Preiserhöhungen beim Vertragsfertiger Foxconn?

Handys & Smartphones Der taiwanische Vertragsfertiger Foxconn wird offenbar in Kürze die Preise für die Produktion der Geräte von Herstellern wie Apple, Nokia und Microsoft nach oben schrauben, was zu steigenden Endpreisen führen könnte. mehr...

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Und die Kette trifft ganz am Ende uns. Ist aber absolut in Ordnung, Geiz ist eben doch nicht immer Geil.
 
@fraaay: ich stimme dir voll und ganz zu, diese Leute dort machen harte arbeit bei dei der Fertigung, die ferdienen eine faire Bezahlung!
 
@fraaay: wie bei uns, das waren genaus so wilden Tiere als des iPhone 4 dort rausgekommen ist wie in der westliche Zivilisation nur das die angeblich alle unterbezahlt werden.
 
@SpeedFleX: Hä?
 
@Metropoli: 100000 iPhone in 4 Tagen in China. Es nervt mich halt immer lesen zu müssen das die Westlichewelt in besondere USA böse böse Ausbeuter sind, und am Ende beuten sich die Chinesen selber aus und kaufen das Produkt, warum?
 
@SpeedFleX: auch in China gibt es reiche Menschen. Die paar Menschen, die dort vor dem Laden auf ein iPhone gewartet haben, lassen dich also darauf schließen, dass die Unterbezahlung in China eine Lüge ist?
 
@fraaay: Wenn Steve Jobs auf 5% seines Gewinns pro Gerät verzichtet, dann gleicht das die Preiserhöhungen locker aus.
 
@fraaay: Ich bin auch FÜR eine faire Bezahlung der Mitarbeiter dort.
Aber dennoch muss gesagt werden, dass wir Endverbraucher da weniger Schuld an der Miesere sind, als die Manager bei Foxconn und auch bei Apple. DIE wussten im Gegensatz zu vielen 08/15 Verbrauchern, wo und wie das Zeugs hergestellt wird. Demnach fände ich es nur fair, wenn diese Preiserhöhungen nicht an den Endkunden weiter gegeben werden, vor allem wenn man sich die saftigen Margen bei Apple ansieht. Eigentlich sollte man solche Produkte ignorieren, aber dann würde der Preis nur sinken und bei Foxconn hätten die Menschen dann wohl im Umkehrschluss die längste Zeit gearbeitet...
 
@fraaay: Das trifft "uns" in sofern 2fach. Erstens wir müssen höhere Preise bezahlen = negativ. Zweitens es wird unattraktiv für die Firmen dort weiter fertigen zulassen (auf Dauer) = Positiv weil die ja dann auch wieder hier im Lande produzieren können = Arbeitsplätze = mehr steuereinnahmen etc
 
Wenn ich mir sicher sein könnte das die Mehrkosten wirklich für höhere Löhne verwendet werden, dann bin ich auch bereit mehr zu zahlen. Man sollte sich bewussst werden wie die Arbeiter behandelt und bezahlt werden, für reine Luxugüter die wir haben wollen und das möglichst preiswert. Wenn ich mir nun ein Gerät kaufen möchte was 500 Euro oder mehr kostet, dann tun mir 50 Euro mehr auch nicht weh, bei diesem Hintergrund. Eher habe ich dann zusätzlich ein gutes Gefühl weil mein Geld sinnvoll eingesetzt wurde....und im Vergleich zu den Menschen im Asiatischen Raum haben wir wirklich genug Geld ;)
 
@Krucki: Wir bräuchten sowas wie "Fair Trade" beim Kaffee. Fair Manufactured vlt?
 
@Krucki: Ja, wenn die 50 Euro in den Taschen der Arbeiter landen würde. Das glaubst du aber nicht wirklich, oder? Wenn bei denen 10% davon ankommen können die glücklich sein. Angesichts des Preises eines iPhone 4 sollte es problemlos möglich sein den Hersteller vernünftig zu bezahlen. Stattdessen stecken sich die Leute das Geld ein, die es überhaupt nicht mehr nötig hätten. Oder wozu braucht Steve Jobs noch eine Milliarde und noch eine und noch eine?
PS. Über den letzten Satz reden wir in 10 Jahren nochmal, wenn die Chinesen Deutschland aufgekauft haben. Wir haben noch Zeit, erstmal spielen sie die USA mit ihren Währungsmanipulationen kaputt :-)
 
@Metropoli: Was ich glaube ist was anderes ;) Ich habe nur gesagt das es so sein sollte. Hm man könnte natürlich auch eine "Kommision" bilden die das überwacht. Ich wäre ja fast dafür, das die westlichen Länder sich alle zusammenschließen und Billigproduktions-Produkte mit unfairer Bezahlung der Arbeiter boykottieren. So könnnte man Druck ausüben. Was will China mit Millionen iPhones, TV Geräten und Spielekonsolen, wenn sie auf den produzierten Sachen sitzen bleiben?
Natürlich könnten Leute wie Steve Jobs am ehesten auf Megasummen verzichten, aber Geiz ist geil und Raffgier noch viel geiler ;) Alle Milliardäre die nun einen auf Wohltäter machen und ihr halbes Vermögen spenden (siehe Bill Gates Aktion) hätten mal zu viel früherer Zeit was Gutes tun sollen. Hätten sie die Mitarbeiter vernünftig bezahlt und wären sie nun deshalb "nur" Millionäre oder einfache Milliardäre hätten sie was sinvolleres getan.
Bezüglich 10 Jahre, mit Währungmanipulation müssen die Chinese eigentlich garnicht ankommen. Warte mal ab wenn die Immobilienblase in China platzt und das Land dringend Geld braucht. Dann verscherbeln sie sämtliche USA Staatsanleien die sie besitzen und die USA ist schneller den Bach runter als die es realisieren können. ....und dann bricht die gesamte Finanzwelt eh zusammen ;)
 
Wurde schon in der "Foxconn-Mitarbeiter-bekommen-mehr-Lohn"-News prophezeit. Ist allerdings nur Fair, wenn das Geld auch wirklich beim Personal und nicht nur bei den Managern ankommt.
 
Gleich werden sie wieder alle zu heulen anfangen, wie ungerecht das doch sei und dass das eine reine Abzocke ist... :rolleyes:
 
@XP SP4: Reine Abzocke! Ich kaufe in Zukunft nur noch von Kinder hergestellte Produkte aus Bangladesh, da stimmt wenigstens das Preis/Leistungsverhältniss :)
 
Die Dach-Abriegelung muß wohl Millionen gekostet haben!
 
"dass die Preise aufgrund höherer Personalkosten steigen müssen.
" - klingt positiv... nur leider mit Pferdefuss... Steigen die Kosten wegen A: bessere Bezahlung der geknechteten MA's - oder doch ehr B: weil die neuen 40.000 MA's ja auch unterbezahlt werden müssen....
 
also dürften die Teile höchstens 10€ mehr kosten, denn größer ist der Lohnanteil ja wohl nicht. Am Ende werden es aber eh 50€ und es wird damit begründet
 
@Desperados: Du siehst den Rattenschwanz dahinter nicht.... Steigende Importpreise == steigende Steuern uvm.... und die 50Euro die du hinterher mehr zahlst sind für die ~42,01Netto, davon die 10Euro Netto "Mehrkosten" abgezogen und Steuern etc kommt für den "Hersteller" (oder vielmehr Markeneigner) lediglich auf 5-10Euro Netto mehr. Leider weiß der "gemeine Kunde" nicht was da alles hinterhängt und schmeißt Herrsteller-Netto-Preise mit Kunden-Brutto-Preise in einen Topf. Da sieht das natürlich brutalst viel aus.
 
Seit wann können Sklaven Gewerkschaften gründen um mehr Geld zu bekommen bzw. wieso erhalten Sklaven überhaupt Löhne ?
 
Wenn man noch eine ältere News im Hinterkopf hat, dass die Lohnkosten bei Foxconn gerade mal 2% der gesamten Kosten im Unternehmen ausmachen, weiß ich gerade nicht, ob ich bei dieser News hier lachen oder heulen soll...
 
Erst kürzlich kam bei Golem ein Bericht in dem es hieß, daß sich nicht viel geändert hat bei Foxconn. http://www.golem.de/1010/78542.html
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