Opera-Chef: 2020 wird nur der Browser benötigt

Browser Der CEO des norwegischen Browserherstellers Opera, Lars Boilesen, ist der Meinung, dass man in zehn Jahren nur noch den Browser auf den jeweiligen Geräten benötigen wird. Den Schlüssel zu dieser Zukunft sieht er in offenen Standards. mehr...

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dann hätte Google mit ChromeOS nen guten Riecher gehabt
 
@sibbl: gOS Cloud wohl noch besser sogar. Halte die Einschätzung von dem Herrn auf für richtig. Da sollte MS sich mal langsam an Windows Cloud machen. ^^
 
@fudda: hmm.. der neue ie9 ist doch schon ein schritt in die richtige richtung...
 
@cread: Aber immernoch Teil eines ganzen Betriebsystems. Windows Cloud oder Windows Instant (Winstant :P) ist halt nur ne Frage des Willens und der Zeit. :)
 
@sibbl: Ja nur blöd das die Telekom da nicht mitmacht und die meisten immer noch mit DSL Light etc surfen.

Was bitte hilft da die Cloud. Da ist man für jede Datei/Programm froh das auf der eigenen Festplatte/SSD sitzt
 
@andi1983: Außerdem scheine ich einer der wenigen zu sein, der seine Pornos lieber auf dem eigenen Rechner speichert, anstatt bei Google oder sonst wem!
 
@spongebobgaypants: Nein da bist du bestimmt nicht alleine.

Ich würde auch niemals sowas :-) bei Google oder sonstwo speichern.

Auch nie Private Dateien, Rechnungen Word Dokumente etc.
 
Ahja. Ein Browserhersteller sagt vorher, dass in 10 Jahren nur noch seine Produktkategorie eine Rolle spielt. Da will wohl jemand seine Geldgeber von seinem Geschäftsmodell überzeugen...
 
@cgd: Das hat er eigentlich nicht gesgat. Er hat gesagt das in 10 Jahren fast nur noch ausschließlich Browser genommen werden. Von nur Opera hat er kein Ton gesagt.
 
@gibbons: cgd auch nicht. er sprach von seiner "Produktkategorie" und nicht von seinem "Produkt"
 
@Mister-X: Opera hat keine Gelgeber im Sinne von Sponsoren oder investoren. Opera hat Aufträge von Kunden wie die Lufthansa oder Nintendo. Opera braucht nicht zu überzeugen, da sich der Weg dahin ganz alleine entwickeln wird und bisher entwickelt hat.
 
@gibbons: und wie passt das jetz zum thema?
 
@Mister-X: Berechtigste Frage... cgd?
 
Seh ich anders. Durfte diese Woche einem Vortag eines hohen Tieres von Microsoft beiwohnen. Man geht bei Microsoft davon aus, dass zwar das Cloudcomputing immer mehr in den Vordergrund rücken wird, aber es auch in Zukunft sehr wohl noch immer die Koexistenz von Cloudsoftware, also Software, die ich z.B. über den Browser erreiche, und lokal installieren Anwendungen geben.
 
@Mister-X: Naja, Microsoft stellt die Sachen immer gerne so, wie sie es haben wollen. Wenn man aber realistisch in die Zukunft blickt, denke ich, ist die Opera Variante realistischer. Microsofts Problem ist, das in einem totalen Cloud Fall, Windows absolut nicht mehr relevant wäre. Die Frage nach dem Betriebsystem ist wie die Frage nach der Unterhose - vollkommen wurscht. Ein Einfacher Dateimanager für die Dateiverwerwaltung und mehr ist schon nicht mehr nötig. Selbst das könnte man über den Browser ermöglichen. Ich bewege mcih seit 12 Jahren im Internet, intensiv. Wenn ich überlege wie sich das bis jetzt schon ins Web ausgelagert hat, wie schnell die Entwickllung geht, sehe ich keinen EInsatz mehr von nativen Anwendungen in der nahen Zukunft.
 
@gibbons: Das aktuelle Windows ist absolut nicht für die Cloud ausgelegt, das ist richtig. Aber warum sollte sich das mit Windows "8" nicht ändern können? Zudem ist ja Windows nicht das einzige Microsoft Produkt. Es gibt Microsoft Office, da gibt es seit Version 2010 auch eine Office Live Variante, es gibt mit Azure zahlreiche Produkte für die Cloud. Das lässt erkennen, dass man sich bei Microsoft nicht nur auf "Sofware as a Service", sondern durchaus auch auf "Platform as a Service" und "Infrastructure as a Service" einzustellen scheint. Kurz, man darf die Begebenheiten 2020 nicht mit aktuell verfügbaren Produkten versuchen zu visualisieren.
 
@Mister-X: Wenn native Anwendungen keine Rolle mehr spielen, dann fällt die Wahl das Systems deutlich Leichter. Warum sollte ich mich dann noch für ein kostenpflichtiges OS entschieden? Ich benutze Windows weil das Angebot der nativen Anwendungen dort (für mich) besser ist. Wenn dieses Argument nicht mehr da ist, wird es wohl ein Linux Derivat werden. Auch im Office Bereich sehen wir mit Google Docs erste einstiege und Microsoft bietet auch ein Pendant an. Solche Anwendungen werden sich auch "in die Clound" verlagern. Geld verdienen mit "Software" wäre dann quasi nur noch das Mieten eines logins für einen Zeitlich beschränkten Raum.
 
@gibbons: Es wird sich schlichtweg die Frage stellen, welches System das Zusammenspiel zwischen Browser und Hardware am besten umsetzt.
 
@gibbons: Ahja. Und wer, denkst du, wird die Power zur Verfügung stellen, die du heute bei nativen Anwendungen verbrauchst? Nehmen wir aufwändige Bildverarbeitung, Videobearbeitung, Spiele, also alles, was den lokalen Prozessor ein wenig auslastet. Die Power muss ja nun im Netz erst mal bereitgestellt werden, und dazu die Leitungen, die die notwendigen Datenmengen in akzeptabler Geschwindigkeit hin- und herbewegen. Nein nein, die nativen lokalen Geschichten werden nicht so schnell abgelöst. Was in der Tat passieren wird, ist, dass die weniger anspruchsvollen Aufgaben auf andere Geräte verteilt werden (Tablets, Handies, Netbooks, EBook-Reader, Konsolen etc) und damit die zentrale Bedeutung des lokalen PC abnehmen wird. Überflüssig wird er deshalb noch lange nicht, und schon gar nicht in 10 Jahren...
 
@cgd: Nur weil es keine nativen Programme sind heißt das noch lange nicht, dass alles in der Cloud liegt und dort passiert. Die Programme werden trotzdem noch auf dem Rechner ausgeführt werden können. Es geht lediglich darum, dass Programme mit offenen (Web)Standards realisiert werden und es somit egal wird welches Betriebssystem du benutzt.
 
@ouzo: Selbst dann bin ich nicht so optimistisch. Meine eigenen Erfahrungen mit webbasierten Anwendungen geben den nativen Anwendung immer noch einen gewaltigen Vorteil hinsichtlich Geschwindigkeit, Stabilität und technischen Möglichkeiten. Ich wüsste bis jetzt nicht eine Applikation, die webbasiert und nativ vorhanden ist und bei der ich die webbasierte Version vorziehen würde.
 
@cgd: "Ahja. Und wer, denkst du, wird die Power zur Verfügung stellen, die du heute bei nativen Anwendungen verbrauchst?":
Das kann auch in der Cloud berechnet werden und der Endgerät übernimmt ledeglich die Ausgabe der Daten, siehe zB Cloud-Spiel-Anbieter wie Onlive oder Gaikai
 
@alex861987: Ja klar kann es das, keine Frage. Die Frage ist halt, wer hier die Power von ein paar Millionen PCs bereitstellen soll, die dann zu Hause nicht mehr benutzt werden - und über solche Größenordnungen reden wir ja hier. Und das Ganze noch kostenlos, denn wo wäre sonst der Vorteil. Der Trend geht sicher in die Richtung "Mehr Cloud, weniger Desktop" (und ich selber bin da auch fröhlich mit an Bord), aber die Vorstellung "in 10 Jahren nur noch Browser" ist trotzdem Unsinn.
 
ach so in 10 Jahren werden also lokale Anwendungen kaum mehr eine Rolle spielen.
Na, das hat man ja toll beim Internet Explorer 6 gesehen, wie schnell sich die Menschen zu einem Umstieg bewegen lassen, jetzt sind fast 10 Jahre vergangen und immer noch surft eine große Menge an Menschen mit dem IE 6.
Wie soll dann erst ein so gravierender Umstieg auf nicht-native Apps innerhalb derselben Zeit erfolgen?
 
@gueste: Spätetsens 2012, wenn der Support für das letzte IE6 System komplett ausläuft, wird man den IE6 nicht mehr berücksichtigen.
 
@gibbons: Gratuliere, das hat dann ja auch 11 Jahre gedauert.
 
@gueste: So ist das Ebend. Man kann einen so großen Teil nicht eben aussperren.
 
@gibbons: Das wäre aber der einzig richtige Weg! Menschen sind Gewohnheitstiere und wenn man sie nicht (radikal) zum Umstieg zwingt, dann bleiben sie weiter bei alt bewährtem. Das kann man aktuell auch sehr gut an der Diskussion rund um die Einführung von IPv6 sehen.
 
@gibbons: Darum gings in meiner Aussage ja auch gar nicht. Es war nur ein Vergleich, dass so große Umstellungen bestimmt nicht so schnell von statten gehen, da der Mensch ein Gewohnheitstier ist.
 
@seaman: jetz hol ich wieder die keuel raus von den firmen, deren anwendungen alle nur im internet explorer 6 laufen und es weniger eine sache der gewohnheit ist, ob diese umsteigen, sondern eine frage des geldes... Wer aus gewohnheit nutzt freiwillig den IE6, wo der ja sowieso schon durch updates ausgelöscht sein solle.
 
10 Jahre ist zu gewagt! 20 Eher!
 
@hardus: Eher nie!
 
@hardus: Lass mich raten, du bist entweder ein promovierter Kaffeesatzleser oder habilitierter Taxifahrer. :-)
 
<ironie>Und wenn nicht klagt Opera wieder, weil Betriebssysteme 100% Marktanteil haben und Operas Browser nur 2,43%! </ironie>
Jetzt mal im Ernst, solange SDSL nicht für Privatkunden preislich interessant wird, wird es niemals soweit kommen.
 
@Rhanon: Seh ich auch so. Einerseits wollen die DSL Anbieter nicht ausbauen weil "das reicht ja!!!!!" auf der Anderen Seite kommen die Softwareentwickler und gehen davon aus, dass jeder mindestens 16 oder 32k internet hat und sagen dann, man braucht nur noch Browser und cloud. Sowas hirnverbranntes hab ich lange nicht gehört. Da wo ich wohne gibts nur EDGE und DSL Ligt 384 und ich kenne viele länder und orte, bei denen es noch viel Schlimmer aussieht. Soll das nun heißen, dass ich in zukunft keinen PC mehr nutzen kann? Ist ja nicht so, dass ich nur weil ich nicht in ner hochmodernen Großstadt lebe nicht technikinteressiert bin. Das gegenteil ist doch eher der Fall. Ich wohne abgelegen und besitze nen Gaming PC, HDTV, Iphone, hab das ganze Haus vernetzt, während einige Assis in der Großstadt in ihren verdreckten Mietbuden oder auf der Straße hocken, und nichtmal wissen, was ein Browser ist. Auf dem Land gibts keinen der so lebt.... Da gibts im Durchschnitt mehr privaten Luxus als in den Stadten.

Was ich damit sagen will ist, dass immer das Vorurteil herrscht, dass Leute auf dem Land dumme Bauern sind, und mit ihren Feldfunkern und Win98 PC kein DSL brauchen. Sowas kotzt mich seitens der DSL Anbieter und auch zum teil der Gesellschaft einfach an!
 
@Fatal!ty Str!ke: Ich denke den Telekomunikationsanbietern ist es lieber irgendwelchen Gammlern schnelles Internet anzubieten, welche das garnicht brauchen, statt 500 leuten auf dem Land anständiges Internet zu geben, die das dann auch voll ausnutzen.
Weil ich das sage, heißt das noch lange nicht das ich selber Meinung bin aber es geht halt leider immer um Geld.
 
@olz: ausserdem spielt die zahl dsl-nutzer/fläche ein rolle. je kleiner die zahl, desto niedriger der gewinn bei höheren vernetzungskosten
 
@Rhanon: Ich glaube, das nicht nur die Art des Internetanschlusses eine Rolle spielen wird. Wer will schon alle seine Daten erst ins Netz laden, dort von fremden Anbietern be/verarbeiten lassen und dann wieder in seinen Browser laden ? Da gehört sicher ne Menge Vertrauen in die Anbieter dazu.
Und was passiert wenn das Internet mal nicht verfügbar ist????
 
Hoffentlich tritt das nicht ein. Wir sind jetzt schon gläsern.
 
@Unbekannter Nr.1: Seh ich genauso, ich werde schauen Anwendungen grundsätzlich nur nativ am Rechner auszuführen...
 
@Unbekannter Nr.1: Wieso sollte man dadurch gläserner werden? Wenn Applikationen Informationen über dich weitergeben wollen, dann können sie es heute auch, egal ob nativ oder nicht.
 
@ouzo: Richtig, aber wenn man eine gescheite Firewall hat, wird man vorher gefragt, ob diese Anwendung überhaupt Internet-Zugriff bekommt (und man hat die Möglichkeit, diese Programme zu untersuchen und herauszufinden, was sie übertragen)
Bei "Cloud-Programmen" liegen sämtliche Daten auf einem Server im Internet, sodass man keine der beiden oben genannten Möglichkeiten mehr hat.
Und davon abgesehen, was ist wohl für Hacker ein lohnenswerteres Ziel?
1 PC mit den Daten von 1-4 Personen (bzw 1000 davon, wobei jeder PC einzeln gehackt werden muss)
Oder eine Datenbank mit den Daten von so um die 100.000 Personen?
 
@t-master: Es geht hier aber trotzdem nicht um Cloud-Programme.
 
@ouzo: Und wenn ich den Rechner den ich benutze garnicht am Inet habe ???? Dann ist es wohl aus mit dem senden von Daten ins Netz. Davon abgesehen gebe ich dir vollkommen recht, viele Tools senden bereits fleißig Daten ins Netz.
 
@skyjagger: Ob der Rechner am Netz ist oder nicht ist ebenfalls nicht das Thema. Wenn du ein Programm benutzt, welches mit Webstandards gebaut wird, dann heißt das auch nicht zwingend, dass Daten ans Netz gesendet oder vom Netz bezogen werden müssen. Mit der lokalen Speicherung von Informationen könnte auch der Browser oder das "Webapp" ohne Netzzugang funktionieren.
 
ich denke eher es geht in die richtung, code, und dann kann man quasi über einen market zusatzfunktionen hinzufügen und dazukaufen. so kann quasi jeder sein OS für sich zurecht basteln.
 
Klar doch! Videoschnitt, Bildbearbeitung, Dateimanagement... alles im Browser. <lach> Da muß sich HTML aber noch ganz schön weiterentwickeln, bevor das in annehmbarer Form möglich ist. Aber bis 2020 ist ja noch ein Weilchen hin.
 
@Alter Sack: Ich weiß zwar nicht was du unter Dateimangament meinst, aber den Bildbearbeitung und Videoschnitt gibt es schon in einer guten Form per HTML5
 
@desa: Ach ja? Lad' mal 3 GB an unkomprimierten DV-Material hoch und schneide die dann online! Selten so einen Quatsch gelesen!
 
@Alter Sack: ... gott sei dank wird es ja nicht irgendwann auf eine cloud rauslaufen.... die daten werden immernoch alle lokal liegen....</ironie> Ich sehe du hast das Prinzip verstanden...
 
@desa: Komisch, bei [10][re:5] sagst du, die CPU-Mengen, die hinter einer Webapp stehen, seien gigantisch, und das würde sie schneller machen. Doch wie soll eine Videoschnittsoftware dann davon profitieren, schließlich bleiben die Videos ja tatsächlich lokal und werden nicht hochgeladen...
Man sollte nicht zwei Arten von Webapp vermixen, die eine wird zwar aus dem Netz abgerufen und im Browser angezeigt, aber das Ergebnis wird letztendlich per HTML5-Interpreter lokal auf dem Computer berechnet. Und da ist es dann egal, welch riesige Serverfarmen im Internet stehen. Ein lokal von einem Interpreter ausgeführtes Programm ist immer langsamer als ein vorher kompiliertes.
Die andere Art wäre, dass die Serverfarm auch die Berechnungen übernimmt. Bei großen Videos wegen der Upload-Problematik (momentan) nicht machbar, bei Malprogrammen, Textverarbeitung etc. aber durchaus denkbar. Kann sein, dass die Serverfarm das dann tatsächlich schneller ausführt, aber hier wird dann wiederum der Internetanschluss limitieren. Vielleicht macht das einigen nichts aus. Aber während du bei solch kleinen Berechnungen, die ohne Upload riesiger Datenmengen auskommen und somit in der Cloud ausgeführt werden können, die Unterschiede zwischen deiner lokalen CPU und der Cloud nicht bemerkst da es lokal auch schon schnell geht, merkst du sehr wohl die stärkere Limitierung durch die Internetanbindung und gelegentliche unvermeidliche Lags.
Und eine Webapp, der du solche Rechenlasten aufbürden kannst, bei denen du einen gewaltigen Unterschied zwischen deiner CPU und der In-the-Cloud-Berechnung feststellen würdest, wird es niemals geben, weil sich die Serverfarm-Betreiber bestimmt drüber freuen, wenn da einer kommt und die Zahl pi ausrechnen lässt [Ironie]
 
@mh0001: Wo sag ich den das die Videos lokal liegen bleiben? Es wird früher oder später darauf rauslaufen das größere Dateien oder Arbeits relevante Dateien in einer Cloud liegen.

Mit Lesen und Verstehen hast dus nicht so oder? Das einzige was du dann beim Videoschnitt im Browser machen wirst ist zusagen was du willst, in einem Interface das neu komprimieren/neu berechnen wird die Cloud übernehmen... und da die Daten ja eh in der Cloud liegen kannst du es weiterverwenden
 
@Alter Sack: Du redest komplett am Thema vorbei. Es geht nicht darum alles hochzuladen und in der Cloud zu machen.
 
Ich sehe nicht, was für den Nutzer an Web-Apps so viel besser sein soll. Die Performance und Reaktionszeit ist im Vergleich zu gewöhnlicher Software grottig, auch bei noch so schneller Internetverbindung, weil deren Server einfach nicht unbegrenzte Bandbreite und Kapazitäten zur optimalen Versorgung aller Nutzer haben. Ich krieg ja schon beim Benutzen eines Webmailers fast eine Krise, da man total abhängig von anderen ist (Internetprovider und Mail-Betreiber), ob man seine Aufgaben zügig oder überhaupt durchführen kann. Meiner Meinung nach ist es ein Fehler, immer mehr Dinge auf das Web zu verschieben. Es ist einfach schneller und komfortabler, möglichst viel offline zu erledigen und nur dann, wenn es die Aufgabe wirklich erfordert, auf das Internet zuzugreifen. So schreib ich meine Mail mit Outlook, klick auf Senden, und bin fertig und die Software kümmert sich selbstständig darum, das Ding so bald wie möglich ins Netz zu kriegen. Bei einem Webmailer undenkbar, wenn da bei der Übertragung mal die Internetanbindung schlecht ist, ist die Mail im Nirvana.
 
@mh0001: das klingt so als hättest du ne 56k oder ISDN Internetverbindung
 
@desa: Wenn 32MBit/s downstream und 2MBit/s upstream bei 20ms Ping für dich 56k oder ISDN bedeutet, dann ja. In der Tat stellt man bei vielen Webanwendungen nicht fest, ob man über DSL6000 ins Netz geht oder über einen 32MBit/s Kabelanschluss. Und ja, es stresst mich sogar schon extrem, wenn eine Anwendung minimal eine halbe Sekunde braucht, um einen Klick auf einen Menüpunkt zu verarbeiten. Ich bin gewohnt, dass alles sofort da ist, und das möchte ich mir nunmal nicht nehmen lassen. Eine Mailanwendung, wo ich nicht innerhalb von 1 Sek. durch die Vorschau von 3 Mails blättern kann, ist für mich Schrott.
 
@mh0001: Ich weiß ja nicht welche Webapps du benutzt die solche unfassbare "Reaktionszeit" haben, aber wenn du nicht grad nebenbei deine ganze Leitung belegst ist eine Webanwendung immer schneller als ein Lokal ausgeführtes Programm (es sei den man surft mit nem total veraltetem oder überladenem Browser)
 
@desa: Bitte was? Wie soll eine Webanwendung "immer" schneller sein als ein Programm, dass nativ in Maschinencode kompiliert auf einer Quadcore-CPU ausgeführt wird und noch dazu direkt auf den RAM zugreifen kann? Das geht selbst bei einer Internetanbindung von mehreren 100 MBit/s nicht, da Festplatten die gleichen Daten mit über 100 MByte/s laden können und die Reaktionszeit gegen 0ms geht. Außerdem glaubst du ja wohl kaum, dass jeder User seinen eigenen "PC" übers Web zugewiesen bekommt. Etwas über das Internet sowie alles skriptbasierte bzw. in Echtzeit interpretierte wie HTML5 sowie alles, was im Browser läuft, ist generell um mindestens den Faktor 100 langsamer als nativer, kompilierter Code.
 
@mh0001: oh man...... Wow ne Quad Core CPU an nem lokalen Rechner, hajo das ding muss SAAAAAAAAAUUUUU schnell sein... Dir ist bewusst das deine achso tolle Quad Core CPU im vergleich zu den CPU-Mengen die gutes Webapp im Hintergrund haben nahezu lächerlich sind oder? Dazu kann man ausgehen das ein SAN zum Einsatz kommt welches auch um einen gigantischen Teil schneller ist als eine lokale Festplatte... vom Sicherheitsaspekt brauchen wir ja wohl mal gar nicht reden...) Das einzige was die entwicklung zur auslagerung ins Internet stoppen kann ist die Internetbandbreite... Und mit deinem "Faktor 100" langsamer solltest du wirklich mal nachdenken welche Infrastruktur dahinten dran steht... Das öffenen deines Outlooks dauert dagegen jahre...
 
@desa: da sieht man mal, das du Null Plan hast von einen Rechenzentrum. SAN schneller als lokale Platten ??? Das ich nicht lache. Auf dem Papier ja, aber in der Praxis ???? Da teilen sich hunderte Nutzer diese Leitung und auch deine beschworenen CPU Kerne. Da kannst du gerne mal Rechnen wieviel für den einzelnen überbleibt.
 
@skyjagger: auch du bist scheinbar zu dumm das cloud prinzip zuverstehen....

Wieso nutzen "hunderte" diese Leitung???? Und du hast also SAS Festplatten im Rechner oder wie....

Herr Gott lass Gras wachsen, die Zahl der Rindviecher wird immer größer
 
@mh0001: ich glaube, hier haben einige ein Verständnisproblem. Es ist nicht gemeint, dass Software zwangsweise auf einem Server in dier Cloud liegt. Es ist gemeint, dass der Browser die universale Plattform für Software wird, wenn diese alle im gleichen Webstandard entwickelt wurden. Die Dateien können deshalb trotzdem auf dem lokalen Rechner liegen. Sie werden eben nur über den Browser ausgeführt. Also nix mit riesigen Datenmengen über die Internetverbindung ausgetauscht werden müssen. Macht zwar bei machen Anwendungen auch Sinn, ist aber für dieses Szenario keine Notwendigkeit.
 
Visionäre haben Visonen und müssen per se etwas übertreiben. Ich als Kunde/Endverbraucher -oder wie auch immer- möchte aber die Wahl haben, einen Offline-PC mit Offline-Daten offline betreiben zu können. Ich möchte nicht davon abhängig sein, einen Internetzugang haben zu müssen, um überhaupt etwas Produktives tun zu können. Das ist für mich das Hauptptoblem an der ganzen Sache. Nicht nur die Abhängigkeit vom Strom, sondern auch die Abhängigkeit von der Verfügbarkeit meines Dienstanbieters. Zudem stelle ich mir dann die Frage: Wenn jetzt schon diskutiert wird, welche Daten im Datenverkehr bevorzugt weitergeleitet werden sollen, muss ich dann meinem Anbieter etwas extra abdrücken, um mein Textverarbeitungsprogramm nutzen zu können?
 
Sprach jemand aus Norwegen und verschwand...
WENN das wirklich irgendwann, in ferner Zukunft, mal so sein sollte, haben die Damen und Herren aus Norwegen schon mit AMI, Phoenix oder so gesprochen? Auf einem nackten PC werde ich auch in Zukunft keinen Browser installieren können. Wenn ich Chrome OS oder das Webbasierte Windows 10 installiere, wie kommt da Opera auf meinen PC? OOOHHH ich vergas es, die Damen und Herren aus Norwegen klagen dann einfach bei der EU wieder gegen Google und MS.
 
@Lastwebpage: Auch du hast das Thema nicht verstanden. Aber hauptsache erstmal losschreien.
 
Ich find das nicht gut, wenn sich die Anwendungen Stück für Stück ins Internet auslagern, wenn man so sagen kann. Was ist, wenn du kein Internet oder nur sehr langsames Internet hast? Was ist, wenn du eine Störung hast? Wenn irgendwas kaputt is? Wenn...
 
@Narf!: Ich frage mich, ob die Menschen auch bei Erfindung des Kühlschrankes so gedacht haben. Was ist wenn der Strom ausfällt? Was ist wenn etwas kaputt ist? Was ist wenn du gar kein Strom hast? Ich hatte seit über 2 Jahren keinen Auswafll des Internets mehr. In den nächsten 10 Jahren wird die zuverlässigkeit sicher gesteiegrt werden.
 
@gibbons: Du vergisst die Randgebiete und unterentwickelten Länder. Und letztere gibt es auch mitten in der EU, man muss gar nicht weit schauen. Mein Internet war in den letzten Wochen 2x weg, und ich wohne in einem der Hauptturismusgebiete der EU. Mal ganz abgesehen davon, ich möchte meine Daten bei mir haben, nicht irgendwo sonstwo.
 
Welt: 2020 wird kein Opera mehr benötigt.
 
@Islander: Wieso erst 2020? Ich brauchs jetzt schon nicht mehr.
 
Also wird Opera in zehn Jahren total überflüssig...
(war nur n Scherz, ich nutze den selbst) EDIT: Da hatte grade jemand die gleiche Idee @Islander
 
Mal eine erstfafte Frage an alle Propheten hier ?

Wer soll den Strom bezahlen und vorallem wer soll diesen Internet-Ausbau bezahlen ?

Diese Antworten bekommen wir weder von den Providern oder von der Politik.

Desweiteren sollte sich mal gedanken machen über die Studie von der TU München. Ein Physiker schreibt in seinem Artikel über den zusammenbruch des Netzes und des 3 Klassen Internets.

Diese ganzen Typen Leben in Utopia und sonst nirgends.
 
Das ist doch die Lösung. Verlagert und erledigt ALLES was am Rechner gemacht werden kann ins Netz. In der Cloud ist die Leistung des Endgerätes egal. Genauso wie DATENSCHUTZ. Ihr sitzt dann einfach nur noch an einem Terminal. Entweder am Schreibtisch oder Mobil. Bilder/Videos, Dokumente/Emails, Spiele, Termine, PayPerUsing (Gaming) usw. usw. Schöne neue Welt...
 
@BH: Wer redet denn von der Cloud? Wo liest du das aus dem Text? Es geht darum mit (Web)Standards Programme zu entwickeln, die dann nicht nur auf einem bestimmten Betriebssystem laufen. Wieso rafft das hier keiner?
 
@ouzo: Wie stellst du dir das eigentlich so vor? Welche Anwendungen? Raff das Thema im Allgemeinen erstmal selbst %-)
 
@BH: Alle mit Webtechniken möglichen Programme. Seien es Spiele, Bildbearbeitung, Dateimanagement, Mailprogramme, etc. Warscheinlich alles in der Komplexität etwas eingeschränkt, aber wer weiß wie es sich in den nächsten Jahren noch entwickelt. Wenn du noch nachfragst, dann glaub ich nicht, dass du verstanden hast was Lars Boilesen überhaupt ausgesagt hat. Und dann kommst du an und erzählst was von Cloud, obwohl das überhaupt nicht Thema ist. Und dann nochmal behaupten der andere hätte keine Ahnung.
 
So ist das nicht gemeint.Sondern ein Browser für alle Anwendungen ob online oder offline !Es wird denke ich einen erbarmungslosen Kampf bei den Browsern geben, was mich nur wundert ist, dass opera so offen auf den Tisch legt.Aber egal,wenn das Opensource bleibt wird MS Probleme bekommen.
 
Offene Standarts hin oder her, habe gerade Opera 10.63 installiert, ein bischen rumgegurkt mit dem Ding. Allerdings, wäre nicht schlecht wenn der mal nicht ständig "Cannot start Opera -Another instance of Opera is still in the process of shuting down. Please wait until finishes, or terminate it using the task manager. Press retry to restart Opera, or cancel to quit - " melden würde.
Naja, gibt ja noch den guten "alten" Firefox.
 
native applikationen werden nicht aussterben -.-
 
Ich habe das Gefühl, dass gerade durch Apple und ihren Apps eine neue Ära an systemabhängiger Software eingeleitet worden ist. Android führt das weiter, und jetzt gibts auch Apps für Fernseher, etc. Früher waren Handys mit Java-Progrämmchen ausgestattet, die plattformunabhägig iliefen.
 
Hm, da kratz' ich mich am Koppe. Ich bin ein Verfechter des "Weniger ist oft mehr" -Prinzipes. Soll auch auch heißen, ich bauche für einen Aufgabenbereich ungern 3 Applikationen. Schon gar nicht nicht, wenn ich Web- und Computeradmin alles für die Nutzer so einfach wie möglich und so sicher wie nötig machen soll. Nur das sprengt hier den Rahmen.
 
Ich denke eher das es eine zentrale Recheneinheit zuhause gibt.
 
95% der User benutzen nur fünf native Anwendungen? Kann ich mir kaum vorstellen. Auf mich trifft das jedenfalls nicht zu, und ich habe den Eindruck, schon eine recht bescheidene Anwendungssammlung zu besitzen.
 
Ihr vergleicht uns Computer Nerds mit der breiten Masse. Klar werden unsere Spezialsoftware nicht in die Cloud wandern. Im Text steht doch extra 95% der Anwender. Die meisten surfen doch nur auf Facebook, kaufen was bei Amazon oder Ebay und hören Musik oder sehen Youtube Videos.
 
@Sheldon Cooper: Dafür braucht es keine neuen Technologien. Das ist ja jetzt schon so und geht wunderbar. Denkt darüber einfach 2min in Ruhe nach, dann wißt ihr wohin die Reise geht...
 
im privaten duchaus denkbar. das würde für viele privatuser einen vorteil bringen (kein überdimensionierten rechner mehr, weniger zu konfigurieren, einfach den "thinclient" an den router, browser startet automatisch, evtl ein remotedektop in der cloud, keine gedaken um backups, sicherheit usw machen müssen). für firmen seh ich das nicht. die werden soetwas evtl auch einsetzen aber nur im lokalen netz für standardclients. für die bringt es dann vorteile (weniger überdimensionierte officepcs, was wieder bedeutet das man sparen kann zb strom, anschaffungskosten, clientadmins usw). für zb cad-anwendungen, messmaschinen usw sehe ich das nicht.
 
Tja, Herr Boilesen. Selbst wenn Sie Recht haben steht eines für mich fest. Es wird sicherlich nicht der Opera-Browser sein, den ich ab diesem Zeitpunkt nutze :P
 
zitat anfang: Eine wesentliche Rolle wird in diesem Zusammenhang HTML5 spielen. zitat ende. schon klar. und in 10 jahren fluchen die web entwickler und alle anderen, die mit html5 zu tun haben, das so völlig veralteter standard immer noch existiert und nicht schon längst abgelöst wurde. oder ist damit gemeint, das man html5 heute als ausgangsbasis für die zukunft nimmt?
 
@karl marx: geht's nach dem w3c, so wird HTML5 erst in 10 Jahren abgesegnet werden
 
"Gerade im Mobilbereich können zahlreiche Applikationen dank den offenen Standards unter verschiedenen Betriebssystemen laufen, so Boilesen" ... das macht Java schon heute ... aber das nur nebenbei. Ich kaufe mir doch nicht einen Power-Boliden, nur um drittklassige, in JavaScript geschriebene Programme auszuführen, die dann mit einer schlechteren Performance laufen, als ein 1,83 GHz AMD vor 15 Jahren hatte, wenn er saubere C-Programme ausführte. Noch dazu hat jede HTML5-Anwendung ihr eigenes Äußeres und eine einheitliche Benutzeroberfläche, wie bei Windows, Mac OS X, KDE oder GNOME wird es dann gar nicht mehr geben. Na danke auch!
 
@Der_da: Java ist aber nicht wirklich portabel. Gerade auf Mobilgeräten läuft es oft ziemlich grottenschlecht.
 
FALSCH. Auch wenn 90% der welt nur den browser benötigen würde, würde ich NIEMALS meine Daten nur im web abspeichern wollen...
 
@Ludacris: Jop. Mal 9GB DVD Image im Netz speichern, das macht Spass.
 
@Kirill: es geht mir gar nicht um irgend welche images aber nimm mal den fall von blackberry her: alle SMS usw im netz (bei blackberry) dann war ein server ausfall und alles war weg. stell dir vor du arbeitest an deiner doktorarbeit (dort bin ich in 10 jahren ca) und speicher das fast fertige werk ab und auf einmal stürzt der Dokumenteserver ab. HDD im hintern und daten alle verloren... mir zahlt dann keiner einen "schadensersatz"
 
@Ludacris: Naja, Ausfallsicherheit werden die Anbieter wohl haben. Genausogut kann dir der eigene Rechner abrauchen. Wenn du nicht gesichert hast, ist auch alles futsch.
 
@Ludacris: Nochmal der Hinweis: Im Artikel kommt nicht einmal das Wort Cloud vor und es ist auch nicht Cloudcomputing gemeint. Es geht nur darum, dass Software mit Hilfe von Webstadards entwickelt wird, so dass sie im Browser ausgeführt werden kann. Es wäre zum Benutzen der Software nicht einmal eine Internetverbindung nötig, das Speichern seiner Daten im Netz erst recht nicht.
 
@trixn86: Einer der wenigen, der es gerafft hat. Danke.
 
@trixn86: schon klar, aber wenn man nur den browser benötig dann setze ich das mit online services in verbindung und die wiederum mit der cloud
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