EU: Nutzer sollen Daten leichter löschen können

Datenschutz Die EU will striktere Regelungen für den Schutz von Nutzerdaten aufstellen. Anwender sollen dabei vor allem eine stärkere Kontrolle über ihre persönlichen Informationen erhalten. mehr...

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das die daten nach zweckerfuellung geloescht werden muessen ist doch eigentlich bereits gesetzlich geregelt..
dass die daten sehr stark miteinadner verknuepft sind und somit inkonsistenzen auf der datenbank entstehen koennen sollte der eu aber klar sein .. das geht halt dann nicht mehr so einfach ..
yasni und 123people dasoertliche waren bereits recht schnell darin die daten zu loeschen... zumindest augenscheinlich
 
@-adrian-: da hast du recht. Besonders witzig finde ich, dass Politiker immer mehr auf Archivierung und Datenspeicherung setzen und dies sogar gesetzlich erzwingen wollen, gleichzeitig aber sagen jedr soll löschen können wann er es will.
 
Gerade bei Social Networks wie ELENA & Co. wäre es schon nett wenn man die Daten dauerhaft löschen lassen könnte, besonders wenn man sich nicht selber dort angemeldet hat. ^^
 
@Johnny Cache: oder bei der Schufa und in Flensburg :-)
 
Der Begriff "Augenscheinlich" passt gut. Das vollständige und unumkehrbare Löschen der Daten würde auch bedeuten, dass sämtliche Datensicherungen mit verändert werden müssen. Und eine EU-Richtlinie kann auch nicht dazuführen, dass die Daten unumkehrbar tatsächlich gelöscht wurden. Immer nach dem Motto, was ich nicht sehe ist auch nicht da. Aber der Anbieter hat sicher noch ein Plätzchen, wo die Daten trotzdem weiter für Marketing, Profile und andere Themen genutzt werden kann.
 
Hier fehlt es tatsächlich an Transparenz, insbesondere in den Fällen, in denen Firmen Daten weitergeben an andere Tochterfirmen oder Kooperationspartner. Selbst wenn man sich dazu bereit erklärt, verliert man an diesem Punkt die Kontrolle, weil es ja auch sein kann, dass die Dritten die Daten ebenfalls weitergeben. Ebenso gehört Adresshandel verboten für meinen Geschmack. Bei Facebook, oder sagen wir generell US Firmen, ist es generell schwer, einen Verantwortlichen zu finden, um im Problemfall tätig zu werden. Da wird auf deren Bestimmungen rumgeritten und keinerlei Konsens gesucht, ist mir bei youtube und auch anderen schon so gegangen. Kundenorientierung=0. Warum sich die Politik aufspielt, verstehe ich doch eh zum Teil nicht, die machen doch beim Datenkaufen und verkaufen fröhlich mit - GEZ und so? Wenn dann muss man konsequent sein und bei der Stärkung der Verbraucherrechte auch auf Adresshandel verzichten.
 
Der Schutz der Daten beginnt in erster Line beim Nutzer. Wer sich bei Facebook und Konsorten Öffentlich macht muß sich klar sein, das er seine Daten nie mehr aus dem Netz bekommt. Wenn der Gesetzgeber glaubt erst jetzt auf dieses Thema eingehen zu müssen, schön und gut. Wenn der Gesetzgeber glaubt effizient alles abgedeckt zu haben, dann existiert die Erde nicht mehr oder das Netz ist veraltet - Kind -> Brunnen und so...
 
@Hellbend: Dennoch kann es nicht sein, dass Konzerne aus Profitgeilheit alles mit den Daten machen können was ihnen beliebt, ohne dass sich der Dateneigentümer, also jene die sich irgendwo anmelden, was bestellen usw. aus diesem Kreisel befreien können.
 
@Rikibu: Beides richtig. Wer sich bei Facebook anmeldet, ist selber schuld. Aber man sollte seine Daten dort auch _löschen_ können dürfen. Nur die Frage, ob das noch Sinn macht, wo Facebook die Daten wahrscheinlich schon bei verschiedenen Gaunern erfolgreich zum Verkauf angeboten hat... :P
 
@Rikibu: Die müssen erstmal anfangen vor der eigenen Tür zu kehren. Vor kurzen gab es hier in Berlin einen Eklat, das die Meldeämter Daten verscherbeln um die Kassen zu füllen. Dieses ganze Alibi-Gehabe aber selbst kräftig mitmischen ist zum ko...n. http://www.hna.de/nachrichten/deutschland/zdf-einwohnermeldeaemter-verkaufen-adressen-946764.html
Das erste Glied ist und bleibt der Nutzer. Solange bei dem keine Wichtigkeit um die Sorgafaltspflicht seiner Daten plausibel gemacht wird, solange wird diese Lücke von allen genutzt. Sogar von denen die davor warnen. @eN-t löschen können dürfen greift doch da nicht mehr! Hirn einschalten wäre mal eine Forderung aber solange alle Facebook, google etc. hypen, wird das nix. Die Menschen sind so einfach dazu zu bewegen alles über sich Preis zu geben. Schau dir die "Rettet den Regenwald" & "Tierschutz"-Stände in den Citys an. Jeder unterschreibt mit Namen, Adresse etc. und was passiert mit den ganzen Sammelbögen? Genau! Eigentlich müßten die alle mal so richtig auf die Fre... fallen, damit sie sich ihr Verhalten usw.. Keiner liest doch im Netz, bei welcher Registrierung auch immer, richtig rein und bemerkt die Haken, hier oder da, der gesetzt sein müßte. Dumm gelaufen. Solange man den pawlowschen Hund für die spielt, hat man auch nichts besseres verdient.
 
@Hellbend: hab ich ja in meinem o4 beitrag auch geschrieben, politik ist mittlerweile doppemoral
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