Deutschland noch lange keine digitale Gesellschaft

Wirtschaft & Firmen In Deutschland ist man noch weit davon entfernt, von einer digitalen Gesellschaft sprechen zu können. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Untersuchung der Initiative D21. mehr...

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Deutschland gibts sich auch alle Mühe, die Möglichkeiten der digitalen Technologien konsequent zu beschneiden und nach Möglichkeit unzugänglich zu machen.
 
@web189: oder gegen seine Bürger zu verwenden..
 
@web189: Oder sie wird dem Endverbraucher unzumutbar gemacht, siehe HD+
 
@web189: Oder sie verzögern den Durchbruch neuer Technologien durch horrende Gebühren, Kosten, Gängelungen und Zwangsverträge.
 
@web189: Halte ich für übertrieben.
 
@tiki.toshiba: Inwiefern? Beispiele gibt es doch genug: 1.Übertrieben strenge Umsetzung der Urheberrechte, obwohl sich nahezu kostenlos Bildungsmöglichkeiten für alle realisieren ließen. 2. Jugendmedienstaatsvertrag, der jeden deutschen Webmaster potentiell der Profitgier von Anwälten aussetzt. 3. Informatikunterricht ist an den meisten Schulen ein schlechter Witz. 4. Verhältnismässig schlechter Netzausbau -------------- das Ganze lässt sich quasi endlos weiterführen. Kaum ein vergleichbares Land ist so rückständig wie Deutschland was digitale Medien betrifft.
 
Bin ich jetzt digitaler Aussenseiter, wenn ich mich Facebook und Co. verwehre oder gehts hier nur darum, dass Leute den PC/Internet/etc verwenden? Egal, ich finde die Arbeit des Bundesministeriums super... ich meine die nächsten ~40 Jahre wird der Fortschritt zwar immer nur langsam steigen, aber dann hat deren harte Arbeit endlich Früchte getragen. Dass dann auch alle, die nicht mit diesen Medien aufgewachsen sind tot sind ist sicher nur Zufall.
 
So so. Deutschland ist also keine digitale Gesellschaft. Ich kann das verschmerzen, solange es eine lebenswerte Gesellschaft ist.
 
@RATTENBAER: damit haben wir aber auch so unsere Probleme,hier wird doch der Hass der Leute die wenig haben, auf die Leute gelenkt, die gar nix haben. Anstatt auf die Leute einzutreten, die die Unfairness zu tragen haben und sich auf diesem Weg die Taschen füllen...
und so non-digital sind wir nicht - das will man uns nur einreden...
 
Warum auch? Die Elektronik hält nicht lange 2-5 Jahre (Ausfall der Kondensatoren und Wiederstände usw) Software ist immer noch verbugt, Software darf mit Fehlern verkauft werden, Software ist teuer (Jedes Jahr eine Lizenz/Version kaufen weil sonst nicht mehr Kompatibel), Lzenzen sind abartig eingeschränkt, Gekaufte Medien (Musik, Filme etc.) sind nur begrenzt benutzbar bzw. sind so eingeschränkt das man diese fast nirgends einsetzen kann, leichtes abzocken im Internet, Eingeschränkte zugriff auf Webseiten anderer Länder, Was dem Staat nicht gefällt wird gefiltert, die Behörden haben im Netz zuviel Rechte und Unterwandern die Bevölkerrung. Es gibt soviel warum sich das Digitale Zeitalter nicht lohnt.
 
Na ja, mag gut möglich sein, dass wir keine "digitale Gesellschaft" sind. Aber muss das denn auch sein? Wenn Leute mit dem zu frieden sind, was sie haben, dann ist das doch in Ordnung.
 
Wir sind ein erfolgreiches Industrieland und wir sind das nicht erst seit der Erfindung des Internets. Eine Gesellschaft hat viele Fundamente, dass Digitale ist sicher wichtig, wird aber auch gerne überbewertet. Eine Gesellschaft zeichnet sich auch durch Hinterfragen aktueller Technologien aus. Ich bezweifel stark, dass wir irgendeinen Nachteil haben, wenn wir das eine oder andere weniger benutzen als andere Staaten.
 
Teilnahme an der digitalen Gesellschaft ohne Breitbandzugang ist nicht möglich. Sowas wie Youtube kann man ohne zumindest DSL nicht nutzen. Wurde das auch bei der Studie berücksichtigt? Dass es immernoch einen großen Teil in der Bevölkerung gibt die keinen Breitbandanschluss bekommen können? Wahrscheinlich nicht... warum auch? Wir sind ja nicht wichtig...
 
Ich sage dazu nur eins: Google StreetView
 
Wie definiert sich eine digitale Gesellschaft? Hoffentlich nicht alleine über einen vorhandenen oder nicht vorhandenen Twitter- oder Facebook-Account.
 
Ich finde diese Meldung eher als sinnlose Stimmungsmache, weil nicht wirklich erörtert wird, was die unter Digitalisierung verstehen. Eine Arbanduhr kann ebenfalls schon digital sein - haben also alle mechanische Uhren mit Zeiger? Oder meinen die digitalen Fernsehempfang über DVB-C bzw. T und S? oder meinen die Digitalkameras, oder DSL Anschlüsse, LCD-Fernseher und Blu-ray Player , Mp3 Player, Smartphones und co? Etwas differenzierter dürfte so eine Erhebung seitens der Macher schon sein, denn so grobe zahlen sagen im Grunde gar nix über die Verbreitung und Durchdringung von Technologie aus, weil eben nur das Modewort "digital" verwendet wird. Das riecht mir irgendwie nach einer branchenüblichen "da ist noch viel Geld zu holen, wenn wir es schaffen, den Verweigerern klarzumachen, dass sies doch brauchen". bald sind wir dank Gesundheitskarte und ePerso endlich im Digi-Thal...
 
@Rikibu: Wie wäre es, wenn du einfach den Original-Artikel liest? http://www.initiatived21.de/presseinformationen/studie-digitale-gesellschaft-laesst-weiter-auf-sich-warten
 
@klein-m: Ich mag mich täuschen, aber ich lese dort zwischen den Zeilen folgendes heraus: Je besser, schneller und teurer die Hardware/der Internetzugang, desto besser "digital integriert" gilt der Nutzer. In bezug auf Rikibus Kommentar "da ist noch viel Geld zu holen..."
 
@noComment: eben, genau das ist der Fokus, aber eigentlich muss man auf so ner Basis keine Erhebung machen und keine Diskussion führen, denn Internet und co. ist nicht nur ein Geschäftsfeld sondern auch ein Informationsmedium, Kommunikationsmedium usw. - und das hat in erster Linie nix mit dem preis der Dienstleistung zu tun. Passt aber auch sehr schön in die Riege der Vorhaben unserer Bundesregierung und der Bitkom, die die alten Leute systematisch ans Netz andocken will, um sich an den Renten zu bereichern...
 
Eine Gesellschaft mit Hirn ist aber doch erstmal die Voraussetzung. Ich will jetzt niemandem zu nahe treten, aber dieses Problem wird in Zukunft auch nicht kleiner werden. Unsere Politiker sollten auch nicht immer diese scheinheilige Bildungspolitik machen. Und nur Geldsummen zu nennen bringt erstmal auch nix, liebe Politiker. Danach reden wir über eine digitale Gesellschaft. Ich weiß ja nichtmal, was gewisse Leute unter einer digitalen Gesellschaft verstehen. Internetzugang, mit dem Internet lernen lernen oder einfach nur möglichst viele Gadgets mit sich rumtragen damit man damit angeben kann und die Industrie noch mehr Elektroschrott produzieren kann.
Wir bräuchten erstmal Politiker die nicht aus der Internet-Ausdrucker Generation kommen.
 
Deutschland hat garkeine Gesellschaft, dafür wäre Niveau und Verstehen nötig und das kann man der deutschen Mehrheit leider nicht bestätigen. Deutschland dümpelt maximal am Rand der digitalen Gesellschaft und wenn man genauer hinsieht könnte man glatt meinen, das dies so gewollt ist.
 
@Hellbend: dass eine gesellschaft durch niveau und verständnis für/zu etwas entsteht ist mir neu. eine gesellschaft ist einfach nur eine größere gruppe zusammenlebender menschen ... und das tun bspw. menschen in einem land ... bspw. auf soziokultureller basis etc. ... dabei können die komplett dämlich sein!!! ... eben wie ein großteil unseres deutschen volkes in unserer zeit - da gebe ich dir recht!!! :D
 
Ach die sollen nicht soviel Labern dann sollen sie die Leitungen mal Modernisieren...
Ich lebe in ner Landeshauptstadt und bekomme hier seit Jahren nur DSL3000 raus und Kabel Deutschland geht nicht, angeblich wegen der zu Alten Leitungen in den Häusern.
Jammern rum vonwegen man soll sich MaX Dome holen und wie sie sonst noch alle heissen aber mit der Leitung haste schon Probleme bei Youtube einige Videos zu sehen ohne nen Pufferstop zu haben wie soll man da dann Fernsehen in HD ?
Bevor die da nicht Nachbessern passiert da eh Nichts.
 
ich finde das nicht schlimm ...
 
Es geht nicht darum, dass alle die neueste Technik erhalten. Es sollten aber alle Mitglieder der Gesellschaft mit gängiger Technik ausgestattet sein und diese benutzen können. Davon sind wir weit entfernt.
Oder als Beispiel:
Wer von Euch hat denn seiner Oma den Laptop richtig eingerichtet und dafür gesorgt, dass sie ihre Überweisungen per Online-Banking hinkriegt?
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