BGH: Rückgaberecht auch bei Wertminderung

Handel & E-Commerce Das Rückgaberecht für Produkte, die über das Internet gekauft wurden, gilt auch, wenn die Ware durch ihre erstmalige Verwendung in einen Zustand kommt, der einen erneuten Verkauf verhindert. mehr...

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Das wird vielen Online-Shops aber nicht gefallen!
 
@The Grinch: Mir aber umso mehr! =)
 
wie sieht es eigentlich mit tray cpu's aus darf man die nach test ohne wertminderungs-nachzahlung zurückschicken??
 
@glumada: bei dem Artikel spielt es doch keine Rolle! Merkt der Kunde der ihn danach bekommt eh nicht.
 
Sehr hart für Verkäufer, aber auch gerecht für den (ehrlichen) Kunden. Wobei ich mir ein Wasserbett aus genau diesem Grund (und auch andere Dinge) niemals online kaufen würde, wenn ich sie vorher ausprobieren will.
 
@puffi: Jepp... Manche Sachen kann man "unbesehen" bestellen (gibt ja genug Testberichte), andere muss man einfach ausprobieren... auch wenn z.B. gerade viel Reklame dafür gemacht wird, würde ich niemals Schuhe online kaufen; mit meinen komischen Füßen brauche ich offline mindestens 'ne Stunde, bis ich wirklich was passendes gefunden habe (meine die Größe / Passform, nicht das Aussehen)
 
Schlechtes Urteil für alle onlineshops. Viele Leute mißbrauchen das und kaufen sich Klamotten in allen Größen und schicken das was nicht passt zurück. Der Händler ist der leidtragende, bleibt er doch auf den Kosten sitzen. Gerade im Onlinehandel ist das schlecht da hier ein höherer Preiskampf als im lokalen Einzelhandel stattfindet.
 
@wieselding: Recht du hast! Einfach nur eine Sauerrei das Urteil! Zudem man mal die Veralteten BGBs und HGBs an die Online möglichkeiten erneuern sollte. "Allerdings war er mit dem Produkt nicht zufrieden und wollte es fristgerecht zurückgeben." Hat das Wasserbett einen Mangel? oder Gefiel ihm die Farbe nicht ? Das sind zwei unterscheide!!! also was der BGH da entschieden hat ist eiegtnlich Rechtswiedrig!
 
@RAJ: Deine Rechtschreibung ist rechtswidrig. Jeder Online-Händler weiß worauf er sich einlässt. Die Gesetze sind jedem bewusst und nicht erst seit gestern festgelegt worden. Online-Handel ist nun einmal kein Pony-Hof, auch wenn es sich manch einer so vorstellt. Die Margen sind klein und die Konkurrenz schläft nicht, dafür ist es wohl die einfachste Form ein Handelsgeschäft zu eröffnen. Also, nicht rumjammern und Urteil akzeptieren. Der Kunde ist immer noch König - aber das scheinen viele Händler in Deutschland längst vergessen zu haben...
 
@Cipher: Tja.. wenn der König sich auch mal solcher zu benehmen wüsste in Deutschland und nicht wie der letzte Prolet, dann wären manche Händler ( keine Onlineh-Händler) vielleicht auch wieder netter und kulanter zu ihren Kunden.
 
@wieselding: Klamotten verlieren doch nicht an Wert nur weil sie einmal anprobiert wurden?! Dann wären H&M, C&A, Kaufhof und wie sie alle heißen schon längst pleite, da vermutlich jedes Stück dort schon einmal anprobiert wurde. ^^ Wo bitteschön ist das Missbrauch wenn man in verschiedenen Größen bestellt?
 
@master_jazz: In dem Fall verliert der Artikel aber an Wert da er nicht wieder als "Neu" zu verkaufen ist. Ich habe schon Berichte gelesen wo die Etiketten zum anprobieren entfernt wurden und der Verkäufer den kompletten Preis erstatten musste, wie soll der das jetzt als "Neu" verkaufen?
 
@wieselding: jaja die Etiketten zum "anprobieren" entfernen (zb. Brautklaeider, die nur ein mal "anprobiert" wurden). also in so einem fall solte es nicht den ganzen preis zurück geben.
 
Hab da mal gute Erfahrungen mit Amazon gemacht. Die sind da unkompliziert.
Navi bestellt, genutzt, war nicht zufrieden - zurück gesendet ... Geld bekommen ... fertig.
 
@TeamST: Wenn Amazon das in den AGB so vorsieht hat ja auch keiner was dagegen. Der Händler hier hat aber in den AGB angegeben dass es nur den Restwert zurückgibt. So sitzt der jetzt auf 1000€ Kosten die alle anderen Kunden ausbaden müssen indem die Preise steigen.
 
@wieselding: FALSCH! Der Verkäufer darf aus so einen Grund nicht die Preise anheben!
 
@RAJ: Warum darf der die Preise nicht anheben? Wenn er Verluste macht darf der Preise anheben. Ist mir ganz neu dass es verboten ist Gewinn zu machen.
 
@wieselding: Bezgl. o4re1: Man kann geltendes Recht nicht durch anderslautende AGB ändern / aufheben. Wenn das Gesetz vorsieht, dass bei Onlinekäufen ein generelles Rückgaberecht innerhalb einer gewissen Frist besteht, dann darf der Kunde dieses auch bei anderslautenden AGB wahrnehmen. Das Risiko bei einem solchen Sachverhalt trägt, wie die news es auch zeigt, der Kaufmann.
 
@BananaDom: Natürlich ist das geltendes Recht, zeigt aber auch wie weit Gesetze teilweise von der Realität entfernt sind. Gerade bei hochpreisigen oder hygene Artikeln (so wie hier) ist es doch negativ alles auf den Verkäufer abzuwälzen.
 
@wieselding: Da hast du Recht. Aber bei der Abwägung, wer bei einem online-Geschäft "schutzbedürftiger" ist, wird die Entscheidung wohl immer zugunsten des privaten Kunden gehen. Ein Kaufmann übt den Verkauf "professionell" aus und sollte deshalb wissen, was ihn erwartet.
 
@wieselding: Das ist nunmal das Risiko, mal davon abgesehen das ich sowas nicht anbieten würde, geschweige denn online bestelle. Wenn es solche gesetze gibt kann man nicht anfangen ausnahmen zu generieren weil diese würden dann ebenfalls ausgenutzt werden und hier beist sich die Katzer wieder in den Schwanz.

Man kann in den AGBs ausschließen wie man lustig ist, wenn die klausel nichtig ist ist sie das nunmal. Du kannst auch verträge abschließen wie du willst wenn sie nicht dem stand der gesetze entsprechen sind auch diese nichtig. Wir leben nunmal in einem Rechtsstaat und der ist nunmal dafür da das eben nicht jeder alles so entscheiden kann wie er lustig ist. Ob das nun immer richtig ist oder nicht steht auf einem anderen blatt.

Dem Händler bleibt immernoch die Möglichkeit das "gebrauchte" bett leicht unter neupreis als "getestet" zu verkaufen, und auch dafür wird er seine käufer finden. Sowas sollte man als betreiber eines Onlineshops halt einkalkulieren. Das er das "getestete" bett nicht loswird und entsorgen muss halte ich schlichtweg für unfug.
 
Öhm muss man jetzt immer extra kommentare anzeigen drücken ? ist ja doof... na ja bezüglich der News hm einerseits gut andererseits schlecht... klar ist es ein gutes recht die ware zurückzugeben aber wenn se dann doch ihren totalen wert verliert...
 
@Suchiman: Du mußt in deinem Scriptblocker wfcdn.de freischalten.
 
@RalphS: ah super danke xD das kommt davon wenn man sich bei Opera 11 on-mass Extensions runterlädt ^^
 
Das bedeutet: Wenn man seine Konkurrenz loswerden will, einfach in deren Onlineshop teure Sachen bestellen und benutzt zurückschicken. Wenn man das oft genug macht, ist der Laden schnell aufgrund des Wertverlustes pleite. Sind entgangene Gewinne aus Onlinegeschäften eigentlich versicherbar / abschreibbar?
 
@BananaDom: Diese Vorsätzlichkeit wäre aber auch nicht legal. Jedes Gesetz sieht Verhältnismäßigkeiten und Grenzen vor.
 
Finde ich Recht so! Echt mies, was derzeit abgezogen wird. Einige Firmen (darunter auch das hochgelobte Apple) interpretieren "Wertminderung" sehr frei. iPhones/iPods lassen sich beispielsweise nur auf Kulanz umtauschen, da das erste Einschalten (bzw. die Aktivierung durch iTunes) den Garantiebeginn festlegt. Ab diesem Zeitpunkt liegt ein Wertminderung vor, da bei einem Wiederverkauf nicht die volle Garantie gewährt werden kann. Ich finde diese Vorgehensweise sehr dreist, schließlich lassen sich die Geräte ohne Aktivierung quasi nicht testen.
 
Blöde Entscheidung. Den Händlern wächst das Geld auch nicht aus dem Hintern. Warscheinlich wird jetzt alles teuerer.
 
hmm also das ist echt ne Sauerei. bei Hardware kann man ja verstehen, aber bei Hygieneartikeln ist die Wertminderung doch viel zu hoch!
 
Der Käufer schickt das Wasserbett zurück und bekommt 100% erstattet. Der Händler wird nun versuchen das Wasserbett als "einmal gebraucht" günstiger zu Verkaufen. Der vermeintlich unzufriedene Käufer schlägt nun bei diesem Angebot zu und, tata, das wasserbett gibts für ein paar euronen weniger. :D
 
gilt das jetzt für...naja...gewisse..erotik artikel auch *hust* lieschen das schaaf?
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