Indien wird ein eigenes Betriebssystem entwickeln

Andere Betriebssysteme Die indische Regierung will eine komplett eigene Computing-Plattform entwickeln. Deren Kern wird ein neues Betriebssystem. Das geht aus einem Bericht von 'The Hindu' hervor. mehr...

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Ein Betriebssystem nutzen, welches von einer Regierung entwickelt wurde? Ich weiß ja nicht.
 
@smoky_: da kann man ja gleich eins von Google nehmen :D
 
@ThunderKiller: da traue ich Google ausnahmsweise mehr, da man hier - wenn man es denn KANN - den Quelltext begutachten kann, was man bei diesem, wahrscheinlich geschlossenen Projekt, nicht kann.
 
@ThunderKiller: Oder von Microsoft oder Apple....etc.....
 
@smoky_: Warum nicht, solange es auf Geräten läuft welche der Regierung / Staat gehören, ist das doch ok. So kann man sich schon vor Computerkriminalität schützen. In privaten Haushalten oder Firmen, wäre mir das allerdings auch zu heikel.....
 
@smoky_: Das würde unsere Regierung gerne machen. Dann hätte man direkt den Bundestrojaner vorinstalliert, außer die EU Kommission verlangt eine Trojanerauswahl für die Benutzer xD
 
Bin mal gespannt , wieviel es kosten wird ^^
 
@pc_doctor: nichts, es finanziert sich über die werbung "du wolle rose kaufe"^^.
 
In zukunft macht sich jeder sein eigenes OS X)
 
@CHICKnSTU: OS X gib es doch schon ;-)
 
@Blackmoore: :D
 
Solange es auf Basis Open-Source aufbaut, sehe ich nichts kritisches an diesem Vorhaben.
 
@AlexKeller: Nachdem Indien eine Sperre der Blackberry-Dienste durchführen möchte, weil eMails verschlüsselt werden und die Regierung diese aber lesen/kontrollieren möchte - da weiß ich nicht, ob "OpenSource" auf dem Programm steht oder etwas bringen würde. Indien will die Internetnutzer stärker kontrollieren - und das funktioniert mit einem hauseigenen Betriebssystem wohl am besten.
 
@AlexKeller: Wenn sie ein eigenen OS bauen und verwenden wollen um sich durch "security by obscurity" gegen Angriffe von außen zu schützen werden sie wohl mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit kein Open Source nutzen ;)

Wieso sie es dann aber wieder kommerziell vermakrten wollen verstehe ich nicht ganz. Ja sicher, sie könnten dann die Leute die es nutzen durch integrierte Backdoors ausspionieren. Gleichzeitig würden aber auch einige Sicherheitsmechanismen über kurz oder lang via reverse-engineering ausgehebelt :X
 
Neues Betriebssystem? sagen viele... schlussendlich basiert es doch wieder auf einen Unux/Linux/BSD Kernel.
 
@Stefan_der_held: Das gilt es nun zu klären - entwickeln sie wirklich etwas eigenes oder nur z.B. eine eigene Linux-Distribution bzw. ein eigenes UNIX-Derivat. Das gilt es nun abzuwarten :)
 
@kazesama: Das würde mich auch interessieren. Bisher waren 99% der "Neues BS"-Ankündigungen auch nur ein Linux.
 
@Stefan_der_held: Nein, habe von dem Projekt schon vor einigen Monates vieles Gehört. Es wird kein vorhandener Kernel genutzt, sondern wirklich ein "complete made in Indien OS", aber weiß nicht mehr ob und was ich dazu gelesen habe ob es OpenSource wird oder nicht... das kann ich nicht sagen. Aufjedenfall versucht Indien so Probleme wie mit dem "Stuxnet" wurm zu entgehen. Dort finde ich es auch Sinnvoll in Kraftwerken und sonstiges, wobei es mich eh wundert das die mit dem normalen Internet verbunden sind. Aber kann mir auch vorstellen das die Regierung damit bisschen besser die Kontrolle über die Unternehmen in ihrem Land haben möchte. Private Leute werden es weniger nutzen. Es wird ein OS für Rechner die nicht manipuliert werden dürfen bzw. keine Wirtschaftsspionage statt finden soll.
 
Ich sehe da in erster Line tatsächlich das Kontrollbedürfnis Indiens und mal ganz ehrlich...haben die mal Marktanalysen durchgeführt wo sich dieses Betriebssystem etablieren soll und welche Chance es hat? Die Studie kann ja garnicht so rosig ausgefallen sein, das man dem Vorhaben ein heres Ziel nachsagen könnte. Augenwischerei!
 
@Hellbend: Die Marktforschung brachte folgendes Ergebnis: Indien hat ein paar hundert Millionen Einwohner. Indien ist auf dem IT-Markt recht präsent. Indien verbietet alle Konkurrenz-Betriebssysteme wegen Verschlüsselungsmöglichkeiten u.ä. und schafft damit einen Markt für mehrere hundert Millionen Betriebssystem-Verkäufe. "Indien-OS" wird danach auf Rang 1 oder 2 der häufigsten Betriebssysteme geführt werden und relativ leicht eine Vereinbarung mit dem benachbarten China treffen können, die ebenfalls an einem für sie leicht zu kontrollierenden und nicht aus dem kapitalistischen Westen stammenden Betriebssystem Interesse haben. Das könnte durchaus ein Milliarden-Geschäft werden.
 
@Tyndal: Stimmt soweit aber Indien hat sogar 1,2 Milliarden Einwohnern (Stand 2009). Wenn man überlegt das es nur ca. 7 Milliarden Menschen gibt und China hat 1,3 Mrd. Menschen das heißt ca. 35% auf der Welt sind Chinesen oder Inder. Zum vergleich wir Deutschen sind nur ca. 0,12% der Welt ^^ Also das OS wird da drüben seinen Erfolg finden.
 
@FlowPX2: Wenn man davon ausgeht, das alle ein Betriebssystem benötigen? Rechnet man nämlich nur jene, welche ein BS benötigen, dann siehts schon wieder ganz anders aus. Die Chinesen wiederum werden sicher kein BS akzeptieren, das nicht aus eigener Schmiede ist und damit 100%ige Zensurfähigkeit besitzt. Indiens wird aus Chinas Sicht bestimmt nicht vetrauenswürdig sein, davon kann man mal getrost ausgehen. Man kann eh nur abwarten und spekulieren
 
45% Windows, 25% Linux, 15% Unix, 0,1% India-OS, Rest... wird so dann die Statistik ausschauen ?
 
@maxi: In Indien wohnen 1,1 Milliarden Menschen, das sind (um mal bei deinen Prozenten zu bleiben) rund 16% der Weltbevölkerung....
 
@Hennel: Wieviele von denen haben überhaupt einen PC? Kennen die kein Windows, Unix, Linux ?
 
Ach, die Inder, ... also wenn die wirklich das System komplett neu schaffen wollen, und nichtmal auf Linux o.ä. aufbauen, dann ist das doch von vornherein zum scheitern verurteilt - oder es dauert 100 Jahre. Wir arbeiten mit Indern zusammen, und die haben eine Arbeitsstruktur/organisation zum Haare raufen. Außerdem mein ich davon schonmal vor ein paar Jahren gelesen zu haben, aber da wurd offensichtlich auch nix draus.
 
@lutschboy: jaja die computer-inder, haben ja auch das indernet entwickelt :p ich weiß noch vor ein paar jahren hatten wir mal ein crm system das in indien programmiert wurde, das system ansich, die hilfe, der support, einfach alles war miserabel... ich würde das jetz nich direkt auf alle inder übertragen wollen aber wir sind schon zwei mit schlechten erfahrungen.
 
@DataLohr und Lutschboy: Ich gehe jetzt einfach mal ganz dreist davon aus, das ihr nicht mit der indischen Regierung arbeitet ;)
Indien ist was die IT- und Highend Elektronik-Branche angeht schon seit Jahren auf dem aufsteigendem Ast und auf dem besten Weg eine der höchsten Stellungen einzunehmen. Ich denke wenn die wollen und die entsprechenden Resourcen haben können die ganz schön was aus dem Boden stampfen...Wahrscheinlich haben sie eine Arbeitsstruktur/Organisation die einfach nicht zu unseren "Gewohnheiten" passt. Das heißt aber nicht zwangsweise das sie schlechter ist. Es harmoniert einfach nicht. Ich würde ersteinmal ganz kleine Brötchen backen und schauen was kommt. In 3 Jahren reden wir nochmal drüber :)
 
@kazesama: ich hab letztens ne doku gesehen und kann dir nur zustimmen. die haben hochqualifizierte leute da drüben, bestimmt 10mal soviel wie in DE, dann wird das ganze noch von der regierung finanziert, nicht so wie das gnu hurd projekt oder wie das heisst, also ich denke hierzulande wäre das eher im sande verlaufen als da.
 
@kazesama: Da irrst du dich. Ich arbeite seit Jahren mit Indern, bin auch regelmäßig auf Dienstreise in Indien. Ich kann ganz klar sagen: Deren System ist viel schlechter als unser Westeuropäisches! Ohne jeden Zweifel!
 
@HTML5: Inwiefern schlechter? Ist kein indirekter Angriff sondern interessiert mich wirklich! Ich meine deren "schlechteres System" hat sie ja scheinbar nicht daran gehindert, in den letzten Jahren richtig, richtig groß zu werden... ;)
 
@kazesama: 1. Korruption ist ein großes Problem: Wir liefern Rohstoffe, die bleiben solange im Zoll bis es Bakschisch gab. 2. Inkompetenz: Es gibt kein Ausbildungssystem wie in D oder AU, die Arbeiter können kaum lesen, dadurch entstehen mehr Fehler -> Qualität ist deutlich schlechter als in Europa. 3. Keine Initiative: Wenn irgendwo ein Fehler auftaucht wird der nicht behoben, sondern es wird gewartet bis der Vorgesetzte sich drum kümmert. Usw und so fort, ich habe schon so viel erlebt, das glaubt einem keiner mehr. Liste könnte beliebig fortgesetzt werden.
 
@kazesama: Indien ist bei weitem nicht mehr so auf dem aufsteigendem Ast wie es immer noch oft in den Medien dargestellt wird. Die wirklich kompetenten Indern werden meist auchso von Ausländischen Firmen geholt. Dazu kommt das durch die Kasten immer noch massig Potenzial verschenkt wird. Es gibt große ökologische Probleme dort(welche sich in den letzten 10Jahren auch nicht gebessert haben). Bildung ist für den Großteil Indien immer noch nicht zugänglich usw... usw.......Der Boom in Indien ist längst vorbei. Außerdem ist es nun wirklich nicht die große Kunst trotz alldem einige Talente hervorzubringen, den Indien hat schließlich mehr Einwohner wie die EU und die USA zusammen(Indien: >1.1Mio Einwohner; USA+EU rund 800Mio Einwohner)
 
@Fonce & HTML5: Interessante Infos - ist ja genau das Gegenteil von dem was man sonst immer wieder hört oder auch in durchaus renomierten Publikationen liest. Habe mich in den letzten Stunden auch selbst nochmal wieder "schlau gemacht" und in der Tat: Der größte Boom in Indien scheint in der Tat bereits vorbei - der Aufstieg ist nicht mehr so groß wie noch vor einigen Jahren. Bei meinen Aussagen ging es mir vor allem aber um einen größeren Teil als einige, wenige Ausnahmetalente. Danke an dieser Stelle nochmal für die Infos und Denkanstöße! Ich denke allerdings schon das die indische Regierung durchaus ein gutes OS produzieren könnte. Die Frage ist nur wie lange sie dafür brauchen und worin nachher die größten Unterschiede bestehen :)
 
@screama: Good one ;D ++
 
CurryOS ?
 
@screama: Nein, das gibts schon. Ist das OS der amerikanischen Ureinwohner. Indien muss sich was neues einfallen lassen... vielleicht Indux.
 
@screama: Bindilux.
 
mhm... oder Muhdows!
 
@screama: Die Wiederauferstehung der GURU-MEDITATION statt Blue-Screens, wie geil.
 
@screama: Indux. Programmiert in New Delphi...
 
@screama: Hinduws 1.0 Chefentwickler: Apu Nahasapeemapetilon
 
@screama: Hinduws
 
@screama: Singhdows.
 
Und wieder versucht jemand das Rad noch Runder zu erfinden ...
 
Es gibt auch so wenige OS.
 
Dann heist es nicht mehr "willst du Rosen kaufen" sondern "willst du Betriebssystem kaufen" :-)
 
@@lexander: wolle (Verb); hat auch den vorteil, dass das personalpronomen entfällt^^
 
die inder sollten lieber was gegen die saeuchen und armut in ihrem land entwickeln.
 
Die Inder wollen viel, wenn der Tag lang ist. Irgendwelche billigen Autos wollen sie produzieren, billige Rechner herstellen, jetzt auch noch ein neues Betriebssystem. Abwarten. Tee trinken. Reis kochen.
 
Ist doch klasse wenn das System dann falsch bedient hast wird Dir
dann damit es jeder sehen kann nen "roten Punkt" auf die Stirn gespritzt. Die Spray-Funktion wird dann im Monitor direkt neben der Web-Cam installiert. Und wer Schadsoftware inst oder schlimmer noch programiert bekommt dann je nach Schwere des Verbrechens mehrere Punkte auf die Stirn gespritzt.
 
CurryCurryOS
 
IND-OS INDOwS INDO-WS :-)
A Propos 'Roter Punkt' aufs Hirn: Das ist die automatische Anti-Alkoholikerfunktion indischer Autos. Dort ist ein Injektor über dem Fahrersitz installiert. Angetrunkene erhalten automatisch eine Dosis Narkosemittel frontal ins Hirn gespritzt sobald ein Detektor im Auto Alkoholspuren feststellt. Ausserdem verschliessen sich sämtliche Türen von innen, das Zündschloss deaktiviert sich und ein durchdringender Alarm geht los...
Das ist das Geheimnis des roten Punktes ;-)
 
... von Regierungseite her kann ich die Maßnahme voll und ganz verstehen ...
 
http://splicd.com/JUmjfk_OEPY/22/26 =(
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