Hälfte aller Firmen prüft Bewerber im Internet

Wirtschaft & Firmen Fast die Hälfte (49 Prozent) aller Unternehmen informieren sich im Internet über Bewerber. Das hat eine repräsentative Umfrage des IT-Branchenverbandes BITKOM unter rund 1.500 Firmen ergeben. mehr...

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Was soll denn das wieder für ein bescheuertes Gesetz sein? Wenn man auf einer Seite mit privaten Charakter sehen kann daß ein Bewerber ständig auf irgendwelchen Saufgelagen zu finden ist kann man wohl davon ausgehen daß dies auch seine beruflichen Leistungen beeinflußt. Wenn jemand solche Informationen über sich verbreitet ist es auch das gute Recht von Personalern sich darüber zu informieren.
 
@Johnny Cache: Na, wie gut, dass du - hoffentlich - kein Personalchef bist. Wieso sollte man aus dem, was jemand am Wochenende treibt, auf seine berufliche Qualifikation schließen können? Ich kenne genug Leute - mich selbst eingeschlossen - die trotz "Saufgelage" am WE in der Woche stinknormal ihren Job ausüben. EDIT: Allerdings gehöre ich nicht zu den Leuten, von denen man solches Material im Netz findet, insofern kann mir persönlich das auch egal sein. FB, xyzVZ etc. nutze ich nicht.
 
@DON666: Und selbst wenn deine Saufgelage die Arbeit unter der Woche tatsächlich nicht beeinflussen, so gibt es durchaus Aufschluß über die mögliche Belastbarkeit und Verfügbarkeit des Kandidaten. Wenn man die Wahl zwischen zwei fachlich gleichwertigen Bewerbern hat, so ist klar daß man den nehmen wird der nicht am Wochenende besoffen ist, sondern im Ernstfall auch dann einsetzbar ist.
 
@Johnny Cache: Kommt auf die Branche bzw. die Arbeitszeiten an. Ich hab nen Job, für den ich von Montag bis Freitag bezahlt werde, also kann ich in der unbezahlten Zeit ja wohl tun & lassen, was ich will, oder? Bin ja schließlich nicht das Eigentum der Firma. Außerdem arbeitet man doch, um zu leben, oder ist das bei dir umgekehrt? EDIT: Sorry, aber ich kann diese "Arbeit, Arbeit über alles"-Mentalität leider nicht verstehen. Aber vielleicht bin ich mit dieser Einstellung in Deutschland auch einfach am falschen Ort.
 
@DON666: Du kannst es tun, ja. Die Firma darf aber auch tun was sie möchte und im Internet Nachforschungen über dich anstellen. Diese können dir dann negativ ausgelegt werden.
 
@Johnny Cache: Jo, Demontieren wir am besten gleich unser Komplettes Sozialsystem. Arbeit ist dazu da meinen Lebensunterhalt und Stil zu verwirklichen. Ich bin nicht dazu da mich aufzuopfern für die Firma. Die Rechte der Arbeitnehmer haben Priorität und ein Saufgelage, vor allem wenn man den Grund dafür nicht kennt sondern nur einen Ausschnitt sieht (Bild), hat das überhaupt keinen Wert.
 
@Johnny Cache: So sehe ich das auch - und auch, wenn dem Arbeitgeber Saufgelage am Wochenende egal sein können, so gibt es Kleinigkeiten, die sehr entscheiden sein können, z.B. das Rauchen oder andere Dinge, auf die ein Bewerber im Bewerbungsgespräch nicht antworten muss bzw. gar nicht gefragt werden darf. Ein Raucher findet heute viel schwerer einen Job als ein Nichtraucher, sofern bekannt ist, dass er raucht. Denn wer alle Nase lang für über 5 Minuten seine Arbeit niederlegt, der ist bei weitem weniger Produktiv, viel öfter krank und viel länger krank. Diese Art der Informationsbeschaffung sollte legal bleiben, immerhin ist doch jeder selbst dafür verantwortlich, was im Internet über ihn gefunden wird.
 
@eN-t: Ich bin Raucher und war seit 4 Jahren nicht ein einziges Mal Krank. Auch beschränke ich meine Raucherpausen auf die Mittagspause. Das Recherchieren übers Internet über eine Person sagt absolut nix aus! "Diese Art der Informationsbeschaffung sollte legal bleiben, immerhin ist doch jeder selbst dafür verantwortlich, was im Internet über ihn gefunden wird." Groaming und schlechte Nachrede ist dir kein Begriff?
 
@ThreeM: Ich denke, jeder sollte besser auf sich aufpassen wie er sich im Internet Preis gibt. Kein Chef wird dich Verurteilen wenn du fanatischer F1 Fan bist. Steht dann aber in Facebook, Twitter und co. drin "Mache heute Blau, fahre zum Nürburgring"... Ja verdammt, selber Schuld. Vor so etwas sollte ein auch kein Gesetz schützen, weil das einfach Dummheit ist.
 
Hier scheinen ja außer ThreeM und meiner Wenigkeit nur Chefs unterwegs zu sein... Nur nebenbei: Bin auch Raucher, mittlerweile seit über 20 Jahren berufstätig und war noch NIE krank (außer vielleicht 2 Mal Grippe), glaubt's oder lasst es bleiben. Soviel dazu. Kenne da ganz andere Granaten, die völlig lasterlos leben und ständig gelben Urlaub nehmen.
 
@ThreeM: Doch, das tut es. Mag sein, dass du Raucher bist und nur selten krank, doch das ist in der Regel die Ausnahme. Und mit dem Alter steigen die Risiken, besonders bei Rauchern. Und auch nur wenige Raucher beschränken sich wirklich auf die Mittagspause. Natürlich, es gibt Ausnahmen wie Dich, aber das bleiben einfach Ausnahmen. Wir brauchen uns hier nicht über bewiesene Tatsachen zu streiten - Raucher sind nun mal öfter, länger und meist auch erheblicher krank als Nichtraucher. Und dass die meisten auch ihre "Dosis" am Tag brauchen, ist auch klar. Und, besonders im Alter, ist es für den Arbeitgeber doch ziemlich beschissen, wenn er erfährt, dass du mit 55 Krebs bekommst oder sonstwas - obwohl vorgesehen war, dass du mit 67 erst deinen Dienst quittierst. Und auch das erhöhte und verfrühte Krebsrisiko sowie andere schwerwiegende, oft tödliche Erkrankungen in der Häufigkeit bei Rauchern erheblich höher liegt, ist nun mal erwiesen. Glückwunsch, dass du eine Ausnahme bist, aber wahrscheinlich bist du auch noch nicht so alt, dass du mit den "Spätfolgen" kämpfen müsstest. Dein Glück - und das deines Arbeitgebers. _____ EDIT: Und dass sich jetzt hier kein Raucher melden wird, der sagt "ja, ich gehe alle 45 Minuten für über 5 Minuten eine paffen" und "ja, ich bin öfter krank", das ist ziemlich offensichtlich...
 
@eN-t: Wieso nicht gleich die Genkontrolle einführen wie in Gattaca? Der nächste Schritt ist doch ein kleiner. Einfach mal die Genetik untersuchen lassen ob derjenige vielleicht Krank werden kann, oder sonstige "Inkompatibilitäten" aufweist. Das wonach ihr hier Brüllt ist reines Ausspionieren. Der Arbeitgeber wird immer mehr in die Ecke gedrängt und muss sich zukünftig für jedes Blöde Bild, für jeden Blöden Post rechtfertigen. Das ist nicht die Welt in der ich leben will! Es sind EURE Rechte die ihr zu demontieren versucht indem ihr so was befürwortet. Wie sieht das mit Bewerben aus über die man nix im Internet findet? Werden die in Zukunft auch interessant? Weil der Personalchef auf die Idee kommt: "Hmm der ist nicht bei Facebook, was hat der zu verbergen?" Das kann doch nciht richitg sein!
 
@ThreeM: Ich verzichte gerne auf mein RECHT, zu rauchen, denn erstens mache ich lieber ein Mal im Jahr einen richtig schönen Urlaub von meinem Azubi-Gehalt, statt die Kohle dem Schäuble zu schenken, zweitens stinke ich nicht gerne, schon gar nicht aus dem Mund, drittens will ich mit Drogen nichts am Hut haben, weil ich nicht bei jedem schlechten Wetter raus möchte, um zu rauchen, in der Wohnung ist das ohnehin widerlich, viertens überlege ich in Zukunft auch, ob ich mal Kinder haben will, wo das (Passiv)Rauchen schon in der Schwangerschaft enorm gefährlich ist, fünftens lebe ich selber gerne gesund und käme nicht im Leben auf die Idee, meine Gesundheit aktiv zu gefährden und dafür noch zu bezahlen, sechstens will ich nicht immer, wenn ich mal am Bahnhof warte, essen gehe, trinken gehe, feiern gehe oder sonstwas alle Nase lang aus der Gemeinschaft gerissen werden, weil ich in die Raucherzone bzw. aus der Nichtraucherzone raus muss, siebtens... achtens... neuntens... soll ich weitermachen? Nichts gegen dich, wenn du damit leben kannst - auch ich bin mit so manchem Raucher gut befreundet, sofern er Rücksicht nimmt (wozu er ja fast schon gezwungen ist bei der heutigen Regelung, und das ist auch gut so) - aber deine Argumentation bzgl. Gattaca ist wirklich unter aller Kanone. Für seine Gene kann man nichts und das ist und sollte unantastbar bleiben - aber das Rauchen ist einem nicht in die Wiege gelegt.
 
@ThreeM: Wer im Internet überhaupt nicht aufzufinden ist, der ist schlichtweg ebenfalls dumm, genauso wie der, der schlecht von sich reden macht. Jeder weiß heutzutage, dass man einen guten oder zumindest _keinen schlechten_ Eindruck von sich machen sollte - auch im Internet. Denn wer überhaupt nicht im Internet steht, der hat entweder wirklich was zu verbergen ODER, was wohl wahrscheinlicher ist, der kennt sich mit dem Medium so gut wie gar nicht aus - und solche Personen sind als Mitarbeiter in der heutigen Zeit auch fast nicht zu gebrauchen. Fast überall sind doch Computerkenntnisse gefragt - und wer wirklich Kenntnisse hat, die für die Arbeit mit dem Computer relevant sind, der ist auch im Internet auffindbar.
 
@eN-t: Es geht doch nicht nur ums Rauchen, Drogen oder Alkohol. Es geht hier darum dem Chef seinem Weltbild zu entsprechen. Was ist wenn jemand homosexuell ist aber der Personalchef eine abneigung dagegen hat? Was ist mit einem Masochisten der sich bei Facebook in entsprechenden Gruppen mit anderen darüber austauscht? Was ist mit dem Atom-Gegner? Dem Wähler einer anderen Partei? Dem Mmitglieb bei Greenpeace oder sonst wo. Es geht nicht nur um die reinen Partybilchen, oder die Sufffotos. Die Sozialen Netzwerke erlauben es ein Detailiertes Profil zu erstellen und ganz nach belieben als ungeeignet deklariert zu werden, obwohl die Fachliche Qualifikation und die Arbeitseinstellung vielleicht Top sind. Mein Beispiel mit Gattaca ist unter diesem Gesichtspunkt gar nicht so verkehrt.
 
@eN-t: "Wer im Internet überhaupt nicht aufzufinden ist, der ist schlichtweg ebenfalls dumm, genauso wie der, der schlecht von sich reden macht." Was hat das mit Dummheit zu tun wenn man nicht will das sein Name überall auftaucht? Ich muss mich nicht im Internet Profilieren um ein Job zu bekommen. Ich will durch Leistung überzeugen nicht durch selbstdarstellung im Internet!
 
@eN-t:
lustiger Beitrag von dir. Ich rauche auch ab und zu "eine". Aber nicht bei der Arbeit und schon gar nicht während der Arbeitszeit. ABER: Die Party ist immer dort wo die Raucher sind .-) Früher gab es in unserer Firma noch einen Raucherpausenraum. Im Nichtraucherpausenraum (der schöner war) hatte sich niemand aufgehalten. Alle waren bei den Rauchern. Warum bleibt es den Kneipen und Restaurants es denn nicht selbst überlassen sich als "Nichtraucherlokal" zu deklarieren? Schließlich ist die Nachfrage doch da oder? Ich sage es dir: Weil sonst niemand mehr dorthin gehen würde. Raucher sind eben geselliger ;-)
 
@Lemi: Dann rauch' mal fein weiter, Gruppenzwang-gestrafter. Ich bin sehr gesellig, obwohl ich nie im Leben rauchen würde. Deine These ist totaler Schwachsinn - einfach aus der Luft gegriffen. Heute rauchen zum Glück nur noch die wenigsten, auf der letzten Party waren es vielleicht noch 20%, davon einige "Party-Raucher" (doch auch "Party-Raucher" sind Raucher, gar die schlimmsten - weil sie zeigen, wie, mit Verlaub, beschränkt [sorry] sie sind zu glauben, rauchen gehöre zu einer Party dazu und es wäre gesellig oder dergleichen... Gott...). Raucherraum in der Firma? Früher beliebt, da es viele Raucher gab und es noch nicht so verpönt war, doch seit einigen Jahren gibt es da nicht mehr viele - denn das Rauchen wird verbreiteter zurecht als widerlich angesehen. Nur der Schritt, sich als Nichtraucher von dem Raucherraum zu trennen, war nicht so leicht - Gewohnheit und zudem setzt sich wirklich niemand alleine in die Pause, daher musste man erstmal genügend Nichtraucher finden, die zudem noch bereit waren, den Rauchern den Rücken zu kehren. Nichtraucherlokale? Gibt es massig, eigentlich ja alle bis auf die Raucherlokale. Und warum es die kaum gibt? Nun, jeder Wirt wird auch so einige "Freundschaften" mit seinen Stammgästen geschlossen haben, und viele von denen rauchen auch heute noch (aber gesundheitsbewusste Nichtraucher gehen auch nicht jeden Tag in eine Kneipe, nicht wahr?). Daher lassen sie ihren Gästen die Wahl. Es gibt aber kaum noch Lokale oder Kneipen, die nicht auch einen abgetrennten Nichtraucherbereich, meist sogar größer als der Raucherbereich, haben. Und dass niemand mehr in ein Lokal geht, weil er dort nicht mehr rauchen darf, ist schlicht UNFUG. Sonst würde das in anderen europäischen Staaten ja nicht auch funktioniert haben, das Rauchen in Lokalen komplett zu verbieten. __________ Von daher zitiere ich dich einfach mal: "lustiger Beitrag von dir", wirklich.
 
@eN-t: Deine Intoleranz und dein Hass gegenüber Rauchern erinnernt mich an eine South Park Folge in der Toleranz gepredigt wird, aber eben NICHT gegenüber Rauchern (Todescamp der Toleranz).
Kneipen sind übrigens gesetzlich dazu Verpflichtet abgetrennte Raucherräume anzubieten (wenn man denn IN der Kneipe rauchen möchte). Das passiert bestimmt nicht uaf freiwilliger Basis.
 
@Lemi: Sicher würden die das heutzutage freiwillig machen. Wer will denn noch beim Essen zugequarzt werden? Niemand. An sich habe ich nichts gegen Raucher, aber wer sich das selbst antut, sollte wenigstens doch so tolerant gegenüber Nichtrauchern sein, ihre Forderungen nach Schutz wahrzunehmen und zu achten. Ein Raucher hat nirgendwo auf der Welt das Recht, neben mir zu stehen und mich durchs Passivrauchen zu gefährden. Nur, dass sich das viele einfach herausnehmen. Was würden die wohl sagen, wenn ich denen giftige Gase unter die Nase halte?
 
@Johnny Cache: genau man nimmt den dummen der auch sonntags angeschissen kommt in der firma.
 
@rotti1970: Du hast es erfaßt. Es macht schon einen gewaltigen Unterschied ob die IT Montag morgens funktioniert und alle arbeiten können, oder ob erst mal alle ne Stunde Däumchen drehen dürfen weil ein Problem nicht auch am WE gefixt werden konnte. Für den MA sicher nicht toll, aber wie sicher sind Arbeitsplätze in Firmen die nicht rund laufen?
 
@Johnny Cache: "Es macht schon einen gewaltigen Unterschied ob die IT Montag morgens funktioniert und alle arbeiten können" Deshlab gibt es Schichtdienst, SLA Verträge, Bereitschaften und so weiter. Es muss alles bezahlt werden. Wenn ich ich am We frei habe, habe ich Frei. Das hat nix mit mangelnder Flexibilität zu tun, ich erwarte aber vom Personalchef das er genügend Leute eingestellt hat um einen Sicheren Betrieb zu ermöglichen!
 
@ThreeM: Ach genügend Leute, aber nicht die, die sie für die geeignetsten halten?
 
@Johnny Cache: Das ist doch nicht die Frage! Auch in der Zeit vor den Sozialen Netzwerken und Internet wurden Stellen richtig besetzt. Es ist die Aufgabe des Personalchefs anhand von Belegten Nachweisen zu prüfen ob jemand geeignet ist oder nicht, nicht aufgrund von unvorteilhaften Bilchen auf Facebook oder sonstwo!
 
@ThreeM: Ah, jetzt kommen wir der Sache schon näher... anhand von belegten Nachweisen. Was genau sollen diese Nachweise denn bitteschön sein? Und sag jetzt bitte nicht Arbeitszeugnisse oder Zertifikate.
 
@Johnny Cache: Wieso nicht? Das ist das einzige was belegbar ist was die Qualifikation angeht. Ein blöder Post auf der Pinnwand von irgend jemanden hat mehr Gewicht als ein MSCE oder CCNA Zertifikat? Ich kann durchaus ein sehr guter Mitarbeiter sein und trotzdem Diversen Hobbys nachgehen. Ich muss mein Leben nicht nur nach der Firma ausrichten, ich habe und möchte in Privatleben haben.
 
@ThreeM: Weil ein Zertifikat absolut gar nichts mit Können zu tun hat. Ich hab in meinem Leben schon viel zu viele zertifizierte Leute als Dienstleister gehabt welche selbst an den einfachsten Dingen gescheitert sind. Gut, ob diese Leute tatsächlich über ein solches Zertifikat verfügt haben steht natürlich noch mal auf einem anderen Blatt, aber wenn dem so gewesen sein sollte, sind diese Dinger das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben stehen.
Da ich aber heute sicher nichts an deinem romantischen Weltbild ändern werde, verabschiede ich mich MFG...
 
@Johnny Cache: Ich habe kein romantisches Weltbild, sondern bestenfalls ein moralisches. Auch weiß ich nicht wie man z.B. ein CCNA Zertifikat bekommen kann ohne die entsprechende Qualifikation nachweisen zu können. Nicht umsonst lässt sich Cisco das gut bezahlen. Das man Fälschungen nicht ausschließen kann gilt übrigens auch für deine Recherche im Netz. Wie kann man seine persönliche Freiheit selbst nur so einschränken wie du es tust und das auch noch richitg finden.
 
@Johnny Cache: Es soll ja sogar Kunden geben, die den persönlichen Berater bei der Bank, den Rechtsanwalt, den Arzt etc. gezielt ausgooglen, gerade den privaten Bereich - schließlich gibt es Berufe, bei denen das Vertrauensverhältnis zur Person extrem wichtig ist. Damit wissen die Kunden dann mehr als der Arbeitgeber - fantastisch ;-)
 
@Johnny Cache: Denkt doch mal einen Schritt weiter. Vielleicht ist es auch irgendwann negativ wenn man nix über den Bewerber findet. Nach dem Motto: Ok ich finde nix, also weiß ich nicht worauf ich mich einlasse. Somit wird das für jeden Arbeitnehmer eine Hürde. Generell hat es den Arbeitgeber absolut NIX anzugehen was ich Privat in meiner Freizeit treibe. So ein Gesetz, wenn auch schwer zu Kontrollieren, muss auf jeden Fall auf den Weg gebracht werden.
 
@ThreeM: In der Freizeit... genau das ist der Punkt. Ich hatte z.B. auch schon mal eine Kollegin die ein riesen F1-Fan war. Das allein wird den Arbeitgeber sicher nicht interessieren, die Tatsache daß sie aber deswegen alle zwei Wochen Montags "krank" ist schon. Und ja, letztendlich ist sie deswegen auch völlig zurecht gefeuert worden.
Oder möchtest du solche Kollegen haben?
 
@Johnny Cache: Du kannst aber nicht von der Tatsache das jemand F1 Fan ist, davon ausgehen das der dann Montags immer fehlt. Du Befürwortest mit deiner Zusage für solch Praktiken die Generalpauschalisierung. Das ist nicht Fair und sagt weder was über Fehlzeiten noch über Arbeitseinstellung aus. Die Firma hat nur eins zu Interessieren. Wie sind die Fachlichen Qualifikationen. Für den Rest gibt es die Probezeit oder den befristeten Vertrag!
 
@ThreeM: Nur blöd wenn man im Internet dann lesen kann wie toll das Rennen und die Feier in Italien doch war, dann aber Tags drauf wie so oft krank ist. Da geht es nicht nur um den Arbeitgeber sondern auch um die Kollegen die es zu schützen gilt. Niemand hat Lust sich für Kollegen den Arsch aufzureißen welche gerne krank machen.
Wenn es lediglich um fachliche Qualifikationen ginge müßte es sowas wie Bewerbungsgespräche gar nicht geben. Es geht aber eben um deutlich mehr, was du offensichtlich noch nicht verstanden hast.
 
@Johnny Cache: Dafür gibt es die Probezeit und muss nicht erst durch Stasimethoden nachgewiesen werden.
 
@ThreeM: Probezeit? Lächerlich. In der Probezeit gibt jeder sein Bestes. Wenn er weiß, dass er "sicher" ist, tut er doch, was ihm gefällt. Kündigungsschutz und so... ist wie in der Schule: Wenn der Lehrer hinter dir steht, packst du deinen Spicker sicher nicht aus, aber wenn der mal kurz zum Klo ist, dann prost Mahlzeit.
 
@ThreeM: Aha. Du würdest also lieber einen falschen völlig unvoreingenommen einstellen und riskieren daß du x Monate ohne entsprechende Arbeitskraft dastehst, als dich vorher über die Bewerber zu informieren? Eine überaus löbliche Einstellung... wenn auch betriebswirtschaftlich ein völliger Irrsinn.
 
@eN-t: Es gibt auch Zeitlich befristete Verträge. Hierbei sind maximal 2 Jahre möglich. Wenn jemand es Schaft 2 Jahre die Erwartung des Chefs zu erfüllen wird er das auch weiterhin tun können.
 
@Johnny Cache: Wieso völlig falschen? Ich kann doch fachliche Qualifikation prüfen? Ich kann mir Zertifikate vorlegen lassen, Zeugnisse von anderen Arbeitgebern, Arbeitsproben, ich kann eine Probezeit vereinbaren oder einen befristeten Vertrag aufsetzten. Das spionieren ist absolut nicht Notwendig um den "richten" Mitarbeiter zu finden!
 
@ThreeM: Zeitlich befristet - endlich mal ein relativ gutes Argument. Aber zeitlich befristete Verträge werden vor allem von den Arbeitnehmern nur ungern entgegengenommen und können nicht die Lösung sein. Natürlich, auch Personen, die sich im Internet super darstellen, können sich als Fehlgriff herausstellen, aber das ist auch wieder die Ausnahme. Man muss immer erst vom Besten ausgehen - wenn mir mein Arbeitgeber einen befristeten Arbeitsvertrag (und damit _kein_ Vertrauen) entgegenbringt, dann ist das unverschämt, mehr nicht.
 
@ThreeM: Für einen Einzelkämpfer mag das ja alles stimmen, aber sobald jemand in einem Team arbeiten muß ist es eben auch wichtig daß er mit den Leuten auch klar kommt und nicht den ganzen Betrieb stört. Es geht eben nicht nur darum daß Anfangs nicht die volle Arbeitsleistung des neuen Mitarbeiters bekommt, was schon schlimm genug ist, sondern auch darum daß die Arbeitsleistung der Kollegen die ihn einarbeiten müssen in dieser Zeit gesenkt wird. Und genau das ist ein Job... Arbeitsleistung gegen Geld.
 
@Johnny Cache: "auch wichtig daß er mit den Leuten auch klar kommt und nicht den ganzen Betrieb stört" Und was hat da mein Profil für eine Aussagekraft? Ich kann durchaus andere Vorstellungen als der Chef haben ohne das Betriebsklima zu stören.
 
@Johnny Cache: Wenn er das private nciht von beruflichen trennen kann ist es kein Guter PErsonalchef. und man kann ja auf saufgelager gehen wenns wochenende ist na und? hauptsache du bist bei der arbeit richtig wach ^^
 
Gesetze sind prinzipiell nur so gut, wie deren Einhaltung gewünscht und vor allem möglich ist!
Das ist wieder eine Nummer aus der Rubrik: Betriebsame Hektik ersetzt geistige Windstille.
 
@h23: Der Gesetzgeber wird sich da schon was bei gedacht haben. Ich nehme an, man wird einfach jedem Personaler einer Arbeitslosen zuweisen, um ihnen 24/7 über die Schulter auf deren Monitor kucken zu können. Anderes wäre das Gesetz natürlich Blödsinn; und so würde man gleich 2 Klappen mit einer Fliege schlagen... oder so ähnlich.
 
"epräsentative Umfrage des IT-Branchenverbandes BITKOM unter rund 1.500 Firmen ergeben." wenn ich das schon lese, bekomme ich bauchkrämpfe^^
 
@hausratte: Genau, der Handwerker um die Ecke wurde bestimmt befragt vom "IT-Branchenverband". Richtig wäre es gewesen: "Repräsentative Umfrage unter größeren IT-Unternehmen".
 
wer von sich selbst zuviel preis giebt, ist selbst schuld, gewarnt wird davor überall schon lange.
 
@Sir @ndy: Das bringt es, kurz und bündig, auf den Punkt. (+) Oder auch: "Wer den Schaden (~ schlechten Internetauftritt) hat, braucht für den Spott (~ die Benachteiligung) nicht zu sorgen" ;D
 
@eN-t: Und was machst du am WE? Jemand macht ein paar Fotos von der Party, du bist mit ner Flasche Bier zu sehen. Die gleiche Flasche Bier ist auf 20 Fotos zu sehen und schon denkt man "Boah der is nur am saufen." Die Bilder werden von Kumpels hochgeladen, du wirst vielleicht noch verlinkt oder es ist jemand so gehässig und erstellt ein Fake-Profil mit deinem Namen und den gemachten Fotos. Der Kampf um den Arbeitsplatz nimmt mittlerweile extreme Formen und ein Kumpel oder Studienkollege etc. der Mitbewerber ist kann dich so gut in die Schice reiten. Fakeprofile gibt es genug mit teils gefälschten, teils aus dem Zusammenhang gegriffenen Fotos etc.
 
@pandabaer: Wie gesagt, Fotos von mir mit 'ner Flasche Bier werden niemanden wirklich interessieren, und ich kann sehr wohl von mir behaupten, dass meine Freunde so rücksichtsvoll sind, die Fotos nicht bei Facebook oder sonstwo hochzuladen, schon gar nicht, wenn sie peinlich o.ä. sind. Sonst wären es auch nicht meine Freunde. Das habe ich aber auch schon gesagt, ein Bier am WE wird den Chef um Gottes Willen nicht stören (und wenn, dann kann er lange nach einem Mitarbeiter suchen). Aber das sieht bei Zigaretten, Wasserpfeife, sonstigen Drogen oder gar kriminellen oder "grenzwertigen" Aktionen schon anders aus. Und bei "Saufgelagen", sprich bei Fotos, die dich unzweifelhaft SEHR betrunken zeigen. Sollte so langsam klar geworden sein. _____ Und zuletzt: Chefs sind auch nur Menschen. Als ob die nicht am WE mal einen trinken gehen. Zeigt mir einen Chef, der so gestört ist, dass er jemanden wegen einer Flasche Bier auf einem Foto beurteilt. Da würde ich mich dann ohnehin nicht bewerben, was für ein gehässiger Mensch müsste das sein?... und Fake-Profile kann man, sofern man welche findet, ohne weiteres löschen lassen und derjenige, der das erstellt (um dir zu schaden), hat dann wohl ein mächtigeres Problem als nur keinen Job zu finden... im Ernst, wer erstellt Fake-Profile andere Menschen, um diesen zu schaden? Das machen entweder psychisch gestörte oder Kleinkinder, die das lustig finden...
 
@Sir @ndy: Recht gebe ich Dir. Doch was wird in Zukunft, wenn der Datenschnüffler aus der Perso NICHTS über den neuen Bewerber findet? Wird dieser dann abgelehnt, weil er suspekt ist, da er nichts von sich preis gibt? - Ich habe auch mal nach "mir" gegoogelt. NOCH habe ich nichts über mich persönlich gefunden. Und NOCH ist dies von Vorteil...
 
@Kobold-HH: Da ja alles auf möglicherweise total seltsame Kausalzusammenhänge hinausläuft, also nach dem Motto: Wenn A dann B, und wenn nicht B dann C und wenn nicht C dann D. Also kurzum: pauschale Aburteilung ohne einen Menschen so zu bewerten wie er ist, nämlich individuell. Ich würde nie eine Personalentscheidung treffen die sich auf Internet-Daten stützt, ich muss einen Menschen erleben, um was entscheiden zu können. Das private hat indes sofern nichts in der Entscheidung zu suchen, solange es der Berufsausübung nicht hinderlich ist. Was widerum dazu führt, dass ich über jeden etwas negatives finden würde, wenn ich nur lange genug im Dreck wühle, die Frage ist, wie weit geht das? und was ist mit denen, die sich dem social Trend verweigern(der eigentlich eher asozialen Charakter hat, wenn man damit Schnüffler auf den Plan ruft) ? Was würde abgeleitet werden, wenn man nichts über jemanden findet? Wohl sowas wie "ist nicht offen für neue Technologien bzw. Veränderungen" oder "ist ruhig, zurückgezogen,lebt abgeschieden ohne soziale Kontakte" - ich sehe das schon als Problematik da auf dieser Entscheidungsbasis eigentlich jeder irgendwelche Entscheidungen treffen kann und ein guter Personalentscheider weiß auch, dass man sich nicht zu sehr auf das stützen sollte, was das netz an Infos hergibt. Und die die am lautsten "das geht nicht" schreien, sind oftmals noch die schlimmsten, weil sie sich für ihren Job verbiegen. Da sind mir die ehrlichen, die sich so präsentieren wie sie sind, anstatt sich zu verkleiden, tausend mal lieber.
 
@Rikibu: Es ist schön, dass Du auch noch so denkst. Jedoch geht der Weg bedauerlicherweise immer mehr in die falsche Richtung. Man beachte allein die Tatsache, dass es neulich ausreichte bei Facebook den "Gefällt mir" Button bei den Castorgegnern zu drücken, um für das BKA als "verdächtig" zu gelten. Was wird erst der zukünftige Chef sagen, wenn man mal den "Gefällt mir"-Button gedrückt hat, der seinen Vorstellungen widerspricht?
 
@Sir @ndy: Das Problem ist eigentlich, dass man keine Kontrolle darüber hat, was DRITTE über einen veröffentlichen (oder vielleicht sogar fälschen!)
 
Tja, dieses Gesetz ist doch ein reiner "Papiertiger" und nicht mal das Papier wert auf dem es mal stehen wird. Da finde ich die Versuchsreihe mit anonymisierten Bewerbungsunterlagen, wurde mal im TV drüber berichtet, viel besser! Dadurch das kein Name, Alter oder Herkunft zur Verfügung steht, müssen die Unternehmen alleine durch die fachliche Qualifikation der Bewerber diese auswählen. Klar kommt es dann beim Vorstellungsgespräch zum tatsächlichen Vergleich, aber trotzdem würde dieses System mehr Chancengleicheit bieten.
 
@Homer34: Bei dem Namen (der meist auf die Herkunft schließen lässt) und der Herkunft mag ich dir noch zustimmen, das ist wirklich eine Frechheit und sollte nicht geduldet werden - aber Alter und viele andere Informationen sind wichtig und richtig. Viele, wie ich, geben ihr Alter liebend gern Preis, wenn es um den Job geht - entweder, um zeigen zu können, wie erfahren sie durch ihr Alter sind, oder um zu zeigen, wie jung und daher noch lange für die Firma verfügbar sie sein könn(t)en. Eine Bewerbung ohne Name und Herkunft mag ja noch denkbar sein, aber ohne Alter (oder wenigstens Altersgruppe)? Als Arbeitgeber kann man nun oft nur bestimmte Altersgruppen gebrauchen - und dem Senioren oder dem Jungen da Hoffnung zu machen, die beim Bewerbungsgespräch dann NUR wegen des vorher unbekannten Alters zunichte gemacht wird... undenkbar. Ansonsten finde ich, dass das Gesetz Nonsens ist.
 
@Homer34: Was würde es aber bringen wenn du erst beim Vorstellungsgespräch erfährst daß der Bewerber schon über 60 Jahre alt ist und sich somit die Investition für die Firma überhaupt nicht mehr lohnt? Letztendlich kostet es nur alle Beteiligten Geld, was sich schon im Vorfeld vermeiden ließe. Und ja, ich weiß daß es scheiße ist, aber so funktioniert die Welt nun mal. Mir wäre es auch lieber wenn ich ein sachliches Feedback bekommen könnte warum meine Bewerbung nicht erfolgreich war, aber das ist ja leider nicht möglich, weil die Arbeitgeber sonst riskieren verklagt zu werden. Dafür sollte es mal ein Gesetz geben.
 
@Johnny Cache: "Letztendlich kostet es nur alle Beteiligten Geld" Bis auf den armen Alten der aufs Abstellgleiß geschoben wird, obwohl seine Erfahrung jedem Jungspunt überlegen ist. Es geht hier immer noch um Menschen. Wenn jemand die Fachliche Qualifikation und Berufserfahrung aufweisen kann sollte das Alter eine untergeordnete Rolle spielen.
 
@ThreeM: Und deswegen soll eine Firma jemanden ein paar Jahre einarbeiten um ihn dann wenn er endlich effektiv arbeiten könnte direkt in Rente zu schicken? Möglich daß es auch Jobs gibt die so einfach sind daß man nach ein paar Tagen effizient arbeiten kann, aber ich denke hier eher an solche bei denen es Jahre dauert bist man wirklich drin ist.
 
@Johnny Cache: Wenn jemand Berufserfahrung hat, in dem Bereich 40 Jahre gearbeitet hat, dauert das einarbeiten keine mehrere Jahre. Für welchen Job benötigst du eine Einarbeitungszeit von mehreren Jahren? Würde mich tierisch interessieren. Was ist denn die Alternative? Denjenigen die Sozialkassen zu lasten legen?
 
@ThreeM: Na z.B. in einer größeren IT. Gut wenn man fachlich weiß was man tut, aber bis man wirklich alle Feinheiten und Parameter der dort eingesetzten Hard- und Software kennt, können leicht Jahre vergehen. Dazu kommt natürlich noch das reibungslose Zusammenspiel mit teilweise mehreren Duzend direkten Ansprechpartnern, was sich noch viel länger ziehen kann.
 
@Johnny Cache: Ich habe in einem großen IT Unternehmen gearbeitet. Da ist nix wo du mehrere Jahre eingearbeitet werden muss. Und wenn ist das das der Fehler der Vorgesetzten, weil Dokumentationen nicht vorhanden sind oder keine Workflows definiert sind. Es gibt nicht um sonst Standards wie Itil oder diverse ISO Standards.
 
@Johnny Cache: Das Gesetz gibt es schon eine Weile. Google mal "AGG".
Dann denke mal über Rente mit 67 (+ "X"???) nach. Ich weiß nicht wie alt Du jetzt bist, aber Deine Meinung in 20 Jahren geäußert...
Aber was soll's, wer mir heute sagt, ich soll die Jacke zu machen weil ich sonst morgen erkältet bin, wird schlichtweg nicht verstanden.
 
@h23: Also fang jetzt bitte nicht mit dem Rente mit 67 Blödsinn an. Arbeitsmarkttechnisch ist das wohl eine der dümmsten Sachen die man von sich geben kann wenn rund 12% der arbeitsfähigen Bevölkerung keine ausreichende Beschäftigung findet. Darüber hinaus habe ich schon einige Rentenberechnungen für Arbeitgeber machen dürfen die das Ziel hatten Leute in Vorruhestand zu schicken, weil es betriebswirtschaftlich oft sinnvoller ist. Das eine ist eben Politik, das andere die Realität.
 
@Johnny Cache: Wer lesen kann, ist eindeutig im Vorteil, ein Genie ist, wer auch noch versteht....
 
Man höre und staune : "Mindestens 49 Prozent aller Bewerber informieren sich im Vorfeld im Internet über potentielle Arbeitgeber!" - unglaublich! Ja, warum denn auch nicht über den potentiellen Arbeitgeber/-nehmer informieren? Wer auf seinem HonkVZ-Profil Sachen schreibt wie "Ich bin faul" oder "Meine Hobbies sind Faulenzen und Krankfeiern", der muss ich auch nicht wundern. Ich glaube nicht, dass die Personalchefs dort zu lesen erwarten, dass jemand jeden Sonntag in die Kirche geht oder so (falls der potentielle Arbeitgeber die Kirche ist, dann vielleicht schon). Also... prinzipiell kein Problem meiner Ansicht nach. Das Problem ist eher das sorglose Umgehen mit privaten Daten und Informationen.
 
Das man sich über seine Bewerber versucht zu informieren, ist einerseits legitim, wenn die Informationen zur Verfügung stehen. ABER: zu viel würde ich als Personalentscheider auch nicht reininterpretieren, besteht doch tendentiell die Gefahr der pauschalisierten Aburteilung, ohne die Qualifikation mit heranzuziehen. Schließlich sind die wenigsten Chefs und Entscheiderposten von Mauerblümchen besetzt - die meisten Geschäfte werden im legeren Rahmen bei nem Glas Bier getätigt, also sollen die Chefs sich nicht als weiße Weste Gutmenschen aufspielen, sie sind es nämlich auch nicht und spielen oft nur eine verkleidete Rolle innerhalb ihres Jobs. Da ist mir einer der sich so gibt wie er ist tausend mal lieber als einer der sich um in ein Schema zu passen, verbiegt und nur so tut als ob. Für mich zählt immer noch der persönliche Eindruck, um zu entscheiden ob einer in ein bestehendes Team passt und solange er nicht zugedröhnt und noch mit Restpegel zur Arbeit kommt ist mir das private Betätigungsfeld auch vollkommen egal. Viele Firmen werden aber so ne Art Alibi Spionage benutzen, um ihre Angestellten und potentiell angestellten zu maßregeln und ich finde das geht eindeutig zu weit. Dies ist indes ein Grund mehr darüber ernsthaft nachzudenken, in welcher Form man Daten ins weltweite Netz bläst - speziell unter dem Aspekt dass das Internet nix vergisst. Mich findet keiner bei Facebook und co. - werde ich also als Einzelgänger und nicht sozialkontaktfreudiges Wesen von den Spionagechefs gebrandmarkt? Irgend was müssen die ja ableiten - oder sie denken ich würde mich mit ner Scheinidentität bewerben, weil man über mich nix findet. Schließlich bin ich nur mit einem Alias unterwegs und für Bewerbungen würde eine eigens eingerichtete Adresse benutzt werden die sonst im Netz nicht in Erscheinung tritt.
 
Und genau DESWEGEN sollte man mehrere Accounts haben, die NICHT aufeinander schließen lassen. Mit meinem Namen gibt es bei Google z.b. nicht einen einzigen Eintrag, der wirklich mich betrifft weil ich bei Facebook, in Foren und sonstwo immer andere Namen hab und wer sich dann noch wundert, das er zum Chef gerufen wird, weil er unter seinem richtigen Name mit öffentlichen Rechten bei Facebook über den Chef hergezogen ist... dem kann man auch nicht mehr helfen. Ich weis gar nicht was daran so schwer sein soll, geschäftliches und privates zu trennen.
 
@D@nte: Jemand anderes mit deinem Namen kann aber auch Müll bauen und das natürlich online verbreiten. Dann wehr dich mal dagegen, dass deine Bewerbung vielleicht deswegen abgelehnt wurde (das sagt dir natürlich auch keiner^^).
 
Ich finde es einfach nur noch dreist, was sich da gewisse Firmen an

maßen. Kommt mir so vor nach dem Motto, steht über den Bewerber

gar nichts im Netz ist es aussichtslos und steht etwas negatives im

Net genauso. Fazit ist doch im grunde genommen wollen die niemanden

haben. Wenn die schon so neugierig sind, sollen die doch bei aller

Arten von Bewerbungen ein polizeiliches Führungszeugnis verlangen.

Somit wäre doch schon einmal klar mit wem sie es zu tun haben.

Aber übers Net ist es einfach nur absurd.
 
Man sollte aber mal eins nicht vergessen : Das der Bewerber im sozialen Netzwerk steht, daran hat er selber schuld-also darf er sich auch nicht beschweren wenn da Informationen gesammelt werden.Nicht immer die Schuld auf andere schieben.
 
@Hamsun: Geb mal deinen Namen bei Suchmaschienen wie Yasni ein. Die Sozialen Netzwerke sind EIN Teil des Problems, eins von vielen. Wenn Amazon meinen Wunschzettel Public macht, wenn iTuens meine Supportanfragen Public macht habe ich darauf wenig einfluss. Habe ich Einmal vergessen einen Entsprechenden Haken zu setzen, bekomm ich die Daten schlecht wieder aus dem Netz entfernt. Sei ja nicht so Blauäugig zu sagen: Wenn ich nix bei Sozialen Netzwerken Poste ist alles gut.
 
wenn das netzwerk offen ist und ich zugestimmt habe, das meine daten der öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, brauche ich mich nicht darüber aufregen, das jemand gezielt diese freiwilligen daten begutachtet.
 
Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps.
Eine Trennung von Arbeit & Freizeit ist richtig und wichtig. Wenn es allein darum geht den Konsum von Alkohol in Beziehung zur Arbeitsleistung zu setzten: schau euch mal 'unsere" Politiker oder Beamte an. Gerade in diesen Umfelder ist der versteckte Alkoholismus sehr stark. Rückschlüsse auf die Qulität deren Arbeit kann sich nun jeder selbst machen.
 
@ignoramus: Nein du sollst ja die Philosophie der Firma für die du zukünftig arbeitest LEBEN - und das geht als Suffloch natürlich nicht, auch wenn das natürlich sehr kritisch betrachtet wird. Dadurch geht jegliche work-life Balance flöten, und man soll oftmals in der Firma schlafen damit man ja nich ans Privatleben denkt. Stelle mir grad vor, wenns beim Bewerbungsgespräch zum Schlagabtausch kommt, wenn ein Bewerber auch peinliche Fotos vom Chef von der Betriebsweihnachtsfeier rumzeigt und darauf Bezug nimmt und sagt "sorry, für so einen will ich nich arbeiten und ich sag das auch gleich noch den anderen Bewerbern die draußen sitzen, die wollen damit sicher auch nich in Verbindung gebracht werden" wer würde da zuletzt lachen? Ich meine, wenn schon schnüffeln, dann gleiches Recht für alle, oder?
 
Die Sachen mit dem Saufen ist doch sowieso... lächerlich. Ich meine die Zahl derer, die es nicht ständig tun ist verschwindend gering. Erinnert mich ein bisschen an die Simpsonszene, in der Burns+Smithers den Filter "fett, hässlich, inkompetent + zig andere Attribute" auf die Angestelltenliste um Einen Idioten auszuwählen anwendet und am Ende die Attribute allesamt auf die gesamte Belegschaft zutrafen ;)
 
Soll mein arbeitgeber doch mal mein name eingeben, viel gück beim suchen -> 0,0% relevanz seit jahren, selbes gilt für meine email adresse die jahre alt ist. selberschuld wenn jeder sein leben auf fb und co postet "wische gerade mein arsch ab, danach gibts frühstück" lol :D
 
Wenn die sog. "Personensuchmaschinen" in Deutschland verboten werden, werden sie einfach von der Schweiz, den Caymans oder einem anderen Staat aus betrieben, der sich nicht an internationale Abkommen hält. Per Browser kann dann jedes deutsche Unternehmen ganz legal darauf zugreifen. In der Ablehnung nennt man dem Bewerber dann natürlich einen anderen Grund.
Es gibt nur eine Möglichkeit dies zu vermeiden: Keine persönlichen Daten im Internet preisgeben!
Ich werde mich niemals auf Facebook anmelden.
 
@Lemi: das is ja nix neues, Firmen heucheln sich dermaßen aus ihrer Verantwortung, indem man ihnen ja immer alles Gute wünscht und fadenscheinige Gründe liefert, warum es nicht klappt. Allerdings hilft man Bewerbern damit nicht, wenn die nicht wissen, woran sie zukünftig arbeiten müssen um ggf. zu einem späteren Zeitpunkt geeigneter bzw. qualifizierter zu sein. Aber dann als Industrieverbund rumheulen dass es zu wenig qualifzierte Leute gibt, das versteh ich an der Sache nicht.
 
Wer im Netz einen Strip macht, der braucht sich nicht wundern, wenn zukünftige Arbeitgeber diese Abfrage-Möglichkeit nutzen und eher NEIN sagen. Das per Gesetz einzuschränken ist in doppelter Hinsicht völlig unnötig wie gefährlich. Zum Einem weil die Stripper sonst nie lernen mit ihren Daten umzugehen, zum Anderen darf man nicht riskieren der Gesetzgebung Eingriff in das Internet zu gewähren. Und zu guter Letzt der Standard-Spruch! Wer seine Saufgelage-Bilder im Netz veröffentlicht und zusätzlich wieviel Wodka er verträgt, der hat eben mit den Konsequenzen zu leben. Man erntet immer was man sät.
 
@Hellbend: Und wenn jemand die Bilder veröffentlicht dich verlinkt und du erst Tage später einspruch einlegst und die verlinkung entfernst? Denkt ihr alle nur zum Tellerrand oder wie?
 
@ThreeM: WER ist Jemand und WIE käme er an die Bilder - lass mal dir Kirche im Dorf und hinterfrage was für Freunde du hast und wie du dich benimmst. Diesen Tellerrand solltest du DIR erstmal zu Eigen machen.
 
@Hellbend: Das kann ja alles sein, dennoch habe ich keinen Einfluss auf das Handeln anderer. Wenn ich auf einer Party mit x Leuten bin und einer veröffentlicht dann die Photos von seiner Party auf Facebook und verlinkt (ohne Böse absicht) seine Freundesliste auf den Photos habe ich darauf keinen Einfluss. Genauso gilt das für andere Webseiten nicht nur Soziale Netzwerke. Das selbe trifft auch auf üble Nachrede zu oder Mobbing. Klar kann ich demjenigen dann auf die Füße tretten indem ich eine Unterlassungsklage anstrebe, die Inhalte aber sind schon im Netz. Genauso trifft das auf freie Meinungsäußerungen zu. Wenn ich z.B. Politisch in eine andere Richtung denke als mein Chef, dies auf meinem Profil ersichtlich ist (oder sonst wo) sollte das kein Einfluss auf meine Anstellung haben. Klar gehört da immer auch Eigenverantwortung dazu, ich finde diese Methoden trotzdem schrecklich.
 
@ThreeM: Und was willste machen? Nen Gummi übers Netz ziehen!? Zieh doch ein Gummi über den Globus! Die Menschen haben selber für die Problematik gesorgt. Seit dem Internet bastelt sich jeder eine Homepage, seit Facebook und SchülerVZ ist die Thematik völlig ausgeufert und jeder, der damals und auch heute noch schreit, das es ihn ja nicht betrifft, der muß JETZT eben mit der Tatsache leben, das es ihn doch trifft. JEDER erntet was er sät und jahrelange Teilnahmslosigkeit und Ignoranz findet jetzt die passenden Leute. Dumm gelaufen eben, findest du nicht.
 
@ThreeM: wenn du mal ein unternehmen selbst aufbaust.. wirste mal sehen wieviel einfluss du auf die wahl deiner "mitarbeiter" nimmst .. da willste auch nicht dass jeder hannes in deinem buero rumhampelt!
 
@Hellbend: Klar bist du selbst dafür verantwortlich was du selbst von dir Preis gibst. Ich will auch kein Gummi übers Netz ziehen und ich bin mir durchaus bewust das so ein Gesetz nicht kontrollierbar ist. Ich finde die Entwicklung nur bedenklich. Wie weit wird das gehen? Sagt der Personalchef irgendwann: "Hmm den Bewerber finde ich nicht bei Facebook, der hat sicher was zu verbergen" oder "Ne der ist nicht im Internet zu finden, das Risiko geh ich nicht ein, ich kann ihn ja nicht überprüfen" Bin ich nun gezwungen doch einem Sozial Network beizutreten? Ich möchte das nicht und habe auch kein Account bei entsprechenden Seiten, dennoch ist die Gefahr für mich trotzdem vorhanden. Obwohl ich den ganzen Social Networking mist nicht mitmache.
 
@ThreeM: Übrigens hat man IMMER Einfluß auf das Handeln anderer. Meistens damit, das man nicht handelt. Ganz genauso schauts aus. Übrigens, wie lange ist dir die Problematik am Allerwertesten vorbeigegangen bis, vielleicht, heute?
 
@Hellbend: Wo habe ich denn Einfluss auf das handeln eines Anderen wenn dieser mich im Netz schlecht macht? Vorallem durch nicht handeln? Ich habe letztens eine Seite meiner ehemaligen Schule gefunden die Klassenfotos + Namen veröffentlicht haben ohne das ich überhaupt darüber Informiert worden bin. Es war reiner Zufall das ich auf diese Seite gestoßen bin. Klar habe ich durch die Veröffentlichung eines 30 Jahre alten Fotos keine Nachteile, aber das Beispiel zeigt das du eben nicht immer Einfluss auf deine Daten hast. Das Problem geht mir übrgens nicht seit dieser News durch den Kopf, sondern ist einer der Gründe wieso ich StudiVZ, Twitter, Facebook und co. einfach nicht nutze.
 
@ThreeM: Aua Junge, das tut ja schon weh. Wie heißt der Standard-Spruch: Die, welche es nicht betrifft, sind später Jene, die am lautesten schreien! Du schreist grad so laut, das es schon weh tut und das liegt am deinem Nicht-Handeln mit dem du letztlich gehandelt hast. So und nun wirds mir echt zu dumm.
 
@Hellbend: Mich betrifft es doch. Obwohl ich nicht bei Facebook etc bin, finde ich Inhalte über mich im Netz die ich nie dort reingestellt habe.
 
als unternehmen wuerde ich mir schon gedanken machen wie sich meine mitarbeiter im privatleben verhalten ..
immerhin representieren diese mitarbeiter mein unternehmen in der oeffentlichkeit
 
@-adrian-: Ich repräsentiere gar niemanden wenn ich privat unterwegs bin!
 
@ThreeM: Man repräsentiert immer sich selbst, ob man will oder nicht, das reicht.
 
@Hellbend: Das mein ich ja. Aber ich laufe ja nicht mit dem Firmenlogo auf jede Party. Also wieso hat der Chef damit ein Problem wenn ich zu Sylvester mal über die Stränge schlage?
 
@ThreeM: tja... dann arbeitest du vllt im falschen unternehmen .. aber ich sag mal .. in guten unternehmen .. in denen man auch gerne mal ein leben lang arbeiten kann.. und 1/3 seiner tageszeit verbringt.. sollte man schon eine gewisse bindung mit seinem unternehmen eingehen
 
@-adrian-: ICh versteh nicht wieso es dem Personalchef wichtig ist was ich privat treibe. Wenn ich privat unterwegs bin, habe ich absolut nix mit der Firma zu tun. Und ich arbeite nicht im falschen Unternehmen, bei uns wird die Trennung zwischen Privatleben und Arbeitsleben gut eingehalten und das ist auch gut so. Klar sollte man sich mit einem Unternehmen identifizieren, nur so arbeitest du auch gern dort und erbringst gute Leistung. Aber was ich privat anstelle, geht die Firma einfach nix an.
 
@-adrian-: Treffend formuliert. Seh ich genauso. Leider geht der Generation: Social Networks dafür das Verständnis ab.
 
@ThreeM: wenn niemanden was angeht.. dann kann ja auch kein fremder deine verlinkungen oder schlechten zitate im facebook lesen.. geht ja dann nur deine freunde was an... dann gibts ja auch kein problem ...
ausserdem.. eine trennung zwischen privat und arbeiten .. ist eigentlich unmoeglich ...
 
@-adrian-: "eine trennung zwischen privat und arbeiten .. ist eigentlich unmoeglich ..." Och ich komm damit ziemlich gut klar. abgesehen davon kann ich selbst bestimmen wie weit ich beides vermische. Und nochmal, es geht nicht nur um Facebook etc. Sondern auch um z.B. ein normales Politikforum, oder übler Nachrede im internet. Wie oft gab es schon Fälle wo der Ex-Partner den anderen im Internet schlecht gemacht hat. Klar kommt es dann auf den Personalchef an ob er differenzieren kann, doch auch der ist nur ein Mensch.
 
@ThreeM: du willst mir also erzaehlen, dass dein teamleiter und deine mitarbeiter keinen einfluss auf dich haben. du kommst morgens ..redest mit keinem .. tauschst keine informationen aus.. gehst abends wieder heim nachdem du .. vllt 9 stunden deine arbeit geleistet hast..

oder .. du bist daheim.. hast stress mit der frau schaleft mit deinem besten freund .. dein kind faengt langsam an sich fuer drogen zu interessieren und kommt nicht mehr heim .... und du gehst am morgen in die arbeit .. und .. naja .. laesst man halt alles mal fuer 9 stunden hinter sich .. oder?
 
@ThreeM: Du sagst, du kommst mit Privat- und Berufsleben ziemlich gut klar, wie weit du es vermischt und in den Zeilen danach strafst du dich selbst Lügen. Ist dir das schon aufgefallen :) Etwas das du im Leben NIEMALS erlangen wirst ist Sicherheit. Du kannst ihr nahe kommen aber Absolute KANNST du nicht erlangen. Lebe gefälligst damit und hinterfrage immer erstmal dich in deinem Verhalten als Andere und dann reden wir weiter.
 
@-adrian-: Richtig. Meinen Teamleiter erzähle ich nicht was zuhaue passiert. Wieso auch. Wenn sich das ergibt das man miteinander Vertraulicher umgeht kann man durchaus mal erzählen wo man am E mit sein Kindern war, aber das meine Frau mit meinem Besten Freund fremdgeht würde ich nicht in der Firma breittreten. Das hat da nix zu suchen.
 
@Hellbend: Wo Wiederspreche ich mir denn? Oder wo Lüge ich denn? Bitte Zitiere doch mal. Wenn ich in der Firma irgendwas von mir Preis gebe tu ICH das. Selbst bestimmt und überlegt.
 
@ThreeM: das hat da nichts zu suchen? und dennoch beeinflusst es dein handeln .. auch in der firma ... ob du nun darueber sprichst oder nicht..da gibts noch andere wege irgendetwas auszudruecken als sprache.. aber beschaeftige dich mal mit dem thema.. vllt wirst du ernuechternd feststellen, dass wir gar nicht so unrecht haben
 
@-adrian-: Klar gibt es Tage wo einem private Probleme mehr oder weniger auch die Arbeit beeinflussen. Das stell ich ja nicht in Frage. Ich kann das auch gern meinem Chef erzählen um zu erklären woher mein Leistungsabfall kommt. Dennoch ist das MEINE Entscheidung ob ich das tue. Ich bestimme selbst ob ich das kundtun möchte oder nicht. Das hat aber schon mal nix mit der Bewerbungsituaion zu tun indem es erstmal darum geht überhaupt Angestellt zu werden. Ich suche(gehe) (zur) Arbeit um Leistung zu erbringen und dafür Bezahlt zu werden, nicht um meine privatsachen zu beschnacken.
 
@ThreeM: also .. da haben wir ja schon mal die verbindung zwischen privat und geschaeft.. wenn du jetzt noch einsiehst.. dass der einblick ins privatleben auch auf das verhalten im geschaeft schliessen laesst.. dann brauchen wir ja nicht mehr diskutierne und wissen wieso man sich informationen ueber seinen bewerber rein holt..
das mit dem unternehmen im privaten vertreten..klaeren wir dann mal wann anderst
 
@-adrian-: Ich sehe da keine Verbindung. Jedenfalls nicht als Rechtfertigung seine Arbeitgeber auszuhorchen.
 
hmm mir egal, bin eh nicht im netz zu finden. aber wäre mal eine coole sache sich extra für den abeitgeber ein profil zu erstellen "hobbys: politik, wikipedia lesen, usw" und dann vllt noch ein paar fotos wie man mit schlauen blick im bundestag sitzt ^^
 
@wolle_berlin: Jedenfalls wissen arbeitsunwillige Arbeitslose jetzt genauestens was sie tun müssen um Ruhe zu haben.
 
@ThreeM: Deine ganze Arugmentation läuft doch nur darauf hinaus, dass du rechtfertigen möchtest das es völlig okay ist sich jedes WE die Kante zu geben ;D. Es mag zwar stimmen das du deine Arbeit unter der Woche normal verrichtest aber trotzdem würde ich nicht gerne mit jemanden zusammenarbeiten der als Hobby "besoffen in der Ecke liegen" hat.^^
 
@AdrianBrody: Ich trinke keinen Alkohol. Nie. Meine Argumentation Zieht eher auf die Freiheit sich persönlich zu entfalten (Persönlichekitsrecht im Grundgesetz). Egal ob man nun gern am Wochenende mal gern einen trinkt, politisch interessiert ist, Homosexuell ist oder was auch immer. Das Problem ist das derjenige der dir nachschnüffelt nur einen Ausschitt einer Situation zu sehen bekommt (z.B. ein Bild mit nem Bier in der Hand) und anhand dieser Information die falschen Schlüsse über eine Person zieht.
 
@AdrianBrody: Naja, ich finde schon, dass der Alkoholkonsum, sofern er keine Auswirkungen auf das beurl. Leben, das berufl. Bild usw. hat, niemanden zu interessieren hat. Oder anders ausgedrückt, wenn ich mich bewerbe, hol ich auch nich erst bei der Schufa,Kreditreform usw. Gutachten ein, ob der zukünftige Chef auch Geld genug hat, mich überhaupt zu bezahlen. Oder ich gehe nicht damit konform, dass der Chef auf die Umwlet scheißt, weil er seinen dicken BMW fährt anstatt mit m Fahrrad zur Arbeit zu kommen, oder eben anstatt in deutschland Urlaub zu machen, 3 mal im Jahr Kerosinsteuer zahlt und die Umwelt so richtig schädigt... sind auch Sachen die mich als Angestellter eigentlich nix angehen und sich da kein Chef etwas sagen ließe - andersrum soll es aber der Fall sein? Schöne Gerechtigkeit. Und ja, ich habe bewusst überzeichnet, um die Absurdität aufzuzeigen. Privat kann jeder machen was er will und es steht keinem zu, etwas zu werten, nicht dem Papst, nicht irgend einem Chef, der den Larry rauskehrt oder sonst wem.
 
Voll das Schwachsinnsgesetz. Was habe ich als Bewerber davon wenn die Betriebe, bei denen ich mich bewerbe, nicht im Netz nach mir (oder bestimmen Daten von mir) suchen dürfen. Wenn Sie es trotzdem machen und ich deshalb ne Absage bekomme, kann ich es sowieso nicht nachweisen das es durch die Suche kam. Die werden wohl kaum so blöd sein und es dabei schreiben!
 
@Hans Meiser: Wenn die Sekretärin des Personal-Chefs nicht grad mal, wie schon vorgekommen, beim zurückschicken der Bewerbungsunterlagen vergisst das PostIt abzumachen, auf dem da steht - Zu alt, aus dem ehemaligen Osten und kommend dann: Internet-Recherche war ein Fiasko - wohl kaum, da hast du Recht. Meines Erachtens ist das wieder nur so ein Vorstoß in Richtung Internet, den sich unsere Politiker besser klemmen sollten aber scheinbar nicht können. Steter Tropfen höhlt den Stein oder so.
 
Ich bin mal die ganzen Kommentare hier durchgegangen. Schon bedenklich, dass man inzwischen als Nicht-Social-Network-Nutzer als "Dumm" gebrandmarkt wird. Was ist das für eine Argumentation gegen die Einstellung, sich lieber mit Real-Life-Kontakten zu beschäftigen?
 
Mal abgesehen davon das es unverschämt ist hinter seinen Zukünftigen Mitarbeitern hinterher zu spionieren. Aber es ist sowieso jeder selber Schuld wenn er sich bei FaceB.&Co anmeldet und am besten noch Bilder vom letzten Saufgelage einstellt.
@PsymH 1+
 
Also zumindest die attraktiven Bewerber wurden ja früher nicht im Web sondern im Bett getestet...diese modernen Zeiten....aber im Ernst wer kann so dummel sein seinen richtigen Namen in diesen anonymen Trubel preiszugeben????Habt ihr echt nichtmal mehr Fantasie für einen Nickname?????Privat könnt ihr doch selbst Speichel tauschen aber bitte nicht so blöd sein das mit jeden den ihr nicht kennt zu tun...könnte unter anderen euer neuer Arbeitgeber sein und ............
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