Nicht gebrauchter Ex-Angestellter verklagt Seagate

Wirtschaft & Firmen Der Festplatten-Hersteller Seagate ist mit einer recht ungewöhnlichen Klage konfrontiert. Ein Ex-Angestellter wirft der Firma vor, dass er eingestellt, aber eigentlich gar nicht gebraucht wurde. mehr...

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"Er fordert deshalb Schadensersatz in Höhe von 2,7 Millionen Dollar. Seagate weist die Vorwürfe hingegen zurück" schon verrückt diese Amis ^^
 
@hausratte: wahrscheinlich bekommt er sogar recht :D
 
@Athlon64Hesse:
ich glaube du könntest recht haben^^
 
@hausratte: Man kann es drehen wie man will, aber Recht hat er. ob nun 2,7 Mio. gerechtfertigt sind, sei mal dahingestellt. Sowas ist doch arglistige Täuschung. Jemandem einen Vorstandsjob anzubieten und ihn dann knechten zu lassen. Persönlich find ich das nicht i.O.
 
@KlausM: Damit würde er sogar in Deutschland durchkommen (Klage). Ob die Höhe der Forderung angemessen ist, lässt sich nur errechnen. Ihm steht alles zu, was ihm durch diese Täuschung entgangen ist (auch in die Zukunft gesehen).
 
ja, zerstörte karriere bei 3 jahren überbezahltem kaffee kochen..
 
@rasi: Wenn man eine Arbeitsstelle hat für die man überqualifiziert ist, dann heißt es nicht nur glücklich sein für nichts tun. Dadurch kann ein Mensch krank werden. Hast du anscheinend noch nie erlebt.
 
@ephemunch: doch und ehrlichgesagt will ich das nie wieder erleben... ihn hat aber niemand gezwungen auf dem arbeitsplatz solange zu bleiben, wenn das unternehmen ihn wirklich nicht gebraucht hat, wären sie ihn auch gern früher losgeworden... wär er dadurch krank geworden, hätte er selbst kündigen können, aber nein, er wartet bis er gefeuert wird und nicht mehr überbezahlt wird, er hat das geld also all die jahre dankend angenommen und die klage eingereicht, als es vorbei war. das ist ein generelles problem in amerika, man lässt es sich ein paar jahre gefallen und erklagt sich dann horende summen, hat gewisse ähnlichkeit zu den patentstreitigkeiten.
 
@rasi: Klares Minus hier! Er hat nen guten Job aufgegeben, hat dann Knechten dürfen und wurde entlassen. Im alten Job hätte er weiterhin sein Geld verdienen können und wäre nun vermutlich nicht arbeitslos. Da dies durch Vorspiegelung falscher Tatsachen geschah, steht im Schadenersatz in Höhe der nun entgangenen Einnahmen (auch für die Zukunft) zu, ggf. Erstattung von Arztkosten etc (wenn er krank wurde) + Schmerzensgeld, wenn er mehr Ausgaben durch den neuen Job hatte die auch alle usw. usw.
 
@Scaver: gib mir was du willst.. trotzdem wird ihm bei den im artikel genannten argumenten unter garantie kein schadensersatz zugesprochen. wenn er ein guten job hatte, hätte er ihn nicht aufgeben müssen, wenn ihn die arbeit 3 jahre lang nicht gefordert hat, hätte er schon wesentlich früher etwas an dem zustand ändern können, wenn er seine karriere nun als zerstört ansieht, hat ER versagt und nicht sein arbeitgeber. menschen sind einfach gierig, er hätte glücklich sein können mit seinem alten job.. wieso sollte ihm nun schadensersatz zustehen? letztendlich hat der arbeitgeber das recht ihn zu kündigen, ob er nun brauchbar war oder nicht. hätte er nach einem halb jahr gekündigt oder wäre gefeuert worde, würde ich euch zustimmen, aber das 3-4 jahre durchziehen ist reine geldgier, getoppt von einer lächerlichen klage auf schadensersatz.
 
@rasi: glaub du hast da was falsch verstanden bzw. sicher kammans nicht sagen. aber da steht "Wie in der Klageschrift ausgeführt wird, wäre der Produktionsprozess erst drei Jahre später an einen Punkt gekommen, wo die Fähigkeiten des Klägers benötigt worden wären. " d.h. er hätte 3 jahre warten müssen und bis dahin eine schlechtbezahltere stelle im unternehmen einnehmen müssen. wenn der job in texas jetzt besser 3x soviel abgeworfen hat wie die stelle die er, statt der versprochenen, bekommen hat kamman ja gut verstehen das schonmal scheisse. dann schmeissens einen raus... kann da den obrigen nur zustimmen. also von gut bezahlt nicht zu besser sondern zu schlechter und dann arbeitslos, durch, wies schon so schön formuliert wurde, vorspiegelung falscher tatsachen. die klage ist schwer gerechtfertigt imo
 
@seital: wo steht denn, dass er zwischendurch schlechter bezahlte wurde? für gewöhnlich unteschreibt man einen arbeitsvertrag, in dem drin steht, als was man eingestellt wird.. danach richtet sich auch das gehalt. ansonsten hätte er den job doch nie angenommen, wenn er nicht direkt mehr damit verdient hätte. desweiteren kann man doch ein unternehmen nicht dafür verklagen, fachkräfte einzustellen, die tatsächlich irgendwann gebraucht werden, aber eben zu dem zeitpunkt noch nicht.. wenn er tatsächlich dahin gezogen ist, schlechter bezahlt wurde als vereinbart und 3 jahre mist machen musste, is das was ganz anderes..
 
Also nüchtern betrachtet würde ich genauso handeln und verklagen ! Schließlich ist seine Kariere nun erstmal dahin. Und Seagate hätte auch vorher wissen können, ob man Bedarf an speziellen Fachkräften hat, oder nicht.
 
@onlyyou9: Und selbst ein betriebsbedingter Abschuß macht sich im Lebenslauf alles andere als gut. Wenn man mehrere von denen drin hat kann das das Karriere gewaltig schaden, von daher ist die Klage gar nicht mal so daneben wie einige denken mögen.
 
@onlyyou9: Ich denke, dass der gute Mann einen Arbeitsvertrag hatte, in dem deutlich (bzw. englisch) drin stand, auf welchen Zeitraum die Arbeit befristet sein wird. Noch dazu stand dort bestimmt auch sein Gehalt. Warum hat er denn überhaupt seine alte Arbeit aufgegeben? Wie man sieht, birgt dies auch Risiken. Aber ich kann mir schon denken warum. Letztendlich kann es dem guten Mann doch egal sein, wie unterfordert er war, solange der Arbeitsvertrag eingehalten wurde...
 
@CherryCoke: Besserer Standort, mehr Geld, Bessere Herausforderungen, Größere Verantwortung, Bessere Aufstiegschancen etc. etc. etc. ... Da gibt es sicherlich noch einige Gründe mehr...
 
@onlyyou9: Ja, aber verklage ich die Lottogesellschaft, wenn ich doch keinen Gewinn erhalten habe? Klar waren die Aussichten bestimmt besser, aber dennoch muss man doch abwägen, wenn man einen guten Job aufgibt um sich einen besseren zu angeln. Tschuldigung! Aber von jedem Gekündigkten macht die Karriere einen kleinen Knick. Damit muss man leben. Ich finde es nicht richtig, dass hier geklagt wird. Aber das ist auch nur meine persönliche Meinung, da ich mich natürlich nicht genau mit den Details des Falles auskenne...
 
@CherryCoke: Ich glaub du verstehst das ganz nicht. Es gab verhandlungen, ihm wurde ein konkreter Job angeboten. Er hat daraufhin gekündigt bei seinem alten arbeitgeber, und dann heisst es auf einmal "Ohje den Job gibts ja doch nicht...hmm aber du darfst hier Kaffe kochen mit deinem Master of Engineering".
Beim Lotto weist du doch das du wahrshceinlich nichts gewinnst. Der Mann hatte aber einen konkreten Job angeboten bekommen.
Insofern finde ich die Klage völlig gerechtfertigt.
 
@Ripdeluxe: Zuerst muss ich festhalten, dass hier niemand von uns die genauen Umstände kennt. Wir wissen nicht genau was dort vorgefallen ist. Sicherlich kann ich das Problem durchaus nachvollziehen, und verstehe auch wenn sich jemand unterfordert fühlt. Aber wegen Unterforderung auf 3 Millionen zu klagen? Letzendlich muss da auch ein Gericht drüber urteilen und nicht ich. Nur als kleines Beispiel. Mein Hausarzt ist in einer Gemeinschaftspraxis angestellt. Da die Arzthelferin gekündigt hatte und kein Ersatz gefunden wurde, hat mein Hausarzt die Aufgaben einer Arzthelferin übernommen. Dafür war er auch klar überqualifiziert und hat das mehrere Monate durchgezogen. So etwas dürfte wohl nicht nur ihm wiederfahren sein. Wir wissen ja auch nicht, inwiefern Segate was für die Umstände konnte. Vielleicht wollten die ein neues Produkt herstellen, wofür dem Herres Kentnisse gebraucht wurden, aber dann kam es es zu Verzögerungen. Hätte es der Herr besser gefunden, wenn sie ihn nach zwei Monaten direkt gefeuert hätten, weil die Planung so nicht aufging und er nicht mehr benötigt wurde?
 
@CherryCoke: In besagten Vetrag stand aber wohl auch, welche Tätigkeiten er ausführen soll, also wurde der Vertrag wohl wahrscheinlich nicht von Seagate eingehalten. Kann die Klage schon verstehen.
 
@CherryCoke: Es gibt Leute, die gehen in ihrer Arbeit auf. Und fühlen sich leer und verarscht, wenn sie nicht gefordert oder gebraucht werden, und dafür andere Dinge aufgegeben haben. Geld ist nicht alles! ... Ich muss aber sagen, dass ich die Klage trotzdem für nichtig halte (so unfair es war, was Seagate da abgezogen hat, es ist keine Straftat o.ä., daher gibt es nichts zu verklagen) und die Summe ist lächerlich überzogen.
 
@onlyyou9: Nun gut, das ist seine Version der Geschichte. Vielleicht ist er auch nur sauer, dass zu viel von ihm erwartet wurde. Man weiß es nicht.
 
Es gab schon weitaus sinnfreiere Klagen in den USA! Auch wenn 2,7 mio $ vieleicht ein wenig hoch gesteckt sind, kann ich das durchaus nachollziehen. Die Frage die sich stellt ist wie "gut der Posten in Texas" wirklich war. Und wenn man für eine neue Herausforderung/ berufliche Steigerung wirklich seinen alten soliden Job aufgibt, dann sollte man doch auch davon ausgehen können, dass man in seinem neuen Job wirklich benötigt und gefordert wird.
PS: "Vorspiegelung falscher Tatsachen" . . . nennt man das so?
 
@KingSaid: Also naja 2,7 mio ist bestimmt nicht zu hoch gegriffen. Das gesamtgehalt eines Ingenieus bis zur Rente liegt ungefähr in der Größenordnung. Und jetzt stell dir mal vor wegen so nem Vorfall stagnierst du auf einmal, hast nen schlechten Lebenslauf und wirst richtig schön zurück geworfen. Dann sitzt da mit 5 Jahren anspruchsvollem Studium einigen Jahren Berufserfahrung und kannst nimmer richtig fuß fassen.
 
Hey, na dann ab nach Germany. Hier boomt die Wirtschaft und hochqualifizierte Fachkräfte werden händeringend gesucht. Spaß beiseite, das ist schon ein Luxusproblem, dass ich gern hätte.
 
@RubyTuesday: Na so Luxus ist das nun auch wieder nicht, schließlich wurde ihm gekündigt. Und von diesem Luxus muß man erst mal wieder los kommen.
 
@Johnny Cache: Stimmt. Die Kündigung ist übel. Was ich meinte ist, dass man hier Deutschland erstmal einen Job bekommen muss. Das ist alles andere als einfach. Ich bin hochqualifiziert und kann da ein Lied von singen.
 
@RubyTuesday: Ja, das Lied ist leider ein echter Ohrwurm.
 
@RubyTuesday: Du bist "hochqualifiziert" und hast keinen Job? Ich weiß man sollte betrunken keine Kommentare schreiben, aber: "lol! 'n alten arsch" :D
 
Also als ich den Titel gelesen habe, war meine Reaktion erstmal "WTF???", nach dem ersten Absatz dachte ich "Ist der Typ irre, oder was???", aber als ich zu Ende gelesen habe, muss ich dem mann doch Recht geben! Da steht doch deutlich drin, dass er für irgend 'nen Mist abgestellt wurde, weil seine Fähigkeiten erst in drei Jahren gebraucht sein würden und dann wurde der rausgeschmissen. Also hat er sich in den 3 Jahren nicht weiter entwickelt, er kann in seine nächsten Bewerbung keine neuen Qualifikationenen vorweise. Es wird dann so aussehen, als ob er nicht fähig war seine eigentliche Aufgabe auszuführen, sodass entweder die Leitung oder er selbst entschieden haben, dass er einfachere Tätogkeiten ausführen soll. So als Biespiel: Ihr bewirbt Euch als Admin und dürft in der Firma 3 Jahre irgend 'nen Shit bearbeiten, der grad so anfällt, dürft aber nicht an die Server ran - wie wird das aussehen??? Karriere ist im Popo, es gibt ein doofes Arbeitszeugnis und der Weg zum Erfolg ist verbaut. Ne, da muss ich dem Typen entschieden Recht geben. Was die 2,7 Mille angeht - wisst Ihr welche Gehälter in der Branche üblich sind? Nein? Ich auch nicht! Von daher kann man das einfach so stehen lassen!
 
@Tiger_Icecold: Aha und wofür bitte Minus? Wie alt bist Du und hast Du schon meherer (!) Jobs hinter Dir, sodass Du eine gewisse Erfahrung mit unterschiedlichen Arbeitgebern vorweisen kannst?
 
Motive und finanzielle Ansprüche des Klägers kann ich voll und ganz nachvollziehen. Seagate hätte besser die Personalabteilung reorganisieren sollen. Offensichtlich klappt das mit der Personalbedarfsplanung nicht so richtig. Manchmal kommt es aber auch zu Verzögerungen in der Entwicklung. So etwas sollte man aber nicht auf dem Buckel des Personals abwickeln. Sicher hätte es auch andere Möglichkeiten gegeben.
 
nur 2,7 Millionen?
Da muss er wohl nochmal Mc Doof verklagen wegen zu heissem Kaffee, sonst muss er doch noch mal arbeiten ;-)
 
Na hoffentlich macht das Prinzip nicht Schule, sonst kämen 80 % der Beamten auf die Idee das selbe zu tun um so in (Früh[LOL])-Rente zu gehen.....
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