Deutschland: Cloud Computing ein Milliarden-Markt

Internet & Webdienste Die Nutzung von Cloud Computing entwickelt sich innerhalb weniger Jahre zu einem Milliarden-Markt mit einer hohen standortpolitischen Bedeutung für die gesamte deutsche Wirtschaft. mehr...

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ich verstehe den hype nicht, gerade MS hat doch in den letzten Wochen gezeigt das es immerwieder zu down-time kommen kann. Für mich ein no-go.
 
@Sam Fisher: Cloud Computing hat, je nach Anwendungsfall, Vor- und Nachteile. Man kann nicht einfach generell sagen, dass Cloud Computing eine schlechte Sache ist. BTW kannst Du bei lokalen System genauso Downtimes haben.
 
@Cor: natürlich, downtime kann ich überall haben. aber wenns bei mir ist kann ich wenigstens was machen, wenns bei MS oder sonst irgend einem Anbieter ist kann ich das nicht steuern. Es ist leider ein Fakt, dass man dort beim Support kaum wen erreicht hat.
 
@Sam Fisher: So etwas wird im B2B per Vertrag gehandhabt. Bei kritischen System (z.B. Banken) werden Geldstrafen pro zeiteinheit vereinbart wenn ein Service down ist. Support wird ebenfalls über Verträge vereinbart (SLA), wenn nötig ist der eben 24/7 und nur für den einen Kunden verfügbar.
 
@Cor: damit magst du recht haben, aber egal was für einen Vertrag man hat, 100% uptime gibts nicht. Ich bin "nur" Techniker und weiß wie mir mein Chef im Nacken hängt wenn man was nicht geht. Da ist es mir leiger ich sagen: ich arbeite dran als "ich habe am Telefon noch keinen Erreicht, keine ahnung was da los ist".
 
@Sam Fisher: Genau Sönke, Erreichbarkeit ist ein MUST-HAVE! ;)
 
In Deutschland wird überhaupt nichts passieren!
 
"Cloud Computing" ist ein Modebegriff. No more, no less. Es gibt seit Jahren Software-as-a-Service-Angebote, die bereits vor Jahren das machten, was nun die "Cloud"ias dieser Welt den Unternehmen versprechen. Nebenbei: Ein Deutsches Unternehmen, welches seine Unternehmensdaten einem Amerikanischen Konzern für seine in Indien und China stationierten Server anvertraut - ey Freunde, was kifft ihr? PCO
 
-1.- Gerade aus Sicht der kleinen und mittelständigen Unternehmen würde ich aus Sicherheitsgründen (Stichwort Industriespionage) meine Datenverarbeitung niemals in die "Wolke" legen. Kommen dann noch Leitungsunterbrechungen hinzu sind die Ausfallzeiten enorm. Man begibt sich meines Erachtens nur zusätzlich in Abhängigkeit. -2.- Statt Fixkosten die derzeit beim Kauf der Software anfallen haben die Unternehmen dann höhere laufende Kosten. Die Frage die sich die Herren stellen ist doch eher die: Wie bekomme ich sichere, stabile Geldzuflüsse? Da ist es aus deren Sicht natürlich besser ständig (wenn auch weniger) Geld zu erhalten, als nur einmal beim Verkauf der Software.
 
@Unbekannter Nr.1: zu 1. Kommt es zu Ausfällen sind die Vertäge so gestaltet das der Service anbieter Haftbar gemacht werden kann. Auch Zeitfenster zur Störbeseitigung sind idr. vertraglich geregelt. Selbst gegen Spionage kann man sich absichern. Zu 2. Die wartung einer IT Infrastrukur kostet ebenfalls geld, oder meinst du die Geräte, Software und Datenbanken laufen von allein. Gerade durch die Cloud sind Kostenersparnisse möglich. Keine zu pflegende Technik, dadurch weniger energie und personalkosten. Zeitgleich wird weniger Raum benötigt, was sich auf miete + klimakosten bemerkbar macht. Auf der andere seite hat man seine Daten bei einem Anbieter bei dem die Risiken vertraglich minimiert werden. Also ich sehe das gerade für kleine und mittelständige Unternehmen als Chance den Geldfluss zu erhöhen.
 
die kostenersparnis, ergibt aber weniger sicherheit... egal welchen vertrag du abschliest, daten die dir jemand klaut sind weg... da hilft auch keine versicherung... leider sehr kurz gedacht von dir :)
 
@MxH: Das selbe passiert heute im Outsourcing Bereich. Cloud ist nur der nächste schritt. Da ist nix zu kurz gedacht. Wenn du den Service Anbieter auch noch in die Pflicht nehmen kannst hast du absolut kein Risiko. Ganz davon ab das Anbieter wie MS Spionage erschweren werden (im Rahmen ihrer Möglichkeiten). Da ist nix zu kurz gedacht. Cloud ist ja nicht nur für deine Daten da, sondern auch Services die halt nur nicht auf deinen Maschienen laufen. Da ist nix zu kurz gedacht.
 
"Private Internetnutzer verwenden schon heute täglich Cloud-Lösungen wie Suchmaschinen. Bei Unternehmen und anderen professionellen IT-Anwendern laufen die meisten Programme dagegen noch auf lokalen Rechnern - dies wird sich aber relativ schnell ändern."
Was heisst das denn ? haben die firmen google auf ihren pcs gespeichert ?
 
@wolle_berlin: Das wird heißen das in nahe Zukunft Microsoft Ooutlook, MOzilla Thunderbird und co. durch eine Browserlösung ersetzt werden.
 
Für Privat seh ich in dem ganzen keinen sinn, festplatten sind sowas von billig und es steht alles bei mir zuhause in sicherheit.
ich habe viele musik clips als lesezeichen gespeiert, aber nach und nach wird dort alles weg gelöscht. ich habe keine lust das dass mit meinen daten passiert nur weil jemand sagt er hätte ein unterheber recht drauf. und youtube kontroliert nicht was sie löschen, wenn BMG oder universal sagen, das gehört ihnen, dann lösch google einfach ohne zu gucken was sie löschen
 
@wolle_berlin: Ich sehe da sehr viel Sinn. So benutze ich weder mehr einen E-Mail Client noch einen Softwarekalender oder Adressbuch. Im Web habe ich den Vorteil diese Daten von überall, sogar mit dem Handy, abrufen zu können. Auch kann ich in Sachen PC Hardware umdenken. Stadt einen großen Tower mit "viel" Leistung kann ich auf sparsame ITX Systeme zurück greifen, die nur einen Bruchteil an Energie kosten. Auch die Anschaffungskosten dieser Systeme sind sehr Human geworden.
 
@gibbons: meine emails sind auch auf den hotmail servern und ich ruf sie über den browser ab. meldung über neue mails bekomme ich vom windows live messenger. aber bei diesen ganzen cloud kram geht es doch auch darum irgendwann seine musik und film dort zu lagern
 
@wolle_berlin: Naja nun, letzteres erfordert auch ein hohes Maß an Traffic und die dementsprechenden Internetleitungen die flächendeckend in Europa noch nicht ansatzweise verfügbar sind. Irgendwann wird das darauf hinaus laufen, das sehe ich aber noch eine ganze Weile nicht.
 
@wolle_berlin: Der Vorteil besteht halt vor allem darin, dass man seine Daten überall dabei hat. Gerade wenn man regelmässig an zwei oder mehr PCs arbeitet ist dies unglaublich praktisch, da man die Daten nicht von Hand abgleichen muss.
 
@Big_Berny: Ich habe da meine NAS, von der ich überall im Netz darauf zugreifen kann.
 
seine daten im web abzulegen ist genauso unwirtschaftlich, da du datenspionage vorschub leistest. und bei cloud geht es numal meist darum daten zu sammeln (siehe google anwendungen). ich halte das ablegen von personen bezogenen daten im netz generell für sehr bedenklich, da man dadurch den datensammlern ein leichtes spiel beschert.
 
@MxH: gibt viele gründe, hier ist noch einer: http://winfuture.de/news,58106.html
 
@MxH: Das einzige Argument gegen Cloud scheint deine Spionage zu sein. Weitere Argument gegen die Cloud?
 
Milliardenmarkt für MS und sie können bequem alles mitlesen!
 
Ich vermute: für Privatkunden wird es ein Markt (auch Bezahlmodelle) geben. Für Geschäftskunden bzw. öffentlichen Verwaltungen wird sich es langsamer bis gar nicht durchsetzen.
 
@zivilist: Ich denke anders. Outsourcing ist eine gute methode Geld zu sparen. Das macht die Cloud gerade für Geschäftskunden interessant.
 
@ThreeM: richtig. Aber wie auch hier bereits angesprochen wurde ist Industriespionage ein wichtiger Punkt. Der wirtschaftliche Schaden soll in Deutschland mittlerweile sehr hoch sein. Zudem gelten in öffentlichen Verwaltungen bestimmte Sicherheitsrichtlinien.
 
@ThreeM: Dennoch ist gesunder Menschenverstand, Moral und Eigenverantwortung höher zu bewerten als stupides Geld einsparen. Ich möchte meinen Kunden nicht erklären bzw. rechtfertigen müssen, warum meine Kunden wieder kein Geld mit ihrem Shop usw. generieren können, weil beim Wolkenanbieter wieder mal was nich so läuft wie es soll. Für Verdienstausfall werden Microsoft, Amazon und co. mit Sicherheit nicht haften, aber am Ende bleibts am kleinsten Glied der Dienstleistungskette hängen, nämlich bei dem, der direkt zum Kunden Kontakt hat , also in dem Falle ich. Aber ich halt sicher nicht für das Versagen anderer die Rübe hin. Da zahl ich lieber einen angestellten mehr und habe alles selbst in der Hand - da bin ich der Herr und kann selber entscheiden was wann wie passiert, welche Schritte unternommen werden usw. outsourcing bzw. computing in ner Wolke hat doch nur noch mehr Abhängigkeit und Langzeitverträge zur Folge. Das ist insebeonsere nur für große Unternehmen interessant, wenn überhaupt. Ich will das nicht... mich schon gar nicht langfristig an irgendwelche REstriktionen oder Langzeitverträge binden. cloud? ohne mich, egal wieviel sich einsparen ließe. Unabhängigkeit ist nicht aufzuwiegen und unbezahlbar.
 
@Rikibu: ob du nun klassisches Outsourcing machst ode in die Cloud gehst ist nunmal eie frage des geldes. Wenn dadurch kosten gespart werden die sonst an anderer stelle gespart werden müsste (stichwort rationalisierung/stellenabbau) sehe ich dies als sehr verantworlich, moralisch und eigenverantwortlich. Und ja, der Cloud Service Betreiber kann haftbar gemacht werden, sonst würde kein einziges unternehmen da risiko eingehen.
 
Bald Claut uns das Computing die Daten
 
@Zero-11: ne, dank google ad sense nebst Derivaten wird der Datenbestand gleich an passende Firmen verkauft, natürlich mit Umsatzbeteiligung für den Ad Verkäufer :-) das wäre ein Spaß, was da wohl los wäre...
 
Cloud in 20 Jahren:
http://www.youtube.com/watch?v=ttWZ7fvLGRI
 
ich bin generell gegen cloud, da diese art des webs so konzipiert ist, das ausspionieren für die betreiber des cloud zum kinderspiel wird. ich bin deshalb aus sicherheitsgründen genen diese art von internet. wer cloud benutzt hat keinen blassen schimmer von sicherheit, da ja nur ein server simuliert wird, hat der betreiber mehr rechte als der betreiber des programmes/webseite. ich sehe cloud als feind des classischen computer/servers. wer durch cloud geldsparen will, weil er sich technik nicht leisen kann, solte ebend warten, bis er sich diese hardware leisten kann. beispiel: kinder die einen computer haben wollen... müssen auch sparen damit sie sich einen kaufen können.... achso ich benutze auf meinem rechner kaum programme die online arbeite (ausser email programm/opera) und diese laufen im getrenten speicherbereich und sandboxed. diese ganzen neuen techniken hören sich intressant an, aber haben recht hohe defizite in der sicherheit und stabilität.
 
... solange niemand garantieren kann, dass Ausfallrate und Sicherheit nicht zu 100% einem stationären Systemen entsprechen, würde ich als Unternehmer niemals auf Cloud & Co setzen ...
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