Google Mail: Klage wegen Analyse fremder Mails

Recht, Politik & EU Der Texaner Keith Dunbar hat eine Klage gegen Google eingereicht. Er behauptet, dass der Dienst Google Mail gegen den US-amerikanischen Electronic Communications Privacy Act aus dem Jahre 1986 verstößt. Gemeint ist die Funktion, die sämtliche ... mehr...

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wird in den AGB nicht kurz erklärt dass werbung je nach inhalt der email geschaltet wird? o.ô egal ob ausgehende oder eingehende? war für mich jetzt „normal"
 
@DerTürke: Ich habe diesen AGB nie zugestimmt, dennoch werden meine Mails für Werbezwecke ausgeschlachtet.
 
@TiKu: Wie konntest du dich dann dort registrieren ?!
 
@citrix: Habe ich nicht. Mails, die ich an Nutzer dieses Dienstes schicke, werden ausgeschlachtet.
 
@TiKu: Dann verschlüssele die Mails zu einem GMail.ACC, wo Problem?
 
@mcbit: Wenn der Empfänger mit verschlüsselten Mails etwas anfangen kann, kann man das so machen, ja. Aber wenn du (wie ich übrigens auch) Mailverschlüsselung einsetzt, wirst du wissen wie schwer es ist, andere davon zu überzeugen.
 
@citrix: Wenn er nicht angemeldet ist und an jemanden mit GMail-Account eine Mail schreibt, so hat er nie zugestimmt, dass der Inhalt der Mail von Google auseinandergenommen wird. Dem hat lediglichlich der Empfänger zugestimmt, nur kann dieser wohl kaum alleinig über das bestimmen, was mit dem vielleicht sehr vertraulischen Inhalt zu passieren hat.
 
@citrix: Es geht darum daß Nicht-Googlemail-Kunden (die eben NICHT den AGB zugestimmt haben) jemandem eine Mail schicken der ein Googlemail-Konto hat. Damit werden auch die Mails dieser Nicht-Googlemail-Kunden beim Empfänger für Werbezwecke ausgewertet. Und wenn der Einwand kommt, das wüsste man wenn man Mail an eine Googlekmail-Adresse schickt: Es kann ja sein daß ich an eine z.B. GMX-Adresse sende die ohne mein Wissen zu Googlemail weitergeleitet wird.
 
@Harald.L: Dann wertet GMX das vorher aus, wird also nicht besser. ^^
Ich seh darin kein Problem, schließlich macht das jeder bekannte Anbieter so. Dagegen jetzt klagen zu wollen ist Blödsinn, zumal es nur maschinell ausgelesen und verarbeitet wird. Als würde ernsthaft jemanden interessieren, was in x-beliebigen Nachrichten steht.
 
@bgmnt: Ob es vor 1933 jemanden interssiert hat, wer Jude war? Es geht bei der Datensammelei- und auswerterei auch um die Frage, wer kommt in Zukunft an die Daten heran?
 
@bgmnt: Natürlich setzt sich da keiner hin und schaut die e-Mails durch. Elektronisch lässt sich sowas viel effizienter machen. Nur weil es elektronisch passiert, ist das ganze aber nicht anonym.
 
@mcbit: Wie kommst du jetzt auf Datensammelei? Die Mails werden von einem Computer nach Schlagwörtern durchsucht und entsprechend passende Werbeeinblendungen gemacht. Problem wo?
 
@eraser6600: Dir is schon klar, dass dies über Datenbanken und Profiling funktioniert? Und Problem? Bis jetzt habe ich keines, da ich GMAIL nicht für regulären Mailverkehr nutze.
 
@mcbit: Seltsam, daß einige ALLES mit dem deutschen Nationalsozialismus vergleichen wollen ...
 
@bgmnt: Es war EIN Beispiel, kein Vergleich. Oder willst Du wirklich 100%ig ausschließen, das gesammelte Daten und erstellte Profile einmal Begehrlichkeiten durch xXx wecken könnte? Das kannst Du nicht, und deswegen ist eine gesunde Portion Skepsis nicht falsch.
 
Dass Mails, die ich an Nutzer von Google Mail schicke, von Google für Werbezwecke ausgeschlachtet werden, hat mich schon immer gestört.
 
@TiKu: Bei anderen Anbietern (GMX, Web.de usw.) läuft das wahrscheinlich ähnlich (oder schlimmer. Ich sag nur Linux Freaks ;)). Da wird immer nur auf Google rumgehackt und die Konkurrenz schweigt und lacht über soviel Einfältigkeit seitens der Anwender. Auch GMX muss Geld verdienen.
 
@40balls: Linux Freaks?
 
@40balls: Es gilt die Unschuldsvermutung. Solange ein Anbieter nicht zugibt, die Mails für kommerzielle Zwecke auszuschlachten, muss man davon ausgehen, dass er es nicht tut.
 
Am besten billigen vServer und dazu eine Domain mieten für was weiß ich 15 Euro im Monat und drauf unter Linux einen eigenen Mailserver installieren. Und schon analysiert kein Dritter mehr eure Mails.
 
@gueste: Und die verwschickten auch nicht? Und wozu der Aufwand? Verschlüsseln und fertig.
 
@mcbit: Tu dich einfach mit all deinen Freunden und Bekannten denen du Mails schickst zusammen, kauft euch eine Serverfarm oder ein paar Rechenzentren und kreiert euch euer eigenes WAN oder GAN, je nachdem wieviel ihr seid.
Dann habt ihr euer eigenes Internet, ohne irgendwie ausspioniert zu werden und das auch noch zu minimalstem Aufwand ^^
 
@gueste: ???
 
@gueste: Strato 9€, aber einer ist nicht wirklich ausfallsicher. Müssten schon zwei oder mehr sein. Einer bei Strato, einer bei 1und1 und noch einer bei OVH. Oder eben andere Anbieter. Aber wer ist schon bereit 10€/Monat für eine Mail-Adresse auszugeben? Da lass ich mir doch lieber von Computern gute Werbung einblenden. Für mich gibt es nichts schlimmeres als Werbung die mich nicht interessiert. (Browsergames etc.)
 
@TiKu: Also ich sehe da irgendwie kein sooo großes Problem, wenn es nur um die eingeblendete Werbung geht. Die Individualisierung findet ja ohnehin statt. Klar, google sammelt Daten über einen. Klar mag ich das nicht, aber in dem Fall bin ich bereit dazu, es zu akzeptieren - solange da nicht DIREKT auf den Inhalt eingegangen wird bzw dieser eben gespeichert wird. So wirklich exakt ist das eh nicht, wenn ich mir überlege, was für 'nen Schwachfug ich hier und da in Mails bekomme...
 
bedeutet das im umkehrschluss, dass wenn ich einem googlemail-nutzer links zu bestimmten seiten schicke, er dann themenbezogene werbung bekommt?? wenn er also spammails (krankenkasse, vi*gra, autoversicherung) bekommt wird es dann noch mehr? is doch verrückt!!
 
@Real_Bitfox: Spam-Mails werden als solche identifiziert und herausgefiltert. Außerdem erfolgt die Werbung ja nicht per Mail, soweit ich weiß. Sonst wäre das ja ein Teufelskreis und ein empirisches Wachstum der Spam-Mail-Anzahl - da würde Google sich selber in den Allerwertesten beißen, denn das würde deren Rechenzentrum ziemlich flott lahmlegen (wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe).
 
@eN-t: Also wenn dir dein Kollge eine e-mail schreibt und darin steht "Taschenmuschi defekt" erscheinen dann zum Thema rechts Weblinks ... z.b. Saunaklub's mit freien Resourcen... geeee....
 
@noni: Jo, aber so wie ich ihn verstanden hatte, dachte er, dass man dann Werbe-Mails erhält. Und wenn man in einer Mail Werbung bekommt, bekommt man dazu wieder Werbe-Mails... also ziemlich übel.
 
@eN-t: genau so habe ich das auch gemeint. aber statt sinnvoll zu diskutieren ziehen es hier einige leute vor einfach den minus-button zu bedienen.... auch eine art sich auszudrücken - leider!
 
@eN-t: Wieso, wenn das System SPAM als solches erkennt, kann es auf den SCAN verzichten. Also kein Teufelskreis.
 
@Real_Bitfox: natürlich bekommt man nur Werbung in Form von Banner, Adwords,...
 
"Am Ende wird sich für den höheren Schadenersatz entschieden." Das ist wohl der beste Hinweis darauf, dass es ihm nicht um die Privatsphäre, sondern nur ums Geld geht.
 
@ouzo: in USA dreht sich alles ums Geld ;P
 
@Ichigo2k8: komisch .. ich bin aus deutschland.. muss sagen .. bei mir dreht sich eigentlich auch alles nur um geld
 
@-adrian-: Armer Mensch. Sonst nichts, was zum glücklichen Leben führt?
 
@mcbit: nein .. ich denke mit viel geld kann man schon ein sehr glueckliches leben fuehren :) bei dir dreht sich halt sicherlich alles um freunde und familie .. aber von luft und liebe kann man bekanntlich ja nicht leben
 
@-adrian-: sehr schön :) dieses Stereotypen-Gutmenschen getue, dass man ohne Geld am glücklichsten ist, regt mich selber mega auf. Für viel Geld kann man sich nun mal viel Freude kaufen (auch mit seinen Freunden zusammen)
 
@tann: Wer sagt was von "ohne Geld"? Ich verstehe nur Menschen nicht, die ausschließlich dem Geld nachlaufen. Denn wenn ich keine Zeit habe, Freude zu kaufen, nutzt mir die Kohle nichts.
 
@tann: ... wenn du tatsächlich viel Geld brauchst, um dir Freude kaufen zu können, tust du mir wirklich leid ...
 
bin gespannt, wieviel google dem am ende geben wird^^
 
@hausratte: nichts. Wenn die Klage überhaupt zugelassen wird
 
"Als Schadenersatz fordert er pro Tag, an dem Google nicht auf den bemängelten Umstand hinweist, 1.000 Dollar. Alternativ gibt er sich mit 10.000 Dollar zufrieden, falls Google sehr schnell auf seine Klage reagiert." Was für ein Parasit, Mitesser, Schleimscheißer...
 
Zwar etwas Off-Topic, aber unter diesem Link hier, gibt es die Möglichkeit, jedliche personalisierte Werbung von Microsoft zu deaktivieren. (Zwar nicht die Werbung per seh, aber sie wird nicht mehr personenbedingt ausgewählt) http://goo.gl/IULA5
 
@unknowen: was hat das mit Google zu tun ?
 
@citrix: Es geht heir um personalisierte Werbung, und da halte ich es schon für interessant zu wissen, das man es bei anderen Mitbewerbern ausschalten kann, wenn man es nicht will. Wenn man stur nur über Google und den Kläger hier schreibt, dann kommt es genau auf 2 Sätze raus: "Google ist scheiße", und "Der Kläger ist scheiße" wie man hier unschwer erkennen kann.
 
@unknowen: Nur das Microsoft sein Geld nicht hauptsächlich mit Werbung verdient. Sollte man vielleicht mit bedenken.
 
"Scheiße ich brauch Geld!!" - "Verklag doch jemanden." - "Ich brauch's aber schnell!" - "Ich hab da so ne Idee..."
 
@EinUserMitEiern:

um jemanden zu verklagen braucht man EIER^^
 
@hausratte: Ne, die braucht man um jemanden zu verprügeln. ^^
 
Sollte für einen Schadensersatz nicht erstmal Schaden entstanden sein?
 
@Kirill:
Das ist amerikanisches Recht, da muss man kein Schaden haben ^^
 
@hausratte: Die haben "alle" nen Schaden.
 
Lächerlich solche geldgierigen Kläger. Ich hoffe nur, dass Google Ihn nicht mit Geld stilllegt sondern sich dem Prozess stellt. Dann kann er selbst zahlen!

Solange kein andere Mensch außer der Empfänger die Mail sieht soll es mir Wumpe sein. Und die Leute, welche nicht wollen, dass passend auf dem Inhalt Ihrer Mail Werbung angezeigt wird, sollen halt keine Mails an Googlemail Adressen schicken.
 
@nexo: Schick mal ne Mail auf einen GMX-ACC, wo der Nutzer ohne Dein Wissen auf eine GMAIL-Adresse weiterleitet. Dann ist nämlich Dein Klugscheiszer-Rat ziemlich für den Popo.
 
E-Mails sollten allgemein keinen Anspruch auf "Privatsphäre" haben da sie wie Postkarten zu behandeln sind, ist ein Mail verschlüsselt kann auch Google nicht mehr reinschauen.... Siehe RFC 2822, 2821, 5322 Punkt aus Fertig.
 
Naja, mittlerweile sollte auch der letzte Hinterwäldler mitbekommen haben das Google ALLES analysiert was es in die Finger bekommt und damit Kohle zu verdienen. Und ich glaube auch nicht das man noch was dagegen tun kann. Der Zug ist abgefahren. Man hätte Google schon früh auf die Finger klopfen sollen. Jetzt wo es diese ganzen vermeintlich kostenlosen Dienste gibt plus die Analytics kann man einpacken.
 
Der Mr. Dunbar wird gar nichts erreichen weil er scheinbar die AGB nicht gelesen hat. Das ist ein Wichtigtuer
 
@Hamsun: Wenn er keinen Google-Account hat, braucht er die AGB auch nicht lesen.
 
Wer kriegt denn von Google passende Werbung angezeigt? Der 'Nicht-Googlemail-Nutzer', der eine Mail an ein Googlemail-Postfach schickt oder der Googlemail-Nutzer, der eine Mail von einem 'Nicht-Googlemail-Nutzer' bekommt? Wenn es nur den GMail-Postfachbesitzer betrifft, ist doch alles ok. Der hat doch den AGBs zugestimmt.Wo führt das noch hin mit dieser Klagerei? Als nächstes wird geklagt weil der Mail-Absender niemals zugestimmt hat, das der Empfänger die Mail mit Kasperski-AV scannt und das die Mail womöglich noch durch eine Panda-Firewall geschickt wird. Und dieser Kommentar darf sowieso nur von Win7-Nutzer gelesen werden und Minusse sind nur von MacBook Air mit 4 GB RAM erlaubt....
 
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für alle die das merchen glauben
Dann verschlüssele die Mails zu einem GMail.ACC, wo Problem?
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solten mal diesen bericht lesen
und das ist nur die spitze des eisberges
http://infokrieg.tv/wordpress/?p=1821
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verschlüsselen statt merchen glauben. :)
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