Facebook: Lästereien sind ein Kündigungsgrund

Internet & Webdienste In Frankreich können Bemerkungen über den Chef oder das Unternehmen möglicherweise ein Grund für eine Kündigung sein. Das zugehörige Urteil verkündete ein französisches Arbeitsgericht am gestrigen Freitag. mehr...

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man kanns auch übertreiben....
 
@Scorpro: nja... ich sag mal solange es betriebsintern bleibt ist alles ok... aber es sollte nicht nach außen getragen werden. Gerade bei kleinen unternehmen representiert doch jeder mitarbeiter die firma bei der er arbeitet. Konflikte sollten intern geklärt werden, so etwas nach haußen zu tragen ist meiner meinung nach flasch. Und der Chef kann einem so nicht vertrauen - warum ihn also weiter beschäftigen?
 
@rony-x2: ja vom Prinzip her schon aber ich meine eher damit
"das erste Mal, dass ein Facebook-Eintrag als Kündigungsgrund offiziell anerkannt wird" das finde ich etwas..... naja öffnet neue Türen :)
 
@Scorpro: wie schon in "The Social Network" gesagt wurde - "Im internet schreibt man mit Tinte, nicht mit Bleistift."
 
@rony-x2: Ist korrekt. Nur in dem Falle stand als Firma, wenn ich die News richtig interpretiere, nur "Club der Unheilvollen", aber nicht der richtige Name. Damit können eigentlich nur Leute die wissen wo sie arbeiten, dass einer Firma zuordnen. Und Freunde von Freunde werden das vermutlich nicht können
 
@SunBlack: Wer seine Pinnwand nicht unsichtbar schaltet, hat bestimmt auch seine Arbeitgeberdetails sichtbar.
 
Das wird spannend zu beobachten wie viele Leute nur den Titel lesen...
 
tja, wer zu blöd ist, die Einstellungen richtig vorzunehmen, und dann lästert, der muss damit rechnen
 
Lästereien: Facebook ist ein Kündigungsgrund
 
Selbst schuld. Aber andererseits hat doch bei uns mal ein Gericht entschieden, dass ein Unternehmen so Lästereien, auch wenn sie nur so dahergesagt sind, als Kritik vertragen muss. Aber vielleicht ist das auch eine andere Baustelle^^
 
Ähm, in Deutschland ist das doch Gang und Gebe. Rede ich "schlecht" über meine Firma oder verrate Betriebsgeheimnisse, dann kann ich gekündigt werden. Das steht sogar in meinem Vertrag, dass ich nichts von meiner Firma nach Außen tragen darf... Ich persönlich umgehe immer eventuelle Aussagen und nenne die Firma nicht beim Namen, wenn ich etwas sag.
 
@DARK-THREAT: Naja, so wie das oben dargestellt wird, wurde die Firma ja ueberhaupt nicht genannt. Wenn ich sage, ich arbeite "im Club der DAUs", dann weisst du ja noch lange nicht, wo ich arbeite... (Jetzt rate mal :P)
 
@NikiLaus2005: Hausmeister in einer Sonderschule für schwer erziehbare...? Na?
 
@shibby777: Schule stimmt, der Rest nicht.. Aber belassen wir es dabei..
 
CDU - war ja klar. Ohne weitere Hintergründe ist die News doch wieder nur Mist auf Brötchen. :D danke
 
Ich weiss zar nich genau, was die Jungs da noch so gesagt haben, aber prinzipiell sehe ich das auch so, dass das eigentliche Kommunikationsmedium völlig egal ist. Ob sie ihre Ansicht über Facebook oder, überspitzt gesagt, über eine Fernsehwerbung verbreiten spielt keine Rolle.
 
@heidenf: Ja, genauso sehe ich das auch. Ich kenne zwar nicht alle Hintergründe, aber nachdem ich die News hier gelesen habe, würde ich schon sagen, dass die Kündigung rechtmäßig ist.
 
@seaman: naja.. da der kündingungsgrund bereits anerkannt wurde, ist es zwecklos jetzt zu diskutieren ob sie rechtmäßig ist.. sonst wäre sie nicht anerkannt worden ;)
 
@vires: Ja, genau. Am besten wir wehren uns auch gegen gar nichts mehr und schei... auf unseren Datenschutz. Ist dir schon einmal in den Sinn gekommen, dass es auch genug unrechtmäßige Kündigungen gibt, die trotzdem anerkannt wurden? Aber nein, das hieße ja, dass man der Obrigkeit widersprechen muss und das geht ja nicht. Das diese Kündigung (meiner Meinung nach, soweit ich die News verstanden habe) rechtmäßig ist, ist nicht gleichbedeutend damit, dass man darüber nicht auch diskutieren kann. Diskussionen sind mit das beste Gut, was wir hier in Deutschland (noch) haben. Der Datenschutz geht ja auch langsam vor die Hunde. Zum Beispiel wegen diese komischen Terror-Zeug oder wegen dem neuen ePerso mit seiner AusweisApp. ___ Was ich damit sagen will ist, dass sich auch Gerichte und die Regierungen sehr oft irren und man ihr das eine oder andere mal durchaus zeigen muss, wer sie wählt. Aber leider gehen viele Menschen lieber gegen Stuttgart21 oder gegen Flugrouten bzw. Fluglärm (durch den neuen Berliner Flughafen) auf die Straße, als für Datenschutz usw. zu kämpfen.
 
@seaman: sry für die späte antwort.. ABER ich bezog mich auf deinen letzten satz.. es ist egal ob du ihn für rechtmäßig hältst.. das gericht hat das schon entschieden.. diskutieren kann man JA keine frage.. rechtmäßig ist sie trotzdem
 
Ich habe mal in einem Unternehmen gearbeitet, da war auch eine falsche E-Mail-Signatur Grund für eine Abmahnung. Wie oben schon gesagt wurde, repräsentiert jeder Mitarbeiter sein Unternehmen nach außen. Ich bin mir sicher, dass es auch damals bei der ersten E-Mail als Kündigungsgrund einen Aufschrei gegeben hat (Oh E-Mail, nur einsen und nullen...). Es ist meiner Meinung nur zeitgemäß.
 
Das kann bei uns ab einem bestimmten Grad der Lästerung / Kritik / üble Nachrede / Beleidigung genauso geschehen, egal ob das im Gespräch / Telefonat / Chat / Facebook oder wo auch immer passiert innerhalb und außerhalb des Betriebes.
 
Da sieht man wieder wohin das führt wenn einige Leute mit
Facebook usw. nicht richtig umgehen können. Urteil ist nachvollziehbar
und die Betroffenen haben selber Schuld.
 
@Hamsun: Wegen "Club der Unheilvollen"? Ich kenne viele die Ihren Job durchaus mögen und dennoch aus Spaß etwas in diese Richtung schreiben, finde das etwas übertrieben. Prinzipiell ist aber klar, wer seinen Arbeitgeber wirklich(!) ins schlechte Licht bringt, der muss auch bestraft werden. Übrigens ist es auch für das eigene Gemüt deutlich besser, wenn man sich über sein Arbeitsumfeld freut, anstatt es zu verfluchen.
 
war in meiner firma schon der fall, also nich nur möglich sondern wird auch so praktiziert.
 
Club der Unheilvollen=CDU...alles klar?
 
Was mir in dem Artikel noch fehlt ist die Info, welche Instanz es war und ob das Urteil rechtskräftig ist.
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