo political correctness Wahnsinn ein für alle mal Einhalt zu gebieten... das ganze kann man auch übertreiben, und ich finde es ist soweit.
 
@Rikibu: Hier liegt überhaupt kein Problem mit der Pressefreiheit vor. Es geht um eine privatrechtliche Vereinbarung, nämlich dass Amazon das Hosting nur unter bestimmten Voraussetzungen gestattet. Das kann einem passen oder nicht. Wenn es einem nicht passt, dann sucht man sich halt jemand anderen oder macht es selbst. Das ist übrigens auch in jedem anderen Bereich so, egal ob es um Autowäsche, DVD-Verkauf oder käufliche Liebe geht. Es gibt auch Unternehmen, die arbeiten nur oder vorrangig mit karitativen Firmen zusammen oder nur mit sonstigen "gleichgesinnten". Ist ja auch alles - dank Privatautonomie - erlaubt und gut, dass das jeder entscheiden kann. Hier sagt Amazon: "Nö, nicht mit uns, wenn Rechte Dritter entgegen stehen". Ihr gutes Recht. Bleibt Assange und Co. sich einen anderen Anbieter zu suchen oder die Leistung selbst zu erbringen. Übrigens, um auch mal auf die Frage der Pressefreiheit(en) einzugehen: Es ist gut und richtig, dass auch die Presse einem Korrektiv (in Form der Rechtsgebung und Rechtsprechung) unterliegt. Und es ist - und dafür bin ich dankbar, denn es gibt genügend Länder in denen es nicht so ist - nunmal das gute Recht von jedem einzelnen der seine persönlichen Rechte durch ein Presseorgan verletzt sieht, die Rechtssituation von Gericht klären zu lassen. Hat das Presseorgan entsprechend der Regelungen agiert (die hier ungemein weit gehen), braucht es sich um Unterlassungserklärungen etc. keine Sorgen zu machen. Nur wenn Regeln verletzt wurden gibt es - zu Recht - ein Problem.
 
Wo ist da das Problem? Gibt es in irgendwelchen Islamischen Ländern keine Server zu mieten?
 
@Lastwebpage: Ich bezweifle, dass es im Iran oder in Venezuela wirklich leistungsfähige Hoster gibt :D Andererseits, da das die größten Profiteure von Wikileaks sind, bauen die das vielleicht extra für den Herrn Assange auf...
 
Mensch Amazon, wer's glaubt wird selig! So fadenscheinig wie überflüssig und einfach nur arm. Zumindest bei Interessierten sicher ein Image-Verlust für euch. Dumm gelaufen Amazon. Wie passend, das man sich über die AGB's herauswinden kann.
 
@Hellbend: Ganz im Gegenteil: Bei rechtlich bewanderten Daumen hoch für eine betriebswirtschaftlich und juristisch absolut richtige Entscheidung. Bedenke, dass Amazon ein Unternehmen ist, das Geld verdienen muss, um seine Mitarbeiter zu bezahlen, Waren zu kaufen, den Leuten Geld zu geben, die Amazon Geld gegeben haben... und da kommt Beihilfe zu diversen Verbrechen (Hochverrat zB, oder indirekt Mord, als Verantwortung für Zuträger, die zB im Iran "verschwinden" und an Baukränen baumelnd wieder auftauchen) eben nicht so gut.
 
Falls ihr euch übrigens richtig aufregen wollt: Die Domain wikileaks.org wurde gesperrt - http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,732611,00.html
 
@Mudder: Mit einer nachvollziehbaren Begründung. Ein Hoster ist eben auch für seine anderen Kunden verantwortlich...
 
@Mudder: Dafür soll es nun in der Schweiz gehostet werden. Die schweizer Piratenpartei unterstützt wikileaks.
 
Amerika Amerika Du bist soooooooo wunderbar.....
 
@bigprice: Lieber Begrenzte Unmöglichkeiten als unbegrenzte Möglichkeiten... :-)
 
>" ..., dass man nicht von der US-Regierung bedrängt wurde, Wikileaks nicht zu unterstützen."

Im Klartext: Also hatten sie es. Die Formulierungen "nicht" neutralisieren sich wechselseitig, zweimal "nicht" heißt "ja".

Worüber regen sie sich dann aber auf?
 
Illegale Daten muss man als Hoster entfernen, ob es nun Botschaftsbriefe oder KiPo ist.
beantworte ma folgende Frage hierzu
-
hm so so
-
wikiliks sendet illegales Material an ein Blatt
das Blatt wertet das Material aus
5 Monate 50 Personen
und sendet es an wikil zurück
wikil stellt haargenau das das ausgewertet material
Zufügung was es von dem Blatt zurück erhalten hat
also ist wikil jetzt böse
das Blatt was das ergo selbe material hat
und für sich selber benutzt ist der gute jetzt ????
allein daran siehst du die Verlogenheit in der Sache
-
denn wenn wikil illegal ist in dieser Sache
ist auch das Blatt ergo auch illegal
warum : weil beide dasselbe Grund material werdenden
was ja illegal ist
sollte nicht das Blatt auch auf die baliste aus gleichen Grund kommen
wie wikl
-
Wenn es illegales Marijal ist, wehre
Warum Konten 50 Personen 5 Monate lang es auswerten
Und warum ist das Material + Auswerter nicht beschlagnahmt,verhaftet
Worden
-
Komisch ist auch das weitaus mehr Leuten das bekannt war, ist
Und just an dem Tag (Veröffentlichungs Termin) auf einmal zu Wort
Melden obwohl sie es ja schon Monate vorher fast alles wussten
-
Eine weitre Frage warum ist wird keine Anklage wegen Daten missbrauch gestellt usw
Von keinem Start oder sonst welcher stelle
-
Ich bitte um Stellung Name hierzu
Dank fürs lesen

-= mbr @mbr =-
 
nachtrag:
Die seltsame Jagd auf Julian Assange
>> http://infokrieg.tv/wordpress/?p=2044 <<
 
Ich weiß ja nicht, ob es das Beamtentum auch in Amerika gibt, aber wenn, dann würden die Dokumente ja von Volksdienern erstellt, die ja, wie der Name schon sagt, dem Volk dienen. Dementsprechend steht das Volk darüber, hat also quasi den Besitz der Dokumente inne. Demnach hätte das Volk, und somit jeder amerikanische Bürger, das Recht, die Dokumente zu veröffentlichen. Wenn die entsprechenden Arbeitskräfte ihr unterschriebenen Schweigepflichten nicht beikommen ist das eine andere Sache, aber die Dokumente gehören dem Staat, in einer Demokratie, wie die Vereinigten Staaten sich als solche beschreiben, also dem Volk. Was ist daran nun fraglich? Es ist schon blöd, wenn die jeweiligen Botschafter sich nicht politisch korrekt ausdrücken können und es daher "beleidigend" klingt, aber wenn das deren Meinung ist, dann steht das wieder unter dem Punkt Meinungsfreiheit (wenn es soetwas im amerikanischen Raum gibt). Aus meiner Sicht ist es auch nur eine fadenscheinige Ausrede von Amazon.
 
Besser sich nicht mit den Mächtigen Lügnern einlassen!
 
Was ist mit dem FDP Spion der in Westerwelles Vorzimmer saß und vertrauliche Information an den Amis geliefert hat ? Die FDP sagt das er kein Sion ist und haben ihn fristlos von ihn getrennt. Das deutsche Politschw... alles schön reden ist mir ein rätzel.
 
Ja die Wahrheit tut weh wenn man Dreck am stecken hat!!
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