Google-Chef: Das politische System ist schockierend

Recht, Politik & EU Eric Schmidt, der Chef des Suchmaschinenkonzerns Google hat sich für einen hochrangigen Manager ungewohnt kritisch zu dem von Lobbyismus geprägten politischen System geäußert. mehr...

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Was will er damit sagen? Das Google keinen Lobbyeismus betreibt? Strichwort Netzneutralität?
 
@gibbons: Besser ein System wird von einer Person kritisiert, die daran teilnimmt, als von keiner Person...
 
@R4v3r: Ich denke das es sehr viele Kritisieren würden... Nur mit heißer Luft erreicht man nichts. Wenn er was dagegen unternehmen möchte, würde er es tun. Kommen tut aber nur ein blabla. Damit ist niemanden geholfen.
 
och, das is ja nix neues ... is doch hier genauso ...
 
@breatheheavy: Jepp, da nützt es auch nix, Bundeskanzler zu sein. Wenn du nicht spurst, dann wirst du gemöllemannt.
 
Auch innerhalb der Unternehmensstruktur von Google wird viel Lobbyismus anzutreffen sein - und auch die höheren Management-Etagen werden viel Aufwand dafür betreiben, ihre Position nur nach oben zu verlassen. Wie sieht es denn mit den Suchergebnissen bei Google aus? Da versucht auch jeder mit sehr viel Aufwand und "Lobbyarbeit" (Links), den eigenen Pagerank und die Position in den Trefferlisten zu halten oder zu verbessern. Der gute Mann hat sich sein Umfeld in den letzten Jahren vermutlich nicht sehr genau angeschaut.
 
@Tyndal: Falsch vermutet. Er steht als Obamas Berater mitten drin.
 
@maxi: na da hat er Obama gut beraten, den wird wohl keiner wieder wählen!
 
Firmen haben mehr macht als Politiker
 
@wolle_berlin: Die Firmen haben keine Macht. Macht haben die Vorstandsvorsitzenden die einen hohen politischen Posten haben. Das Angela Merkel einen Doktor in Physik hat und die Atomenergie unterstützt, ist für dich doch bitte kein Zufall.
 
@gibbons: Ja, ja, diese Doktortitel der Politiker. H.C. heißt bei denen humoris causa.
 
@konfusius: Ist richtig. Aber unsere Angie ist "Dr. rer. nat." also Doktor der Naturwissenschaften. ;)
 
@Croft: Jo, ich weiß. Es war eher als genereller Hinweis gemeint. Vielen Dank für das Minus. ;-)
 
@konfusius: Aber nicht von mir!
 
@gibbons: Also ich würde mal sagen die Springer erbin hat mehr macht als Merkel, immerhin hat Sie auch viel dazu getan das Merkel an die macht kommt. Sind ja befreundet
 
@gibbons: So so. Für dich sind also alle Physiker automatisch potentielle Lobbyisten für die Energiekonzerne. Interessantes Weltbild...
 
@mxpwr: Habe ich so nie behauptet. Ich verbitte mir das man meine Worte nach einem gewünschten Kontext auslegt.
 
@gibbons: Unsinn, Macht haben nur die Besitzer. Jeder CEO wird gefeuert, wenn diese es beschließen. MfG
 
schon bei den griechen und römern gab es lobbieisten, das wirds in einem marktwirtschaftlichen gebilde wie der westlichen welt auch immer so bleiben.
 
@Sebush McChill: Das ist auch richtig so. Schließlich liefert die Wirtschaft die Gründe für Veränderungen.
 
@maxi: na das kann so auf keinen Fall stehen lassen!
 
@Sebush McChill: Hm ich denke das wird es auch in anderen System geben. Du glaubst doch nicht das es in einer Diktatur oder im Kommunismus anders war, oder? Dort ging es halt dann um Staatsaufträge, und das man wegguckt etc.
 
Das beste Beispiel ist Youtube wieso fangt er da nicht mal an.
Die Politik muss noch viel lernen, das Internet kann eine echte bedrohung werden.
 
@DaywalkerX: Aha und inwiefern? Es mag zwar die Informationsstrukturen verändern, die demokratischen Prozesse bleiben aber identisch. Ebenso ist es ein großer Unterschied, ob sich irgendwelche Personen in Foren, bei Umfragen oder beispielsweise Online-Petitionen auslassen oder ob sie tatsächlich auch auf die Straße gehen und demonstrieren oder sonstige demokratische Mittel die tatsächlich konstruktiv sind nutzen, wie z.B. Bürgerbegehr usw. Es ist zwar grundsätzlich richtig, dass das Internet eine Auswirkung hat, aber im Großen und Ganzen überschätzen die meisten (IT-affinen) Nutzer diese Wirkung maßlos - insbesondere wenn es über den Kernbereich von IT im weiteren Sinne, also Datenschutz, Netzneutralität usw., hinaus geht.
 
@LostSoul: Na ja ich gebe dir recht. Das Netz wird in viellerleihinsicht überbewertet. Wofür es aber sehr gut ist: Organisation und Information von Leuten die etwas bewegen wollen, und um neue Leute zu finden. Allerdings, wer weiß wie lange noch.
 
Na Google hat doch (so denke ich zumindest) die "Macht" an dieser Situation etwas zu reißen. Wer wenn nicht Google erreicht die meisten Menschen auf unkompliziertem wege. Nur reden bringt hier nichts. Welcher Jugentliche liest denn The Atlantic? Hab ich ehrlich gesagt noch nie gehört von.
 
@Blubb-blubb: Wenn Google aufmuckt wirds zerschlagen. Einfach so. Es gibt neben der IT nämlich noch viel mächtigere Unternehmen. Siehe dazu [13]. Die rauchen Google momentan noch in der Pfeife.
 
Lobbyismus ist ja nicht per se schlecht, sollte jedoch transparenter und kontrollierter ablaufen. Da bestehen einige Defizite, in den USA wie auch hier in Deutschland. Da hat der Schmidt recht.
 
Die Industrie muss nur richtig schmieren, dann klappts auch mit den Gesetzen. Früher war so ein Verhalten seitens einer Regierung eine Schande. Heute brüsten sie sich mit ihrer Bestechlichkeit im Amt. Selbst der dümmste Depp merkt, dass unsere jetzige Regierung wirklich wirklich nichts anderes tut als diesen menschenfeindlichen Ausbeuterkapitalismus zu stärken. Nicht mal einen Mindestlohn gestehen sie ihrem Volk zu.
 
Lobbyismus ist nichts anderes als Interessenvertretung - und damit nichts anderes, als wenn Leute auf der Straße demonstrieren, wie beispielsweise in Stuttgart, auf NPD-Demos, bei Montagsdemos, bei einem Bürgerbegehr oder auf sonstige Weise. *Jeder*, absolut *jeder* kann sich - glücklicherweise - jederzeit mit einer beliebigen Zahl an Menschen (oder Unternehmen) zusammentun und auf die entsprechenden Politiker zugehen, um sein persönliches Interesse vorzutragen und Argumente dafür zu liefern - egal ob es sich um einen neuen Spielplatz, lockere Datenschutzrichtlinien, neue Kindergärten oder mehr Arbeitlosengeld geht. Wer dies ernsthaft verhindern will, attackiert damit direkt die Grundrechte eines jeden einzelnen. Wichtig hingegen ist, dass solche Prozesse für jedermann ersichtlich sind und hier herrscht noch eine Menge Nachholbedarf.
 
@LostSoul: "um sein persönliches Interesse vorzutragen und Argumente dafür zu liefern" das das nich ganz so abläuft ist doch klar. Und sollte die Interessen von Unternehmen mit den Interessen der Bevölkerung Kollidieren was dann? rate mal.
 
@LostSoul: Du vermischt hier Gewinnorientierte Wirtschaft, mit Gesellschaftlich, sozialen Einrichtungen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Die Gesellschaft, dass sind WIR. Ein Konzern ist eine Minderheit und vertritt seine eigenen, von der Gesellschaft getrennten Interessen, die meistens darauf hinaus laufen noch mehr Gewinne zu erzielen. Wir können natürlich demonstrieren, eine Demo ist aber kein Garant dafür, dass die Politik einlenkt. Im Gegenteil, meistens wird dann noch mehr gebloggt. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Industrie es viel leichter hat ihre Interessen durchzusetzen, indem sie mit Entlassungen oder Abzug drohen... wir kennen doch die Krokodulstränen unserer Superreichen Industriellen. Außerdem ist allgemein bekannt das viele Abgeordnete und Entscheidungsträger in Verbänden und Industrie als Vorstände tätig sind. Nur ein Naivling sieht da kein Interessenkonflickt.
 
@LostSoul: Natürlich kann man auch mit Politikern reden, aber Gespräche mit einer handelsüblichen Raufasertapete dürften ähnlich erfolgsversprechend sein. Es ist zwar so daß auf Grund irgendwelcher blöden Umstände Politiker immer noch vom Volk gewählt werden müssen, aber ihre Entscheidungen werden ausschließlich von ihrem Gewissen (welches oft noch nicht einmal Teilzeit arbeitet), dem Parteibuch oder den Leuten mit den schwarzen Koffern beeinflußt. DAS ist Politik... alles andere sind romantische Vorstellungen aus dem Land der Feen und Elfen.
 
Passt mal auf, demnächst Gründet Google seinen eigenen Staat. Stasi 2.0.
 
@Frerk: achso
 
Ich hab da einen Tipp für alle die mit unseren Politiker ein Problem haben: www.wir-treten-zurueck.de/
 
Das fällt denen aber früh auf. Schonmal was von Monsanto, Halliburton oder NRA gehört? Mal ganz zu schweigen von der gesamten Ölindustrie.
 
Man kann immer eine Hälfte der Armen kaufen,
um die andere Hälfte umzubringen.
 
Das ist nur ein weiterer Hinweis darauf was ich schon seit langem über Google vermute. Sie wollen selbst immer mächtiger werden um ein Gegengewicht zum herrschenden System zu schaffen. Frage ist nur am Ende, sind sie gut (für das Volk) oder böse (eben so wie jetzige Regierungen)...
 
"hat sich für einen hochrangigen Manager ungewohnt kritisch zu dem von Lobbyismus geprägten politischen System geäußert"

jeder darf sagen, was er will !!
oder anscheinend doch nicht
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