Galileo-System kommt unter deutsche Kontrolle

Wirtschaft & Firmen Der Betrieb des europäischen Satelliten-Navigationssystems Galileo wird hauptsächlich in deutscher Hand liegen. Federführend wird hierbei das Joint Venture Spaceopal sein. mehr...

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Solange der deutsche Steuerzahler nicht übermäßig viel bezahlt ist es okay.
 
@zivilist: am Ende wirds eh IMMER teurer als in der Ausschreibung angegeben, und rate mal wer die Zeche zahlt.
 
@Rikibu: Ich finde es eigentlich total überflüssig das system, wir können doch alle GPS benutzen. Klar wenn wir ein eigenes System haben sind wir unabhäniger aber lohnt sich das für Milliarden ein eigenes System zu haben. Außerdem wissen wir nicht wie weit die Technik 2016 aussieht, vieleicht gilt das system da schon wieder als überholt und die Ammis verbesser sowieso grad GPS
 
@henne_boy: Sehe ich genauso. Aber das ist eben "kalter krieg" im warmen, sozusagen. Der Himmel muss ja mit noch mehr Satelliten zugeballert werden, aber auch dafür werden wir irgendwann mal die Quittung kriegen. Und dann hilft uns weder Gallileo noch GPS... denn dann is nix mehr da, worauf wir navigieren könnten, denn wir haben uns dann in den Abgrund navigiert... und dann gibts kein "bitte wenden"
 
@henne_boy: Von den Amerikanern weiter abhängig sein? Allein die Sache mit ICANN hat gezeigt, daß solche mächtige Technologien nicht nur in deren Händen liegen dürfen. Ich begrüße das Projekt und befürworte es in höchstem Maße, es wurde aus meiner Sicht auch dringend Zeit, daß sich da wieder mal was bewegt. Auch wieder seltsam hier, einerseits wollen alle immer möglichst große Konkurrenz, aber im nächsten Augenblick sehen sie wieder "ihre Steuergelder" in Gefahr. Ob die nun in solch ein sinnvolles Projekt fließen, oder in sinnlose ACTA-Debatten, der Betrag, was jeder Steuerzahler zahlt, bleibt letztendlich doch gleich.
 
@bgmnt: sorry ich kann dir da leider nicht ganz zustimmen. Aber jeder das seine. Ich finde Rikibu hat das auch noch mal sehr schön gesagt
 
@henne_boy: Sorry, aber die Kontrolle liegt alleine bei den Amis und dort genau, richtig beim Militär. Sie können jeder Zeit das Netz (für bestimmte Länder) abschalten und/oder verschlüsseln oder die Daten manipulieren. Das heißt die Nutzung ist dann gar nicht mehr oder nur kostenpflichtig möglich. Und ohne GPS ist z.B. moderne Luft- und Schifffahrt kaum mehr möglich, ebenso nicht der Einsatz von Streitkräften (Soldaten), denn GPS nutzen nicht nur Autofahrer für die Fahrt in den Urlaub! Mit Galileo können wir mehr und unabhängiger machen, also mit GPS. Sorry, aber auch wenn es DEN Kalten Krieg nicht mehr gibt, gibt es einen anderen und die nennt sich "Weltmacht USA", die versucht alles und jeden zu kontrollieren! Es ist immer! besser, die Macht in mehrere Hände zu verteilen.
 
@Scaver: ist schon klar das so eine macht eigentlich nicht nur von einem Land/Menschen beherscht werden darf. Wir wissen alle was in einer Monachie oder Diktature (Hitler) passieren kann(haben wir grad in Geschichte). Aber USA hat das "erfunden" oder entwickelt mit weiß ich nicht wie viel Geld und ist sehr stolz auf dieses System. Und die würden sich doch fragen: Warum sollen wir den anderen macht über unser System geben obwohl wir jährlich millionen dareinstecken und es entwickelt haben. Ich geb dir recht das Deutschland eigentlich unabhäniger sein sollte aber ich weiß nicht ob sich das in diesem fall lohnt. Die sollen doch lieber mal nich alles in china herstellen lassen, das währe der richtige schritt.
 
@henne_boy: Amerikaner haben es erfunden? Das nachzuweisen ist jetzt ziemlich kompliziert, schließlich funktioniert das ganze System auf Einsteins Relativitätstheorien, und der war bekanntermaßen Deutscher, Österreicher, Schweizer, Preuße und Amerikaner. Letztendlich ist GPS ein System des amerikanischen Militärs, wie Scaver schon ausführte, was Deutschland aufgrund des NATO-Bündnisses netterweise mitnutzen darf. Ich nehme einfach mal an, daß die Privatwirtschaft Gebühren dafür zahlt, das System nutzen zu dürfen. Daher nehme ich auch an, daß es bei Galileo ebenso Gebühren geben wird, die dann in die EU zurückfließen. Ist natürlich nur Spekulation von mir, aber wäre aus meiner Sicht nur logisch.
 
@Rikibu: Dann gehen unsere Steurn in den Orbit. Und Galileo weisst uns den Weg. Jedenfalls besser, als in die löchrigen Taschen der Politiker und deren Anhang.
 
@mgg2000: dann würde ich als erstes Nähzeug kaufen, um die löchrigen Taschen zu schließen, also richtig verschließen... :-)
 
Ach du Sch... Deutsche Telekom... die überbewertetste Firma unseres Landes. Ich möchte daran erinnern, dass die Telekom zusammen mit Daimler das Joint Venture Toll Collect gründete und das Maut-Debakel mit zu verantworten hat. Da kommen sicher wieder lustige Zeiten auf uns zu. Ich kann mir jetzt schon kaum das Lachen verkneifen.
 
@Rikibu: Du kannst da echt drüber lachen? also ich finde das ganze ziemlich traurig... vorallem weil WIR wie immer dafür zahlen dürfen, das die Regierung in cooperation mit solchen "Profis" wie der t-com erst irgend einen müll verzapft und dann wieder nichts funktioniert.
Vielleicht wirds doch mal zeit auszuwandern, wenn nochmehr solcher teuren (und nutzlosen) aktionen von uns finanziert werden sollen.
 
@craze89: Dann sehen wir dich wohl demnächst bei irgendeiner Auswanderer-Show auf Vox. Viel Spaß beim Auswandern. T-Com ist nicht direkt die Deutsche Telekom.
 
@ephemunch: hmmm naja so ne show brauch ich dafür nicht. so schwierig is auswandern nänlich nicht, das man dafür begleitet werden muss :D
 
@Rikibu: Ja dabei wär eine Vignette für LKWs und Ausländische PKWs so einfach und gewinnbringend gewesen.
 
@ Chiron84, mir ging es um die Anfangszeiten. Erkundige dich mal, wie lange die gebraucht haben, BIS das System lief? Da war alles im Argen, von den Erfassungsgeräten in den Fahrzeugen, bis hin zu den Erfassungsgeräten an den Autobahnen. und du willst mir hier unterstellen, ich lese BILD? Mir ging es vor allem darum, dass hier Firmen gejoint haben für einen Auftrag, den sie von der Kernkompetenz her anfangs nicht gewachsen waren - und das sollte doch zumindest aufrütteln. Ich operiere auch nicht am offenen Herzen um dann zu merken, dass ich es eigentlich nicht kann.Aber warum wohl hat ein Staatsbetrieb wie die Telekom die Ausschreibung gewonnen? wundert mich da echt gar nich.
@fraaay: Oder man hätte das funktionierende System der Italiener übernommen. Das wurde denen ja angeboten und sogar die Italiener haben technische Hilfe angeboten, um das tolle Collect System zum Laufen zu bringen.

@craze89
Soll ich mich aufregen, obwohl ich selber nix dran ändern kann, dass T-Com und co. solche Versager sind? Mit Humor ist das Versagen auf professioneller Linie für mich jedenfalls ertragbarer um cholerische Anfälle zu verringern.
 
@Rikibu: "Staatsbetrieb" ??? Zur Info:Die Bundesrepublik Deutschland hält direkt 14,83 Prozent und indirekt über die KfW Bankengruppe weitere 16,87 Prozent der Aktien. Drittgrößter Aktionär ist die US-amerikanische Beteiligungsgesellschaft Blackstone mit einer 4,50 Prozent-Beteiligung. Die Mehrheit der Aktien (57,88 Prozent) befinden sich in Streubesitz. Also doch wohl eher ein im wahrsten Sinne des Wortes "Privat"-Betrieb! Immer wieder die alten und mittlerweile falschen Vorurteil ausgraben, ganz schlecht das! Info stammt von Wikipedia.
 
@Uechel: Und doch wird die Telekom irgendwie anders behandelt, was letztendlich an der BNetzA liegt - somit nimmt sie trotzdem eine eigenständige Rolle ein und so mancher Business Move von denen erinnert stark an einen verknöcherten Staatsbetrieb. Ich will hier nicht diskutieren, dass dem Steuerzahler die Leitungen gehören, das stimme, wenn überhaupt nur zum Teil. Trotzdem hat die Telekom Vorteile, weil sie die Leitungen nicht mieten muss wie Mitbewerber. Ich bin immer noch dafür, die Leitungen von der BNetzA für alle Breitbandanbieter zu verwalten, sodass auch die Telekom Miete zahlen muss. Nur so ist wirklicher Wettbewerb möglich, denn die Telekom muss sich ja dem urteil der BNetzA beugen. Und was Ausbau und Wartung angeht, würde ich einen Geldtopf einführen, der je nach Unternehmensgröße, Leitungsnutzung und Kundenstammgröße anteilig von allen befüttert wird. So kann sich keiner aus der Verantwortung mogeln.
 
@Rikibu: Müssen dann auch Nicht-Telekom-Anbieter wie z.B. Arcor usw., die teils ja eigene Netze haben, Gebühren an die BNetzA zahlen? Aber dazu habe ich ja gar nicht Stellung bezogen. Nochmal zur Verdeutlichung: Ich habe mich gegen der vorurteilsbehafteten Gleichsetzung von Telekom und Staatsbetrieb gewendet, weil das schlichtweg heutzutage sachlich falsch ist wie anhand der Zahlen dargelegt. Das ist nun mal so. Und ob die anderen Anbieter wie Arcor, 1&1 usw. flexibler sind und im Kundensinne "besser" sind, darf aufgrund von reichlichen Beschwerden und Minusbeurteilungen bei Kundenumfragen ganz stark bezweifelt werden.
 
@Uechel: Und ich habe nur dargelegt, dass sie sich zum Teil wie ein arroganter Staatsbetrieb verhalten (müssen) wegen der BNetzA. Das ganze System wie es derzeit ist, halte ich ja eh für absurd, aber wir haben ja Politiker, die nichts ändern wollen...
 
@Rikibu: Jemand der sich informiert und nicht immer nur die großen, schlechten Schlagzeilen von BILD behält, wüsste, dass Toll Collect mittlerweile sehr gut läuft und dem Staat eine Menge Geld bringt. Und dass es bald auf Bundesstraßen ausgeweitet werden soll.
 
Wenn man schreibt das dass Satellitensystem in Deutscher Hand liegt, meint man wohl vermutlich das die Kosten auf den Rücken Deutscher Steuerzahler liegt? Und jedes EU-Mitgliedsland mindestens genauso mitsprechen darf, wenn nicht mehr?
 
@reZss: Ich befürchte da ganz ähnliches
 
Wenn mir jetzt noch jemand in einfachen Worten erklären könnte was Galileo gegenüber GPS für einen Vorteil hat. Irgendwie kann ich beim besten Willen keinen Mehrwert gegenüber GPS erkennen, welcher solche Ausgaben rechtfertigt.
 
@Johnny Cache: Was machst du denn wenn GPS einfach abgeschaltet wird? Dann ists weg. Richtig
 
@-adrian-: Ja und? Ich hab über 30 Jahre lang ohne GPS dort hin gefunden wo ich auch hin wollte, das sollte also nicht das große Problem darstellen. Und falls du ein Falle eines Krieges meinst wären die Satelliten wohl das erste Ziel das jeder intelligente Mensch aufs Korn nehmen würde.
 
@Johnny Cache: GPS ist für so viele Dinge Lebensnotwendig. Nehm mal die Schifffahrt. Es ist sehr wichtig nicht von GPS abhängig zu sein, außerdem ist Galileo noch wesentlich genauer.
 
@Johnny Cache: unabhängigkeit?
 
@Johnny Cache: GPS liegt unter der Kontrolle vom US Militär. Sollte es zu einem Krieg kommen, bekommen bestimmte Regionen falsche GPS Informationen aber auch das ganze System lässt sich verschlüsseln. Somit ist die EU von der USA abhängig was Navigation betrifft.
 
@FlowPX2: Das stimmt natürlich, aber wenn es dazu kommen sollte dürfte klar daß sein daß wir unsere Satelliten auch abschalten, oder glaubst du daß wir dann dieses System weiter betreiben dürften?
 
@Johnny Cache: Das eigentliche Problem ist, dass jetzige GPS Geräte nicht einfach so auf Gallileo umzuschalten sind. Die Hybriden kommen ja erst noch. Zumal ich finde, dass das europäische Pendant viel zu spät kommt. Zumal ja noch nicht mal klar ist, was EU politisch alles mit diesem eigenen System angefangen wird - es ist zumindest potentiell auch nicht nur der Unabhängigkeit wegen, in Planung. Man hat die Zügel inner hand um was weiß ich damit zu machen-EU Bürger überwachen usw. wer weiß was da noch kommt. Ich traue weder der USA noch der EU, bin aber aufgrund meiner Orientierungslosigkeit auf ein GPS angewiesen, daher ist das ne Pille die ich schlucken muss
 
@Rikibu: Gallileo ist doch nicht Google. Google sammelt alle möglichen Daten von Privatpersonen über seine diversen Dienste. Gallileo kann doch wohl kaum Bürger überwachen. Das Argument verstehe ich nicht so ganz.
 
@Uechel: Ich habe ja auch nur gesagt, wo es hingehen könnte, sprechen sich doch manche für mehr Überwachung innerhalb der EU aus. Also auf EU Gesetzesebene... da käme so ein System für Bewegungsprofile doch gar nicht so schlecht?
 
@Uechel: ePersonalausweis#2 mit GalileoChip, tada Überwachung.
 
@fraaay:So ist es aber eben jetzt nicht. Dann dürftest Du Dich z.B. auch nicht ins Auto setzten, ala Kfz-Elektronik-Steuergerät mit "mit GalileoChip, tada Überwachung...." Dann geht ja gar nichts mehr!
@Ribuku: Wenn es danach geht, was alles sein könnte, müssten wir alles verbieten, weil alles zur Überwachung mißbraucht werden kann. Schon in der Steinzeit konnten umgedrehte Steine, angeknickte Zweige, Fußspuren usw. zum Nachweis eines Bewegungs-Profiles dienen. Man kann auch manches übertreiben.
 
@Rikibu: Die beiden System (Galileo und NAVSTAR GPS) verwenden (fast) die selbe Frequenzen. Ein Firmware Update dürfte da wohl reichen. Hoffentlich schaffen wir es aber noch vor den Chinesen unser System zum Laufen zu bringen, ansonsten ist ein schöner Teil der Frequenzen an China vergeben. (Das "Wer zuerst kommt.." Prinzip) :/
 
@Johnny Cache: Nunja, man weiß ja sogar, daß die Amerikaner die GPS-Koordinaten für nicht Militärs manipuliert (haben).
Nun, im Kriegsfall ist's heute unumbringlich ein GPS zu haben, und da möchte ich mich jetzt ungern auf NAVSTAR GPS verlassen. ;)
Wie FlowPX2 schon sagte, damit wird die EU unabhäniger.
 
"Der Versuch, das Satelliten-System an ein Industriekonsortium zu geben, scheiterte im Jahr 2007 an mangelnden Aussichten auf einen wirtschaftlichen Betrieb. Immerhin dürfte kaum jemand für die Nutzung zahlen, solange das etablierte Konkurrenzangebot GPS aus den USA unverschlüsselt zu empfangen ist" ... Und genau darum haben sie es geschickt an den doofen Deutschen übergeben. Solange das alles unrentablel ist darf er sich damit rumschlagen und wenns mal richtig läuft, wirds "europäisch".
 
Warum muss immer alles ohne die Finanzierer (steuerzahler) entschieden werden? Immer muss sich Deutschland einmischen. wir sollten es so machen wie die schweiz. Die halten sich aus allem raus und denen gehts super. Wir haben doch schon genug Probleme und jetzt liegt dieses Projekt auch noch bei uns -.-
 
@BigSushi: Da befindest du dich aber zb. sozialpolitisch in einem Dillemma. Hat man uns jetzt seit Ära Schröder eingeredet, dass die umlagefinanzierte Rente nicht mehr finanzierbar sei und man gefälligst sein eigenes Geld zum Jahrmarkt bringen soll - und plötzlich eifern wir der Schweiz nach - die die umlagefinanzierte Rente dank gerechterem Steuersystem haben, weil sie ausnahmslos alles besteuern was erwirtschaftet wird. Das wäre faktisch ein Eingeständnis für politische Hirnwäsche des eigenen Volkes - schon deshalb wird es nicht passieren.
 
@Rikibu: Rente ist zwar nicht das thema aber naja...Ich weiß zwar nicht was du mit deinen Fachausdrucken hier bezwecken willst, aber die Aussage das Deutschland dank beitritt der EU sich überall einmischen muss. wäre dies nicht der fall ginge es allen besser, das ist fakt.
 
@BigSushi: wo hab ich Fachausdrücke benutzt? und wieso bezwecken? ich habe lediglich ein Thema weiter gedacht als bis zum nächsten Knopfloch... nennt sich Abstraktionsvermögen...
 
@Rikibu: Bis auf Destruktive und prinzipiell immer anti- Kommentare ist von dir aber auch nicht zu erwarten, oder?
 
@gibbons: schön dass du das so genau weißt,w enn ich mir nur einen Teil durchlese, und nicht alle Kommentare, würde ich auch an deiner Stelle einer selektiven Wahrnehmung unterliegen... daher mal ein komplettes Bild machen, bevor du Kritik übst.
 
@Rikibu: Ich bewertete das von allen deinen Kommentaren die ich hier so mitbekomme, nicht nur auf dieses thema bezogen
 
Also die bekommen jedes Jahr 194 Mio EUR für die nächsten sechs Jahre vom Staat und danach verdienen dann die beteiligten Firmen Milliarden. Das ist also mal wieder eine unendlich typische Geschichte davon, dass Gewinne privatisiert, aber Risiken auf die Steuerzahler umgelegt werden.
 
Ein Europäisches Denken hat hier kaum noch jemand. Für die meisten ist die erste und letzte Grenze die der Deutschen selber. Finde ich schade. Wir wollen die Unabhängigkeit der USA? Das kostet Geld! Das DE hierbei eine große Rolle spielen darf, finde ich Ehrenhaft.
 
@gibbons: Das liegt aber wohl daran, dass europaweite Politik sehr abstrakt ist und an einer Stelle stattfindet, die noch weiter weg ist als die landesinterne Politik - die wir schon nicht wirklich beeinflussen können. Wieso sollte sich dann die Masse für eine pauschalisierende landesübergreifende Politik interessieren, wo man da noch weniger beeinflussen kann und der europäische Wahlkampf noch alberner abläuft als innerpolitisch? Für Glühlampenverordnungen und Bahanenkrümmungsbestimmungen brauch ich keine EU - zumal diese Länderverbündung eh nur für die großen Geldverheizer da ist, der druchschnittsbürger hat davon rein überhaupt nix. Vor allem ist das mit der EU dahingehend irrsinnig in meinen Augen, weil der eine mitmacht, der andere nicht, und das betrifft nicht nur die EU sondern euch die europäische Währung - und deshalb finden viele das ganze Gehabe als sehr undurchdacht. Wenn müssten alle europäischen Länder mitmachen oder keiner. Alles andere is doch Mumpitz. Und die landesinterne Politik gibt ja auch noch ein großes Stück seiner Selbständigkeit auf, zugunsten der Brüssler Entscheidungsträger - warum soll man das als innerpolitisch denkender Bürger wollen, wenn selbst die Politik ein Doppelspiel spielt und die Vorhaben schlecht bis gar nicht kommunizieren kann?
 
@Rikibu: Das ist eben die große Herausforderung aus 27 Staaten zu versuchen einen zu machen. Um Abstraktion kommt man auf dem Weg dorthin wohl nicht herum. Warum nicht alle mit machen liegt wohl daran das nicht alle dazu in der Lage sind. Zwischen sehr Wohlständigen Ländern und Länder die Bankrott sind, ist alles vertreten. Ein solider Sozialstaat, Dach über dem Kopf, eine angemessene Ärztliche Versorgung ist für Deutschsprachige Länder, Franzosen und Briten sowie alles was zwischen denen liegt normal. Schon bei Spanien oder Italien wird es dann aber schon langsam schwierig. Um alle auf ein Niveau zu bekommen und das unter Berücksichtigung von 27 souveränen Verfassungen, ist ein enormes Maß an Abstraktion nötig um dieses Ziel irgendwann mal zu erreichen. Dennoch finde ich, das es das wert ist. Die starken tragen zur zeit die Schwachen, Deutschland und Frankreich tragen derzeit fast alles. Aber EU hin oder her, ich finde Galileo ist eines der wirklich wichtigeren Nebenprojekte der EU, wo man sich nicht über die Kosten aufregen muss/sollte.
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