Wikileaks / Afghanistan: Pentagon rudert zurück

Recht, Politik & EU Das US-Verteidigungsministerium musste nach einer Überprüfung der durch die Whistleblower-Plattform Wikileaks veröffentlichten Dokumente über den Afghanistan-Krieg zurückrudern. mehr...

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die ganze aufregung umsonst oder wie?
 
@hausratte: sieht wohl so aus. hauptsache erstmal groß rumtröten
 
@hausratte: wieso umsonst? Das ging damals groß in der Presse um die Welt und jeder wusste, was für 'Schweine wikileaks' doch sind. Diese Dementi werden nur die wenigsten mitbekommen ... von daher ist doch genau das passiert, was beabsichtigt war ...
 
@JoePhi: Ganz genau. Der Schaden ist angerichtet, die Seite gebrandmarkd. Und das an einer "Unschuldigen" Seite.

Diese News ist eigentlich genauso wichtig, wie die ursprüngliche Verdammnis. Aber wer kriegt das mit? Da wird n Einzeiler per Pressemitteilung mit graustufe 25% an APP geschickt und 2 "wichtige" Meldungen gleich hinterher in 4-fachen Durchdruck und Einschreiben.

lol
 
@hausratte: Nicht ganz. Die Aufregung bestand ja nur bei der US-Regierung und die sind erst beruhigt, wenn Wikileaks & Co zugemacht sind.
 
@hausratte: Nicht nur die Aufregung, sondern der ganze Leak.
 
Typisch. Wieder mal ein army Hype! Wie schon bei der letzten News über die Gefahr von WL: Die Leute da sind keine Gefahr für uns, sondern für "die anderen".
 
Oder wie bei deren letztem Krieg: Nachher gabs doch keinen Grund dafür. Uuups, kommt mal vor
 
die taktischen informationen waren dem widerstand eh schon, bzw. zum großteil, bekannt. ich schätze mehr das dieser bezug auf die 'nationale sicherheit' eher richtung westen und innenpolitisch zu beziehen war und ist - wohl hat amerika was zu verbergen.
 
Schon irgendwie lächerlich (bzw. traurig) wie viele Leute das auch noch geglaubt haben.
 
@t-master: Dies soll jetzt nicht dazu dienen eine Pro/Kontra Diskussion bezüglich über den Sinn von Wikileaks auslösen. Aber du schreibst, dass es lächerlich sei, dass es viele Leute geglaubt haben! Du bist aber in deiner Aussage genauso voreingenommen. Hier wird lediglich ein unbestätigtes Dokument zwischen zwei Leuten als Beweis aufgeführt, dass damit kein Schaden entstanden ist! Wie beurteilst du jetzt nun ein solches Verhalten, wenn man auf Grund solcher Indizien sich bereits ein Urteil bildet? Es entspricht der Tatsachen, dass Namen veröffentlicht wurden und auch logisch gesehen, war und ist es durchaus möglich, dass diese Leute dadurch einen potentiellen Gefahr ausgesetzt waren/sind. Nur weil bisher noch nichts geschehen ist, heisst das nicht, dass nicht noch etwas geschehen kann. Ein jeder der hier Militärdienst geleistet hat, kann dir auch bestätigen, dass es nicht besonders gut ist, wenn der Feind über das Taktische-Vorgehen Bescheid weiss. In wie weit die Afghanen schon vorher darüber informiert waren (ohne die Unterlagen), liegt im Bereich der Spekulation. Eines ist aber sicher, dass es nicht besonders klug ist, sie durch solche Dokumente zu informieren und es dadurch durchaus zu Verlusten kommen kann, die man in keiner Untersuchung nachweisen, oder dementieren kann. Da es schlichtweg unmöglich ist zu wissen, ob der Gegner nun die Infos durch Erfahrung oder die Dokumente bekommen hat. Fazit bleibt nun mal, dass das Vorgehen von Wikileaks nicht besonders klug war, was Wikileaks persönlich eingestanden hat.
 
Naja, ist nun wohl eh egal. Wikileaks ist immer noch nicht wieder erreichbar...
 
freut euch doch, so sehen es viel mehr leute
 
Sollten sie mal was draus lernen und in Zukunft gleich weniger Akten als geheim einstufen. Aber darauf kann man wohl lange warten.
 
Wieviele Leute nun wohl tieftraurig sind, das ihnen hochoffiziell der Wind aus den Segeln genommen wurde, Wikileaks sozusagen mit Anlauf gegens Schienbein treten zu dürfen ?
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