Blackberry-Streit: Indien gibt RIM bis Januar Zeit

Wirtschaft & Firmen Nach wie vor möchte der indische Geheimdienst einen Zugriff auf verschiedene Dienste der Blackberry-Geräte. Bis Ende Januar 2011 hat der Hersteller Research in Motion (RIM) nun Zeit, eine passende Lösung zur präsentieren. mehr...

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"dass Extremisten die Technologie zur Vorbereitung von Anschlägen verwenden könnten." - was für eine schwachsinnige Begründung. (Sicher) Verschlüsselte Nachrichten kann man auch ohne BB austauschen. An RIMs Stelle würde ich auf Indien pfeifen und mir den tollen Messenger-Dienst nicht kaputt machen lassen.
 
... nun wird sich zeigen, ob die Firma ihrem Kredo tatsächlich treu bleiben kann oder doch noch einknickt. Doch eins sollte Research auf jeden Fall bedenken - gibt man wirklich nach, könnte das möglicherweise zu einem weltweiten Einbruch bei den Blackberry-Geräte führen, da dann eines der wichtigsten Kriteriem wegfällt und man höchstens noch von einer launischen Fahne im Wind sprechen kann. Wirtschaftlich mag die Situation auf den ersten Blick nicht ganz einfach sein, da ein Markt mit fast 1,3 Milliarden Menschen nun mal einen großen Anreiz bietet, doch will man sich wirklich treu bleiben, gibt es keine andere Alternative! Dann muß man verzichten, auch wenn es schwer fällt ...
 
@Thaquanwyn: RIM hat ja in VAE schon nachgegeben, zwar bisher nur für die Desktoplösung (der Businessserver ist davon ausgenommen) aber naja.....
 
Da die Blackberry-Dienste auch mit hohem Prozentanteil von Firmen verwendet werden, könnte auch eine Begehrlichkeit für Spionage gegeben sein, wenn sie für Geheimdienste eigene Schnittstellen anbieten, die sonst nicht einsehbar sind.
 
Nachdem der Zugriff auf das Backdoor ja schon kürzlich an eine Regierung abgegeben wurde kann RIM jetzt bei Indien keine Ausnahme machen.
 
@Tomato_DeluXe: Könntest du mir dafür die Quelle geben? (rein aus Interesse) Ferner habe ich gedacht, dass der Dienst keine richtige "Backdoor" hat?!
 
@tann: nö, aber überleg doch mal....wenn ein Land darauf besteht die Möglichkeit zu haben "den Terror" zu bekämpfen und Handys mit Verschlüsselung verbieten will und plötzlich wie aus heiterem Himmel darauf "verzichten" will die Handys zu verbieten.....woher kommt das wohl? Glaube nicht dass das RIM Managememet eine Schachtel Kekse geschickt hat und alles ist vergessen. In Ländern wie Saudiarabien, Indien etc gehst du als Hersteller nicht hin und sagst "nein wir helfen der Regierung nicht". Den Rest kann sich jeder selber dazu reimen. Und soooo doof wird RIM nicht sein und öfentlich sagen "Ja die Regierung von Indien" kann die verschlüsselung knacken." Das wäre faktisch der Konkurs von RIM.
 
@Tomato_DeluXe: Also - bitte Versteh das nicht als Vorwurf deiner Argumentation (die is in Order) - aber ich verlasse mich nicht gerne auf Hören-Sagen. Zumal es sein kann, dass auch andere Dinge als die Freigebung der Verschlüsselung geflossen sind (Gelder / Beweise, dass BBs nicht zur Planung von Anschlägen dienen / Androhung von (teil-)Rückzug - BB hat ja, besonders im Firmensegment nunmal die Oberhand was Smartphones angeht, ferner setzen viele Politiker auf die Messengerfunktion, was auch nicht unerheblich ist)
 
@tann: Wie willst du beweisen dass RIM Geräte nicht für Terroranschläge gebraucht werden wenn du angeblich keinen Zugriff auf die Daten hast????

Der Schlüssel für die Veschlüsselung wird zwischen den RIM Servern und dem mobilen Gerät ausgehandelt, also wieso sollte es nicht möglich sein am Server von RIM an den Schlüssel zu kommen? Die Software auf dem RIM Server ist von RIM, das OS des Devices ist von RIM. Ein Schelm wer böses denkt. Ich habe keine Beweise für meine Theorie aber ich zähle einfach 1+1 zusammen.
 
@Tomato_DeluXe: ich schrieb ja ganz klar "Zumal es sein kann". Wollte dir nur ein paar Beispiele aufzählen, die mir auf die schnelle eingefallen sind ;)
 
@tann: http://www.computerwoche.de/netzwerke/mobile-wireless/2355068/

"Die Backberry-Dienste sind jetzt in Einklang mit den Rahmenbedingungen für Telekommunikation in den VAE."

sollte alles sagen...
 
@T-One: dankeschön :) P.S.: Sollte es so rübergekommen sein, tut es mir leid, aber ich wollte niemanden "angreifen" ;)
 
@T-One: Danke, genau den Artikel hab ich gemeint, wenn solche Länder plötzlich mit Verschlüsselung einverstanden sind sollte eigentlich klar sein was da abgelaufen ist.
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