Weltbild: E-Books noch Jahre ein Verlustgeschäft

Wirtschaft & Firmen Der Weltbild-Verlag geht nicht davon aus, in den nächsten Jahren mit E-Books Gewinne zu machen. Frühestens in vier Jahren wird man wohl mit dem Geschäft mit digitalen Büchern schwarze Zahlen schreiben. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
"Für die kommenden drei Geschäftsjahre habe ich nur Kosten eingeplant"..., die man dann mit nervender Telefonwerbung, Gewinnspiel-Briefchen und stupiden Flyern wieder reinholen muss. Weltbild, hau ab damit
 
@Slurp: weltbild macht keine telefonwerbung bzw macht groß etwas mit flyern...von daher denek ich nciht das sie damit anfangen würden...die holen das mit anderen produkten wieder rein
 
@BigSushi: Doch, Weltbild machte auch bei mir Telefonwerbung.
 
@noComment: echt? omgxD hätte ich jetzt nicht gedacht...weil kaufe da meinchmal ein und hatte sie aber noch nie am tele und meine bekannten auch nicht ...
 
@noComment: Telefonwerbung ist ohne ausdrückliche Erlaubnis deinerseits gar nicht legal!
 
@MAPtheMOP: Ja, am 4. August 2009 ist das Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung in Kraft getreten. Deshalb schrieb ich ja dass Weltbild Telefonwerbung "machte".
 
@noComment: Sorry, wusste nicht, das du von so alten kamellen redest.
 
Was ist denn am betreiben eines Servers für den e-book download bitte so teuer ? Der normale Vertrieb von echten Büchern ist doch wohl um einiges teurer.
 
@Master F.: DRMundso ....?!
 
@Athlon64Hesse: ist ja Humbug, das DRM ist ja meist an ein Gerät gekoppelt, handelt sich also um eigens entwickelte Software für genau diesen Zweck, außer den Lohn für die Entwickler kostet das faktisch nix.
 
@Rikibu: Es kostet die Freiheit der Konsumenten.
 
@Menschenhasser: sicher kostet es das, aber die sind ja nicht kalkulierbar. wären sie das,müsste man ja drm protected media verschenken... es ging ja darum, ob schutzmaßnahmen dazu führen, dass digitale bücher teurer oder gleichteuer den gedruckten sind. in einen markt rein komm cih doch nur wenn ich konkurrenzfähig bin, und das ist diese ebookerei einfach nicht weil die hemmung zu hoch ist, sich nur für bücher noch so nen grabbelkasten zu kaufen.
 
@Athlon64Hesse: Wer ist Dr. Mundso?
 
@ZappoB: Das wüsste ich auch gerne!
 
Verstehe ich auch nicht. Ein Ebook ist doch verhältnismässig günstig zu produzieren, wenn man den kreativen Vorgang des Buch-schreibens mal außer 8 lässt. Händler, Zwischenhändler, Produktion, Rohstoffe für Papier, Lagerung,Tinte - FÄLLT ALLES WEG - und doch sind Ebooks nur geringfügig billiger als die gedruckten Werke - wenn überhaupt. Und die reden von Verlustgeschäft? sind die wahrnehmungsgestört? Im übrigen sollte man auch mal nachdenken, die Buchpreisbindung zu kippen.
 
@Rikibu: Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Wer sich eine Print Ausgabe eines Buches kauft, bekommt kostenlos (oder für 1-5 Euro) einen Downloadgutschein für das eBook. Da der Kunde, wie du weiter unten erwähnst, ja den Reader erstmal selbst kaufen muss, ist kaum einer bereit auch noch den vollen Buchpreis für das eBook zu zahlen. Da zahlt man als Kunde ja im Vergleich zum Printmedium dick drauf. Die Kosten für die Verteilung des eBooks sollten wahrlich gering sein, das Buch liegt doch ohnehin in einem Textformat vor und statt auf Papier kann man das doch auch auf "PDF" drucken. Je nach Programm sind das zwei Klicks. Die Gewinnmarge ist da doch rießig! Druck doch Buch A 10.000 mal auf Papier samt Einband und dann vergleich das mal mit den Kosten die beim "drucken" als PDF und der Downloadbereitstellung entstehen. Die Dateien sind ja nicht mehrere GB groß. Die Verlage stellen sich an. Preis fürs eBook runter und der Umsatz und auch der direkte Gewinn gehen beim eBook hoch. Mag zwar zu Lasten des Printmediums gehen, aber nicht jeder kauft sich das Buch doppelt.
 
@pandabaer: Ich möchte nicht immer eine Printausgabe haben. Meine Eltern haben drei Bücherregale, ich eins. Irgendwann wächst einem das über den Kopf. Auf meinem Kindle befinden sich derzeit etwa 200 Bücher und ich habe vor, den Speicher in den nächsten Jahren zu füllen. Die sind in Notizbuchgröße gespeichert und durchsuchbar. Was mich am meisten in Deutschland stört ist nicht der Preis, sondern überhaupt die E-Book Veröffentlichung. Ich sage immer wieder: Ich würde E-Books kaufen (bzw. Ich kaufe E-Books). Aber wenn nach mehreren Jahren noch keine E-Fassung vorliegt, der Scan jedoch nach wenigen Tagen im Netz ist, dann muss die Entscheidung mitunter am Verlag vorbei getroffen werden.
 
Das ist ja kei Wunder. Ich finde die Bindung des eBook Preis an den Print Preis blöd. Wo hab ich denn dann Vorteile eines eBooks? Hinzu kommt die mässige auswahla n Büchern im eBook Format.e-Ink ist an sich ja schön, aber wo bleiben die tatsächlichen Vorteile gegenüber einem Printmedium? Wieso ist der Preis genauso hoch wie das Printmedium, obwohl Weiterverkauf oder Verleihen unmöglich ist? Wenn Bücher in dem Preisrahmen wie z.B. die Programme bei iTunes wären (sprich 2,99 - 10eur) oder aber Zusatzfeatures bieten die ich bei einem Printmedium nicht habe wird es für mich interessant. Aber das aktuelle Angebot ist mehr als unattraktiv.
 
@ThreeM: Wenn du wirklich gerne liest, dann kennst du die Vorteile. Ein 300+ seitiges Buch kann man nicht mal eben auf dem Rücken liegend lesen. Wenn ich meine Bücher mitnehmen möchte, brauche ich keine extra Koffer im Flugzeug und kein Auto für den Kurztripp. In Notizblockgröße habe ich eine jederzeit (dank kostenlosem 3G) erweiterbare Bibliothek, die ich auch bei intensiver Nutzung nur alle 14 Tage laden muss. Zum Angebot: Die englischen Bücher über Amazon sind schon recht umfassend; mitunter sogar kostenlos.
 
@Jones111: Ein Ebook kannst du nicht in der Wanne lesen. Ein Buh kannst du überall lesen. "Wenn ich meine Bücher mitnehmen möchte, brauche ich keine extra Koffer im Flugzeug" Wieviel Bücher ließt du denn so im Flugzeug auf Reisen? In der Regel 1-2 würd ich mal behaupten. Wer liest gleichzeitig 5 Bücher?
 
@ThreeM: Ich hatte die Situation schnon mal, dass bei nur 4 Personen ein mittelgroßer Koffer zusammen kam. Wenn ich mich ins Zeug lege, kann ich ohne weiteres 100+ Seiten am Tag lesen. Da gehen innerhalb von 7-14 Tage Urlaub mal eben 7000+ Seiten. Wenn man das auf Bücher umlegt, hat man schon einen kleinen Stapel. Im Übrigen lese ich meine Bücher auch nicht in der Wanne. Ein nasses Buch mit verklebten Seiten ist wirklich nicht schön - selbst wenn's wieder trocken ist. Die Bücher meiner Eltern und Großeltern sind noch empfindlicher. Wenn ich die auch nur unvorsichtig anfasse, bricht mitunter das Papier. Mein Reader dagegen hat schon ein paar kleine Regenproben überstanden - abgewischt und weiter ging's. Zugegeben ein Buch hält einen Tauchgang schon mal aus, machen würd ich's aber mit beiden nicht. Bis die Reader wasserfest werden wird's auch nur noch ein, zwei Jahre dauern - war ja letztes Jahr ein kleiner Nischentrend bei den Digicams.
 
Halt, Moment, unter einem ganz bestimmten Aspekt macht die Aussage des Weltbild Verlages schon Sinn. Wenn man bedenkt, dass man das "digitale Papier" also hier Ebook Reader mit 200 - 400 Euro quasi selber kaufen soll und dann noch quasi gleiche Preise wie für gedruckte Ausgaben zahlen soll, erschließt sich natürlich für den Verbraucher kein Mehrwert. Die Industrie kann dank DRM dann schön maßregeln und Weitergabe der ücher, die als gedrucktes Werk kein Problem darstellt, unterbinden oder sagen wir zumindest eine Zeit lang erschweren, aber unterm Strich zahlt ja der Ebook Kunde drauf, solange das buch nicht im pdf Format (reader is ja gratis) verteilt wird. Solange man aber auf zig Systeme setzt die der Kunde als Leseplattform auch noch bezahlen soll, obwohl sich die Investition erst nach dem 100sten Buch rechnet - klar - DAS ist ein verlustgeschäft. Subventionsangebote müssen her, damit das Ebook ein Erfolg wird, denn sonst gibts keinerlei Mehrwert, nur Restriktionen.
 
@Rikibu: Preis für einen Kindle: 100-200€. Mit denen kann ich auch kostenlos surfen, was ein enormer Mehrwert ist. Zwar reicht es nur für Mails, News, Wiki und Google, doch genau diese Features braucht am Häufigsten. Zudem ist die Suche einfach toll: Man weiß nicht mehr, in welchem Buch etwas stand? Kein Problem: Mit der Readersuche findet man in Sekunden alle Bücher mit bestimmten Stichwörtern.
 
@Jones111: du hast sicherlich recht, aber das Internet ist für mich keinerlei Argument, bin ich doch mit Smartphone und mehreren Computern ausgestattet, wieso sollte ich dauaf e-ink beschränktes Internet setzen? weils grad mal da ist? sicher nicht.
 
Komisch und die ganzen E-Book Verkäufer die sowas ohne Verlag machen verdienen sich ne goldene Nase. Warum kann es Weltbild nicht?
Jaha diese "Wie nehme ich am besten ab", "Wie wird meine Webseite zum erfolg" und co. Ebooks sind wahre Goldgruben und das funktioniert super.
 
@Dragon_GT: Es geht ja auch nicht darum, dass Ebooks generell ein Verlustgeschäft sind, sondern in diesem Fall nur bei Weltbild. Offenbar möchte deren Kundenstamm lieber etwas in den Händen halten. Abgesehen davon ist die Preis(bindungs)diskussion ja nicht unbegründet.
 
@MAPtheMOP: Ja dann tut es mir Leid wenn man mal wieder typisch Deutsch handelt. Wenn ich ein Produkt habe das ich jetzt bereits einführen möchte um damit Erfahrungen zu sammeln, mir hierfür aber die Kunden fehlen, warum suche ich mir dann nicht eine weitere Kundengruppe. Stattdessen "heult" man lieber rum dass das noch keinen Gewinn abwirft. Und ja Die Preisbindung, hoher Preis durch unnötiges DRM (Das knackt dir eh jemand irgendwann und dann reicht es einfach "Buchtitel Ebook" @ Google zu suchen) ist doch alles hausgemacht von der ganzen Branche weil man irgendwelche Ängste hat.
 
@Dragon_GT: Ich verteidige Weltbild nicht. ich finde es ja selbst absolut dämlich. Ich wollte nur deine Aussage relativieren, weil sie nicht so allgemeingültig ist, wie du sie darstellst. Es gab ja genug andere Firmen, die mit Ebooks genauso wenig Erfolg hatten. Aber das sind eben auch immer wieder Unternehmen, die die Sache einfach mal falsch angepackt haben. und DRM wird nicht irgendwann geknackt, sondern das ist schon von anfang an umgehbar. ;)
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte