Wikileaks: Nächster Leak wird Großbank betreffen

Internet & Webdienste Die US-Regierung wird nach der Veröffentlichung zahlreicher Dokumente aus dem diplomatischen Betrieb durch die Whistleblower-Plattform Wikileaks zumindest von dieser Seite aus erst einmal eine Verschnaufpause erhalten. mehr...

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...und es wird nicht die letzte veröffentlichung bleiben! Die haben sicher noch ne ganze menge mehr...
meiner meinung nach richtig! So werden die großen Banken und Regierungen lernen, dass die nicht alles verheimlichen dürfen...
 
@KingofMarl: Sie werden nur lernen dass sie Geheimnisse noch besser abschotten müssen. Und sie werden die Konsequenz aus Wikileaks ziehen, dass Vereine noch leichter als kriminell einstufbar sein müssen. Und sie werden lernen, dass die Gesetze die Freiheiten einschränken noch nicht hart und scharf genug sind. Dass es bessere Möglichkeiten braucht, weltweit gegen Freiheitskämpfer zuzuschlagen. Ich glaube nicht dass die Konsequenz aus Wikileaks mehr Transparenz sein wird, sondern nur mehr Repression - so lief es schon immer in denkfaulen, obrigkeitshörigen Gesellschaften wie Deutschland & USA.
 
Banken und Regierungen dürfen nicht nur Sachen verheimlichen, sie müssen es teilweise sogar. Ansonsten funktioniert das Bankgeheimnis überhaupt nicht mehr (noch weniger als im Moment in D) und Diplomatie auf Regierungsebene kannste auch knicken.
 
@DennisMoore: Das Bankgeheimnis hat nichts mit oben beschriebener Veröffentlichung zu tun. Es geht um das Agieren einer Bank auf Management-Ebene.
 
@maxi: Auch da muß es Geheimhaltung geben. Schließlich befinden sich die Banken in einem Wettbewerb zueinander.
 
@DennisMoore: Ja, und sie tragen den Wettbewerb aggressiv auf dem Rücken des Volkes aus, wie die letzten Jahre gezeigt haben. Zocken bis der Arzt kommt ... äh ... Steuerzahler rann muß. Manche Banken bzw. deren Investmentabteilungen, die müßte man mal als terroristische Organisationen deklarieren. Und das meine ich nicht stammtischmäßig, sondern ernsthaft. Denn Steuerhinterziehung und auch diese unverantwortliche Zockerei destabilisieren die Grundlagen, auf denen ein Staat basiert. Und ohne staatliche Ordnung gehts uns aber allen mies. Finanzterrorismus ist das, nix anderes.
 
@maxi: Ach ich hätte wieder einmal gar nicht gedacht das die mit geldern hantieren und das mal recht und mal schlecht!Da hat der haufen von wikileaks mir ja was ganz neues erzählt wie immer.Naja die leute brauchen sowas um sich besser zu fühlen und von ihren schlechten informationen die sie bis dato hatten abzulenken.Irgendwie erinnert mich wikileaks an bestimmte zeitungen.Sachen die jeder weiß die aber dadurch erst richtig in erinnerung gezogen werden und dann kommt die große empörung.Jaja so sind die menschen.Wikileaks sollte einfach mal veröffentlichen wieviele menschen alles verdrängen und erst solche "bilzeitungsnachrichten" brauchen um sich wieder künstlich aufzuregen.Und am ende regen sich alle auf aber getan wird nix ausser große fre.....
 
Dirk Niebel hat das Verhalten von Wikileaks doch tatsächlich mit dem Mißbrauch von Datenschutz gleichgesetzt. Die Veröffentlichung der Dokumente wäre dasselbe wie ein Mißbrauch von Patientendaten auf der neuen Gesundheitskarte. Ein mehr als hinkender Vergleich. Wenn es um meine Gesundheitsdaten geht, dann ist das zu verurteilen. Wenn es aber darum geht, wie die letzte verbliebene Supermacht bei bestimmenden Ereignissen reagieren wird und wer inoffiziell auf der Abschussliste steht, dann geht es gefälligst JEDEN an, der davon betroffen ist. Und das ist eigentlich so ziemlich jeder auf der Welt. Warum? Weil Kriege nie nur auf den direkten Aggressor und seinen auserkorenen Feind beschränkt ist, sondern stets einen mehr oder weniger großen Kreis des Verderbens mit sich zieht. Dadurch geraten dann weitere Staaten und / oder Menschen in den Konflikt mit rein ...
 
@McStarfighter: Der andere Typ der gegenüber von Niebel saß hat dazu genau das gesagt was ich dazu denke. Wikileaks ist der Hehler gestohlener Daten. Man kann es drehen und wenden wie man will und mit noch so edlen Motiven versehen. Unterm Strich ist es illegal was Wikileaks macht und darum zu verurteilen.
 
@DennisMoore: Illegal ist vieles auf der Welt, wie z.B. Angriffskriege oder die Verfolgung von Journalisten wegen demokratischer Entfaltung. Und es hängt auch vom politischen Wind ab, der grad vorherrscht. Wenn z.B. diese Dokumente belegt hätten, daß die damalige US-Administration 9/11 gebilligt oder eventuell sogar gefördert hätte (ich will das aber jetzt nicht behaupten, ist nur eine These für hier), dann würde kein Normalsterblicher darüber reden, wie illegal die Beschaffung dieser Papiere war. Alle würden nur darüber reden, wie scheinheilig das Weiße Haus doch war usw. Oder mal was historisch Belegbares: Carl Bernstein und sein Kollege, die beiden Reporter zur Watergate-Affäre. Die haben auch nicht immer nur blütenweiße Informationsbeschaffung betrieben (bei richtig investigativem Journalismus wird das wohl auch nie klappen). Über die Legalität ihrer Infos sagt aber keiner was. Und wenn es doch so astrein illegal ist und Wikileaks ein Hehler, warum stellt dann keiner Strafanzeige? Stattdessen wollen Hardliner die Plattform zur terroristischen Organisation erklären lassen. Würde in Deutschland nie funktionieren. Wenn schon, dann laßt uns das bitte mal nach deutschen Grundsätzen bewerten und nicht nach der völlig überdrehten US-Gesetzgebung und -Jurisdiktion ...
 
Ich glaube manche Leute unterschätzen, was der Fall solch einer Großbank anstellen könnte. Das wird sich nicht nur auf Amerika, sondern auch auf Deutschland auswirken. Ihr müsst nur mal gucken, wie viele Deutsche Banken und Firmen mit Amerikanischen Banken zusammenarbeiten.
Falls es wirklich dazu kommen sollte, und die Konsequenzen derart gewaltig werden, wird einiges auf uns zukommen.
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