BITKOM bewirbt Vorteile von Handys für Senioren

Handys & Smartphones Mobiltelefone gehören bei den meisten Menschen bereits seit einiger Zeit zur Standard-Ausstattung - allerdings noch längst nicht bei den Rentnern. Erst 61 Prozent der Bundesbürger ab 65 Jahren haben ein Handy. mehr...

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Schön und Gut - nur - alle Besonderen Dienste und Leistungen kosten meist extra - und zumindest die alten Leute die ich so kenne - haben weniger Kontaktangst als mehr Angst vor den Kosten - es sollten nicht nur Seniorenfreundliche Geräte auf den Markt gebracht werden - sondern auch spezielle Tarife für Senioren - die auch mit knapper Rente bezahlbar sind. Ansonsten find ich das Prima - meine Mutter wird 80 - und der hab ich schon vor Jahren Geräte hingestellt, welche mit Notruffunktion, großen Tasten und Displays und Hörgeräteunterstützung ausgestattet sind. Das meiste wird auch von ihr genutzt - nur manche Funktionen wird sie halt nie mehr verinnerlichen - aber das ist ja von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
 
@BigFunny: hätte man nicht besser sagen können.
 
Die Senioren Handys sind einfach zu teuer. Ich wollte für mein Vater eins kaufen, aber unter 60€ gibt es einfach nichts. Große tasten, ein gut zu lesendes Display, drei Schnellwahltasten, sonst keine Funktionen. So ein Gerät für 20€, das wär mal wünschenswert. Einfach nur ein Handy für alle Fälle für alte Leute. Aber bevor man für ein Seniorenhandy 60-100€+ ausgibt, nimmt er lieber ein 20€ Normal Billighandy mit all dem überflüssigen Funktionsgedönse und quält sich mit den kleinen Tasten ab und versucht eine falls er es denn mal braucht ne Nummer anzurufen ohne sich im Menü zu verlaufen oder auf eine falsche Taste zu kommen.
 
@markox: Das Problem ist der fehlende Massenmarkt. Auch für Blind und Sehbehinderte ist passende technik absolut überzogen teuer - eben weil es nicht für die Masse produziert wird. Entwicklung ist teuer wenn man Sprachsynthesizer usw. verbaut, die Bücher vorlesen müssen oder eben extra Notrufdienste, die von einer speziellen Klienteel frequentiert werden... rechnen muss es sich für Betreiber natürlich auch.
 
"Erst 61 Prozent der Bundesbürger ab 65 Jahren haben ein Handy."
Im ersten Moment habe ich diesen Wert als ziemlich viel empfunden.
Ich glaube, wenn mein bei der Altersgruppe 65+ eindeutig zwischen "haben" (ein Handy zu Hause liegen haben) und "nutzen" (Guthaben drauf haben, angeschaltet haben, mitnehmen...) unterscheiden würde, sähe das Ergebnis völlig anders aus.
 
"Der Trend geht dabei zum Zweit- und Dritthandy" --> WOZU?
 
@fazeless: geschäftshandy und privathandy?
hier in deutschland gibts eig so gut wie gar keine brauchbaren dual sim handys. in asien ist das quasi schon standart.
und zwei nummern find ich in dem sinne schon brauchbar. man hat ein handy komplett nur mit geschäftskontakten. somit kommt man nicht mit seinen eigenen kontakten durcheinander. aber dritthandy find ich schon wieder überflüssig.
 
Die habens immernoch nicht verstanden,die meisten senioren wollen einen wenn überhaupt ein normales handy und nicht ein handy welches sie bevormundet...
 
Jetzt muss nur noch an der Benutzerfreundlichkeit dieser sog. "Senioren-Handys" gearbeitet werden. Musste neulich meiner Nachbarin helfen, den PIN beim starten des Telefons einzugeben. Die OK-Taste zur Bestätigung konnte von mir erst nach etwas mehr als 5 Minuten gefunden werden. Diese Taste war seitlich!!! am Telefon angebracht???
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