Frankreich beschließt Steuer auf Online-Werbung

Recht, Politik & EU Frankreich plant eine Sondersteuer für den boomenden Markt der Online-Werbung. Wer in Zukunft Werbeanzeigen bei Unternehmen wie Google bucht, soll dafür zur Kasse gebeten werden. Der Staat könnte somit bis zu 20 Millionen Euro in die Kassen spülen. mehr...

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Was wollen die mit all' den frei werdenden .fr Adressen?
 
@monte: Wie kommst du auf die Idee? Es geht hier um den Sitz des Unternehmenssitz und nicht nach genutzer Domain. Ein Unternehmen das im Internet unter .com firmiert aber in Frankreich ansäßig ist unterliegt schließlich trotzdem französischem Recht und Steuern!
 
@paris: Ein Unternehmen wird deswegen auch sicher nicht Pleite gehen, aber für kleine Sites die sich mit Werbung finanzieren könnte es womöglich eng werden.
 
@Johnny Cache: Nein wieso denn?? Nicht die die Werbung einblenden Zahlen sondern die die WERBEN! Also die Unternehmen die für ihre Produkte Werbung einblenden wollen!
 
@paris: Wenn die die werben zahlen, zahlen am ende die die das Beworbene kaufen.
 
Es Spielt keine Rolle wieviel das in die Kassen spült es wird ja eh gleich wieder hinten Rausgespült!
 
geniale Idee! Und das bitte weltweit. Damit kann man der ausufernden Werbung hoffentlich Einhalt gebieten.
 
@R-S: Naja ich hab's lieber kostenlos und mit Werbeblocker als von Haus aus werbefrei aber dafür mit Gold-, Premium- oder anderem kostenpflichtigem Upgradesystem.
 
Der Beitrag ist übrigens falsch. Im original Beitrag steht explizit das NICHT die Ad-Netzwerke (wie Google AdWords) die Steuer zahlen müssen sondern die werbetreibenden Unternehmen. Das ist ein wichtiger Punkt der hier im Text völlig untergeht...
 
@paris: [...]Wer in Zukunft Werbeanzeigen bei Unternehmen wie Google bucht, soll dafür zur Kasse gebeten werden. Der Staat könnte somit bis zu 20 Millionen Euro in die Kassen spülen.[...]
was is da verdreht?
 
@-adrian-: "Steuern zahlt das Unternehmen (Google) jedoch nur in den USA" also nicht derjenige der die Werbung bei Google einreicht. Irgendwie ist da der ganze Artikel etwas seltsam. :|
 
@Lastwebpage: Na .. nur unternehmen die werbung anbieten zahlen steuern.. im fall google halt nur in usa weil da der unternehmenssitz ist... also wenn renault sich werbung holt.. dann zahlt google fuer den umsatz.. aber renault fuehrt keine steuern an den staat ab.. das will man jetzt mit dem ein prozent schmodder da loesen.... aber ob das klappt.. ob das im internet so funktioniert? wie ist es denn bei allen anderen shops die im ausland sitzen.. muessen sie dann auch zukuenftig steuern bei ww.amazon.co.uk zahlen falls sie was bestellen? da wird naemlich auch nur in gb abgefuehrt
 
@paris: Die Frage ist ja, wer die Steuer an den Staat ABFÜHRT. Muss ich mich selbst an das Finanzamt wenden, wenn ich Werbung machen will, oder kassiert Google das über die Rechnung und zahlt an den Staat?
 
Meinetwegen können die auch gerne 50% Steuern nehmen. Weltweit, damit entlich diese ganze Werbescheisse auf Webseiten aufhört.
 
@Nameless-User: ... sehr, sehr kurz gedacht - aber vielleicht kannst du ja auf viele Webseiten verzichten, die mit Werbung ihr Geld verdienen, damit du auch weiterhin kostenlos darauf zugreifen kannst ...
 
@Nameless-User: Erhöhung der Werbekosten führt doch nicht dazu, dass es weniger Werbung gibt. Es führt ausschließlich dazu, dass der Konsument mehr für das beworbene Produkt bezahlen muss. Das ist ja auch die Verarsche bei 99% aller Steuern. Egal in welchem Bereich man Steuern einführt, es zahlt am Ende immer derselbe. Steuer für Fluggesellschaften? Zahlt der Kunde durch einen erhöhten Ticket-Preis. Steuer für böse Banker? Zahlt der Kunde durch höhere Kontoführungsgebühren, etc. pp.
 
@sushilange: Ich zahl zwar auch nicht gerne Steuern, wer tut das schon. Ohne sie würde unser ganzes System aber nicht funktionieren. Gewisse Abgaben sind schon nötig um einen Staat aufrecht erhalten zu können...
 
@Trancepole: aber würde man einige ausgaben besser überdenken müssten die steuern auch nicht so hoch sein (betonung liegt auf einige ausgaben)
 
@shadow-1991: Da gebe ich Dir vollkommen recht.
 
@Trancepole: Gegen Steuern sagt ja auch keiner etwas. Es ist nur Verarsche, den Leuten weiß zu machen, dass andere höhere Steuern zahlen müssen, obwohl man diese in Wirklichkeit selber zahlen muss. Genauso wie es ja auch die Steuer auf die Steuer auf die Steuer gibt. Oder Steuern, die noch aus dem Mittelalter kommen. Der Staat nimmt so oder so schon mehr als genügend ein. Wie shadow schon richtig sagt, sind die Ausgaben das Problem.
 
@sushilange: Das stimmt natürlich. Andererseits glaube ich aber auch nicht, dass wir Normalbürger eine Vorstellung von der Komplexität eines Staatshaushaltes haben. Trotzdem: Man sollte natürlich kein Geld ausgeben, das man nicht hat. Edit: Es wäre auch mal schön, wenn die Politik nicht so von Lobbyisten kontrolliert würde...
 
@Trancepole: natürlich haben wir keine genaue vorstellung aber die einfachste ausgabe: müssen unsere politiker das 10 fache von dem verdienen was zB einer auf dem Bau bekommt der wirklich körperlich hart arbeiten muss? da würde sich schon einiges sparen lassen (nein ich bin nicht auf dem Bau)
 
@shadow-1991: Das sehe ich etwas anders. Zumindest diejenigen Politiker, die bei uns wirklich was zu sagen haben, haben einen ziemlich üblen Job. Die bekommen nicht mal eben Urlaub, haben kein Wochenende und arbeiten auch oft genug nachts. Ich würde daher nicht sagen, dass ein Spitzenpolitiker überbezahlt ist, im Gegenteil. Frau Merkel verdient angeblich ca. 300 000 Euro im Jahr, das finde ich nicht viel für ihre Position. Es ist viemehr so, dass die Leute auf dem Bau zu wenig und Schauspieler, Sportler etc. viel zu viel verdienen. Aber die verdienen auch nur so viel, wie der Konsument (Zuschauer) zu zahlen bereit ist.
 
@Trancepole: und 300.000 ist nicht zu viel? Nehmen wir mal das Beispiel Krankenschwester. Ob Sonntag oder Mittwoch ist egal Urlaub gibts da auch nicht mal eben so (bei der Post zB auch nicht der muss ein halbes Jahr vorher angemeldet werden und kann einen Tag vorher wieder gestrichen werden) Und als Krankenschwester hast du auch Nachts zutun und auch nach überstunden wird da nicht gefragt aber selbst mit allen zuschlägen hat sie sicher keine 30.000 auf der Hand (um bei dem 10 mal mehr zu bleiben) und auch bei ihrem Job hängen Leben drann auch wenn es nciht so viele auf einmal sind. Aber egal das sieht eben jeder etwas anders.
 
@shadow-1991: Da bekommt aber die Krankenschwester zu wenig und nicht der Politiker zu viel. Außerdem: Wenn jetzt 1000 Politiker jeweils 2000 Euro weniger im Monat bekommen würden, wären das ganze 2 Millionen. Das ist weniger als nichts in Bezug auf den Bundeshaushalt. Nichtmal ein Tropfen auf den heißen Stein.
 
@Trancepole: das sind aber wieder 2 Millionen mit denen du ner Schule neue Lehrbücher kaufen kannst oder die Windows 95/98 Leichen erneuern könntest. Und warum solltst du nur 2000€streichen? dann hätte Frau Merkel trotzdem noch 298.000 für was? ihre Dienstreisen muss sie ja nicht selbst Zahlen.
Würden es nicht auch 50 000€ tun? auch wenn ich nichtmal da wüsste wofür sie das alles benötigen soll.
 
@shadow-1991: Also zum einen habe ich von 2000€ monatlich gesprochen, die 300000 sind ihr Jahregehalt. Außerdem war das doch ein rein fiktiver Wert, den ich mir ausgedacht habe.
Zum anderen kannst du kein Problem im System lösen, wenn du ein paar Milliönchen einsparst, das ändert nichts. Die Staatsverschuldung beträgt derzeit etwa 1,8 Billionen (1 800 000 000 000 €!!!), und pro SEKUNDE kommen über 4000€ dazu. Was sollen da ein paar niedrigere Gehälter bringen...? Für Schulbücher ist im Übrigen nicht der Bund verantwortlich, soweit ich weiß.
 
Die Gehälter der Politiker sind das kleinste Problem. Natürlich brauchen normale Arbeiter mehr Gehalt. Aber das ist ein anderes Thema. Zum Thema ausgaben: Es werden jährlich Milliarden Euros verpulvert. Beispiele: Brauchen wir jedes Jahr neue Kampfjets, Panzer, etc.? Reichen nicht auch jene vom letzten Jahr? Deutschland wird innerhalb der EU eh niemals angegriffen und vor allem auf sich alleine gestellt sein. Ist es gerechtfertigt, dass z.B. Stühle im Bundestag 1000ende Euros kosten? Lampen ein paar Millionen?! Ich weiß nicht mehr wo ich es gelesen habe, daher habe ich die Zahlen nicht mehr im Kopf. Aber für jeden Kleinkram wie neue Möbel, Renovierungen, etc. werden Millionen (!!!) Euros ausgegeben. Und es gibt noch tausend andere Beispiele, wo Geld verschenkt wird.
 
@sushilange: Da hast Du schon recht, sicherlich wird sinnlos Geld verschwendet, aber das hat wie gesagt nix mit Gehältern zu tun. Und solange es sich im Bereich von Millionen bewegt, mag es ärgerlich sein, verändert aber die Situation des deutschen Staates nicht.
Und was Kampfjets etc. angeht. Wegen mir können die gleich die ganze Armee einstampfen. Aber ich glaube nicht, dass die auf einem besonders mordernen technischen Niveau ist. Im Gegenteil.
 
"zur kasse gebeten"...sorry, das kann ich so langsam nicht mehr hören/lesen...
 
Mich würde mal interessieren, ob auch nur einer der User hier, die sich über Werbung im Netz aufregen, KEINEN Werbeblocker im Browser nutzt... Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. ;)
 
@Trancepole: Ein Werbeblocker blockt zwar den Großteil, aber leider nicht alles! ;)
 
@ReBaStard: Naja, aber zumindest so viel, dass es mich nicht mehr interessiert. Und meisten, die sich hier aufregen, nutzen sicherlich auch einen. Ich würde glatt behaupten, die meisten WF Leser nutzen AdBlock oder ähnliches...
 
@Trancepole: viel krasser ist es wenn man ohne werbeblocker auf nem system rumsurft auf seine bekannten seiten und sieht wie zugemuellt das alles is .. in der uni oder so .. erschreckend wie bunt das alles wird ^^
 
@-adrian-: Bis vor kurzem wusste ich garnicht, dass Youtube ultra nervende Werbeeinblendungen hat.
 
Vielleicht sollte einmal über Internet- Inhalte nachgedacht werden und die internationalen Doppelbesteuerungsabkommen überarbeitet werden. Z.B. wo liegt eigentlich der "Leistungsort"? Ein französisches Unternehmen läßt in Luxemburg (Server im Niedrigsteuerland) eine .fr- Werbung plazieren, die in Frankreich "konsumiert" wird. Der Gewinn aus den Werbeeinnahmen entgeht nach heutiger Rechtsprechung dem französischen Fiskus, während die Kosten die Steuerlast des französischen Unternehmens mindern. Eine Pauschalsteuer ist Mist. Über eine beschränkte Abzugsfähigkeit von Werbekosten könnte jedoch nachgedacht werden.
 
@AWolf: Die Steuern sollten im Falle Luxemburg/Frankreich einfach an die EU gehen :)
Allerdings müssten die so erzielten Einnahmen sinnvoller ausgegeben werden als es oft der Fall ist. Wobei die EU und die einzelnen Staaten sich beim "sinnvollen" Ausgeben kaum unterscheiden...
 
70Millionen ist doch heutzutage nichts mehr...
 
Mh ich weis garnicht wieso manche Leute die kleinen Beträge so verachten. 3000€ im Monat sind nur nen Tropfen das stimmt, aber wenn wir ganz viele Tropfen haben ist es schnell nen Glas. Und auch wenn ne Millionen eigentlich nicht viel ist, so läppert sich das doch. 5€ für ne Zigarettenschachtel würde ich auch nicht als unsummenbetrag bezeichnen, wenn der Raucher aber 2-3 Schachteln am Tag raucht das * 30! Hoppla da kommt doch was zuasmmen und so ist es mit überflüssigen Ausgaben auch. Nehmen wir mal an der Staat investiert eine lausige Millionen in was Sinnloses von mir aus neue Luxussitze für den Bundestag. Wenn der das nun 1000x im Jahr macht, was er bestimmt macht, sind wir schon bei ner Milliarde und die ist nicht mehr nur nen Tropfen sondern bald schon nen Eimer. Denn das was wir brauchen um das Loch im Haushalt zu stopfen ist quasi nen Geldtzunami und nicht nur ne Badewanne voll. Jetzt ist nur die Frage wo gespart werden soll. Obs unbedingt bei den Gehältern der Politiker sein muss weis ich nicht. Aber vll bei so Punkten wie den Sinnlosen Boni die z.B. der Bundespräsident besitzt, selbst "nach" seiner Amtszeit noch. Und Stimmt erhöhen wir die Steuer auf etwas, erhöhen wir meist auch die Kosten für das, worauf die Steuer erhoben wurde. Das ist ein Teufelskreislauf und bringt dem Konsumenten garnichts.
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