Mobilfunkanbieter kassieren bei Vertragsende ab

Wirtschaft & Firmen Wer nach dem Ende seines Handyvertrags die SIM-Karte nicht zurück schickt, muss bei sieben Anbietern zahlen. Bis zu 29,65 Euro werden von den Nutzern verlang, berichtet die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. mehr...

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Wie diese Nachricht schon suggerieren will, geht es den jeweiligen Firmen meiner Meinung nach doch nur um eine zusätzliche, im Verhältnis zu den Tarifen, nicht geringe Einnahmequelle. Deshalb finde ich es gut daß die Presse hier aufklärt. Leider passiert das bei viel zu wenigen Dingen.
 
@Dario: Jaja, die Presse muss mal wieder aufklären und skandalieren weil Otto-Normal-Kunde einfach zu blöd ist, mal ne AGB zu lesen. Einfach unterschreiben und hinterher meckern, wie ich diese Mentalität hasse!!
 
was sind denn da noch für andere daten drauf gespeichert, die die rücksendung erforderlich machen? die nummern vom adac und die nummer der mobilbox, die ich nicht löschen kann?! frechheit und abzocke² von der bande!
 
@Morc: Sollen sie ihre Karten zurück bekommen, in mindestens 10 Teilen und 5 Sekunden Mikrowellen Bestrahlung. Bezahlen tut der Brief natürlich der Empfänger.
 
Talkline und Drillich, wer hätte das gedacht;-)
 
Ich habe es selbst erlebt bei Simply. Ich wußte nichts davon das ich die Sim-Karte innerhalb von 3 Wochen zurück schicken sollte. Simply hat mir dann 29,65 Euro als Pfand vom Konto abgezogen. Diesen Betrag habe ich durch eine Lastschriftrückgabe einfach zurück Buchen lassen. Selbstverständlich war Simply darüber nicht sehr Glücklich da die Lastschriftrückgabe ca 5 Euro kostet und es kam promt ein Brief von Simply. Natürlich habe ich Simply so Nett wie ich bin geantwortet das ich von einer zurück Sendung der Sim-Karte nichts wußte und es einfach genügt hätte dieses mir per Brief oder E-Mail mitzuteilen. Die Sim-Karte wurde von mir selbst verständlich per Einschreiben mit Rückantwort zurück gesendet. Ich habe noch dazu geschrieben wenn Sie trotzdem noch auf die 29,65 Euro bestehen sollten, müssen sie mich direkt per Gericht verklagen und das ich die Mahn und Inkassokosten nicht übernehmen werde. Anscheind wollte Simply nicht wegen 29,65 Euro vor Gericht ziehen und hat auf weitere Kosten verzichtet.
 
Hängt das jetz mit der Rufnummernknappheit zusammen? Oder reine Abzocke? Bin gespannt wo das noch hinführt.
 
@JingLing: Die SIM ist nicht an die Rufnummer gebunden.
 
@mcbit: Achso. Dachte das die Nummer da vieleicht dran gebunden ist. Nice to know :)
 
@JingLing: Nein, die Rufnummer und die SIM-Nummer werden beim Anbieter gekoppelt. Daher funktioniert Portierung auch, ohne SIM-Wechsel.
 
Ist doch alles nur Abzocke!
Musste auch mal 30€ bezahlen, da ich innerhalb von 14Tagen
die Karte nicht zurück gesendet habe, obwohl mir dieses nicht bekannt war. Nachträglich war es dann nicht mehr möglich :-(
 
@kai236: Und es war nirgends bekannt gegeben, nicht in den AGB und auch sonst nirgends?
 
@mcbit: jetzt mal ohne mist ... wer hat die zeit und die lust 20 seiten AGB zu lesen?
 
@shadow-1991: Darum gehts doch gar nicht. Ich habe auchg keine Lust, 2000 Seiten des BGB zu lesen, trotzdem darf ich dagegen nicht verstoßen. Warum wird jede Schuld immer vom Konsumenten auf die Firmen abgeschoben?
 
@mcbit: Die AGB hatte ich mir nicht so ganz durchgelesen.
Finde es aber trotzdem eine Sauerei, da die Gründe für dieses idiotisch sind. Sicherlich sollte man sich die AGB durchlesen und nicht nachher umher jammern, aber bei so ein kleines Stück unnützes Plastik ist das nur eine reine Abzocke!
 
@mcbit: Du verstößt täglich sicher mehrere Male gegen das BGB ohne das es dir bewusst ist. Mal davon abgesehen wird nicht jeder Verstoß unbedingt bestraft.
 
@gibbons: Ob man das so vergleichen kann.....????
 
@kai236: Zum Abzocken gehören aber 2. Und selbst wenn der Anbieter in die AGB schreibt, dass man jeden Monat am 1. Montag um 12:00 einen Freudentanz aufführen muss, sonst 9,99 Euro Strafe, dann hat der Kunde dafür unterschrieben und sollte sich danach richten. Man kann über Sinn und Unsinn debattieren, bis die Sonne einfriert, aber erst die AGB akzeptieren und hinterher heulen ist billig billig billig. Solche Leute dürften überhaupt keine Verträge abschließen, weil sie offdenbar nicht mündig genug dafür sind.
 
@mcbit: Na, bist wohl vom Fach was *gg*
Klar sollte man sich die durchlesen vorher ( hatte ich auch gerade schon geschrieben ), aber trotzdem empfinde ich dieses als Abzocke und das ist meine Meinung. Wenn Du eine andere Meinung hast ok, aber groß umherkotzen muss man daher nicht!
 
@kai236: Ich denke schon. Die AGB ist Rechtsgültig sofern sie selber nicht gegen Recht verstößt. Wenn die AGB dir sagt das du die Karte nach Beendigung des Vertrages wieder abgeben musst, ist das Recht auf deren Seite da es kein unrechtes Verlangen ist. Wenn du das nicht gelesen hast, ist das, leider, Pech. Allerdings frage ich mich bei Anbieter wie blau.de und Medion das durchsetzen mögen - denn einen Vertrag in dem Sinne bieten die gar nicht an, das ist alles Prepaid.
 
@kai236: Aha, weil ich also Deiner Meinung widerspreche und das auch noch begründe, kotze ich umher. Also dass nenne ich mal objektiv. Du kannst ja Deine Meinung haben, dagegen habe ich doch auch nichts gesagt. Und nein, ich bin nicht vom Fach, sondern lediglich mündiger Bürger, der in der Lage ist, Vertragsbedingungen zu akzeptieren oder abzulehnen.
 
@gibbons: Auch Prepaidverträge unterliegen AGB`s.
 
@mcbit: sie unterliegen AGB's aber ab wann gelten sie gekündigt?
 
@gibbons: Mit der Kündigung, entweder seitens des Kunden oder des Anbieters. (Das war einfach).
 
@mcbit: Als Kunde kündigt man idR sowas nicht. Die Karte fliegt in die Ecke und das wars. Das Anbieter so etwas kündigen habe ich bisher noch nicht gehört.
 
@gibbons: Was meinst Du, ist die Abschaltung der Karte? In der Regel gibts vorher ne SMS, bei O2 sogar nen Brief, bei Simyo ne Mail und ne SMS - das ist die Kündigung seitens des Anbieters. Ich selber habe schon ne Callyakarte gekündigt, weil ich die Rufnummer portiert haben wollte.
 
@mcbit: Ja gut, Rufnummernportierung ist ein neues Stichwort. Das habe ich auch schon getan. Bei Congster beispielsweise gibt es aber keinen Verfall der Nummer. War dem nicht auch so, das dies gerichtlich untersagt worden ist - Simkarten aufgrund von nichtnutzen zu sperren?
 
@gibbons: Nein, es ist nur lediglich nicht zulässig, dass das Guthaben verfällt. Nach Abschaltung der Karte kannst Du als Kunde Dein Restguthaben zurückverlangen. UNd doch, die Rufnummer verfällt irgendwann.
 
@mcbit: Nein, nicht weil Du widersprichst, sondern der Inhalt und Art und Weise!
 
@gibbons: 1. gibt es keine AGBs, sondern nur AGB. 2. wenn überhaupt, dann würde es ohne Apostroph geschrieben werden und 3. ist völlig klar, dass diese Gebühr nur auf Abzocke abzielt, weil die Firmen davon ausgehen, dass fast niemand die AGB durchliest. Das ist wieder so ein Fall, wo die Bundesnetzagentur ran muss, um solchen Unsinn zu verbieten. Warum sind wohl 20-Jahres-Verträge nicht zulässig? Nur, weil es verboten ist. Wenn es erlaubt wäre, möchte ich nicht wissen, wie viele Firmen das anbieten und wie viele Konsumenten es machen würden. Der mündige Bürger ist doch nur ein Wunschtraum, denn die wenigsten sind mündig.
 
@Kahless: ... nur sone Frage am Rande. Hast du dir eigentlich die Verhaltensregeln hier bei Winfuture durchgelesen?
 
Na zum Glück habe ich sowieso keinen Vertrag mehr. Prepaid ist für mich viel günstiger.
 
Drillisch ist und bleibt eine Abzockerfirma hoch 10, die ignorieren sogar mehrfach abgeschickte Kündigungen sofern sie nicht per Nachname oder Einschreiben inkl. Rückschein geschickt wurden. Einmal und nie wieder.
 
@HArL.E.kin: Kündigungen grundsätzlich nur mit Nachweis versenden.
 
Den Drillisch Konzern habe ich mal eine Weile von innen erleben dürfen.

Meine Erfahrung: Peter Eggers ist ein ganz schon notorisches Ars*****!
(um es mal direkt auszudrücken). Mitarbeiter werden ausgenutzt und die Kunden (wie man hier wieder sieht) an jeder ecke über'n Tisch gezogen.

Da ich weiß, wie es intern um den Datenschutz bestellt ist, zaubert mit die Aussage vom Peter Eggers nur ein Grinsen ins Gesicht.

Die armen Mitarbeiter an der Hotline haben oft genug Morddrohungen erhalten.

Eines der unsympathischsten Unternehmen, die es in diesem Lande gibt.
 
Die üblichen Verdächtigen... Die Kartenpfand-Abzocke gibts auch schon länger.
 
Als ich vor einem dreivierteljahr bei Simply gekündigt hab, haben die mir einen Brief geschrieben wegen des Pfandes. Ich fand das eigentlich nicht dramatisch...
 
Gibts da nicht irgendwo n Link? Ich würd gerne wissen wat Base am Ende haben will?
 
Meine SIM hab ich seit einem Prepaid-Handy und wurde erst später in einen Vertrag umgewandelt. Außerdem steht da noch "D2 Mannesmann" drauf, die gibts ja garni mehr! :P
 
@H4sche: Naja - es gibt da aber immernoch nen Rechtsnachfolger. ;) - Egal... ich find das Pfandsystem eine Frechheit.
 
Hey Leute, ich kenne diese Firmen wie Drilling und Talkline nicht. Bin ja Österreicher. Ich kann mir aber denken dass es eher kleinere Betreiber sind nicht so wie O2 und da müssen die doch irgendwo ihre Ausgaben ausgleichen, wenn die großen Firmen immer die Preise drücken usw.
 
Ich verstehe nur Bahnhof. SIM-Karten mit Vertrag leuchtet mir ein. Naja, wiederum auch nicht, denke das ist Abzocke. Wie ist es mit dem Prepaid-Karten? Auch so? Werden die bei Aldi jetzt als Pfandmarken behandelt? Und wie wollen die mich erreichen, wenn ich meine Prepaid-Karte nicht mehr nutze und abgelaufen ist. Die Daten die ich angegeben habe, um die Prepaid-Karte von Aldi freizuschalten, sind nicht ganz echt. Ich habe irgendeine Adresse angegeben, welche, weiß ich schon garnicht mehr. Suche durch die Polizei?
 
wenn in den AGB steht "Die Karte muss an uns zurück gegeben werden" soll sie der Anbieter doch abholen :-D
Ich denke die meisten Leute telefonieren doch eher ihre alte Karte leer und holen sich dann eine neue bei einem anderen Anbieter. Also ist man doch nur "gezwungen" die Karte zurück zu geben, wenn man die Rufnummer behalten will.
 
Wichtig ist es solche Mobilfunk Anbieter zu meiden.
 
Ich hab meine Talkline Karte von vor 4 Jahren immer noch, da wollte niemand was nach Vertragsende haben. Hm. Was solls ;)
 
Ja das mit dem SIM-Pfand ist ein alter Hut. Stehen tuts in den AGBs von daher schützt Unwissenheit vor Schuld nicht. Rechtlich ist das sauber, aber nen faden Beigeschmack hat es definitv. Da man ganz offensichtlich auf das Nichtdurchlesen der AGBs hofft um Geld zu verdienen. Oder befürchten pleite zu gehen wenn Sie nicht die Altmetalle von Sim-Karten wieder abkratzen können. :-D
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