Microsoft investiert gegen IBMs Mainframe-Dominanz

Wirtschaft & Firmen Der Software-Konzern Microsoft beteiligt sich an der Finanzierung des französischen Unternehmens TurboHercules. Dieses schickt sich an, IBM Steine in den Weg zu legen. mehr...

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Das 1.Mal, dass ich überhaupt was davon lese. Kenne das garnicht.
 
@Golum1289: Was vll. auch damit zu tun hat, das du nicht sonderlich viel mit IBM im Business/Enterprise Bereich zu tun hast? :) Unterstelle ich dir jetzt einfach mal.
 
@Golum1289: Mainframes sehen aus wie rieeesengroße gemoddete PCs (solange man nicht näher hinsieht). Wird verwendet, wenn der WinNT-Serverpark nicht wirklich angemessen ist
 
@zwutz: http://tinyurl.com/2wbjnk8 Hat nicht jeder im Wohnzimmer.
 
@gibbons: Also ist das nix anderes ein Serverrack?
 
@Golum1289: Genau, Microsoft investiert in eine Software die ein Rack emuliert, natürlich nur die Blauen wie auf dem Foto :) Die Frage kann ja wohl nicht ernst gemeint sein, es geht um den Inhalt der Racks.
 
@DrJaegermeister: Ich konnte mit den ganzen Fachbegriffen in den News nix anfangen, deshalb frage ich.
 
@Golum1289: In den Mainframe Racks von IBM stecken proprietäre Hardware und Betriebsystem von IBM, die Software TurboHercules emuliert dieses billig auf "nomale" x86 Hardware. IBM gefällt das gar nicht also haben sie diese verklagt, MS dagegen mag IBM nicht also haben sie in die Software investiert. Mal schauen wie es ausgeht.
 
@DrJaegermeister: Keiner unserer Kunden setzt auf Emulationen. Das ist vielleicht für kleinere Kunden interessant aber diese "kleineren Kunden" haben selten das Kapital für in die Entwicklung für mainframe Technologien zu stecken. Ich denke nicht, dass sich das durchsetzen wird.
 
@Mehrsau: wobei man hier natürlich "kleinere Kunden" relativieren muss. Es sind einfach die Kunden die Power ohne Ende brauchen. Aber die finanziellen Mittel für nen IBM Mainframe nicht haben. Mittlere Privatbanken / Deutschlandweite Genossenschaften und so Spässe...

Alles was größer ist nutzt Mainframes, alles was drunter ist setzt auf klassische x86 intel kompatible *nix \ Windows Serversysteme
 
@Daiphi: Du hast vollkommen recht. Das ist genau das, was ich damit sagen wollte. Kleinere Kunden die auf "klassische Systeme" setzen, werden aber kaum Geld in die Entwicklung von mainframe apps schmeissen. Die gibts nicht mal eben so als Fertigsystem bei Media Markt. Sowas wird auf den Kunden zugeschnitten. Klar gibts da Baukastensysteme wie z.b. SAP (die aber meines Wissens nach nicht mehr für mainframe weiterentwickeln) aber auch die sind exorbitant im Vergleich zu anderen Lösungen unter "klassischer Hardware".
 
@gibbons: Was du da zeigst ist keine mainframe. Ich weiss nicht was es ist, vll. ein Cluster oder eine überdimensionale (alte) TK Anlage aber ein mainframe sieht so aus: http://goo.gl/PX85z (vor ca. 40-50 Jahren) oder so heute: http://goo.gl/3faHJ .

Ich habe bei der Bildersuche dein Bild gefunden und mir mal die Seite angesehen. Es steht zwar da, dass das eine mainframe sein soll, es ist aber keine.
 
@Mehrsau: für was du ein minus bekommen hast ist mir schleierhaft...deine ausführung ist doch völlig korrekt
 
@Mehrsau: sag ich doch. Wie ein großer gemoddeter PC :)
 
"Blig Blue"? Das Synonym für IBM kannte ich jetzt noch nicht ;). Wenn man schon solche Modenamen verwendet sollte man sie auch richtig schreiben.
 
@Impact™: Also bei allem Respekt aber "Big Blue" gehört als Synonym zu IBM wie der angebissene Apfel zu Apple ;-)
 
Für alle die mit den Systemen oben nichts anfangen können folgende Erklärung: Diese Systeme beherschen das was normale Windows Server nicht haben: Hochverfügbarkeit, Skalierbarkeit, Fail-Over, Massives Multiuser, Virtualisierung von anderen Systemen usw. usw.
 
@RedBullBF2: Ja, das ist eine grundlegende Erklärung für diese Architektur. Aber alle von dir genannten Sachen lassen sich ohne Probleme in einer VMware VSphere Umgebung nachbauen (mein Gebiet). Ein Kollege (Fujitsu/Hitachi/IBM mainframe Spezialist) hat mir mal den wichtigeren Unterschied erklärt. Eine mainframe arbeitet direkt mit der hardware. Da ist kein Layer mehr dazwischen wie man es bei konventionellen Systemen kennt. Zu vergleichen mit Assembler in der "konventionellen Welt" greift das mainframe OS direkt auf die hardware zu. Nun.... er hat mir aus langeweile 4 Stunden lang erklärt worum es eigentlich geht... aber wenn man in der Materie nicht drin ist.... *puh*... ;-)
 
@Mehrsau: von was hat dein kollege gesprochen? z/VSE, z/VM, z/OS? z/VM im vergleich zu VMware VSphere/ESX ist quasi genau dasselbe, wo hier die unterschiede liegen würde mich tatsächlich interessieren...es ist ein monolithischer hypervisor (im gegensatz zu xen oder hyper-v). z/VSE und OS sind ja nicht wirklich mit virtualisierungslösungen zu vergleichen...
 
@0711: Die erste Frage kann ich dir mit z/VSE und z/OS beantworten auf die andere würde dir gerne eine ausreichende Antwort geben. Ich laufe ständig an den Teilen vorbei aber was ich darüber weiss, haben mir lediglich Kollegen berichtet. Ich könnte mir vorstellen, dass die VMs in der mainframe direkt auf die hardware zugreifen. Dass sie quasi feste Blöcke zugeordnet haben. Aber ich da bin ich einfach überfragt. Bei VMware hast du das ja nicht. Klar, du kannst devices durchreichen aber durch den Layer des HV gehts trotzdem. Die einzige Ausnahme sind RAW maps und das auch nur im physikalischen Kompatibilitätsmodus... und da haben sie perverse Einschränkungen. Den Vergleich habe ich auch nur angestellt um die von RedBull genannten Punkte aufzugreifen. Da fällt mir grad ein..... ich habe mal mit einem Kollegen an ner mainframe gearbeitet - bzw. habe ich das SAN gemacht und er den mainframe part - und da musste er devices den einzelnen Hostsystemen physikalisch zuordnen (Fujitsu BS2000)...
 
@Mehrsau: Es ist genau das Gegenteil. IBM trennt das Betriebssystem stark von der Hardware bzw. fügt viele Zwischenschichten hinzu. Und genau das ist der großer Vorteil, da sich die Hardware ungehindert weiterentwickeln kann und die Software dennoch ohne Probleme weiter läuft. Auf unseren Maschinen (z und i Serie) laufen teilweise noch Programme aus den 80er ohne eine einzige Anpassung. Versuch das mal mit deinen x86-Kisten. Da muss man ja schon beten dass nach einem Service Pack noch alles läuft. Ein weiterer gravierende Unterschied zwischen den x86- und IBM-Power-Kisten ist die I/O-Leistung die bei IBM (unabhängig von der Serie / vom OS) einfach gigantisch dimensioniert ist und x86-Büchsen wie Diskettenlaufwerke aussehen lassen ;)
 
@RedBullBF2: das sind sicher keine punkte die für mainframes sprechen...das lässt sich in der x86 welt ohne probleme auch ohne vmware usw abbilden ;)
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