Home Server: Drive Extender wird zur Chefsache

Windows Server Die zahlreichen negativen Rückmeldungen der Nutzer von Microsofts Windows Home Server zu der Nachricht des Verzichts auf die beliebte Funktion Drive Extender in der kommenden Version "Vail" beschäftigen nun auch die Chefetage des Softwarekonzerns. mehr...

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klingt so als würde ballmer die E-Mail Texte von STeve Jobs übernehmen...
 
Ballmer gibt den Jobs.
 
@FrexXx: Ne. Jobs hätte geschrieben: Dann bau doch ne größere Platte ein
 
@FrexXx: Ne. Jobs hätte geschrieben: "Just avoid holding the server that way." ^^
 
ja aber ich finde dass der drive extender eine ziemlich sinnvolle lösung ist. frag mich was für probleme es da gibt.
 
@S.a.R.S.: ja, und selbst wenn es probleme gibt, warum behebt man die nicht anstatt das tool einfach zu streichen?
 
@Sam Fisher: Die Antwort ist ziemlich simpel. ;-) Die Kosten welche die Lösung des Problems verursachen würde, werden nicht gedeckt durch eine ausreichend hohe Umsatzerwartung durch dieses Produkt. Mit anderen Worten, es ist einfach zu teuer. Die einzige Abwägung ist jetzt ob der Imageschaden durch das Weglassen der Funktion nicht noch mehr kosten würde als die Behebung der Probleme, man darf gespannt sein.
 
@master_jazz: das kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Milliarden-Konzern nicht in der lage ist das Problem zu beheben. Das kann mit einfach keiner Erzählen das erfahrene Programmierer das nicht hin bekommen...
 
@Sam Fisher: Es wird ja auch nirgendswo gesagt, dass es sich heirbei nur um MS-Probleme handelt. Es können durchaus auch 3rd-Party-Anwendungen sein, die schwerwiegende Kompabilitätsprobleme verursachen. Aber wahrscheinlich ist es halt mal wieder eine Geld/Aufwandfrage.
 
Ich finde es irgendwie gewagt zu behaupten das eine Software-Lösung ein Hardware Raid "hinfällig" macht. Wäre dem so würden Unternehmen bestimmt nicht tausende Euro in eben diese Hardware-Raids stecken. Software-Raids sind nichts neues, aber haben sich nie durchgesetzt wegen einer Menge Nachteile. So muss doch der gesamte Verwaltungsaufwand von der CPU übernommen werden, was bei intensiverer Nutzung den Rechner in die Knie zwingen würde. Vermutlich wird dieses Maß der Intensität bei Home-Servern nicht erreicht, aber ein Hardware-Raid ist doch dadurch noch lange nicht ersetzt.
 
@master_jazz:

Es ist auch kein Raid, sonst wären die Daten jeder HD offline auslesbar, was sie beim WHS sind. Denoch ist es eine mühsame Lösungen und stört ua. Defragmentierungstools. Da wäre es besser Microsoft würde mal Geld in ein neues Dateisystem investieren und damit heutige und schon längst bestehende Probleme lösen. Ihr NTFS ist auch schon langsam überholt. Und von WinFS habe ich schon lange nichts mehr gehört.
 
@JTR: Versteh allerdings auch nicht, was man an einem Homeserver groß meint, rumdefragmentieren zu müssen.
 
@JTR: Man bräuchte lediglich einen Treiber, um die Daten offline auszulesen. Und das war geplant, dass dies kommt.
Und deinen Datenpool solltest du sowieso nicht defragmentieren. Warum auch. Du hast hast immer 1GB (oder 5GB?) "Chuncks", also Blöcke, die so auf der HDD gespeichert werden. Da braucht man keine Defragmentiertools beim Drive Extender.
Und wieso umbeding ein neues Dateisystem her muss ist mir schleierhaft. NTFS ist ein klasse Dateisystem Performant ist als auch sehr stabil bzw. sicher.
Und jetzt erklär mir mal bitte, was WinFS damit zu tun hat? Ich hoffe du weißt schon, dass WinFS nie und nimmer ein Dateisystem war bzw. gewesen ist. Es war ein Aufsatz für das NTFS Dateisystem. Aber dass es jemals NTFS ersetzten soll. Davon war nie die Rede seitens Microsoft.
 
@Black-Luster: winfs war ein vollständig eigenes fs...das was von winfs übrig blieb, nach der entwicklungseinstellung (wegen perfomanceprobs) ist nun ein aufsatz für ntfs bzw in teilen auch aus dem fs ins os gewandert. Den großen bedarf an nem neuen fs seh ich aber auch nur sehr eingeschränkt
 
@master_jazz: Für Consumerprodukte sind Hardware-RAID-Controller zu teuer. Und ich bin mir sicher, dass die CPU in meinem Windows Home Server klassisches Raid schneller betreiben könnte als ein erschwinglicher RAID-Controller. Das Ding ist ein Fileserver, wo die CPU doch sowieso ständig nur durch die Gegend idlelt. Die Berechnung der Paritätsbits wird da sicherlich nicht dessen Performance in den Keller drücken.
 
Ich mag mich irren, aber die Drive-Extender Funktion kann man doch auch sehr einfach mit der Datenträgerverwaltung abdecken. Muß man halt nur noch ne DAU-sichere GUI basteln und fertig.
 
@DennisMoore: Driver-Extender Grundfunktion in kurz und vereinfacht: X (unterschiedliche) Laufwerke werden also ein Laufwerk angezeigt, fällt eine Platte aus sind nur die Daten derjenigen Platte "nicht da", steckt man eine Platte woanders an sind die darauf befindlichen Daten ganz normal lesbar -> afaik geht das genauso mit der Standard Datenträgerverwaltung nicht, außer Du hättest da eine Idee? (Zusätzlich gibts noch für mich uninteressante Funktionen wie Backup (man kann wenn gewünscht Ordner auf mehrere der Laufwerke automatisch spiegeln lassen) oder idiotensicheres Austauschen von Festplatten mit automatischen Kopieren der Daten, usw.)
 
@sezz: Ach so. Ich dachte das wär ein JBOD für DAUs ;) ... Moment. Es IST JBOD für DAUs ^^
 
@DennisMoore: Ist es NICHT! Es ist ein für DAUs geeigneter Festplattenpool aus beliebigen internen und externen Laufwerken mit Duplizierung auf Ordner-Ebene. Das kann weder JBOD noch RAID-0 leisten.
 
Was ist denn das für eine Argumentation, dass man eine Sicherungslösung bei großen Platten nicht braucht? Genau da ist sie doch sinnvoll! Bin zwar eher ein Freund von ECHTEN Hardwareraids, aber für Heimanwender tuts ein Softwareraid durchaus schon mal.
 
sollen die es open source stellen wenn die Fehlerbereinigung zu teuer ist :)
 
Hoffentlich kippt Ballmer diese Entscheidung wieder. Der DE ist DIE Schlüsseltechnologie des WHS. Die sollten die Entwicklungen von SBS und WHS wieder trennen und endlich mal auf ihre Kunden hören! Das Feedback der Community ist dazu mehr als eindeutig!
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