Das Netz ist für Politiker meist ein Einweg-Medium

Social Media Für die Kommunikation mit ihren Wählern setzen nur wenige europäische Politiker auf die Möglichkeiten von Online-Netzwerken wie Facebook oder Twitter und Blogs. mehr...

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Wer nicht mit der Zeit geht, der muss mit der Zeit gehen.
 
@fuc_dup: versteh ich nicht.
 
@xerex.exe: Welchen teil verstehst du nicht ?
 
@wolle_berlin: den ganzen.aber ich glaub ich habs langsam.hab die zeit von vorne auf die zeit hinten bezogen ... oder so in der art.
 
@xerex.exe: Das nennt sich Wortwitz. Vielleicht solltest du Politiker werden. ;)
 
@xerex.exe: Wie wäre es zur Abwechslung mit der brain.exe :P
 
@fuc_dup: Recht hast du! Und ich kenne einige für die es Zeit ist zu gehen....
 
@fuc_dup: Leider gilt das nur für Normalsterbliche.
 
@fuc_dup: "Ich schaute aus dem Fenster und es graute der Morgen." - "Dem!"
 
@fuc_dup: Los, wirf 5 Mark ins Phasenschwein!
 
@kubatsch007: Phrasenschwein...
 
Ich persönlich finde es ehrlich gesagt auch nicht wichtig, ob ein Politiker Facebook usw. nutzt...
 
@kazesama: Aber man könnte beispielsweise auf den eigenen Webseiten einen Chat oder ähnliches einrichten oder sonst irgendwie eine Art Forum oder sonst etwas eröffnen, wo man direkt mit diversen Politikern diskutieren kann.
 
@gonzohuerth: Aber ob die mich nun via Wahlplakate, Flyer, Zeitungsberichte, Fernsehinterviews oder eben neumodisch über YouTube und Facebook-Pinnwand anlügen... gut, bei Facebook könnte ich den dann derbe "anstupsen" - wird aber nicht viel helfen. Es gibt so ne Seite... abgeordnetenwatch.de (?), da kann man Kandidaten direkt Fragen stellen. Ok - die wenigsten Politiker wussten, dass es diese Seite gibt, sie dort ein Profil haben und das Postfach überläuft (Profile wurden vom Betreiber erstellt), aber was man dort an Antworten bekam war 1:1 Wahlkampfpropaganda, mehr nicht.
 
@Tyndal: Ich bin auf die nächste Generation der Grünen gespannt.. also nicht die Grünen selbst sondern eine radikalere Partei wie die Grünen damals.
 
@gonzohuerth: Chatten? Mit Politikern? Wie soll das gehen? Nach jedem eingehenden Text muss deren Gehilfe doch den Chat ausdrucken, der Politiker muss dann handschriftlich den Reply darunter verfassen, den der Gehilfe dann eintippen darf. Und dann geht das Ganze von vorne los... wieviel Papier soll denn dabei drauf gehen?! ;)
 
@kazesama: Die Interaktion ist für Politiker ein Graus. Sie halten es viel lieber mit der Berieselung, wie eine Vielzahl von TV Sendern. Einzig kurz vor Wahlen erwachen Sie aus der Lethargie und glauben der Bürger wäre dumm genug die Einbahnstrassenmentalität zu vergessen. Ok, hat bisher immer gut geklappt, aber schaun wir mal ob die jüngsten "wir sind gewählt, wir entscheiden, fragen müssen wir nur alle x Jahre" sich auszahlt.
 
@aliasname: Ich kann mich noch gut dran erinnern, wie vor etlichen Jahren (irgendwann in den 80ern, also noch in der Prä-Internet-Zeit) so zwei CDU-Lokalpolitiker "vollkommen zufällig" ständig in dem Café, in dem wir unsere Frei- oder Schwänzstunden mit Rauchen und Kaffetrinken verbracht haben, rumhingen und dort dann Kaffe spendiert haben... Solange Kommunalwahlkampf angesagt war. Danach hat man zumindest als Schüler nie wieder was von denen gehört. Es sind also heute lediglich die Kommunikationswege technisierter geworden, die Pappnasen in der Politik haben sich selbstverständlich nicht die Bohne geändert. Heute ist es jedoch günstiger für sie geworden, da sie ja online keinen Kaffe mehr ausgeben müssen :).
 
@kazesama: Erschreckend, dass 25% der befragten Politiker sich nichtmal online INFORMIEREN. Twitter oder Facebook nutze ich auch nicht. Politiker, die das Nutzen wollen nur "hip" sein.
 
Politiker brauchen schon erstmal ein Diplom um einen PC einschalten zu können. Was verlangt ihr bitte denn von denen!
 
@marcol1979: das packen die nicht. die brauchen eher einen haufen berater.
 
@shu: Vorzugsweise aus der Atom- oder Hotelindustrie
 
@marcol1979: frau merkel hat sogar einen Doktor.. kann sie jetzt twittern?
 
Ja, die Politiker sind für mich auch ein Einweg Medium^^
 
ach ich weiß nicht, ich finde das persönlich völlig überschätzt. bin selbst sehr politisch aber ich will trotzdem nicht aller 5min ein twitter meldung über einen mir sympathischen Politker/Partei lesen. Bringt doch auch nix. Ist wie N24, die Welt verändert sich nun mal nicht aller 15min um ne Sendung zu machen, am Ende kommt nur Mist raus bzw. wird aus ner Mücke einen Elefanten gemacht. Wahrscheinlich müssen wir immer noch jeden Mist der aus der USA kommt für Supertoll halten (Bsp.: geil Obama teilt sich per twitter mit, "wow wieee geil"). Mir reicht eine vernüftige Internet Seite von meiner Partei/Politiker mit einer Chat Funktion, sei es in Form eines richtigen Chats oder per Gästebuch/Blogeinträge.... Alles andere ist meiner Meinung nach nun mal überschätzt bzw. unwichtig.
 
Nunja, macht Sinn. Welcher Politiker würde sich schon gerne vielfach in sein Blog schreiben lassen welches Ar***loch er/sie ist.
 
@Islander: Wenn man vernünftiger Regeln aufstellt kommt soetwas nicht vor. Grund ist meines Erachtens ein ganz anderer: Unsere Politiker haben keine Antworten auf bestimmte Fragen und die Nähe zu Volk fehlt. Teilweise kann man meinen das einige den Bezug zur Realität verloren haben. Da werden einfach Dinge durchgeboxt die keiner braucht oder völlig unsinnig sind
 
"In der Nutzung sozialer Medien haben unsere Bürgerinnen und Bürger eine Generation Vorsprung vor ihren Vertretern in den Parlamenten" Nicht nur in der Nutzung sozialer Medien.
 
Ist alles nicht so einfach wie man denkt. Die sollen doch auch Zeit zum arbeiten haben und nicht nur rund um die Uhr mit Gott und der Welt chatten.
 
Also die Grünen, sind bei Facebook.
 
Seit wann interessieren sich auch deutsche Politiker (außerhalb der Wahlkampfzeit) für das Volk das sie nach gutdünken verwalten und schröpfen? Soweit kommt es noch....
 
Der Mensch ist Mittelpunkt. In der Politk wird das anders geschrieben: Der Mensch ist Mittel. Punkt.
 
Ach ist doch eh Wurst, da wir ja im übelsten Mittelalter leben. Die Politiker (früher Kirche) hoffen, dass ihnen die Grossinvestoren (Grossfürsten) die Möglichkeit geben ihr Gesicht zu wahren, obschon sie ihnen täglich in den Arsch kriechen müssen. Dafür lenkt man das Volk (Leibeigenen) mit Themen wie Terrorbekämpfung (Hexenjagd) ab um vor wahren Problemen wie Altersvorsorge oder Lohndumping (Pest und Sklaverei) abzulenken. Und dazu gibt es dann auch Brot und Spiele (Sport heute, Freibier früher). Die Parallelen drängen sich einfach auf.
 
@JTR: Wie recht du damit hast. Ich denke dass viele Politiker sich vor Fragen der Bevölkerung drücken weil sie genau wissen dass sie entweder Pateipropaganda (Lügen) als Antworten geben müssen oder halt eingestehen müssen dass sie total am Volk vorbei regieren aufgrund von Lobbyinteressen. Und das können sie ja wohl schwer verständlich machen dass sie zwar demokratisch gewählt werden aber undemokratisch (korrupt) Politik betreiben. Wer gibt sowas schon gerne zu?
 
Das Netz ist für Politiker meist ein Buch mit sieben Siegeln hätte es treffender beschrieben.
 
Ja die Communitys sind doch Böse. Wäre doch ein klassischer Widerspruch. Dennen kribbelts in den Griffeln. Nur Dumm das sie sich mal wieder ihre eigene Mauer bauten.
 
Ist es wirklich ein Vorsprung, wenn man jeden Quark auf Facebook schreibt?
 
@Kirill: zwingt Dich keiner dazu, alles auf Facebook zu posten. Nur geben soziale Netzwerke gerade Politikern die Möglichkeit näher am Bürger zu sein - aber vielleicht wollen sie das gar nicht.
 
@TurboV6: Die Möglichkeiten hatte man schon lange, bevor Facebook bekannt war, bzw. ausserhalb sozialer Netzwerke.
 
@Kirill: Nein. Es gab keine vergleichbare Kommunikationsform, wie die sozialen Netze.
Das hat den einfachen psychologischen Effekt der (oft nicht existierenden) "Freundschaften". Du siehst automatisch was die Person macht, liest es, bleibst oft daran hängen. Das ist nichts anderes als eine gewisse Art von Bindung, die der Politiker hier mit wenig Informationen erreichen kann.
 
@TurboV6: Das ist nicht wesentlich mehr, als die alten Kolumnen (ggf. mit Kommentarfunktion). Klar, dass man sich irgendwelche anonymen Leute als Kontakte hinzufügen kann, ist eher neu. Aber der Kern der Sache ist uralt.
 
@Kirill: Die Wirkung kannst Du aus psychologischer Sicht überhaupt nicht vergleichen.
 
@TurboV6: Mag ja alles sein. Nur ist technisch alles schon seit Jahren da gewesen.
 
@Kirill: Du vergleichst immer noch Äpfel mit Birnen. Ist augenscheinlich sinnlos mit Dir darüber weiter zu diskutieren.
 
@TurboV6: Wieso? Facebook bietet auch nicht wesentlich mehr, als dass jemand sein Statusupdate schreibt und Leute dazu Kommentare ablassen. Kein wesentlicher Unterschied zu einer ganz normalen Kolumne (auf Neudenglisch Blog), die man abonniert.
 
@Kirill: Nochmal: Es ist der psychologische Effekt!
Eine (nicht real existierende) Freundschaft bindet automatisch die jeweilige Person näher, als dass es eine Kolumne oder ein Blog kann.
Der Politiker hat also die Möglichkeit durch kleine Status-Updates, was er denn gerade tut und private Fotos die Wähler viel enger binden - allein durch den psychologischen Effekt, den Facebook liefert. Auch wenn ein Blog im Sinne das gleiche wie eine Facebook "Page" (nicht Freundschaft) liefert, ist die Wirkung eine völlig andere.
Wenn Du ebenfalls Medien-Psychologie studiert hättest, dann würdest Du es vielleicht direkt verstehen ;-)
 
@TurboV6: Du wiederholst dich und liest wohl nach wie vor nicht, was ich schreibe. TECHNISCH gesehen ist Facebook absolut nichts neues, die TECHNIK war lang vorher da. Dass es ein psychologischer Effekt ist, ist mir klar. Nun muss dir nur noch klar werden, dass es TECHNISCH nichts Neues ist. Und hör auf, mit deinem Studium anzugeben.
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