Ex-HannStar-Manager: Haft wegen Preisabsprachen

Wirtschaft & Firmen Jui Hung Wu, ein ehemaliger Chef des Panel-Herstellers HannStar Display, muss wegen illegaler Preisabsprachen eine Haftstrafe in den USA verbüßen. Das teilte das US-Justizministerium mit. mehr...

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Das ist genau so wie in der Schule. Jemand, der erwischt wird fühlt sich ungerecht behandelt, weil er erwischt wurde, obwohl es alle machen.
 
@Devils Child: "bekannte dieser sich der Vorwürfe für schuldig und akzeptierte das Strafmaß" glaub nicht das er sich ungerecht behandelt fühlt sonst hätte er sich wohl nicht gleich dem urteil gefügt
 
@chris1284: Wenn ich bei irgendwas erwischt werde, bekenne ich mich auch schuldig und ärgere micht dann trotzdem. Und gib nicht jedem ein Minus, der nicht deiner Meinung ist...
 
@chris1284: Sich vor Gericht für schuldig zu bekennen, heißt nicht, dass man sich für schuldig bekennt! Sich vor Gericht schuldig zu bekennen, lindert in vielen Fällen das Strafmaß. Wenn man sich also sicher ist, dass man den Fall verliert, ist es ratsam sich für schuldig zu bekennen und Reue zu zeigen, damit das Strafmaß vielleicht niedriger ausfällt.
 
naja, die 7 monate sind schnell um, ich glaube der kommt noch gut weg, und wenn er schlau ist, wovoin ich mal ausgehe, hat er genug für die zukunft zur seite gelegt^^
 
@hausratte: Finde es pers. viel zu wenig. Ok, kann jetzt nicht wissen, was für einen Schaden er angerichtet hat, aber für einen der sicherlich viel Geld hat sind 7 Monate und 20.000 EUR nichts. Hätten lieber 2/3 von seinem Vermögen nehmen sollen und für einige Jahre hinter Gittern. Das Opfer ist hier wie immer der Endverbraucher und nicht der arme Manager mit seinem Schlips.
 
@John Rambo: Vergleiche 7 Monate Haft + Geldstrafe mit der "Strafe" von Managern wie der HypoRealEstate oder anderer deutscher Banken. Man muss auch mal sehen, dass TFT-Bildschirme nicht zu den Grundnahrungsmitteln gehören und wohl die wenigsten Menschen schlimm von diesen Preisabsprachen getroffen wurden - statt dessen konnte die Firma gute Gewinne einfahren, in neue Fertigungsanlagen investieren, Arbeitskräfte einstellen usw. Und andere Firmen haben sie nicht ruiniert, denn wenn der Preis künstlich hoch gehalten wird, haben auch kleinere Firmen die Möglichkeit, mit Gewinnen zu verkaufen. Solche Ermittlungen gegen Preisabsprachen wären viel sinnvoller im Bereich Öl / Benzin, Getränke, Lebensmittel, Strom, Gas usw. Einerseits sind Preisabsprachen verboten, andererseits bekommst du als Vermieter Stress mit dem Finanzamt, wenn du ne Wohnung unter der ortsüblichen Miete anbietest - da hast du sogar staatlich verordnete Preisabsprache.
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