Weißes iPhone 4: Apple beauftragte Privatermittler

Wirtschaft & Firmen Nachdem der 17-jährige US-Amerikaner Fei Lam ein lukratives Geschäft mit weißen iPhone 4-Abdeckungen aufgezogen hat, wurde nun auch Apple darauf aufmerksam. Offenbar hat das Unternehmen bereits Ermittlungen eingeleitet. mehr...

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Ich würde mich an Apples Stelle eher auf das geschützte Design und eine evtl. Urheberrechtsverletzung beziehen, als auf Hehlerei.
 
@WinLinMax: Was denn für eine Urheberrechtsverletzung?! Wenn ich für einen Golf Tuningteile verkaufe, mache ich mich auch nicht strafbar. Gehts noch? Der Junge hat ein Geschäftsmodell entdeckt und das ist meiner Meinung nach vollkommen legal. Cleveres Kerlchen!
 
@interactive1: Soweit ich aber mitbekommen habe, hat er auf den Teilen das Apple Logo drauf. Und das ist wiederum ein eingetragendes Warenzeichen.
 
@Akkon31/41: Gut das ist ein Argument. Aber kein Grund auf einen 17-jährigen loszugehen und womöglich noch mit einer Millionenklage einzudecken, zumal sich Apple an dem Telefon dumm und dusselig verdient.
 
@interactive1: Sicherlich verdient sich Apple damit ne goldene Nase. Aber man weiß ja man bekommt nie genug davon und wenn jemand Geld verdient mit Sachen die man selbst verkaufen könnte, dann ruft das meist Neid und Missgunst hervor. Apple wird nen Weg finden dies zu unterbinden um selbst den Markt bedienen zu können. Was nur ne Farce ist, das Apple nicht fähig ist ein weißes Iphone anzubieten. Teile sind da und ne andere Bauweise haben die auch nicht als die schwarzen Cover. Wird wohl aber an der Geldgeilheit liegen. Erstmal allen ein schwarzes Iphone verpassen und dann das weiße aufn Markt werfen und hoffen das möglichst viele Dumme sich dann ein zweites Iphone zu legen um es in weiß zu haben.
 
@Akkon31/41: Soweit ich da mitbekommen habe ist das ja auch logisch da es doch original Teile sind. Oder liege ich da falsch?
 
@kubatsch007: Ja, aber da kann man dem Jungen keinen Vorwurf machen, wenn Foxconn ihm das Zeug verkauft.
 
@Akkon31/41: Er verkauft ja auch keine Kopien sondern Originalteile.
 
@Akkon31/41: Ist ja klar das auf einem originalem iPhone Cover, das für Apple hergestellt wird, das Apple Logo zu finden ist :-D
 
@interactive1: Der Junge verkauft hier allerdings Teile die von Appledesignern erstellt wurden. Diese Teile werden Ihm aber nicht von Apple verkauft. Überleg doch mal, du entwickelst ein Handy. Hast sehr hohe Entwicklungskosten und gibst das Handy zur Fertigung an einen Dritthersteller. Wolltest du dass dieser dein Handy bzw. von dir entwickelte Teile dieses Handys einfach an Dritte weiterverkauft ohne dass du nur einen Cent dafür bekommst?
 
warum wird hier darüber diskutiert, ob er das verkaufen darf? Sonst dürfte ich meine gebrauchte PS3 Konsole nicht verkaufen, oder kein Zubehör dafür. Oder ich dürfte alles andere, worauf eine Marke ist, nicht verkaufen. Er hat das Recht das zu verkaufen, solange es ihm nicht strikt untersagt wird, von höheren Instanzen. EDIT: Ich kann zu Media Markt gehen, mir ein Apple Zubehör kaufen und diesen dann bei eBay z.B. wieder verkaufen.
 
@ProSieben: Foxconn stellt im Auftag für Apple her. Foxconn erhält dafür und für die Kosten Geld, die Produkte sind Eigentum von Apple. Also darf Foxconn die teile schon in erster Linie garnicht verkaufen und der Junge darf Teile die er Rechtlich nicht besitzt auch nicht weiterverkaufen.
 
@WeeZer: Gebe dir da recht.

Wobei da wieder die lieben Chinesen zum Tragen kommen.

Gerade Apple die im Prinzip normale Hardware für sehr teueres Geld verkaufen, könnten auch dann gleich in Amerika produzieren lassen.

Aber nein ein Iphone das für gute 800 Euro verkauft wird muss ja Produktionskosten von ca 150 Euro haben.

Dann darf es sie auch nicht wundern, wenn es für die Chinesen ein gefundenes Fressen ist, wenn sie alle Baupläne usw in die Hand bekommen und wie in diesem Fall mal Bauteile verschwinden.
 
@WinLinMax: Und warum? Er verkauft Originalteile und hat somit erstmal keine Patente verletzt.
Wer eine Klage bekommen kann, könnte Foxconn sein. Die fertigen Teile im Auftrag von Apple nach deren Design und vorgaben und verkaufen die weiter. Logisch, dass ein Hersteller davon nicht begeistert ist. Foxconn macht praktisch Gewinn mit deren Ideen und Patenten.
Nein, ich bin weder Fan von Apple noch von Android, noch von Microsoft oder so sonsdern seh das ganze einfach mal ganz nüchtern betrachtet aus der Sicht eines Ökönomen.
 
So eine Reaktion von Apple war ja schon bei der letzten News zu erwarten. Anstatt die mit dem weißen Ding jetzt mal langsam aus der Hose kommen und, oder das Geschäftsmodell des Jungen zu unterwandern, zum Beispiel die Teile großflächig günstiger anbieten, nein, sowas geht ja natürlich nicht.
 
@Johann1976: ist halt typische Taktik, wer nicht spurt, wird juristisch zurecht gewiesen bis er den Prozess nicht mehr zahlen kann, oder es wird eingeschüchtert.Die DB handelt da ähnlich taktlos überzogen. Es geht ja vor allem nicht darum, dass jemand Rechte verletzt - sondern um etwas gegen die Unzulänglichkeiten eines Herstellerangebots zu tun. und wo ein Markt ist, ist auch Nachfrage. Eigenes Versagen rechtfertigen ist schon etwas dämlich...
 
@Rikibu: Du kannst auch nicht einfach zu einem Zulieferer von Mercedes oder Airbus gehen, Teile kaufen (die das Unternehmen und nicht der Zulieferer entwickelt und patentiert hat) und auf dem Weltmarkt günstiger Anbieten. Foxcon hat sich klar strafbar gemacht und bekommt sicher ordentlich eins rein gewürgt.
 
@modelcaster: wieso kann ich das nicht? wo steht das, dass ich das nicht darf? wenn ich den verlust aus eigener tasche kompensieren würde? das wäre ja so, als würde Microsoft gegen ebay Angebote vorgehen, die die Xbox Live abos statt für 59,95 UVP sondern unterhalb dieses Preises anbieten. Komischerweise greifen Marktgesetzmäßigkeiten nur für große agierende Firmen, macht ein "kleiner" davon Gebrauch is das plötzlich alles pfu und bäh. Wenn schon, dann gleiches Recht für alle, oder? anderenfalls ist hier eine Wettbewerbsungerechtigkeit die eigentlich eliminiert gehört.
 
@Rikibu: Soweit ich weiß hat er ja keine Verluste gefahren und somit mit dem Apple-Logo Gewinn gemacht. Und das geht nicht. Einfach weil die Raffgier der großen Firmen keine Grenzen kennt.------
Trotzdem sind mir solche Strategien immer unverständlich, anstatt das weiße Ding endlich mal zu verkaufen (die Teile gibts ja schon) und dem Jungen den Wind aus den Segeln zu nehmen, werden erstmal Kosten produziert, Anwalt und mehr.
Die Kosten werden sowieso wieder die Endverbraucher zahlen müssen.
 
@Johann1976: Er hat ja nicht das Logo verkauft sondern das eigentliche Produkt. Zudem war bzw. ist das Logo ja schon auf dem Telefon drauf bzw. auf dem Original (das dann umgebaut wird). Wie man hier eine Markenmissbrauchs-Argumentation herleiten will, dass kann mir sicher nur ein Jurist mit geistigem Hirnschaden erklären, denn nur so sind so manche Argumentationen überhaupt möglich. Mit Sachverstand hat das argumentativ nix zu tun.Vielmehr sollte Apple gegen Foxxconn vorgehen, denn die sind es doch die mehr oder weniger unrechtmässig einfach Teile rausgerückt haben. Wieso zum Teufel kann da ein Dritter kommen und einfach Teile aus dem Sortiment ordern?Hätte er das iPhone ohne Apple logo verkauft, hätte man ihm doch genauso n Strick gedreht, er kann sich also faktisch nur falsch verhalten.
 
@Rikibu: Nein, weil hier der Preis für das Abo bereits an Microsoft bezahlt wurde. Du kannst dir auch 200 von den Dingern kaufen und anschließend verschenken. Das macht für Microsoft ja keinen Unterschied.
 
@Rikibu: Muss Apple nur ans LG Hamburg gehen, da findest solche Leute reichlich^^
 
@WinLinMax: Für apple macht es indes auch keinen Unterschied, schließlich werden von dem Jungspund nur bereits verkaufte Telefone umgebaut.Wenn man jetzt schon nicht mehr etwas anbieten darf, aus Vorsicht auf zukünftige Produkte, dann macht man den Wirtschaftskreislauf kaputt. Man stelle sich das mal in anderen Bereichen vor... undenkbar, etwas nicht anzubieten weil es sein könnte, dass ein anderer es anbietet - obwohl er es ja dann auch nicht dürfte... aber das is eben mit 2erlei maß messen. schlimm nur, dass es leute gibt, die diese produktpolitik seitens apple auch noch gutheißen
 
@Rikibu: Ist natürlich schwer zu sagen wie das bei denen und überhaupt bei anderen Ländern mit dem Recht ist, aber zumindest hier in Deutschland wäre es ziemlich eindeutige Hehlerei. Foxconn kann die Produkte die sie für Apple herstellen nicht einfach auf eigene Hand verkaufen, das ist garantiert Vertraglich geregelt. Anders könnten sie sich ja längst eine goldene Nase verdienen und die Produkte und Ersatzteile zu Herstellungspreisen anbieten. Sie stellen die Produkte schließlich im Auftrag für Apple her. Ich nehme an das ist sogar Apples Eigentum und Foxconn erhält nur Geld für den Auftrag und die Kosten. Hier bei uns würde da überhaupt kein Kaufvertrag zustande kommen wenn etwas Verkauft wird was einem nicht gehört. Und jemand der das dann wiederum weiterverkauft, in dem Fall der Junge, macht sich ebenso straftbar.
 
@WeeZer: Warum? Der Junge bezieht die Teile direkt vom Hersteller. Muss er da wirklich prüfen, wie dessen Verträge mit anderen Kunden aussehen? Bei KFZ-Ersatzteilen kann ich auch Original- oder zumindest identische Ersatzteile vom Hersteller beziehen. Und das ist, meine ich, EU-Recht.
 
@modelcaster: Wahrscheinlich gibt's dann noch mehr Selbstmorde bei Foxconn. Ach nee, geht ja nicht, die mussten ja unterschreiben, sich nicht umzubringen.
 
@All: Ich weiß hier hassen alle Apple weil es die ganz doll bösen sind und Microsoft sind die guten. Habe ich soweit auch kapiert. Aber in der News steht nur: "Wenig später teilten die Ermittler dem US-Amerikaner mit, dass sich Apple selbst um diese Angelegenheit kümmern werde." Das heisst nicht, ausser das Apple (erstmal) gesagt hat: "Ihr braucht nicht tätig werden, wir kümmern und schon!" Da steht aber nichts, rein gar nichts, das Apple den Typen nun hängen, vierteilen oder sonstwas will, im Gegenteil. Den auch zu lesen ist dort: "Bisher hat sich der Konzern aus Cupertino weder mit Fei Lam, noch mit seinem Anwalt in Verbindung gesetzt." Aber egal, eigentlich braucht man das alles auch gar nicht lesen, es reicht das dort "Apple" steht. Und @Tomko: EU-Recht... in Amerika?! Ahhja, verstehe. Achja, wenn ich etwas entwickel, wo ich Patente drauf halte, dann steht auch nur mir zu das zu vertreiben, alles andere wäre ja unfug. Nur weil mein Hersteller und Lieferant mich vielleicht betrügt wird es nicht für den dritten rechtens meinen Sachen zu verkaufen. Das ist ja als wenn ich X das Auto klaue, es Y verkaufe (zu einem fairen Preis ohne das er wissen kann das es geklaut ist) und dann gehört es auf einmal ihm?! X darf dann nicht mehr an Y rantreten sondern wenn nur an mich?! Oder eigentlich an keinen?Immer wenn es um Apple hier geht haben viele eine sehr seltsame Rechtsauffassung :)
 
http://tinyurl.com/24a85u2
 
Hoffentlich verkommt diese Diskussion nicht in eine Schlammschlacht Pro/Contra Apple.. gibt ja auf Heise und Chip.de genug Beispiele!
 
280 US-Dollar fürs Wechselcover ist fast geschenkt. Dafür bekommt man sonst auch höchstens ein Smartphone der Konkurrenz.
 
@modelcaster: Wenn es gut gekauft wid, zeigt doch nur, wie clever der Junge ist.
 
@DARK-THREAT: vor allem zeigt es, wie unfähig Apple ist. Das finde ich noch viel spannender. Wieso kann der "kleine" das, was der große global player nich geschissen kriegt? Da könnte man meinen, dass sie einfach nicht wollen - was einer gewissen Arroganz doch sehr nahekommt.
 
@Rikibu: Wer sagt, dass die Probleme die Apple hat nicht beim zu kaufenden Kit auftreten, bspw. das Lichtspiel? Vielleicht stellt sich ja heraus, dass dieser Fehler auftritt, oder das das Material vielleicht sogar anders als das von Apple entwickelte oder verwendete ist.
 
@AnMarb: Wie ich bei einem Projekt Lichtdurchfluss verhindert habe, war, indem ich einfach eine schwarze Folie dahintergeklebt habe. Was hindert Apple daran, auf die Innenseite der schwarzen Rückseite eine schwarze lichtundurchlässige Folie zu kleben? Problem erkannt, Problem gebannt. Aber sonst wäre das Produkt ja sofort zu haben...
 
@AnMarb: wer sich das bewusst kauft, nimmt etwaige probleme in kauf. und die vergangehheit zeigte auch dass apple selbst nicht ohne fehl und tadel ist. was macht es also für nen unterschied?
 
Mein Senf: Fakt ist, der 17 jährige hat ganz klar gegen Gesetze verstossen. Ob unbewusst oder bewusst, dies muss die Justiz klären. Es werden auch Fragen auftauchen, ob der 17 jährige einen schriftlichen Vertrag mit Foxconn abgeschlossen hat. Ob er damit als offizieller Händler gilt. Ob er schon mal mit der Firma Apple wegen des Verkaufs in Kontakt trat usw. Vor allem hat Apple nicht nur Ermittler gegen Ihn, sondern auch auf die "möglichen" Hintermänner (Dealer) angesetzt.
 
@AlexKeller: wie schnell hier Leute mit dem Wort "Fakt" um sich werfen. Bist du Jurist für Markenrecht, dass du das so einfach sagen kannst?
 
@zwutz: Das Wissen habe ich mir aneignen müssen. Erarbeitete eine Datenbank für unsere Firma, welche sich um Patente und Markenrechte dreht. Im Weiteren produziert und vertreibt mein Arbeitgeber weltweit industrielle Schränke und Regale. Wir verkaufen im Prinzip nicht selber, sondern über Händler "Eisenwarenhandel" etc. Darum weiss ich auch, was es braucht um unsere Ware "offiziell" zu verkaufen und was die Anforderungen wären. Hier der Link zu meinem Arbeitgeber www.lista.com ps: nein ich bin kein gelernter Jurist, interessiere mich aber privat für solche Themen ;)
 
@AlexKeller[re:2]: Klappe!
 
@AlexKeller: Bitte nicht das deutsche Markenrecht darauf anwenden, ist schließlich eine us-amerikanische Angelegenheit. Und deren Markenrecht sieht eventuell was anderes vor (ist zumindest denkbar).
 
Apple handelt sich keine Sympathien ein, sollten sie gegen den Jungen vorgehen
 
@zwutz: Apple hats doch gar nicht mehr nötig nach Sympathien zu heischen, die Schaar der Anhänger die überteuertes Zeugs kauft, was auch immer mal Probleme bereitet, weil einfach nicht wirklich ausgereift, wird trotzdem immer größer.
 
@Johann1976: Prestige und das Ansehen durch gewisse Formfaktoren und Marken ist halt wichtiger als Qualität. Ein deutlicher Indikator, wie oberflächlich unsere Gesellschaft geworden ist. Getreu dem Motto - du hast ein iPhone, dann bist du kreativ. vollkommener Trugschluss.
 
@Rikibu: Wegen iPhone vielleicht nicht gerade, aber dieser Mythos, dass man kreativ ist weil man einen Mac hat hält sich leider noch immer hartnäckig ...
 
Ich finde das recht übertrieben von Apple. Viele Unternehmen verdienen an dem iPhone-Hype, also warum keine Privatperson?
 
@DARK-THREAT: Na sowas geht doch net. Je klüger die Jungs sind, desto eher sollen sie doch in der Schlange vor dem Arbeitsamt stehen oder im Netto für einen Apple und Ei Regale umbauen. So ist die Gesellschaft heute.
Der Kleine wird Todgeklagt, jede Wette. Mit Gewalt sein Leben versauen...
 
@DARK-THREAT: Deine Gedanken sind doch reiner Pazifismus. ;o) Der Kapitalismus regiert die Welt und da kann sich im Endeffekt keiner ausnehmen. Hier ist eine Lücke im Apple-Portfolio aufgedeckt worden, die Hr. Jobs wahrscheinlich zu einem späteren Zeitpunkt selber schließen wollte. Das ganze nennt sich Marketing und beinhaltet eine um Jahre vorausgeplante Roadmap. Wenn 2010 kein weißes iPhone geplant war, dann soll das auch nicht sein! Da werden eben die Anwälte ins Feld geschickt, um die Marschgeschwindigkeit von Apple zu gewährleisten.
 
@DARK-THREAT: Wenn er die Dinger gewerbsmäßig verkauft hat sich das mit der "Privatperson" ohnehin erledigt. Dann muss er sich aber nun mal auch mit dem Regelungen des Marktes auseinandersetzen.
 
Der siebzehnjährige muss doch mit Sicherheit damit gerechnet das was von Apple kommt
 
ist mir schleierhaft, wieso apple überhaupt dagegen vorgehen will. wenn sie demnächst selbst ein weißes iphone rausbringen, kanns denen doch egal sein. mal ehrlich: kaufen kunden lieber ein weißes original apple-iphone oder tunen sie lieber ein schwarzes mit höherem aufpreis bis es dem weißen original ähnlich sieht? zumal ich die ganze debatte nicht verstehe. es ist nur eine farbvariante eines smartphones. das wär ungefähr so als wenn vw einen nicht-vw-händler verklagt, weil der einen schwarzen golf nochmals gegen aufpreis weiß lackiert und weiter verkauft...
 
@jim_panse: Der Vergleich mit dem Golf ist nicht ganz richtig. Der Handler lackiert den Golf um, behauptet die Originalfarbe von VW zu verwenden und das in einer Farbe die es bei VW noch nicht gibt.
Also sowas wie Lilapinkhellgrün. :-)
 
@Johann1976: okay, trotzdem ist fraglich, ob die kunden die garantie aufgrund eines tunings riskieren oder stattdessen lieber gleich ein weißes iphone direkt von apple beziehen. der "markt" des studenten wäre bei erscheinen des weißen iphones sofort tot, außer der bietet den umbau für weniger geld an, als das neue iphone kostet (welches garantiert nicht billiger wird als das schwarze xD).
 
Der Junge hat etwas gekauft und verkaufte es teurer weiter. Hört sich legal an. Warum verkauft die Firma ihm eigentlich die Deckel? Sind die nicht vertraglich mit Apple verbunden? Immerhin haben die ja Deckel mit dem Logo ihres Vertragspartners verkauft.

@LostSoul: Ich gehe auch davon aus, dass die Vernichtung Teil des Vertrages ist. Wenn der Junge bzw. "Handlanger" die Deckel aus dem Müll geholt hat, macht sich der "Handlanger" strafbar, da das Ablegen von Gegenständen in einen Müllcontainer, welcher vertraglich durch eine Müllentsorgung geleert wird, entsorgt werden MUSS. Ein Durchsuchen ist nicht erlaubt.
 
@Remotiv: faktisch genau das gleiche was apple macht. Billig teile kaufen, billig zusammennageln lassen und dann ab teuer ins geschäft.
 
@Remotiv: Es gibt ja nur die Information durch den Jungen, dass er die Cover legal erwirbt. Wirklich darauf verlassen würde ich mich nicht. Die Vertragsgestaltung von Apple ist grundsätzlich sehr restriktiv gegenüber Partnern/Herstellern und es ist kaum wahrscheinlich, dass für "Aussschussware" nicht die Vernichtung o.ä. vereinbart wurde.
 
Recht haben se!!!! Wenn es legal wäre dann könnte jeder bei Foxconn die Cover kaufen. Kann man nunmal aber nicht, da Foxconn überhaupt nicht das Recht hat diese zu verkaufen. Alle Cover bei Foxconn sind Eigentum von Apple.
 
@Freezer: Recht haben sie nur bzgl. Foxconn, aber um die geht es Apple ja scheinbar gar nicht. Foxxcon hätte nicht verkaufen dürfen.
 
@Freezer: Es ist fraglich, ob Apple Eigentümer der dort "rumliegenden" Cover ist, wahrscheinlicher ist sogar, dass sie es nicht sind. Das bedeutet aber dennoch nicht, dass Foxconn die Cover nach Belieben verkaufen dürfte, da auch sonstige Rechte von Apple dagegen sprechen könnten (entweder de jure oder aufgrund privatrechtlicher Vereinbarung).
 
@Freezer[12]: Insiderwissen!? Aber sonst ganz lustiges "fundiertes" Geschwätz.
 
@kruemel0204: In welchem Aufrag hat wohl Foxconn die Cover produziert ? Wohl in Apples Auftrag. Und wer bezahlt die Produktion ? Wohl auch Apple. Und wer hat die Konstruktionspläne der Cover ? Wohl auch Apple.

Dafür braucht man kein Insiderwissen, da reicht gesunder Menschenverstand.
 
@Freezer: Wenn du so einen gesunden Menschenverstand hast, warum kommt dir dann nicht in den Sinn dass Apple bei Foxconn Ärger machen sollte? Immerhin waren Sie es doch die Verträge (von denen du ja mehr als überzeugt bist dass es Sie gibt) gebrochen haben.
 
Mal eine Frage am Rande: Wie siehts denn dort mit der Gerichtsbarkeit aus, der Junge ist ja erst 17. Volljährig ist er ja bestimmt nicht, aber voll Geschäftsfähig??---
Vielleicht darf er ja jedes einzelne Teil rückwärts abwickeln...
 
@Johann1976: In Deutschland könnten seine Eltern die Geschäfte entweder im Nachhinein genehmigen oder sie sind unwirksam. Hier geht es aber ohnehin um US-amerikanisches Recht, es kommt entsprechend auf die dortigen Regelungen an.
 
@LostSoul: ...die eh wahrscheinlich wieder total bescheuert und realitätsfremd sind
 
@BajK511: Ahja, vielen Dank für diesen sachlich fundierten und natürlich nicht nur auf den üblichen Vorurteilen basierenden Beitrag.
 
@LostSoul: So viele Artikel über USA wie man hier und auf anderen Nachrichtenseiten immer bekommt, ist eine derartige "auf den üblichen Vorurteilen basierende" Aussage durchaus berechtigt.
 
@BajK511: Nein, berechtigt ist etwas, wenn es den Tatsachen entspricht und nicht einseitig polemisierenden Berichten. Das ist nämlich das gleiche Niveau, wie das was man kritisiert.
 
@LostSoul: Dann bring mal Beispiele für sinnvolle Gerichtsentscheidungen in den USA? Und jetzt nicht mit dem einen mal, wo da irgendson Filesharer freigesprochen wurde..
 
@BajK511: Dir ist schon bewusst, dass in den USA jeden Tag tausende Urteile gesprochen werden, von denen es ein paar wenige in die transnationale Presse schaffen - und zwar meist genau aus dem Grund der empfundenen(!) Absurdität? Du gehörst wohl zu den Leuten, die Urteile zum Thema Onlinerecht des LG Hamburg ebenso für stellvertretend für die gesamte deutsche Rechtsprechung halten, oder? Überdies solltest du vielmehr die unterstellte Schuld darlegen - Schuldfreiheit von Vorwürfen muss nicht dargelegt werden.
 
Warum hatte Foxconn überhaupt weiße Cover vorrätig? Apple war doch mit der Qualität so unzufrieden...
 
@Malawe: Evtl. genau aus diesem Grunde? Es ist unwahrscheinlich, dass die nicht abgenommenen Cover direkt in den Müll wandern, sondern eher, dass das immer erst dann passiert, wenn der Container voll ist.
 
Ich hoffe das Apple auf seinen weissen gammligen Iphones sitzen bleibt.
 
Super Leistung von Apple... Als wenn ein 17-jähriger jetzt das ganze Geschäftsmodell versaut. Der hat jetzt 130.000$ verdient. Das ist für ihn bestimmt verdammt viel Geld, aber für Apple ist das doch nur ein feuchter Furz. Also mal ehrlich, wie da wieder auf einen MINDERJÄHRIGEN losgegangen wird ist mir absolut unverständlich und macht mich echt aggressiv. Außerdem kann sich Apple doch freuen, denn wer das iPhone umbaut verliert auch die garantie undm uss sich bei einem Defekt ein neues kaufen.
 
@nipper[16]: Apple kann auf niemand losgehen, nur ggf. Gerichte.
 
@kruemel0204: Doch. Natürlich können Sie es. Oder würdest du dich nicht unter Druck gesetzt fühlen, wenn aufeinaml die Anwälte eines global players Kontakt mit dir aufnehmen? Was meinst du denn was das auf einen 17 jährigen für eine einschüchterne Wirkung hat? Deshalb kann man hier finde ich schon sagen, dass Apple auf den losgeht.
 
@kruemel0204: Da gabs doch mal so ne Sache mit nem explodierten IPod. Das Mädel wollten sie doch auch vertraglich dazu zwingen nicht gegenüber der Presse zu sagen wenn sie einen neuen (ich gehe da mal von Garantieansprüchen aus) haben wollte... Apple kann... und tut es auch.
 
Mit oder ohne empfangsprobleme?
 
@wrack[17]: Der einzig angemessene Kommentar zum Beitrag.
 
Interessiert so was wirklich jemanden?
 
@Hans Meiser: na wie du siehst, ist die farbliche gestaltung eines apple-produkts für viele apple-liebhaber extrem wichtig ;) außerdem ist das äpfelchen doch schützenswert und niemand darf sich erdreisten, es gegen steves willen zu manipulieren und auch noch geld dafür zu verlangen.
 
Apple, YOU fail!
 
Contra Apple und abgeschaltete Hirne in dieser Diskussion, wie ich es erwartet habe ;) sieht so aus, als ob viele hier in der Wirtschaftsstunde gepennt haben...
 
@AlexKeller: Nur weil ich möglicherweise Recht habe um irgendwas durchzusetzen, ist die Frage der Verhältnismässigkeit der Durchsetzung dieser gestl. Bestimmungen trotzdem zu hinterfragen. Würde einer so nen Affen amchen, wenn einer n Apfel auf m Markt klaut? sicher nich. Zumal apple offenbar auch nicht in der Lage ist, Sachverhalte außergerichtlich zu klären. Immer gleich der große Knüppel... das ist halt oft überzogen und zieht Unverständnis vieler Leute nach sich. Nur weil ich Recht habe und mir ne Armada an Anwälten leisten kann, die im schlimmsten Fall sogar der Beklagte noch bezahlen muss, ist man nicht mehr im Recht als andere.
 
@Rikibu: Okay, damit hast du Recht!
 
@Rikibu: Scheint aber so als würden manche Leute ohne großen Knüppel nix kapieren. Wie kann man nur auf die Idee kommen vom Vertragsfertiger von Apple Teile abzugreifen und sie dann für knapp 300 Dollar zu verhökern. So einem Typen muß mal kräftig auf die Finger geklopft werden. Wenn man Apple als Firma respektiert (aber nicht zwangsläufig mag) wie sich das gehört, kommt man sicher nicht auf so nen Trichter.
 
Ich denke auch, der Junge macht sich strafbar. Würde er die Cases selbst bauen, dann wäre es eine andere Sache.
Aber er bezieht die von Apple entwickelten und nur bei Fexcom gefertigten Teile ja direkt von Fexcom. Das wird so nicht mehr lange funktionieren.

Sie müssen ihm natürlich nachweisen, dass die direkt von Fexcon sind.
 
@CremeDeLaCreme: Naja, würde er es mit Apple Logo selbst bauen, wäre es Marken-Fälschung. Dann wäre er jetzt schon weg.
 
Ich denke mal dass die Anschuldigung gut hinkommt. Da Foxconn Auftragsfertiger für Apple ist, sind sie nicht dazu berechtigt solche Einzelteile nebenbei an andere Leute zu verkaufen. Tun sie es doch, kann man es als Diebstahl bezeichnen, weil sie faktisch Apples Eigentum verhökern. Damit handelt der 17-jährige mit gestohlenen Waren. Wäre ich Apple, würd ich ihm auch die Rechtsanwälte auf den Hals hetzen.
 
@DennisMoore: Traurige Einstellung die du da hast.
Du würdest also nicht deinem Vertragspartner, der die mit dir geschlossenen Verträge vorsätzlich bricht, bestrafen sondern lieber nen 17 jährigen Jungen, der pfiffig sein wollte??
Wirklich traurige Einstellung.
 
@ichmagcomputer: Nein, ich würde beide bestrafen. Foxconn wegen Vertragsbruch und den Jungen wegen Hehlerei.
 
@DennisMoore: Ah okay. Konnte ich aus deinem vorherigen Post nicht erkennen.
 
Ein Umrüstkit für 280 US-Dollar??? Spinnen die denn, nur damit es weis ist ??? Die Leute die so viel Geld für ein weißes Gehäuse ausgeben haben echt ein Rad ab. Und warum verkauft Apple das nicht selber, was soll denn der ganze Mist überhaupt? Manchmal verstehe ich diese Welt nicht mehr und diesen ganzen "Hyper" "Hyper" Kram erst recht nicht!!!
 
@Navajo: Naja, jeder gibt sein Geld für andere Sachen aus ;)
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