StarCraft 2: Blizzard zieht gegen Hacker vor Gericht

PC-Spiele Die Entwickler aus dem Hause Blizzard legen gegen eine Reihe von Hackern rechtliche Schritte ein. Eine Klage wurde bereits in der letzten Woche gegen drei Hacker vor einem zuständigen Gericht in Los Angeles eingereicht. mehr...

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Tja, so kann es gehen... selber schuld :)
 
Sehr gut. Großartige Arbeit von Blizzard. Das gnadenlose Vorgehen gegen Cheater und auch gegen Hacker bzw. das Bereitstellen der Tools begrüße ich sehr.
 
@stockduck: Lebenslange Sperre und damit "Hausverbot" ist das, was Cheater verdient haben. Wenig ist einfach keine angemessene Bestrafung.
 
@Scaver: Hach, das Vorgehen finde ich schon super. Aber nett wäre es auch ihnen subtiler den Spielspaß zu verderben und ein dickes negatives IMBA auf die Spieler zu verhängen. So pauschal -50% Feuerkraft und -50% Liveforce bei +100% Bauzeit :-D
 
So langsam aber sicher schwindet der Verstand für den unterschied zwischen Spiel und Realität oder sehe ich das falsch?, nicht das ich Cheater oder sonstwas unterstütze aber man sollte doch bitte die Kirche im Dorf lassen und nicht die Gerichte mit Cheats und hacks in Computerspielen belasten.
 
@Cosmic7110: Ich denke es geht Blizzard auch viel mehr darum, das die Hacker mit den Tools Geld verdienen wollten und nicht nur darum, das sie diese entwickelt haben bzw. damit im Spiel gecheatet haben.
 
@Cosmic7110: eSport wird in manchen Ländern bereits als Sport anerkannt und Betrug bleibt Betrug (geht ja für manche auch um Geld).
 
@Cosmic7110: Starcraft gehört zu den beliebtesten E-Sport Spielen und damit macht Blizzard z.B. in Asien unglaublich viel Geld. Daher können sie es sich nicht leisten, dass man dies einfach schleifen lässt wie z.B. andere Hersteller dies tun.
 
@Fallen][Angel: Man könnte ja auch einfach die bestehenden Lücken schließen, damit keiner Hacken oder Cheaten kann... nur ne Klage einreichen ist wahrscheinlich leichter...
 
@derberliner06: und welche lücke willst du schließen? glaubst du etwa dass ist so einfach cheater vom cheaten abzuhalten? wenn es so einfach wäre, hätten die hersteller sicher schon was dagegen gemacht ;)
 
@derberliner06: Bei den meisten Cheattools werden keine Lücken im System genutzt, sondern die Spielemechanik selbst. Diese Lücken kann man nur sehr schwer schließen. Denn bei WoW z.Bsp werden einfach bestimmte Tastatursignale an das Programm gesendet und der Char bewegt sich dann "von allein". Und festzustellen ob die Signale von dem Tastaturtreiber oder einen anderen Tool kommen ist sicherlich nicht so einfach.
 
@Cosmic7110: Ist doch gut, dass Schritte gegen solche Leute eingeleitet werden! Cheater sind schlecht für das Geschäft!
 
Ich kenn mich jetzt nich wirklich im internationen Recht aus, aber irgendwie glaub ich nicht, dass das auch nur die kleinsten Auswirkungen auf die 3 Herren hat^^ Gut, vllt sollten die 2 Kanadier nich unbedingt in die Staaten reisen, aber der Typ aus Peru..der lacht doch nur darüber :D
 
aho hacker verklagen lol, ist ja ansich ganz gut. aber mehr als cheater stören leaver, dagegn machen sie trotz aufforderung nichts, und die erzwunge aufbau rotation vom terran haben sie jaetzt auch schön wow mässig vorgegeben -.- das game ist schon eil gewesen suckt mit jedem patch aber mehr. eigentlich das selbe wie bei wow. kunden ans bein pissen ist deren am besten ausgefühter job momentan :/
 
Die Bannen ja selbst Leute die nur im Single Player Cheats benutzt haben...
 
@tacc: Ein veränderter Client ist ein veränderter Client. Jeder selber Schuld, wenn er irgendwelche Trainer oder sonstige fragwürdige Drittherstellersoftware meint zu benötigen. Die eingebauten Cheatcodes reichen doch um Spass zu haben oder weiterzukommen, wenn man zu schlecht ist. (Wer's braucht... lol].
 
@monte: Wen man ein Spiel kauft, darf man wohl davon ausgehen, dass man zumindest im Singleplayer machen kann, was man will...
 
Blizzard kann ja nicht bei jedem Spielstart den kompletten Klienten hochladen (7 GB) nur um zu prüfen, ob du jetzt nur Singleplayer-Content geändert hast oder was anderes (Maphack etc). Es wird vermutlich einfach eine Checksumme verglichen und wenn die abweicht ist der Client modifiziert. Und wer den Client modifiziert MUSS eben damit rechnen gesperrt zu werden. Das du das nicht darfst hast du beim Installieren gelesen und bestätigt. So einfach ist das.
 
@monte: Seit wann müssen die ganzen Daten denn dafür hochgeladen werden, um eine Prüfsumme zu errechnen und zu vergleichen? Es muss doch lediglich bloß ein kleines Tool bei jedem Programmstart von Blizzard geladen werden (damit es nicht auch gehackt werden kann), welches lokal die Prüfesumme berechnet und nach Blizzard schickt.
 
@klein-m: Genau was ich gesagt habe. Aber damit sehen sie nicht unbedingt was geändert wurde, nur dass etwas geändert wurde.
 
Tja Blizzard, ihr müsst sie in ihrer Heimat verklagen. In LA reicht nicht. Sowas sollte man als Firma aber wissen.
 
Wo ist das Problem? Wenn ich einen Cheater erkenne schmeiß ich ihn einfach vom meinem Server... moment, da war doch was? ;)
 
Wen interessiert das Nutzerabkommen nur weil die Hacks produzieren müssen sie SC2 ja gar nicht besitzen und ein Abkommen bestätigen.

Die Files einfach von einem Kollegen bekommen, kein Bnet Acc nichts, kein Nutzerabkommen was entstanden ist.
 
Welchen Sinn macht den ein Spiel wie SC2 im Einzelspielermodus mit Cheats ?
In Shootern sehe ich das ja noch ein , aber bei Spielen wie SC2?
 
@Berserker: Das lustige ist ja, im Spiel gibts ja Cheatcodes integriert... ein Trainer macht wirklkich absolut keinen Sinn. Und wer meint irgendwelche ganz tolle Spielerein haben zu müssen, der kann das ja alles in einer Custom Karte durch den Map Editor realisieren. Wahrscheinlich gibt es diese Singleplayer Cheats, wie hier soviele behaupten garnicht sondern die wollen einfach vertuschen, dass sie online versucht haben zu betrügen.
 
Ich finde es gerechtfertigt mittlerweile auch Leute vor Gericht zu zerren die online cheaten oder dergleichen. Schaut mal: Ich habe Geld ausgegeben um auch online meinen Spaß zu haben. Jetzt kommen andere Leute die dann zb schlechter als ich sind, und nur mit Cheats gegen mich gewinnen. Das ist nicht fair und ich werde im Prinzip um mein Spielspaß für den ich Geld ausgegeben habe, betrogen. Das Blizzard da hart durchgreift kann ich nur befürworten.
 
@gameboy: Die greifen aber in diesem Fall nicht gegen "Cheater" hart durch sondern gegen Hacker die ihre Infrastruktur angegriffen und die Tools dazu kommerziell vertrieben haben. Cheater kann man gesetzlich garnicht vor Gericht zerren, auf welcher Grundlage denn bitte? Cheating fällt unter die AGBs und legitimieren zum aussperren aus Diensten, aber Cheating ist kein Gesetzesverstoß, schon garnicht solang es nicht aus kommerziellen Zwecken erfolgt (zb gecheatete Items auf eBay verticken). Auch wenn Cheater nerven find ich deine Meinung doch reichlich extrem, zumal ich denke die meisten Cheaterkiddies sind nichtmal strafmündig.
 
@lutschboy: naja wenn den cheatern erstmal ihre bnet accs gesperrt werden... :D
wahrscheinlich sc2 wow wc3 d2 usw alles in einem bnet acc und zack weg, VERDIENT !
wäre auch pädagogisch wertvoll wahrscheinlich :)
 
Seit wann kann man wegen AGB-Verstößen vor Gericht? Oder ist das eine unglückliche Formulierung von WinFuture? AGBs legitimieren zur Vertragskündigung und Dienstaussperrung usw aber sie sind keine Gesetze.
 
@lutschboy: Wieso sollte man bei Nicht-Einhaltung eines Vertrages nicht vor Gericht können? Die AGB definieren diesen Vertrag. BTW kann man wegen jedem Mist vor Gericht ziehen, auch in Deutschland.
 
@Cor: Klar kann man das, aber eben nicht erfolgreich. Die AGB definieren den Vertrag, klar, aber der Vertrag ist halt kein Gesetz. Wenn ich gegen einen Vertrag verstoße, verstoße ich noch lange nicht gegen ein Gesetz. Mich vor Gericht zu ziehen hätte nur dann Sinn, wenn ich die Folgen aus dem Vertragsbruch nicht tragen würde, zb wenn ich Gebühren für vertraglich geregelte Laufzeiten nicht bezahlen würde. Das hat aber mit der eigentlich AGB-Verletzung nix zu tun.
 
@lutschboy: Ich gehe stark davon aus, dass Blizzard die AGB als weiteres Beweismittel verwenden will um die Hacker beispielsweise wegen Geschäftsschädigung anzuzeigen und eine entsprechend hohe Summe zu kassieren. Die denken also schon weiter als nur an eine reine Kündigung des Vertrages. Wenn man aber natürlich nur den Vertrag sieht, hast Du Recht. Hier geht's aber garantiert um mehr. Ausserdem: Wenn's immer so einfach wäre (also Kündigung/Evtl. Vertragsstrafe) wie Du schreibst würde keine Sau wegen eines Vertrages mehr vor Gericht ziehen, oder? :)
 
@Cor: Die AGB haben doch nix mit der Geschäftsschädigung zu tun - immerhin kann Blizzard in die AGB schreiben was es will (auch wenn die Gültigkeit natürlich an Regeln geknüpft ist). AGBs haben also als Beweismittel garkeinen wert, um aufzuzeigen dass etwas geschäftsschädigend ist muss schon solideres her. Und zu deiner Frage: Das ist eine andere Thematik. Hier geht es darum wegen einer Verletzung von Nutzungsbedingungen vor Gericht zu ziehen. Nutzungsbedingungen sind kein Vertrag. Oder unterschreibt man neuerdings bevor man auf's battle.net kommt? In der USA haben AGBs zwar mehr Befugnisse als in Deutschland, aber dass das soweit geht dass jemand gerichtlich verurteilt wird weil er AGBs verletzt bezweifel ich doch sehr stark. Ein Vertragsbruch jedenfalls ist etwas anderes als gegen Nutzungsbedingungen zu verstoßen. Und wie gesagt, wenn etwas vor Gericht geht, dann entweder weil AGBs gegen Gesetze verstoßen, oder weil jemand die Folgen einer Verletzung selbiger nicht akzeptiert. Beides ist aber etwas ganz anderes als in diesem Fall.
 
@lutschboy: Die AGB kann die Hacker aber stärker belasten sollte eine Schädigung nachgewiesen werden, denn sie haben nachweislich die Nutzungsbedingungen verletzt. AGBs sind Vorklauseln für einen Vertrag. Wenn Du das Battle.net betrittst akzeptierst Du die AGB, es gibt aber natürlich keinen Vertrag. (BTW kann ein Vertrag nicht nur durch Unterschrift zustande kommen, das nur nebenbei). "Ein Vertragsbruch jedenfalls ist etwas anderes als gegen Nutzungsbedingungen zu verstoßen." Das stimmt nur bedingt. Wenn Du gegen die Nutzungsbedingungen verstösst, hast Du die Vorbedingungen für die Einhaltung eines Vertrages nicht eingehalten und damit diesen verletzt. Wir reden hier allerdings aneinander vorbei, weil es keinen Vertrag gibt in diesem Fall. Ich kenne mich ausserdem nicht mit dem Recht in den USA aus.
 
Habe das Spiel nur kurz angespielt. Mir war garnicht klar das es möglich ist dort so massiv zu betrügen. Harte Strafen würde ich sehr begrüßen.
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