Street View: Weitere Probleme bei der Pixelung

Wirtschaft & Firmen Kurz nach dem Start des Kartendienstes Street View aus dem Hause Google sind weitere Beschwerden im Hinblick auf eine mangelnde Pixelung von Gebäuden aufgetaucht. Offenbar wurden diese vereinzelt nicht aus jeder Perspektive verpixelt. mehr...

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Was hat das für nen Sinn das Haus unkenntlich machen zu lassen.. Wenns jemand sehen will dann guckt der nach welche straße und wie die 2 häuser daneben aussehen o.O Ich mein ich finds schön dass google das anbietet, aber den Sinn für die Hausbesitzer versteh ich nicht ganz.. könnte mir das mal jemand erläutern?
 
@Marxus: Am besten sollten sich die Hausbesitzer gleich nen unterirdischen Bunker baun. Vorbeifahrende fremde Autos könnten ja dennoch ihr Haus ansehen oder gar Fotos machen, die möglich zu terroristischen Zwecken missbraucht werden können.
 
@Marxus: Also man kann ja theoretisch jederzeit an so einem Haus vorbei fahren und sieht es trotzdem.. Solange Personen, Kennzeichen usw. unkenntlich sind ists meiner Meinung nach egal ob da fotografiert wird.
 
@gonzohuerth: Vor allem an Hauptverkehrsstraßen. In manch einer Nobelgegend kann ichs ja im entferntesten noch nachvollziehen. Dmait nicht jeder den Ferrari vor der Tür sieht.
 
@Marxus: Es gibt schon besonders schutzwürdige Objekte, bei denen die Verpixelung Sinn macht. Das trifft aber nicht auf jedes stinknormale Wohnhaus in Kleinkleckersdorf zu. Manche Leute machen hingegen viel Wind um Nichts. Hauptsache man hat sich gewehrt und zivilen Ungehorsam gezeigt. Im Land der Meckerfritzen mittlerweile Normalität,was soll's.
 
@Metropoli: Zähl mir bitte welche auf :O Ich wollte dir grade recht geben und sowas wie Botschaften und Parlemente o.ä. "Staatliche" einrichtungen schreiben, aber ich glaub wenn ich einmal kurz google benutz bekomm ich die adresse jeder Botschaft in ner Stadt raus.. (Das "Zähl mir bitte welche auf" soll nicht ironisch oder gar sarkastisch gemeint sein, mir fällt echt nix ein grad auf die schnelle)
 
@Marxus: Ist es denn wirklich so schwer zu verstehen, dass manche Leute einfach nichts von sich im Internet haben wollen? Keine Telefonnummer, kein Foto, kein gar nichts. Es geht nicht darum um es Sinn macht, sondern um die Persönlichkeitsrechte der Bürger.
 
@DennisMoore: Ich hab dein Minus mal ausgeglichen. Kann den Punkt durchaus verstehen.
 
@Marxus: z.B. bewachte Gebäude. Dort kannste nicht in echt hinfahren und Angriffsziele, Schwachstellen, etc. ausfindig machen, weil die Wächter, Polizisten oder Soldaten dich dabei entdecken würden und dafür sorgen würden, dass du damit aufhörst. Es macht schon einen Unterschied, ob ich heimlich zuhause in aller Ruhe das Gebäude des Pentagon komplett studieren kann, oder ob ich dafür vorort sein muss und sofort als Verdächtiger auffallen würde.
 
@Marxus: Ich würde aus reinem lustigen Unsinn heraus als Bürgermeister für den Tag, an dem Google mit seinem Auto durch die Gegend fährt, einen Burkaerlass ausgeben: Alle Menschen müssen den ganzen Tag mit nem lustigen Jutesack übern Kopp durch die Straßen rennen und die Rolläden müssen auch unten sein. Auchso, und das Laub muss auch von den Bäumen.
 
Das war doch klar, dass es solche Probleme geben würde. Angeblich würden ja die entsprechenden "Rohdaten" gelöscht, aber es scheint wohl gar nicht so einfach zu sein diese Rohdaten zu bearbeiten, damit eine gewünschte "Nichtdarstellung" auch unter allen Blickwinkeln erfolgt. Bei den Grünen in Berlin ist die Ansicht wohl verpixelt, was die gar nicht gut finden. Aber vielleicht haben die Grünen ja Glück und die Rohdaten wurden noch nicht unter allen Blickwinkeln bearbeitet, so kann man deren Berliner Hauptquatier vielleicht doch irgendwie sehen.
 
Das ist ein riesenwitz! So macht die Vituelle Tour in DE keinen spass! Sehr Schade.
 
Ich habs mir grad angesehen. Da konnte der Deutsche Michell mal wieder voll zulangen!

Teilweise in meiner Nachbarschaft, die hässlichsten Häuser -> Verpixelt. An Straßen in Frankfurt wo 10.000 Leute am Tag vorbeifahren: Verpixelt. Es ist zum heulen. Das ist SO verdammt DEUTSCH.
 
@Demiurg: das ist nicht verdammt DEUTSCH und jeder der sowas hier schreibt, liest scheinbar nicht was in unseren Nachbarländern und selbst in den USA wegen Street View an Protest und Ablehnung so los ist.

Immer schön objektiv bleiben...
 
Für was gibts Panoramio? Kam heute mittag bei Twitter: http://bit.ly/cIkble
 
@Blubbsert: Wurde aber schon angekündigt, dass Google solche Bilder auch sperren soll. :(
 
@Runaway-Fan: Haha, genau. Da möchte ich mal die rechtliche Grundlage sehen, die Google dazu bringen könnte. Ich kann so viele Bilder von Häusen machen und die im Internet veröffentlichen wie ich will und wenn ich das eben bei Google tu, dann ist das so. :)
 
@Crod: Dann mußt du theoretisch aber auch mit Klagen von Leuten rechnen deren Häuser du ins Internet gestellt hast. Ich denke Panoramio ist eher für Fotos von öffentlichen Plätzen gemacht.
 
@DennisMoore: Nö, ich denk nicht. Wie wir bisher gesehen haben fehlt ja schon die rechtliche Grundlage um Google ranzukriegen, die das ganze im großen Stil betreiben. Was will man mir denn dann als Privatperson?
 
@Crod: Das stimmt so nicht ganz! Wenn du ein Foto von meinem Haus machst und dieses ins Internet stellst, kann ich dir als rechtmäßiger Eigentümer sehr wohl verbieten dieses Foto frei zu veröffentlichen! Ist ja schließlich mein Haus! Das gleiche gilt für die Rechte am eigenen Bild. Wenn du in einer Fußgängerzone einen Erotikshop fotografierst und man dabei zufällig mein Gesicht sieht, kann ich dich direkt verklagen, da du ohne meine Zustimmung ein Foto hochgeladen hast! Oder auch im Betrieb, du darfst genausowenig in deinem Büro oder im Foyer Bilder machen und diese ins Netz stellen, weil diese Räume nicht öffentlich zugänglich sind!
 
@JohnConnor: Richtig, das Recht am eigenen Bild ist mir sehr wohl bekannt. Aber dies gilt halt nur, solange du als Person den Hauptbestandteil des Bildes darstellst. Sobald du nur ein Beiwerk bist, z.B. als ein Mensch unter vielen, brauche ich keine Einwilling deinerseits und kann das Bild so veröffentlichen. Ist im Kunsturhebergesetz §23 klar geregelt. Ein "Recht am Bild der eigenen Sache" gibt es aber nicht. Das beweisen einige klare Gerichtsurteile zu dem Thema aber auch die Panoramafreiheit die im Urheberrechtsgesetz geregelt ist. Und die erlaubt mir alles was ich möchte, auch deine Hausfassade, zur fotografieren und im Internet zu veröffentlichen, solange ich diese von einem öffentlicht zugänglichen Platz aus fotografiert habe. Von daher sehe ich da immer noch keine rechtliche Grundlage solche Bilder zu verbieten.
 
@Crod: Also, die rechtliche Grundlage ist schon gegeben. Sie sieht folgendes vor: Fotos darfst du von meinem Haus machen, sofern du dich auf ebener Erde aufhälst. Du darfst keine Hilfsmittel verwenden. Damit ist sichergestellt dass du genau das fotografierst, was man eh im vorbeigehen sieht. Google benutzt aber sehr wohl Hilfsmittel, und zwar diese Stange aufm Dach wo die Kamera drauf ist. Somit sieht Google mehr als jeder der vorbeigeht, und genau darin liegt das Problem. Wenn du auf einen Baum kletterst und von da aus in meinen Privatbesitzt reinfotografierst, dürfte das in etwa das Gleiche sein (Du Spanner ^^).
 
@DennisMoore: Ja, dass ist mir bekannt. Aber mir geht es ja gerade mehr um die Fotos von Privatpersonen, die dann zusätzlich bei Google Maps eingestellt werden. Und die sind ja alle unter den von dir und mir genannten Bedingungen enstanden. Also seh ich da keine rechtliche Grundlage, warum Google diese Fotos löschen müsste, wenn irgendjemand das fordert.
 
@Blubbsert: Genau, raff ich auch nicht, so ein riesen Aufrtiss, dafür dass dann die Leute privat Fotos machen, es online stellen und es dann doch wieder zu sehen ist ... und genau aus dem Grund und um einfach nur die Leute zu ärgern würd ich auch losziehen und Fotos von den Betreffenden Häusern machen. :)
 
Ich glaub, wenn ich irgendwann mal so richtig durchdrehen will, werde ich von Beruf Terrorist, und dann bomb ich alle Häuser weg, bei denen in Google StreetView nur Pixel zu sehen sind. Das haben die dann davon! (/ironie)
 
@DON666: do it ^^
 
@DON666: mit der Begründung, dass da nix zu sehen war? xD
 
@Ichigo2k8: Es war nix zu sehen und jetzt ist auch definitiv nix mehr da. XD
 
@Ichigo2k8: Nö, nur um die Typen zu ärgern.
 
@DON666: Getreu dem modernen Motto: "Schuldig, bis die Unschuld bewiesen ist." ^^
 
@DON666: Vielleicht finden sich ja paar Helden, die solche Pixelbuden in echt mit bissel Wandfarbe in echte verpixelte Häuser verwandeln. Wäre echt mal ein Jux.
 
Krankes, seniles, dummes Deutschland.
 
@kruemel0204: Jop. Irgendwie traurige Vorstellung die wir da abliefern. Wie es wohl aussieht wird zu den 20 Städten auch nichts weiter mehr kommen. So vergrault man die Moderne aus Deutschland. Da wundert man sich warum wie ein Auswanderungsland sind. Wenn es meine Situation erlauben würde, wäre ich auch nicht mehr in DE.
 
@gibbons: lesen lesen lesen...es ist nicht nur in Deutschland so. Gerade unsere Nachbarn und deren Nachbarn gehen teilweise noch viel strikter gegen Street View vor. Scheinbar sehen hier einige immer nur die eine Seite und schaffen es nicht mehr über den "Tellerrand" zu blicken...mal wieder an die Luft gehen und eine Zeitung kaufen und lesen lesen lesen...
 
@gibbons: Na dann geh doch. Ich zahl dir das Flugticket. Ich finde Deutschland in dieser speziellen Beziehung sehr gut und bleibe gerne.
 
@kruemel0204: nix verstanden gelle!
du liest scheinbar nicht was in unseren Nachbarländern und selbst in den USA wegen Street View an Protest und Ablehnung so los ist. Immer schön objektiv bleiben...
 
das sieht auch echt so scheisse aus, wir können von glück reden dass das überhaupt noch ansatzweise benutzbar ist, man erkennt wenigstens noch ein bisschen von der strassencharakteristik.... aber echt total bescheuert..... in usa isses nicht so oder? also da hatten die gar nicht die option dazu oder?
 
@iNVisO: Nirgendwo ist das so. Nur die dummen Deutschen haben das. Weder in Frankreich, Italien oder sonst wo gibt es das. Entweder man macht es ganz oder man macht es gar nicht, wie in Tschechien.
 
@gibbons: Tschechien stimmt, aber du hast keine Ahnung wie es z.B. in Italien ist, denn dort muss Google die Stadtdurchfahrten teilweise Tage vorher per Lautsprecher oder in der Presse ankündigen. So wollen es die dortigen Datenschützer. In Spanien gab es massive Protestaktionen die selbst vor Zerstörung von Google Street View Cars keinen Halt gemacht haben. Und DU erzählst hier einen von "wir deutschen" oder wir in Deutschland besser gesagt stellen uns an! Es gibt halt auch Menschen die denken weiter als die Menge(User) die sich einfach nur die Daten reinzieht.
Der Großteil der Bevölkerung kann sich nicht im geringsten ausmalen was ein Dienst wie Street View in Zukunft für Auswirkungen auf unser aller Leben haben könnte.
Ein kleines Beispiel: Familie X aus Y aus dem Stadtteil Z möchte ein Auto finanzieren. Der Sachbearbeiter im Autohaus gibt die Adresse ein in unter anderem Street View und schaut sich erst einmal die Wohngegend an und stellt fest, dass die Familie X ja in einem Stadtteil(Y) wohnt in dem Menschen Wohnen die zu 70% ihre Fälligkeiten nicht bezahlen können. Blöderweise war auch ausgerechnet zum Aufnahmezeitpunkt des Google Street View Bildes das total heruntergekommene Auto des seit 10 Jahren Arbeitslosen Nachbarn...usw.usw...
 
"... erwähnte das angeblich komplexe Verfahren bei der Unkenntlichmachung. Ihren Angaben zufolge handelt es sich dabei um einen technisch sehr komplexen Vorgang. Bei jedem Gebäude sind mehrere manuelle Arbeitsschritte notwendig, ... Beim Autobau sieht es ähnlich aus. Sollen sich da auch die Benutzer melden, wenn es die Bremsen manchmal nicht tun? Finde die Argumentation völlig bescheuert. Ist doch klar, dass das Arbeit ist, aber dann müssen sie sowas nicht rein setzen, wenn sie nur eine "befriedigende" Arbeit abliefern. Können sich andere Unternehmen auch nicht leisten. (Bin übrigens für Street View)

@Johnny Cache: Keiner hat Google beauftragt dies zu machen. Daher kann auch kein Anspruch auf Rücksicht erwartet werden.
 
@Remotiv: Die ganzen bekloppten die unbedingt alles blurred haben wollen sollten sich mal lieber im klaren sein daß dies eine rein freiwillige Leistung von Google ist, auf die sie zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht den geringsten Rechtsanspruch haben. Und Demiurg hatte schon vollkommen recht, denn dieses Spießbürger ist wirklich verdammt DEUTSCH.
 
Mich würde es nicht wundern wenn gerade die, die ihre Häuser unkenntlich gemacht haben, jetzt die ersten sind die bei der aktuellen "Sicherheitslage" für schärfere Sicherheitsmaßnahmen plädieren.
 
"nicht aus jeder Perspektive" auch von oben? ;P
 
@Ichigo2k8: Pssst... sonst müssen die Häuser noch in allen "normalen" Kartendiensten geschwärzt werden. ^^
 
Ich schlage eine Innovation im technischen Bereich vor:
Eine Pixel-Brille für Städtetouristen..!
Hier könnten dann genauso wie bei StreetView gleichaussehende Häuserfronten verpixelt werden, damit die Touristen nicht in die Privatsphäre der Bewohner mit verhangenen Fenstern eindringen können, wenn sie es wirklich wollten ..!?

Neulich hatte mich jemand in der U-Bahn angeguckt. Leider hatte ich meine Maske nicht griffbereit. Vielleicht erkennt der mich in zehn Jahren wieder.... PANIK !!!!!
 
@gsox: Tja, Google hätte das Problem nicht, wenn die Kamera auf 2m Höhe angebracht worden wäre, und nicht mit so einem Periskopaufsatz. Wäre das alles auf Augehöhe fotografiert worden, gäbe es keine Verpixelung und keine Beschwerden.
 
"Die Google-Sprecherin [...] erwähnte das angeblich komplexe Verfahren bei der Unkenntlichmachung." Wieso "angeblich"? Wieso wird hier ohne Angabe von Gründen einfach so unterstellt, dass das Verfahren nicht komplex sei? Gibt es dafür irgendwelche Anhaltspunkte/Fakten?
 
man das nervt echt. die bilder in streetview sind total alt. die scheissen sich echt ins hemd. mein haus ist auch total verpixelt weil irgend so ein spack von meinen mitmietern meinte er müsste einspruch einlegen. ich finde das echt bescheuert.
 
Ich würd nicht auf "Ein Problem melden" klicken, sondern direkt klagen. Sowas stümperhaftes....
 
@DennisMoore: Eine Klage hätte wohl keinen Erfolg, aber ich frage mich auch, warum man einem Unternehmen, das mit seinem Produkt Geld verdient, für lau dabei helfen sollte, seine Arbeit richtig zu machen. Wenn Google es nicht gebacken bekommt, den Datenschutz einzuhalten (ich rede jetzt von Gesichtern und Autokennzeichen und weniger von Hausfassaden, auch wenn ich Street View als Ganzes ablehne), dann müssen sie StreetView eben vom Netz nehmen. Diese Mentalität "Ja, wir halten den Datenschutz halt nicht ein, weil wir sonst kein oder nicht soviel Geld verdienen könnten" kotzt mich an.
 
@TiKu: Hmm... Interessante Idee. Google sollte mich dafür bezahlen damit mein Haus in StreetView erscheinen darf :D
 
Ich finde den Ehrgeiz von Google bemerkenswert. Hätten sie einfach aufgegeben und den Dienst nicht angeboten, ich könnte es verstehen. Im Land der Fortschrittsverweigerer.
 
Das Thema ist definitiv noch lange nicht gegessen. Jeder, der sich vorab in der Frist für Unkenntlichmachung und Verpixlung gekümmert hat und sein Domizil trotzdem unverpixelt und voll einsehbar wiederfindet, klagt Google hoffentlich den Allerwertesten ab. Google - einen vom Pferd erzählen und dann seiner Pflicht und der damit verbundenen Arbeit nicht nachkommen - ist einfach nicht vertrauenswürdig. Spätestens jetzt nicht mehr.
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