Ballmer will Microsoft voll auf die "Cloud" ausrichten

Microsoft In den nächsten Jahren will der Microsoft-Chef Steve Ballmer sein Unternehmen immer stärker auf das Cloud Computing ausrichten. Unter anderem dazu hat sich Ballmer in einem Gastbeitrag für die 'Euro am Sonntag' geäußert. mehr...

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Irgendwie ist das für mich alles nur "alte Produkte unter neuem Namen"
Werden E-Mails jetzt auch als Cloud-Computing-Messages verbreitet und muss man nun dafür auch noch extra zahlen?
Die Infrakstruktur gibt es doch schon seit Jahren und über RemoteDesktop bzw. über eine X-Server- Verbindung hat doch auch schon jeder mal gearbeitet.
Das man das noch etwas bequemer gestalten und eventuell auf den Privatkundenbereich ausdehnen kann, ist keine Frage. Wenn dann noch eventuell fairere Abrechnungsmodelle eingeführt werden,will ich mir das auch gefallen lassen. Sonst halte ich es aber für ziemlich hochgehyped.
 
@wtf: IaaS, PaaS, SaaS sagen dir nichts, oder?
 
Mein Senf: Bei Multimedia wie Film und Musik :JA zur Cloud: Bei privaten Angelegenheiten, wie Fotos, Dokumente etc. :NEIN zur Cloud:
 
@AlexKeller: Richtig, würde meine privaten Daten, auch nicht irgendeiner Firma geben.
 
@snrk: Naja, du schreibst E-mails (ferienbilder per Mail verschickt oder so), hast bestimmt einen Messenger und suchst über Google. Das sind zum Teil bestimmt auch Private Angelegenheiten?! hat alles vor und Nachteile, aber du gibst diese Daten ja nicht irgend einer dahergelaufenen Firma...Und alles wirst du wohl in den nächsten 50 Jahren nicht nur noch im Cloud abspeichern können.
 
@Edelasos: Naja da lässt sich aber bis zu einem bestimmten Grad noch bestimmen was du publizierst.... bei ner Cloud sind erstmal - mindestens für den Anbieter - alle Daten offen
 
@Stefan_der_held: Das ist wiederum war. Aber einem Unternehmen wie jetzt Microsoft würde ich diese Daten anvertrauen. Beim Cloud ist einfach das Risiko da, dass die Daten Verloren gehen könnten oder das sie Gestohlen werden.
 
@Edelasos: Das ist - wie immer bei Daten - eine Vertrauensfrage ;-) und JA: auch ich würde es nach dem momentanen Stand der Dinge tuen.
 
@Edelasos: das risiko das daten verloren gehen ist bei dir da heim wahrscheinlich höher als in einer cloud die täglich mehrere male gesichert wird. gestohlen werden die wohl auch nicht so leicht (physisch wohl nie, dann müsste man in die gut gesicherten rz's).@scaver: was hindert dich deine selbst verschlüsselten daten statt auf deinen ftp in die cloud zu senden? wenn du sie gut verschlüsselt hast kann der anbieter damit recht wenig anfangen und die daten sind wahrscheinlich sicherer als auf deinem ftp. als backup (neben dem da heim) und als zusätzliche rechenleistung oder für programme die man nur hin und wieder nutzt und sie deswegen nicht kaufen sondernmieten will find ich den cloud-gedanken super
 
@AlexKeller: Ordentlich verschlüssel und dann irgendwo online abspeichern. Ist meiner Meinung nach weniger aufwendig, als sich backups auf DVDs oder externen Festplatten zu speichern. Wenn dann mal der eigene PC kaputt geht hat man zwar auf den DVDs usw. seine Backups, aber wenn man mal ausgeraubt wird, oder Opfer einer Naturkatastrophe wird, dann sind die Daten weg.
 
@wtf: dabei musst du aber genau wissen was du von wem mit was verschlüsselst... sonst ist das erforderliche Vertrauen nicht möglich. Ich selbst habe da schon den guten alten Rechner@home lieber...
 
@AlexKeller: Das Problem ist... die Masse wird es mit machen. Wie man es bei Facebook sieht, stört es sie nicht, alles im Netz zu veröffentlichen.
 
@ProSieben: Ob es die Masse macht oder nicht, ist mir persönlich egal. Dann werde ich irgendwann auch nach 50 Jahren noch das letzte Cloud freie BS nutzen und wenn da nix mehr drauf läuft... pech für mich. Ich vertraue KEINER Firma auf diesem oder einem anderen Planeten meine Daten an, nicht heute, nicht morgen und nicht in 100 Jahren! Meine Fotos, Daten etc. kann ich auch so auf meinem FTP selber gepackt und selber verschlüsselt ablegen. Da weiß ich wenigstens, wie es verschlüsselt wurde! Behaupten das ne Firma deine Daten verschlüsselt kann jede, machen wird es eh keine einzige. Die werden sich alle Daten schnappen die sie bekommen können, denn das machen se alle (und ich weiß es, hab es in Unternehmen wo ich gearbeitet habe selber mitbekommen)!
 
Nun... Wenn Microsoft damit die Vernetzung mit Azure ausbauen will, müssen sie da aber noch arg an der Zuverlässigkeit arbeiten... Zumindest bestätigt dies noch einmal Pläne, Windows 8 verstärkt mit der Cloud zu verbinden. Ich denke, hier wir noch intensiver die Verwendung von Azure im Unternehmensbereich und SkyDrive im Consumer-Bereich ausgebaut werden...
 
Also ich bin der Meinung, dass die sich lieber hauptsächlich um Windows kümmern sollten, und zwar nicht nur für optische Features, sondern auch um den Unterbau. Da gäbe es ja so viel zu machen und anfangen würde ich bei einem neuen Dateisystem, am besten ein neues offenes oder zum Beispiel btrfs.
 
@Chiefcooker: Psst! Du kannst hier doch nicht schlecht von Microsoft sprechen. ;)
 
@Chiefcooker: Und das neue Dateisystem soll was genau bringen? Wenn es mit einer Sache in den letzten Jahren sehr wenig Probleme gegeben hat, dann doch mit dem Dateisystem. Die Dateisystem-Diskussionen klingen mir schwer nach Lösungen, die verzweifelt nach einem Problem suchen...
 
HaHa...ohne mich.Mich nervts schon wenn Spielstände online gespeichert werden .Am Besten nochn paa achievements und Bonuspunkte-Einkauf mit einbauen.....Anscheinend bin ich zu altmodisch und will meinen Shice daheim haben anstatt iwo im Netz...da kann Microsoft getrost ohne mich rechnen, bei so nem Müll steig ich eher auf was anderes um.Greetz
 
Ich bin mal echt gespannt wie das wird...
Cloud Computing ist ein echt interessantes Thema...

Aber wenn die Microsoft Cloud öfter ausfälle hat ist das weniger gut :-P
 
@L0rdShrek: solange sie zukünftig kein Windows auf cloud-basierter Ebene anbieten und man jedes mal den Kernel beim Start downloaden muss, können die ja machen was sie wollen, solane sie den Kunden die Wahl lassen. Dann werden sie schon merken, dass die Masse lieber lokal Software installiert als sich von Onlinediensten abhängig zu machen.
 
@Rikibu: ICh persönlich mag es lieber die Daten in der Cloud zu haben...
 
Cloud Computing-Privat Anwender-Deutschland-*A*DSL, besonders letzteres dürfte ein entscheidener Hinderungsgrund Hierzulande sein.
Mal abgesehen davon, dass selbst dieses uploadseitig gedrosselte DSL nicht überall verfügbar ist.
 
Mmmh, klar hätten Cloud Dienste zumindest den Vorteil, dass man Rechenleistung für rechenintensive Aufgaben griffbereit hätte, aber warum zum Teufel sollte ich alle Aufgaben, die bisher sehr wohl ohne cloudbasierte Umgebung effizient waren, mit dem Holzhammerzwang auf Clouddienste ausrichten? Damit ich mit dem Trend gehe? damit ich meine Verantwortung gegenüber mir selbst, meinen Kunden in dritte Hände gebe? nämlich dem Cloudanbieter? Und wer haftet falls mal etwas nicht verfügbar ist, bzw. durch Sicherheitsaspekte Daten nach außen dringen bzw. zugänglich sind, die nicht nach außen dringen sollen/zugänglich sein sollen? Tut mir leid, ihr könntet euer ganzes Firmenvermögen in wolkige Zukunft stecken und es würde bei mir dennoch kein Vertrauen erarbeiten. ich bin da einfach skeptisch. Außerdem genieße ich die Unabhängigkeit gegenüber Anbietern. Clouddienste haben doch zumindest einen entscheidenen Nachteil - man wird das wohl nur als Abodienste vermarkten... und wer hat schon Lust, sich langfristig an einen Service zu binden? Da setz ich lieber auf Software, die Lizenz kann ich bei Bedarf weiterverkaufen und auf ein Konkurrenzprodukt setzen...
 
Ich hoffe einfach, Steve Ballmer weiss war er hier macht.. Solche grossen Visionen in die Tat umsetzen, aber ohne vorher eine grosse Marktstudie anzufertigen "ob dies die Leute überhaupt wollen" ist eine wackelige Angelegenheit.
 
@AlexKeller: Also Amazon macht mit seinen Cloud Dienst schon seit Jahren sehr gute Gewinne, auch Salesforce macht einen Milliardenumsatz, dazu gibts noch eine Reihe von kleineren, hierzulande eher unbekannteren Diensleistern (teilweise schon seit Ende der 1990er). Zwischen der EU (und hier ansässige Unternehmen) und IBM wurde erst vor kurzen eine vollständige Zusammenarbeit im Bereich der Forschung u. Entwicklung von Clouds beschlossen. MS hinkt was Clouds anbelangt Jahre hinterher. - Die Frage sollte also eigentlich heissen, steht der Zug noch im Bahnhof, oder ist dieser auch schon für MS abgerauscht.
 
Es muss jedem Klar sein, das Cloud der absolute Rückschritt ist.
Irgendwann hat jeder nur noch ein 100$-Terminal zu Hause stehen und ALLE Daten sind dann auf irgendwelchen von Firmen kontrollierten Servern. Damit haben die Firmen endlich die absolute Kontrolle über die Software UND eure Daten. Besser geht's ja nicht mehr. Man kann das gut mit der PSP GO! vergleichen. Zum Glück ist das Experiment gescheitert. Für den Fall, das das Netz irgendwann mal für längere Zeit ausfallen sollte (und das wird in absehbarer Zeit passieren) sollte man so viel wie möglich an Daten/Software OFFLINE auf seinem eigenen Rechner haben, denn sonst ist das Licht aus, wenn der Schalter umgelegt wurde - und ohne Kerzen kein Licht...
 
@Wizzel: This
 
@Wizzel: Es ist doch das finale Ziel der Unternehmen ihre Finger an das wertvollste zu bekommen was es derzeit gibt. Daten. Egal ob von Firmen oder Privatusern. Das einem mit "zahlreichen Vorteilen" der Kopf verdreht werden soll ist da ganz normal. Nur die wenigsten wissen, dass es zu jedem Vorteil auch mindestens einen Nachteil gibt. Und die Vorteile wiegen die Nachteile bei weitem nicht auf, so wie ich das sehe.
 
Cloud ist scheinbar das neue Microsoft Mantra. Kein Unternehmen benutzt dieses Wort so häufig in den PR. Nicht mehr developers, developers, developers, sondern cloud, cloud, cloud.
 
Ich finds gut, das Ballmer den trend nicht verschläft und die chance nutzt. Wie man den trend verschläft sieht man gerade an Nokia und seinen Smartphones.

Ich denke Cloud wird in Zukunft zum Standard gehören. Es wird keine PC/Notebooks in der Form mehr geben, sondern "Zugangs Terminals"(ohne Festplatte). Beim Einschalten automatische Verbindung zu cloud. So wie im Film IRobot und dem Supercomputer "Vicky".Office & Betriebssysteme, Apss alles online abrufbar.Alle Geräte sind mit "Cloud" per Wlan verbunden(Fotokamera,Kühlschrank,Auto,..)

Cloud wird nicht gleich morgen kommen, wir reden hier von 5-10 Jahren. Die Speicher(Server) werden dann günstiger und die nötige Infrastruktur, sprich mindestens VDSL wird für jeden vorhanden sein.
 
Cloud an sich ist nicht schlecht, aber solange diese Cloud über zentralen Firmenservern wabert ist sie definitiv nichts für mich. Wenn ich dezentral auf alle meine Daten zugreifen will, dann stell ich mir zu Hause einen kleinen Server hin und mach ein Portforwarding im Router. Private Cloud sozusagen. Ich finde wer seine Daten in der Cloud bei Firmen speichert handelt ziemlich verantwortungslos sich selber gegenüber. Unsere Daten sind das Wertvollste was wir haben, und darum keinesfalls geeignet auf irgendeinem Server irgendeiner Firma in irgendeinem Teil der Welt gespeichert zu werden. Ich würde den Ballmer gerne mal fragen ob er sich bei seiner Cloud-Begeisterung auch vorstellen könnte, sämtliche Microsoft-internen Dokumente bei einem Cloud-Dienstleister namens Amazon oder Google auszulagern. Aber ich denke ich kenne die Antwort schon.
 
@DennisMoore: aber stell dir vor in zukunft werden die pc´s und notebook ohne festplatte ausgeliefert.Dein Betriebssytem& office Software wird ausschließlich von cloud bereitgestellt.Und wenn es die merheit macht wird es keine wahl mehr geben .Oder du holst dir eine externe Festplatte für 500,00€...
 
@sanem: Ist mir egal. Ich kauf keine Fertig-PCs ;). Außerdem denke ich dass es immer Betriebssysteme geben wird an die man herankommt. Die Cloud an sich muss ja z.B. auch auf irgendwas laufen. Da mache ich mir wenig sorgen. Sollte es wirklich einmal so kommen wie du es beschreibt, werde ich schon nicht mehr leben (hoffentlich).
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