Zugriff auf ungesicherte WLANs bleibt legal

Recht, Politik & EU Das Landgericht Wuppertal hat eine Entscheidung des untergeordneten Amtsgerichtes der Stadt bestätigt, wonach die Nutzung ungesicherter fremder WLAN-Netze nicht illegal ist. mehr...

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Also wenn der Zugriff illegal wäre, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.
 
@LiquidSnake66: also wenn du dein auto offen mit schluessel drin vorm haus steht.. und irgendjemand faehrt dann damit rum.. ists in ordnung?
 
@-adrian-: warum nicht? selber schuld wuerde ich da sagen ... carsharing halt xD
 
@Sebush McChill: ach .. car sharing nennt man das dann .. teilt man sich dann auch die kosten dafuer? oder nur den nutzen
 
@-adrian-: http://de.wikipedia.org/wiki/Carsharing
 
@-adrian-: dein beispiel passt nicht weil etwas entwendet wird! es wäre eher damit zu vergleichen das du dein fenster offen lässt und jemand die musik die du hörst mithört!
 
@-adrian-: Dein Vergleich ist Humbug! Wenn du mit dem Auto fährst verbauchst du sprit, du könntest damit an ein parkendes Auto streifen, du könntes einen Unfall bauen.....alles Dinge die dem Autobesitzer sehr viel Geld kosten können. Wenn du aber in ein W-lan reingehst kanst du höchstens mal bei Jemanden ein Datenvolumen ausschöpfen aber das ist nicht nur unwahrscheinlich sondern würde auch dem Besitzer recht schnell auffallen, weil er sicher öfter überprüft ob sein Guthaben schon aufgebraucht ist.
 
@X2-3800: Na ja ich kann es auch für Illegale Sachen nutzen. Dann kriegt er eben ärger, ist ja seine IP ^^
 
@TobiTobsen: Einige haben ein komisches Rechtsverständnis ... nur weil das Nutzen eines offenen WLANs nicht als straftat gilt, bedeutet das noch lange nicht, dass ich dann für meine Taten nicht verantwortlich bin. Das Gericht hat natürlich nur dann eine Straftat ausgeschlossen wenn man sich lediglich einloggt um legale Dinge zu tun. Das scheint aber bei einigen nie anzukommen oder sie wollen ganz einfach nicht das es ankommt.
 
@fieserfisch: Dir ist klar das ich das auch garnicht gemeint habe, oder? Ich habe auf einen Kommentar geantwortet, wo es als Harmlos dargestellt wird. Ausserdem kam der Autovergleich. Ich habe darauf hingewiesen, dass man mit einer IP, also einem offenen Zugang, sehr wohl Unfung anrichten kann. War das jetzt so schwer zu verstehen fieserfisch?
 
@-adrian-: Falsch! Wenn das Auto offen steht, dann darf ich mich reinsetzen ;-) Wenn ich damit weg fahre, dann begehe ich Diebstahl (oder auf das Urteil bezogen: ich klaue Daten aus dem betreffenden Netz). Schlimmer noch: Wenn die Polizei in der Stadt mein offenes Auto entdeckt, dann habe ich eine Ordnungswidrigkeit begangen und kann dafür einen Strafzettel bekommen.
 
@The Grinch: "Schlimmer noch: Wenn die Polizei in der Stadt mein offenes Auto entdeckt, dann habe ich eine Ordnungswidrigkeit begangen und kann dafür einen Strafzettel bekommen."
Ach ja, in welcher Stadt ist das denn? Kann ich mir nicht vorstellen. Rechtsgrundlage / Gesetz?
 
@humfri: § 14 Sorgfaltspflichten beim Ein- und Aussteigen.http://www.gesetze-im-internet.de/stvo/__14.html Kostet 15 Euro
 
@KaOz: Danke für den Link, hatte den so schnell nicht zur Hand.
 
@KaOz & @The Grinch: danke für § 14 StVO.
 
@-adrian-: LOOOOL ich brech ab ... jedesmal, aber wirklich jedesmal wenn es um ungesichertes WLAN geht kommt dieses absolut unpasende Beispiel ... :D :D
 
@fieserfisch: ich versuche irgendwie alle beispiele auf autos zu beziehen... :) mir faellt jetzt aber auf die schnelle da nichts besseres ein
 
@-adrian-: Ein erheblicher Unterschied, zwischen WLAN und Auto, gibt es dann doch! Mit WLAN kann ich keinen Rentner überfahren und Prämie kassieren!
 
@The Grinch: stimmt.. wenn man es nicht anfassen kann.. kann man auch keinen schaden mit anrichten, oder :P
 
@-adrian-:
Merkste aber selber dass der Autovergleich hier nicht passend war, oder?
 
@ichmagcomputer: warumm.. weils jetzt grob fahrlaessig sein soll sein auto offen zu lassen ... den vergleich hab ich ja auch nur angestellt, weil ich meinen standpunkt klaeren wollte .. ich mein .. mein wlan hat uach mac restriction wpa2 277bit key und ssid broadcast ... trotzdem gibts halt daus die keine ahnung haben .. die sind doch schon froh wenn sie irgendwie ins internet kommen ... da sollte man ruecksichtg nehmen
 
@LiquidSnake66: Häh? Was?
 
@LiquidSnake66: Naja, wenn du vergisst, die Haustür zu verschließen und ein Fremder betritt deine Wohnung - denkst du dann auch, dass derjenige legal Zugang hat, weil die Tür offen ist? Analog sehe ich das zumindest bei der Nutzung offener WLANs, auch wenn seitens des Users grobe Fahrlässigkeit vorliegt, wenn er sein Haus / WLAN nicht schützt und im Falle Internet die meisten Leute heute Flatrate haben. Ferner sehe ich es so wie beim Schwarzfahren im ÖPNV. Auch wenn das Verkehrsmittel ohne dich fahren würde, da es einen Fahrplan gibt, darf man ohne Ticket nicht einsteigen. Daher kann ich auch die Entscheidung des Gerichts nicht wirklich nachvollziehen, denn Leistungserschleichung ist dies aus meiner Sicht mindestens.
 
gute entscheidung, wenn der jenige sein wlan nicht sichert, ist er IMO selbst schuld. sollte aber anders sein, wenn man sein wlan gesichert hat und einer versucht so reinzukommen.
 
@hausratte: Aber bedenke, dass es Internetnutzer gibt, die von Verschlüsselung etc. überhaupt keine Ahnung haben. Die meisten von denen sind Ü55. Und man kann nicht sagen, dass die dann selbst schuld sind.
 
@LiquidSnake66:
einer über Ü55 wird, wenn er von verschlüsselung kleine ahnung hat, auch kein WLAN einrichten können imo. kann er aber das eine, kann er dann auch das andere, von daher sehe ich das nicht so.
 
@hausratte: Dafür gibt es professionelle Hilfe, die er wohl für WLAN sowieso brauchen würde...
 
@LiquidSnake66: Also dieser Argumentation kann ich nicht wirklich folgen. Weil jemand alt ist oder keine Ahnung hat, wie man ein WLan sicher konfiguriert hat er einen Freifahrtschein? Doch, sie sind selbst schuld. In jedem Lokalblättchen gibt es zig Anzeigen von Studenten und freischaffenden Computerhelfern. Dann muß ich zu den Kosten des WLan-Routers halt noch eine Stunde für einen Techniker zahlen, wenn ich keinen in meinem Verwandtenkreis habe. Ich habe absolut kein Verständnis für ungesicherte WLans.
 
@LiquidSnake66: Aus diesem Grund werden die Router mittlerweile verschlüsselt ausgeliefert. Es sollte allerdings noch einen Service der Provider für die Leute geben die Geräte ohne voreingestellte Verschlüsselung bekommen haben. Allerdings, wenn das Einwählen in ein offenes Wlan strafbar wäre dann könnte sich einfach jeder einen offenen Router ins Haus stellen und jeden verklagen der ausversehen damit verbunden wird. Ausserdem, wenn sich jemand damit nicht auskennt, wieso hat er dann ein Wlan und benutzt kein kabel?
dazu sind die leute dann fähig?
 
@LiquidSnake66: Ich sehe es immer umgekehrt, natürlich kann nicht jeder sein WLAN einrichten. Aber was ist z.B. wenn man viel auf Hotspots surft und dann sich "zufällig" mit nem offenen WLAN verbindet (geht ja einzustellen). So könnte es sogar sein, dass man ungewollt in einem fremden WLAN ist. Und da freie WLan-Hotspots eher zunehmen als abnehmen, finde ich die Entscheidung mit Blick auf die Zukunft definitiv richtig.
 
@LiquidSnake66: Dummheit schützt vor Strafe nicht.... bzw. wenn ich keine ahnung davon habe kann ich es auch nicht betreiben.
 
@LiquidSnake66: ich glaube nicht, dass es Internet-NUTZER gibt, die von Verschlüsselung KEINE Ahnung haben.
 
@LiquidSnake66: Wenn einer nicht schwimmen kann und im See ertrinkt, ist er dann nicht selbst Schuld?
Wenn ich etwas tue, mir einen Zugang mit WLAN besorge, muss ich mich über die Risiken informieren und bin natürlich selbst Schuld, wenn da etwas passiert, weil ich alle Vorsicht ausser Acht gelassen habe.
Wie hieß das früher mal..... "Dummheit schützt vor Strafe nicht." :))
 
@hausratte: Ich wüssste nicht was da so schwer wäre das es keiner hinbekommt ein Passwort für sein W-Lan zu setzten. [Allgemeine Bedienungsanleitung] 1. Bitte geben sie die IP Adresse des W-Lan Routers in den Internetbrowser ein, die wiefolgt lautet XXX.XXX.X.X - Dann den anweisungen auf dem Bildschirm folgen.
 
@buyer-sebastian:
Da gehts schon los, als ob ein über 50jähriger in der Regel wüsste was ein Router,Browser oder ne IP ist... Du denkst noch mit zuviel Hintergrundwissen :)
 
@hausratte: Es geht wohl kaum nur um Privatanschlüsse, sämtliche öffentliche Hotspots müssten mit einem Passwort gesichert werden, da es ja illegal gewesen wäre sich einzuwählen. Also nix mehr mit "schnell im Caffee ins offene Netz einwählen".
 
in hamburg wäre das urteil anders :-)
 
@Sir @ndy: In Köln auch ;-)
 
Hehe Ist ja jeder selber schuld wenn er es nicht sichert
Ist ja so alls wenn ich ein Schild bei meiner Tür anbringe Freier eintritt für jeden. Aber ja heute will ja jeder schnell geld machen ohne viel aufwand.
 
@CHICKnSTU: Das mit dem schnellem Geld, kann schnell nach hinten los gehen. Dann braucht man nicht viel Aufwand und man bekommt ein Hotelzimmer mit schwedischen Gardinen.
 
@CHICKnSTU: Ich will dir deine Schadenfreude ja nicht vermiesen, aber selbst ein gesichertes WLAN ist für eine wenig versierten kaum ein Problem in der Regel!
 
@Rumulus: Da hast Du schon recht, aber Du legst Deine Geldbörse ja auch ne offen auf einen Tisch und wartest bis man sie Dir wegnimmt. Man kann doch versuchen die Straftaten wenigstens zu vermeiden mit den Mitteln die mir zur Verfügung stehen
 
@Rumulus: Ein mit WPA2 (und gutem Passwort) gesichertes WLAN mit MAC-Adressen-Authentifizierung und versteckter SSID? Das wäre mir neu
 
@Windows-User: Well....das ist pott-dicht. Auch ohne die MAC-Adressen-Authentifizierung bei einer 256-Bit-Verschlüsselung ist nichts mehr drin. Da brauchts viele Wochen, das Passwort durch Brute-Force zu knacken... Das macht niemand. Viel zu viel Aufwand für soon Schiet :)
 
ist doch im grunde nichts anderes als wenn jemand seine haustür offen lässt und jeder beliebige passant hereinspaziert kommt. aber ist es legal sich auf ein privatgrundstück zu begeben nur weil man nicht daran gehindert wird?
 
@Lindheimer: Nein, ist es nicht. Eine offene Tür ist für jeden fremden so lange tabu, bis er hinein gebeten wird. Auch bei offener Tür ist es Einbruch.
 
@gibbons: Man verläuft sich aber auch nicht "ausversehen" in einem Haus. Bei einem WLAN-fähigem Gerät ist es aber durchaus möglich, dass es sich automatisch mit offenen WLANs verbindet.
 
@gibbons: Oh no. Das ist niemals Einbruch. Ganz normaler Diebstahl nur noch!!! Womöglich gar nur Unterschlagung.
Einbrechen ist das gewaltsame Überwinden eines dem Eindringen engegenstehenden Hindernisses. Schloss oder so.
 
@Lindheimer: Der Vergleich hinkt, da sich das WLan deutlich über die Grenzen des Grundstücks hinaus erstreckt. Wenn jemand seinen Baum 10m über mein Grundstück hängt, ist dann das Benutzen des Schattens, den der Baum spendet, illegal? Bin ich gezwungen, dem Schatten auszuweichen, weil ich den ja mitbenutze?
 
dann wäre doch der ganze scheiß um streetview nicht..
 
Mich wunder das Urteil ein wenig.
Ich meine es gab ja auch mal nen Urteil das der Besitzer des ungeschützten WLANs(Routers) dafür haftet wenn Unfug damit betrieben wird.

Also mit anderen Worten der ungeliebte mitnutzer kann tuen und lassen was er will, solange er nicht auf frischer tat ertappt wird.
 
@Techmage: Das ist doch auch schon erledigt. Du haftest dann für die Möglichkeit, dass der andere eine Straftat begehen konnte. Nicht mehr für dessen Straftat.
Irgendwie Pauschal 100 Euro und die Kosten des Anwaltes.
 
Ich kann ja verstehen das das Einwählen in das WLAN legal ist. Aber wie kann den bitteschön die Nutzung einer fremden Internetverbindung über dieses WLAN auch legal sein ? Man erschleicht sich doch sehr wohl eine Leistung für die man nichts bezahlt hat.
 
Na prima. Dann kann man auch ganz legal auf ein Fahrrad zugreifen, das nicht durch ein Schloß gesichert ist. Die Nutzung durch den Zugreifer bzw. Entwender wäre dann keine strafbare Handlung. Mal darüber nachdenken, was man sich so alles an Ungesichertem legal aneignen kann. - Ich mag die "intelligenten" deutschen Gerichte.
 
@eolomea: Vorsicht bei voreiligen Schlüssen, wenn man keine Ahnung hat bzgl. Richter. Die Nutzung eines fremden Fahrrades ist illegal. das ist richtig. Du kannst also ein fremdes Fahrrad, das nicht angeschlossen ist, nicht einfach benutzen, ohne straffällig zu werden. Bei einem Auto ist das das gleiche, §248b StGB. In beiden Fällen gibt es also ein Gesetz, was dies verbietet. Das gibt es beim WLAN nicht, auch nicht beim Handy, auch nicht beim was weiß ich...Natürlich darf bei Sachen keine Enteignungsabsicht vorliegen, sonst wäre es Diebstahl. Zum Thema selber: Eine Wohnung darf man nicht bei offener Tür einfach betreten, das wäre dann Hausfriedensbruch. Eine Ausnahme besteht dann, wenn man damit rechnen muss, dass die Wohnung/das Grundstück/das Gebäude für den öffentlichen Zutritt (Warenhäuser z.B.) gedacht ist und der Besitzer auch keinen Anstoss daran nimmt. Vermummte Kaufhausdiebe begehen deshalb auch in Warenhäusern Hausfriedensbruch, da sie davon ausgehen müssen, dass der Besitzer nicht mit einem Betreten einverstanden ist, weil sie nichts kaufen, sondern stehlen wollen. Bei einem offenen WLAN kann man anscheinend heutzutage davon ausgehen, dass dieses für den öffentlichen Gebrauch gedacht ist, wie es ja auch oft der Fall ist. Die Entscheidung ist somit absolut richtig und zukunftsweisend. Ob der WLAN-Anbieter dann bei Unfug dafür haftet, ist eine andere Frage und hat hiermit nichts zu tun.
 
@stw500: Vermummte Kaufhausdiebe....holla die Waldfee... wo haste solche denn mal gehabt? Ein Fall pro Jahr in Germany? Dann müssen sie ja schon vermummt das Geschäft betreten, um ihnen die Diebstahlsabsicht vor dem Betreten des Gebäudes nachweisen zu können. Oha...
 
@eolomea: Bei einem WLAN gibt es keine Wegnahme, du hast das WLAN noch.
 
Was ihr beide geschrieben habt, das ist schon in Ordnung. Dagegen kann man nichts einwenden.
 
Wenn man öffentlichen Raum in Anspruch nimmt und das ist wohl das WLAN, dann muss man schon ein Schloss vor seine Tür machen. Das Urteil ist gerechtfertigt. Die Vergleiche hier mit offener Wohnungstür, Auto etc. greifen nicht. Denn das sind dinge die einem gehören. Das WLAN gehört jedem und man bewegt sich öffentlich!
 
@Blubb-blubb: Das stimmt ja wohl nicht. Gerade die Tatsache, dass Du selbst entscheiden kannst, wer das WLAN nutzt und wer nicht, z.B. durch Verschlüsselung, etc. und die Tatsache, dass ich selber das WLAN an- und ausschalten kann, zeigt, dass "es mir gehört", soweit das auf Funk-Techniken anwendbar ist, da natürlich ein Besitz, also die tatsächliche Sachherrschaft, nur bedingt darauf anwendbar ist. Allerdings habe ich in meinem Post weiter oben schon erklärt, dass ein offenes WLAN als öffentlich nutzbar angesehen werden kann mit fortschreitender Verbreitung von HotSpots. Dadurch "gehört" das WLAN aber noch lange nicht jedem.
 
Wenn man nicht weiss wie man seinen Router einstellen muss dann sollte man auch garnet erst ins Internet gehen, ganz einfach. Selbst Schuld sag ich mir da.

Eh schon genug Leute die im Netz rumrauschen, wissen nur wie sie ne Webseite aufmachen aber keine Ahnung vom Rest. Irgendwie müssen die Bot & Zombienetze ja neue "Kunden" kriegen.

Im/mit dem Internet ist einfach zu viel möglich damit Schäden in irgendeiner Form anzurichten. Klar, jeder will surfen, aber das ist naives denken und hilft nicht damit die Leute mal langsam anfangen die wichtigsten Sachen wenigstens vorher zu wissen.

Beim Auto brauch ich nen Führerschein um offiziell zu fahren. Im Internet kann jeder *** machen was er will ohne sich um die Konsequenzen zu kümmern. Irgendwie ja nicht richtig.
 
Hmm, und wenn ich jetzt DVB-T nutze muss ich auch kein GEZ bezahlen ? :-)
 
Also zumindest über den Begriff "Mitschuld" oder "Eigenverschulden" sollte man nachdenken. Das ist auch ein Grund warum die Medienindustrie soviel Geld ausgibt, um ihre Werke zu schützen (gegen Vervielfältigung usw.). Also wenn ich ein WLan habe bin ich auch verantwortlich es vor fremden Zugriffen zu schützen. Mal ein Beispiel, ich kaufe mir einen WLAN-Router sowie schließe diesen an und aktiere diesen, weil ich ins Internet will. (default ist der Standart-WLAN-Name)
Man sollte bemerken, ich hätte keine Anhnung von der Technik und will nur das ich ins Internmet kommer. So nun kommt jemand aus meine Nachbarschaft und kauf sich einen WLAN-Stick schließt diesen an und wundert sich schon im Internet zusein. (default auch ein Standart-WLAN-Name und er hat auch noch einen funktionierenden DSL-Anschluss). Damit hätte man nach dem ersten Urteil einen Straftatbestand... Ich nenne es Unwissenheit... ;-)
 
Dann ist es erlaubt über einen unwissenden Nachbarn, eine Porno/Terroristen Seite zu betreiben! Super .... denn der Nachbar zB. ein/e 70 Jähriger/in weiß nicht, dass man verschlüsseln sollte!
 
Die Überschrift ist falsch. Hier ging es um das Surfen im Internet über ein fremdes, offenes WLAN. Damit ist nicht gesagt, dass der Zugriff auf das WLAN-NETZ. also das Eindringen in ein evtl dahinter stehendes Netzwerk legal ist.
 
hmm müsste ja auch gelten wenn das WLAN wep-geschützt, da das ja nicht mehr sicher ist oder?
 
@legalxpuser:

Da musst du erst die Verschlüsselung umgehen und begehst somit eine Straftat. Einen Kopierschutz darfst du ja auch nicht umgehen nur weil er nicht sicher bzw. leicht zu umgehen ist!
 
@PakebuschR: wenn du das passwort kennst und eingibst umgehst du die versc hlüsselung ja nicht. und den kopierschutz kann man teilweise ja mitkopieren, das is dann auch wieder erlaubt, da er nicht umgangen wird.
 
@legalxpuser: Die WEP-Verschlüsselung ist nicht mehr aktueller Mindeststandart. Die reicht heute nicht mehr aus. Wer noch einen Router betreibt, der noch keine WPA2 hat, ist auch wieder "selber Schuld".....
 
@Squeely: naja sag ich ja!
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