Datensammelwut macht Wikileaks zum Problem

Datenschutz Nach Ansicht des Bundesbeauftragten für Datenschutz Peter Schaar wird eine Plattform wie Wikileaks erst durch die Datensammelsucht von Staaten und Unternehmen zu einem echten Problem. mehr...

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WikiLeaks ist nicht das Problem, sondern die Lösung!
Dadurch wird die Datensammlerei langfristig herunter gefahren.
 
@nixdagibts: In welcher Welt lebst du denn?
 
@nixdagibts: Wikileaks ist für viele schon ein großes Problem und eine Lösung ist es generell nicht. Denn eine Lösung hieße die Ursachen beseitigen und nicht nur die Folgen aufzeigen. Aber ich habe großen respekt vor dem Mut den Mr Assange aufbringt und die Daten veröffentlicht. Denn einige Personen werden da sicher nicht vor drastischen Maßnahmen zurückschrecken. Die Anklage in Schweden ist (Meine Meinung) nur ein Anfang.
 
@skyjagger: Jep, das ist der Anfang. Eines Tages lesen wir hier: "Assange bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen"...
 
@humpix: Selbst schuld.
 
@nixdagibts: Wie kommst du darauf? Ich würde gerne deine Argumente dafür hören, um deine Meinung zu verstehen.
 
@nixdagibts: Eher werden noch mehr Daten gesammelt um die [sic] terroristische Vereinigung Wikileaks auszuhebeln. An Vernunft von Politikern glaube ich nicht mehr.
 
"Wir brauchen...weniger Daten, und die Daten müssen ordentlich geschützt werden" mm und wenn man die daten richtig schützt kann wieder mehr sammel. bin auch gegen die sammelwut aber viele daten zu haben != unsicher. und andertst wiederum wenn man nur wenige daten sammelt sind diese wahrscheinlich brisanter.
 
@chris1284: Je mehr man speichert desto mehr wichtige Informationen sind darin enthalten. Deshalb sind diese Informationen interessanter für entsprechende Leute.
 
@chris1284: sobald der Mensch aktiv involviert ist, ist alles unsicher.
 
Manche behaupten, dass in der Anonymität der Datenflut wieder Sicherheit vorhanden ist.
 
@The_Jackal: die haben noch nie was von data-mining gehört
 
Sagt er, sagt die FDP. Aber leider wirds wohl trotzdem bei mehr Datensammelei bleiben. Würd mich gar nicht wundern wenn eines Tages bei Wikileaks auch meine Versicherungspolicen, Kontodaten inkl. Umsätzen der letzten 30 Jahre und meine Krankenakte auftauchen. Da Wikileaks ja eh wahllos alles veröffentlicht was nicht bei 3 aufm Baum ist, ist das nur allzu wahrscheinlich.
 
@DennisMoore: "Da Wikileaks ja eh wahllos alles veröffentlicht was nicht bei 3 aufm Baum ist, ist das nur allzu wahrscheinlich." Diese Aussage beruht jetzt worauf?
 
@ouzo: Auf den Veröffentlichungen von Wikileaks. Worauf sonst? ... Ich erinnere mich da zurück an die Veröffentlichung der Datenbank eines Forums von Rechtsradikalen. Komplette DB mit Bildern, Adressen, E-Mail, Fotos, Avataren, etc. Ich finde Wikileaks nimmt sich viel zu viel raus. Sie scheinen über allem zu stehen. Vor allem über Staaten und deren Gesetzen.
 
@DennisMoore: Du kannst dann doch aber nicht sagen, dass es wahllos wäre. Das finde ich ziemlich zielgerichtet. Ein Forum von Rechtsradikalen, Regierungsdokumente zum Krieg, Aussagen von Diplomaten bezüglich der Kompetenz anderer Regierungen. Wahllos sieht für mich anders aus.
 
@ouzo: Klar. Für mich gibts da keine erkennbare Linie. Daher sehe ich das als wahllos an. Sie veröffentlichten die persönlichen Daten von Forumsteilnehmern und Dokumente zum Krieg in Afghanistan. Außerdem diplomatische Dokumente von Botschaftern. Da erkenn ich echt keine Linie.
 
"Informationen wie ärztliche Diagnosen, Strafakten oder ähnliches im Internet auftauchen. " - Erinnert mich irgendwie an Filme... wo die "Gangster" einfach mal schnell nachschauen was für Strafakten der hat und so weiter...
 
Wikileaks ist eben das beste Beispiel dafür, das jegliche angehäufte Daten nicht sicher sind und DAS sollten sich unsere gewählten Volksvertreter geflissentlich als Erstes vor die Stirn nageln. Der Schaar erzählt auch nur, was Datenschützer schon seit Jahren beklagen. Er hat zwar Recht aber mit Ruhm bekleckert er sich bei dieser Offenbahrung bestimmt nicht, denn auf seinem Mist ist diese Erkenntnis nicht gewachsen. Er hat nur etwas länger gebraucht als die Mehrheit.
 
@Hellbend: Oder er wiederholt die Erkenntnis einfach nochmal zu einem passenden Zeitpunkt...
 
Im Prinzip ist das richtig was der herr Schaar sagt. Unter dem Stichwort "Datensparsamkeit" sollte dieser Komplex mal von der Regierung behandelt werden bzw. die Behörden (Bund, Land, Kreis, Stadt, BKA usw.) sollten sich mal darüber klar werden, dass dieses absolut notwendig ist. Es gibt noch ein Sprichwort zu diesem Thema "Wenn Daten erhoben werden, werden die irgendwann auch mal genutzt" (sinngemäss wiedergegeben).
 
ich glaube kaum das wikileaks privat sachen hochlädt und wenn das nur anonymisiert
 
@wolle_berlin: Glaubst du auch noch an den Weihnachtsmann?
 
@chris193: als braver christ, ja :D
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