In eigener Sache: Die Technik hinter WinFuture

WinFuture Ruft man WinFuture.de auf, dauert es nur wenige Augenblicke, bis man unser Angebot vor sich sieht. Hinter diesem einfachen Prozess steckt jedoch einiges an Technik. In diesem Artikel werfen wir einen kleinen Blick auf unsere Server-Struktur und die ... mehr...

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8 Festplatten und 600 Gigabyte??
 
@niko86: Wahrscheinlich Festplatten mit hoher Umdrehungszahl und wenig Speicherplatz. Ich denk mal Stabilität, Sicherheit und Schnelligkeit geht vor Speicherplatz.
 
@niko86: RAID-10 sagt dir was?!?
 
@niko86: 3ware 9690 mit 8x 146 GB Raptor HDD's als Raid 10
 
@mesios: wieso eigentlich raptors? die sind doch eher für den desktop betrieb gedacht und soweit ich weiß eher auf sequentielle leistung getrimmt als auf random access (wie es in servern benötigt wird).
 
@niko86: Frag ich mich auch. Warum werden bei 600 Gb keine SSD eingesetzt?
 
@Unbekannter Nr.1: weil SSDs nichts in Servern verloren haben lol
 
@Illidan: Kannst Du deine Aussage auch begründen?
 
@Unbekannter Nr.1: Weil sie beim normalen Betrieb keinen signifikanten Vorteil haben! Die sind in einem System mit vielen I/O Operations sogar nachteilig, da sie davon nur eine bestimmte Menge vertragen und dann ausgetauscht werden dürfen....da ist eine herkömmliche HDD einfach sicherer. Bei Operationen, die jedoch nur eine hohe Outputleistung (Emailings, etc) erfordern können sie einen gewissen Geschwindigkeitsschub bringen....
 
@Unbekannter Nr.1: die mögliche anzahl an schreib und lesezugriffen würden bei ssd festplatten für schnelle defekte sorgen. sind einfach nicht belastbar genug. viele ssd's geben maxmimal 100.000 lese und schreibzugriffe an. das ist bei servern und den vielen kleinen anfragen (bei mittlere webseiten so ca. 100 request pro besucher) einfach nicht genug. :P
 
@fredthefreezer: um jeses himmels willen, gerade bei vielen io operationen sind ssd`s quasi ein gottesgeschenk
 
@0711: aber nur bei platten die das abkönnen. und die sind schwindeleregend teuer.
 
@z0rn: ja sind sie (wobei wenns reine lesezugriffe sind kein problem darstellt)...und zudem gibt es auch kaum welche für sas was ein upgrade von vorhandenen servern meist "unmöglich" macht
 
@z0rn: Die Lesezugriffe sind bei einer SSD quasi unbegrenzt, nur die Schreibzugriffe lassen sie altern.
 
@z0rn: 100.000 Zugriffe? klar, bei einigen 10.000 IOPS die sie leisten - also ist das Ding in unter 10 Sek ausgebrannt - das glaubst du doch selbst nicht?

habe auch noch keine OPs-Schranke bei SSDs als Angabe gesehen.
Zudem wird wf viel mehr Lesezugriffe haben als schreibende, und die lassen die SSD ungealtert
 
@DRMfan^^: es sind max schreibzyklen...die liegen bei 100.000 bis 5 millionen (100.000 sind aber tatsächlich nur noch sehr selten und bei absoluten billig modellen zutreffend)...allerdings muss man dabei beachten dass die controllerchips soweit möglich die schreibzyklen auf den flash chips verteilen so dass nicht immer die gleiche zelle geschrieben wird was eine lebensdauer > 5 jahre auch in servern keine utopie ist (wie jemand weiter oben schon schrieb, die ct versuchte mal gezielt eine speicherzelle/chip kaputt zu schreiben in einem "langzeittest" über ein jahr oder so...sie haben es nicht geschafft.). Btw bezüglich iops vergleich http://en.wikipedia.org/wiki/IOPS
 
@Illidan: Ich würde auch nicht auf die Idee kommen, SSDs in einen Server zu bauen - aber warum sollte man es eigentlich nicht?
 
@Air50HE: einzige was dagegen sprechen kann sind die kosten für etwaig geeignete platten und die mangelnde verfügbarkeit von sas platten...wobei ich keinen grund gegen sata sehe
 
@Illidan: völliger nonsens den du da ablässt...
 
@Unbekannter Nr.1: Weil die noch viel zu teuer sind um nur Daten für das Download-Center zu speichern?
 
@niko86: Gegenfrage an die Leute die mich hier kritisieren: Welchen Sinn hat es 8 RAPTOR (!!!) Festplatten die gescheit laufen durch SSDs zu ersetzten? "Never change a running system!" Ich bin der Meinung das die SSD nach einer Zeit einfach am Arsch ist durch die ganzen Zugriffe....ah und von den Kosten wollen wir ja auch gar nicht erstmal anfangen....glaub nicht das man normale Destkop SSDs in Server einbauen sollte....eine Raptor Festplatte hat ca. 15k Umdrehungen pro Minute - die halten locker mit SSD mit....
 
@Illidan: Zum Glück denken die bei uns in der IT nicht mit "never change a running system", sonst würden unsere Server noch auf Pentium III mit 733 Mhz basieren... Aber B2T: Da die meistgebrauchten Inhalte ohnehin im RAM gelagert werden (der viel schneller als SSDs sind), dürften die Raptoren momentan schon passen.
 
@Zebrahead: naja, ich persönlich halte von dem Spruch nicht viel aber es passt. Wenn ich mehrere Festplatten die alle gescheit laufen in einem Server(!!) drin habe würde ich nicht auf die Idee kommen das zwischen durch umzubauen nur damit SSDs drin sind.
 
@Illidan: "eine Raptor Festplatte hat ca. 15k Umdrehungen pro Minute - die halten locker mit SSD mit...." Wenn du das wirklich denkst, dann verstehst du den wahren Vorteil einer SSD nicht.
 
@Illidan:
Ich glaube, der Spruch 'never change a running system' kann heutzutage bei Standardsystemen als veraltetet betrachtet werden.
Das war vor ein paar Jahren - vor allem vor der Jahrtausendwende - sicherlich noch sinnvoll. Heute sehe ich das anders.
 
@Illidan: moment waren die raptoren nicht auch desktop hdds? und haben auch nur 10k rpm? desweiteren ist vollkommen egal wieviel lesezugriffe auf eine ssd "ausgeübt" werden, nur schreiboperationen lassen sie altern. Heise hat mal einen versuch gemacht eine mlc speicherzelle "kaputt-zu-schreiben". Es gelang ihnen nicht. ssd hersteller schreiben eine relativ niedrige zahl auf dei platten, damit sie oft nicht den serverfestplatten aus eigenem hause konkurenz machen. ich bezweifel, dass eine ssd die im winfuture server sitzen würde, in den nächsten 5 jahren kaputt geht. und bis dahin hat man sie ausgetauscht, weil man einfach mehr speicher braucht. Hinzu kommt ja noch, dass alles in einem raid 10 läuft. Also dürfte hier das ausschalggebende punkt die kosten sein, und nicht die lebensdauer.
 
@rony-x2: Vielleicht hatte ich auch unmenschliches Glück, aber von meinen drei SSDs haben sich innerhalb von weniger als einem Jahr immerhin schon zwei verabschiedet. Ich hab natürlich auch schon über ein Duzend Platten verloren, aber nie in einem so kurzen Zeitraum. Nach dem Fiasko bin ich jetzt auch auch auf eine VelociRaptor umgestiegen. Und große Überraschung... im Normalbetrieb ist sie sogar deutlich schneller als die SSDs die ich bisher hatte.
 
@Johnny Cache: dann nenne uns doch bitte deine SSDs. Also wenn selbst eine Raptor schneller ist als diese Öö...
 
Raptor Festplatten im Serverbereich? HAHA ihr Hobbyinformatiker / sry @. Da kommen normale SAS-(Serial Attached SCSI) Festplatten zum Einsatz. Die Festplatten werden wohl jeweils 146GB gross sein und eine Umdrehung von 15k haben.
 
@tatata: in der regel schon, nur hier haben einige davon gesprochen... wobei man sagen muss, dass selbst SAS nicht die riesen vorteile gegenüber sata bringt...
 
@rony-x2: stimmt, wird aber von HP und Co. als Standard verkauft. Wer will kann natürlich auch Sata nehmen. Aber SAS ist einfach Standard.. Raptoren haben in Servern wirklich nichts verloren ;) da würde euch WD auch anlächeln :P
 
@rony-x2: Zwei OCZ... Core und Solid Series. Nicht wirklich sonderlich tolles Zeugs, aber so schnell sollte es dann auch nicht sterben. Lustig war aber vor allem daß sie ausgerechnet bei vielen kleinen Dateioperationen deutlich langsamer waren als die VelociRaptor.
 
@Johnny Cache: jemand der arbeitsspeicher baut, baut auch nicht gleich gute SSDs ;) - Aber es ging ja darum SSDs kaputt zu schreiben, was bei dir ganz bestimmt nicht der fall war. Bei dir sind andere Fehler aufgetreten...
 
@rony-x2: Was die Fehler waren werde ich wohl nie erfahren. Zumindest eine davon läßt sich immerhin noch ansprechen und meint via SMART daß sie noch ganz hervorragend in Schuß ist... nur spuckt sie keine Daten mehr aus. Das peinliche ist ja daß mir in 20 Jahren noch nicht eine einzige HDD wegen elektrischer Fehler verreckt ist... aber jetzt schon zwei SSDs.
 
@Johnny Cache: die meisten ssd platten haben ja 3 jahre garantie...wieso schickst du sie nicht ein? und was sinds denn jetzt für platten?
 
@0711: Netterweise haben sie in ihren Garantiebedingungen folgenden Passus: "This warranty is valid only for the original purchaser...", was bedeutet daß sie mir nicht gewährt wird. Andererseits würde ich dermaßen anfällige sowieso nicht mehr einsetzen wollen.
 
@niko86: SAS?
 
@AlexKeller: Schnittstelle für Festplatten wie SATA nur das die schneller ist
 
Top! Allerdings, welche Betriebssysteme werden auf den VM eingesetzt? Ich nehm mal an das Debian verwendet wird?
 
@Illidan: Artikel nochmal lesen, dann Frage löschen.......
 
@fredthefreezer: Da steht nichts von Betriebssystemen sondern nur was von der Virtualisierungslösung XEN. Und XEN allein reicht denke ich nicht aus um die Anwendungen laufen zu lassen....
 
@Illidan: "Als Virtualisierungslösung kommt XEN zum Einsatz." (das ist übrigens ein Link, da kannst du draufklicken und mehr Erfahren...) ;) --> "Die Software muss zuerst unter einer Linux-Distribution eingerichtet werden. Nach einem Neustart kann dann ausschließlich der Xen-Kernel geladen werden, der die Virtualisierung von anderen Betriebssystemen ermöglicht."
 
@Wollknäuel Sockenbar: und die virtualisierten andere Betriebssysteme sind....?
 
@Wollknäuel Sockenbar: seid ihr schwer von Begriff? XEN ist das BS auf dem Virtualisierungshost, der Hypervisor... aber was läuft auf den einzelnen virtualisierten Gast-VMs?
 
@Illidan: mein ich ja...! :)
 
@timbowrockt: einer der mich versteht :p
 
@timbowrockt: Für Lighttpd benötigt man unter Windows zusätzlich noch Cygwin, also wird es ziemlich sicher ein Linux System sein, welches genau ist doch sowas von egal oder?? [EDIT] ok, wie ich sehe, wurde es bereits (endlich) beantwortet... ;)
 
@timbowrockt: XEN ist kein Betriebssystem, sondern eine eine Linux-Kernelerweiterung. Debian ist das eigentliche Betriebsystem. XEN kann auch unter allen anderen Linux Distributionen verwendet werden.
 
@Illidan: Ja, deine Annahme ist richtig, wir setzten Debian GNU/Linux ein.
 
@kasbah: Hehe, dacht ich mir ^^. Danke für die Antwort ;).
 
@kasbah: welche Version von XEN? und habt ihr einen shared Server, oder wirklich einen, physikalischen, dedizierten für Euch? was passiert dann bei Hardwareausfall? läuft XEN im Cluster?
 
@timbowrockt: Die Administration der Server liegt weitestgehend in der Hand von Artfiles, es ist also ein dedizierter managed Server. Ueber die genaue Version und Konfiguration von XEN kann ich daher keine Angaben machen, denn das weiss ich selbst nicht. Bei einem Hardwareausfall sind wir solange nicht erreichbar, bis Artfiles diesen behoben hat. Das passiert aber i.d.R. in sehr kurzer Zeit, denn Artfiles hat Ersatzhardware fuer alle in Betrieb befindlichen Servertypen im Lager und tauscht im Fehlerfall sofort aus. Der Server ist auch teilweise redundant ausgelegt, also 2 Netzteile und Festplatten im Raid, so das die haeufigen Hardwareausfaelle tatsaechlich ohne Unterbrechung des Betriebes behoben werden koennen.
 
@kasbah: Warum eigentlich Managed, sollten doch genug Kompetenzen im Team vorhanden sein oder ?
 
@main: Die Kompetenz allein reicht aber noch nicht. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, das die regelmaessigen Wartungsarbeiten an den Servern hin und wieder in den Hintergrund gerutscht sind, weil einfach nicht ausreichend Zeit da war. Jetzt kuemmern sich Spezialisten in festgelegten Wartungszyklen um unseren Server und wir sind von dieser Aufgabe entlastet. Dabei bleiben Individual-Loesungen, wie z.B. der compilierte sphinxd (den gibt es ja seit kurzem auch in Sid, aber das setzen wir natuerlich nicht auf den Servern ein) fuer das Forum, kein Problem. Die Zusammenarbeit mit Artfiles funktioniert sehr gut und spart uns viel Zeit.
 
@kasbah: Welch Ironie, WINfuture läuft auf LINUX. :-D
 
@timmy: Jetzt wo du es sagst: lol... xD
 
@timmy: Ironischer fände ich es wenn auf den Server von MS primär auf Linux gesetzt würde. Interessant sind die fakten dennoch allemal.
 
Cooler Artikel, interessant zu sehen was es braucht um eine IT Newsseite zu betreiben!
 
@Tomato_DeluXe: Seh ich auch so. Interessant, danke!
 
@Tomato_DeluXe: Jo und das alles (und die Redakteure) wird mit Werbung finanziert und ist für uns kostenlos :)
 
@Tomato_DeluXe: Super Artikel, von mir auch Danke! Sehr interessant zu lesen, was so an Technik notwendig ist, wenn man eine Seite betreibt.
 
Danke für den interessanten Einblick hinter die Kulissen.
 
Sehr schöner, sehr interessanter Bericht, Danke!
 
lighty ftw \o/
 
Sehr interessanter Artikel! Bin gerade selbst dabei mehr über das Thema Netzwerkadministration zu lernen und würde mich freuen wenn viel mehr Webseiten solch interessante Artikel veröffentlichen würden!
 
@Johnson_hdw2: also davon gibts ja nun mehr als genug, sehr viel mehr als du denkst......
 
@Johnson_hdw2: Dann dürften dich bestimmt auch die Server der Wikipedia interessieren: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Server
 
Schickes Setup! ;) Könnt ihr vielleicht erklären, welche Art von Xen ihr verwendet? Also Citrix XenServer, oder Xen.org mit pv_ops kernel oder oldschool xen? Welche Betriebssysteme laufen da (dom0/domU)?
 
@Halts_Maul_Paul: dazu habe ich in o2: re12: ( http://winfuture.de/news,58404.html#1433487 ) etwas geschrieben. :)
 
@kasbah: Ja, schade eigentlich, vielleicht könnt ihr ja Infos von eurem Hosten einholen :) Ansonsten vielen Dank für die vielen Antworten und die Einblicke in euer Setup.
 
Ah, okay - aber Hoch Verfügbar ist das System eher nicht, oder? Weil ich meine Virtualisierung hin oder her aber auf 2 Servern für eine Redundanz sollte der Spaß dann schon liegen.

Und ja, ich weiss wovon ich spreche. Und ja, ich weiss wovon ich spreche weil ich 3 Jahre im Rechenzentrum gearbeitet habe und ich weiss wie oft die tollen Enterprise Server ausfallen.

The thing is dass man nie an Redundanzen sparen sollte und sobald der eine Server kracht ist ganz winfuture offline! ;)
 
@s1c: Kommt darauf an was du mit "kracht" meinst. Solche Server sind redundant aufgebaut (zwei Netzteile, zwei CPUs, RAID10 spricht für sich, ...), also wenn nur ein einzelnes Bauteil ausfällt, läuft der trotzdem weiter. Gegen Feuer sind die Server in professionellen RZ auch gut gerüstet, das müsste ziemlich nahe am Server ein Feuer ausbrechen.
 
@s1c: Gäb ja auch Servergehäuse für 2 Mainboards die dann parallel laufen und sich ersetzen können. Aber wenn das nur eins is... Naja es scheppert und weg.
 
@sinni800: Auch wenn der 3ware Controller abraucht. Haben von den 9690ern gerade erst 2 in die RMA geschickt.
 
@s1c: die Redundanz dürfte Sache des Hosters sein. Er garantiert vertraglich nunmal eine gewisse Erreichbarkeit. Und auch wenn ich noch nicht in einem RZ gearbeitet hab, aber warum sollten die Server ausfallen? Die sind doch gegen so gut wie alle äußeren Störeinflüsse abgesichert, bis hin zu redundanter Hardware
 
@zwutz: Aus eigener Erfahrung kann ich berichten das die Klimaanlage ganz gerne mal ausfällt ;) Ansonsten sind es zumindest bei uns meist Netzwerk und Softwareprobleme.
 
@s1c: Ich als ESXler würde behaupten das was gleichwertiges wie Vmotion und HA im Einsatz sind. Sonst wäre es kein RZ
 
@Markchen: glaub ich nicht, das wär dann sicher eine andere preisklasse. in der tat passiert es eher selten dass so ein server wirklich komplett offline geht, die meisten defekte treten bei lüftern, netzteilen und festplatten auf - und diese teile sind eben alle redundant ausgelegt. wenn jemand andere erfahrungen gemacht hat, sollte er vielleicht aufhören, fujitsu-siemens pcs (aka primergy) als server zu verwenden :P
 
Danke für die Hintergrund infos! Wenn ich bei euch lade, hab ich immer meine 16000 voll ausgereizt. So soll es auch sein - dafür ein DANKE! :)
 
Sehr interessant was da alles so im Hintergrund läuft!
PS.: ich habe auf eurer Seite auch immer den Werbeblocker aus um euch zu unterstützen^^
 
Vielen Dank für die Info! alles sehr interessant!
 
Nginx als revers Proxy dürfte die Performance der Auslieferungszeiten zusätzlich optimieren.
 
nachdem der deutsche Supplier für Supermicro nun pleite ist hoffe ich mal für euch das eure Server schön durchlaufen :D
 
Danke für die Artikel und den Einblick - jedoch halte ich es für etwas kurrios, dass ein Datenbankserver virtualisiert wird. Selbst auf einem ESC-Server wird davon abgeraten, dass ein DB-Server gehostet wird, da die Performance doch etwas leidet.
Mich als Entwickler würde allerdings noch interessieren, auf welchen OOP-Designpattern ihr mit PHP setzt.
Mir ist kein Pattern bekannt, der PHP nativ völlig unterstützt. Selbst MVC - der ja in der Web-Welt als "Standard" gehandelt wird - ist mit PHP nicht ordentlich abbildbar.
 
@TurboV6: Was evtl. an Performance verloren geht reisst die Sicherheit wieder raus. Da geht dann nämlich so feines Zeuch: http://tinyurl.com/onlinesichxen .
 
@TurboV6: Ich kann jetzt nicht für einen "ESC-Server" sprechen, aber bei einem von mir eingesetztem KVM-Cluster war höchstens ein messbarer Unterschied der Performance innerhalb der VM zum Host darstellbar(CPU/RAM/HDD). Insofern halte ich es persönlich für absolut unkritisch bei diesem "relativ" kleinem Projekt den DB Server in einer VM laufen zu lassen !
 
@main: tut mir leid, war ein Tippfehler. Meine natürlich die ESX(i)-Umgebungen.
Bei "Write > Read" Anwendungen ist ein deutlicher Performance-Unterschied bemerkbar - zumindest in der MSSQL-Welt und ich kann mir nicht vorstellen, dass mySql in dieser Situation performanter sein soll.
@Thunderbyte: ziemlich einseitiger Einwand.
Moderne Systeme werden in der 3-Tier-Architektur erstellt, sodass ein Datenbankserver von der Anwendung stehts getrennt ist und ein problemloses Clustern möglich macht.
Zudem wäre nur ein Datenbankserver - egal ob nun virtuell oder physikalisch - bei einem Online-Auftritt dieser Größe fatal, sodass ein Log-Sharing ohnehin nötig ist/wäre.
Weiterhin ist die Backup-Möglichkeit mit vMotion beim ESX eine Klasse besser, wobei es mir hier nicht um den ESX <-> XEN Vergleich geht.
 
@TurboV6: Hast du da Quellen zu ? Speziell welches Storage bei Host und Gast genutzt wurde ? RAW / VMDK usw ?
Gerade bei der Paravirt konnte ich wirklich nur noch marginale Unterschiede feststellen(KVM). Wäre interessant zu wissen ob sich das von dir geschilderte Phänomen nur auf ESX(i) bezieht
 
@main: leider war ich bei diesem Projekt lediglich Entwickler - kein Admin. Ich kann Dir das also keine genaue Konfigurationen nennen, da diese ausserhalb meines Wissens sind - die damals zuständigen Leute kennen sich damit aber gut aus - is deren täglich Brot.
Virtualisierung: Host ESX per Gigabit-SAN an ein NAS-Filer. Gast: Windows Server 2008 R2
Physikalisch: Windows Servers 2008 mit lokalem SAN
Beide Betriebssysteme hatten 2 CPUs bzw. 8 Kerne zur Verfügung und wurden mit 64 GB RAM versorgt - die bis zum Ausschlag genutzt wurden (wobei sich der SQL-Server sowieso vorsichtshalber alles krallt, was er bekommen kann).

Auf dem physikalischen System konnten wir jedenfalls rund 18% mehr IOs durchführen, als in der virtualisierten Umgebung. Die Kostenersparnis in dieser Klasse war daher eher nebensächlich.
 
Hab euren Server auch schon entdecken können in der Süderstraße 198. Früher hattet ihr da aber Aufkleber dran. Bin auch regelmäßig dort weil die Server meines SocialNetworks dort stehen.
 
@Sheldon Cooper: Grüß schön! ;)
 
@Sheldon Cooper: Bist Du der Chef von Facebook?
 
@Zebrahead: Klar, ich der Herr Zuckerberg der ein Unternehmen mit Sitz in Kalifornien in Hamburg-Mitte leitet... :) Wollen Sie Kundeninformationen kaufen?
 
@Sheldon Cooper: Wenn der Zuckerberg der Chef von Facebook ist und der Salzberg der Chef von Diaspora, nach welchem Gewürz(berg) lautet dann dein Name?
 
@Zebrahead: Blöde Frage, Clemens Pfefferberg natürlich. ;)
 
@Sheldon Cooper: Bin ich auch shcon X-mal dran vorbei gelaufen als wir noch bei L(3) waren ;-)
 
Schön, dass ihr mal einen Blick hinter die Kulissen dieses Erfolgsprojektes zulasst... Man kann diesen Artikel als Werbung für .artfiles interpretieren. Ich denke allerdings, dass es auch dazu gehört, dass man als Online-Portal auch ruhig mal darüber berichten kann, was eigentlich so im Hintergrund aufgeboten wird, um das ganze am Laufen zu halten... Also... Daumen hoch...!
 
Ich dachte Bilder sind im Rechenzentrum Verboten :)
Zumindest in denen wo ich mich Täglich befinde. (T-System)
Aber coole Sache.
 
@wLan-kabeL: schauts dort denn so wüst aus, dass sie sich dafür schämen? :D
 
@nemail: Ne das nicht. Aber T-System ist da in der Sache sehr Penibel.
Sieht doch recht Sauber aus. http://www.abload.de/img/imag0006ys9y.jpg
 
Fand den Artikel auch sehr interessant. Aber: wenn ihr jetzt Geld spart, könnt ihr ja weniger Werbung einblenden :p
 
@PCTechniker: Ich frage mich, wieviel weniger Werbung noch eingeblendet werden soll... Man sollte auch mal respektieren, dass der Betrieb eines solchen Newsportals auch laufende Kosten verursacht. Darüber hinaus kann das WF-Team auch Überschüsse in neue Hardware investieren...
 
@Taxidriver05: Klingt etwas scheinheilig. Winfuture ist im Vergleich eine sehr kleine Plattform in diesem Segment. Ehrlich gesagt, nicht mal eine besonders gute. Da gibt es wesentlich aufwendigere Plattformen mit weniger Werbung.
 
@Taxidriver05: Werbung an sich ist ja okay, Werbung in mitten einer Nachricht ist jedoch nervig. Betteln, dass man einen Adblocker ausstellt, ist auch nicht viel besser. Es gibt diese und diese Werbung - für mich sind es auch zuviele Google Anzeigen. Das kann man besser lösen. Auch dieser Artikel ist im Grunde Werbung für artfiles, aber naja, bitte ;)
 
@Jamie: Sicherlich kann man das anders lösen... Nur nutz Winfuture meines Wissens nach einen Vermarkter für die Schaltung von Werbung. Somit hat WF da wohl auch nur bedingt Einfluss... Ich denke, wenn man mal Werbung für den eingen Hoster macht, indem man diesen in einem solchen Beitrag erwähnt, dann ist das nur fair. Und es ist ja nicht so, das geworben wird so nach dem Motto:"Hostet eure Seiten bei .artfiles!" Stattdessen gibt das Team hier einblicke in die technische Basis von Winfuture. Dass da nunmal indirekt Werbung für .artfiles gemacht wird, ist dann halt zwangsläufig so. Allerdings sage ich mir: Lieber Werbung für den eigene Hoster als Werbung für irgendwelche fragwürdige Software... @JamiE: Dass WF um das deaktivieren von Werbeblockern wird wohl damit zu tun haben, dass durch den massiven Einsatz solcher Blocker erhebliche Einnahmeverluste die Folge sind. Da wird WF auch rechnen müssen. Naja... Wenn es dir zu viele Google-Ads sind, kannst ja mal bei WF fragen, was ne Bannerwerbung für dich kostet... Dann isses wenigstens für ne Weile weg... ;) @gibbons: Beispielsweise? Und jetzt fang bitte nicht mit chip.de oder ComputerBild an... Ich verstehe nicht, warum immer über die Qualität von WF gemeckert wird, anstatt mal Anregung zu geben, die auch verwertbar ist...
 
@Taxidriver05: Klar gibt das Team Einblicke, zeitgleich ist es trotzdem Werbung für Artfiles. Das ist so, als wenn man bei Galileo 5 Toaster testet & alle sind von Siemens. Im Fernsehen muss man sowas heutzutage mit "PP - Product-Placement" unterlegen ;) Zum Thema Vermarkter: Wenn der wirklich nur Google Ads vermarktet, dann hab ich den falschen Beruf - Easy Sache. Mein AdBlock bleibt hier jedenfalls weiterhin aus, solange Werbung in Beiträgen ist und es beim Lesefluss stört.
 
@Jamie: An nicht Aus. Oo ja, so kommts. Bearbeiten geht komischerweise nicht, liegt vllt auch am an'en Adblock ;)
 
@PCTechniker: Vergiss mal nicht, dass das vergleichsweise kleine Beträge sind, die da weniger anfallen...so im Vergleich zum Rest. Wenns möglich ist, die Arbeit aller Leute hinter der Seite nach Tarif zu entlohnen und dann noch ne Stange drüber ist, kann man sicher auch mal nen Banner weniger bringen ;)
 
Mich würde mal interessieren waum eine MySQL Datenbank benutzt wird, irgendwann verkraftet die die Zugriffe und Daten auch nimmer? Bei solchen Zahlen hätte ich eher mit ner Oracle oder PostgreSQL Datenbank gerechnet.
 
@desa: naaaaaah, wieso sollte mysql das nicht verkraften. ich sag immer - alles halb so wild; und: schei**t euch nicht an ;)
 
@desa: Quark, alles Vertriebler gebrabbel !
 
@main: hmm... PostgreSQL und Vertrieb achja.... wenn man mit so Datenbank mit 500 MB rumspielt kann man die Performance von Postgre und Oracle scheinbar nicht kennen...
 
@desa: Willst du mir jetzt erklären, das sich OpenSource und Vertrieb ausschließen ? Mysql wird zu unrecht so schlecht geredet, Postgresql und Mysql haben sicherlich jeweils Vor- und Nachteile. Beide packen aber locker ein Volumen, wie sie diese Seite hat... Keine Ahnung woher aufeinmal jeder mit mehr als 3Pagehits am Tag aus Performance Gründen Postgresql zu brauchen scheint...
 
@main: Das mit OSS und Vertrieb kann ich nur bestätigen, als Angestellter in einem Systemhaus, das vorwiegend OSS verwendet, auch beim Kunden, ist der Vertrieb davon ein wichtiger Teil unserer Arbeit (auch wenn ich, zum Glück ;P, kein Vertriebler bin). MySQL würde ich heutzutage aber eigentlich eher wegen der Übernahme durch Oracle nicht mehr nutzen, wer weiß was dieses ehemalige Sun Produkt in Zukunft aussieht...
 
@Halts_Maul_Paul:Stimmt schon, Oracle ist definitiv ein unbekannter Faktor was die Zukunft von Mysql angeht! Und unbekannte Faktoren sind bei DB-Systemen Mist ;)
 
@desa: kurz als Info: der wohl größte "Kunde" von mySql ist Facebook - und die haben ein "etwas" höheres Datenvolumen wie WinFuture...
Bei richtiger Konfiguration kann mySql schon was, ich denke aber, dass MSSQL und Oracle in Sachen Write-Performance deutlich besser sind.
 
impressive :)
 
Man sieht schon, das hier die meisten weit von einer administrativen Tätigkeit in der IT-Branche entfernt sind. Schon amüsant was hier mit angesammeltem Hobbywissen in die Welt posaunt wird SCNR
 
@main: Och, ich fand das war mal eine erstaunlich positiove Ansammlung von Leuten aus der IT im Vergleich zu den anderen Artikeln ;)
 
servus mädels ;-)
die bereitstellung von daten hängt nicht immer von "hochdrehenden" hdd´s ab - egal obs die alten scsi hdd´s waren oder die neuen sas mit 15 umin wären. egal welches raid, welches os - die anbindung der lanschnittstellen ist ebenso entscheidend. fibrechannel, lwl, luntrunks, vlan´s usw. . die netzwerkkomponenten müssen min 10 gbit machen. storage, iscsi, virtualisierung+lunzugriff, filer usw. . schlussfolgerung: der megabackbone muss halt mit qualitativ hochwertigen komponenten versorgt werden :-).
 
Aber schön das ihr noch einen Xeon der auf Core Architektur beruht benutzt. Das zeigt das diese CPU's noch einige Jahre mithalten können und ich mir evt. bald doch noch n Q9550 hole, der ebensoviel L2-Cache hat wie euer Xeon ^^ reicht vollkommen hin ^^
 
mysql-lol, die profis arbeiten aber mit oracle!
 
@zwei promille: Und definitiv nicht mit zwei promille ;)
 
Alles dufte, wenn Ihr noch die fav.ico Datei an IE9 anpassen, also transparent, so dass es auf der Taskleiste ein gutes Bild macht, dann wäre alles perfeckt. ;)
 
Wo kann man eigentlich seine Probleme mit dem neuen Winfuture posten?
Mich loggt es alle zwei Stunden aus..
 
@niete: http://www.winfuture-forum.de/index.php?showtopic=182515 Aber schau mal vorher Deine Cookie Einstellungen des Browsers durch.
 
@Urne: Danke, werde es bei erneutem Rauswurf mal durchstöbern.
 
@niete: Schau auch mal in dein MyWinFuture Profil (http://winfuture.de/mywinfuture.html). Dort kannst du einstellen, wie lange der Login-Cookie leben darf. Setz ihn am besten auf "unendlich".
 
@mesios: Der ist bereits auf endlich gesetzt, das ist ja das Problem.
Bin die letzten Stunden aber nicht rausgeflogen vielleicht klappt es jetzt.
 
Klasse Artikel. Muss schon eine Heidenarbeit drin stecken soetwas

aufzubauen. *RESPEKT*
 
@RAJ: Nur dass Deine Kiste wahrscheinlich NICHT an einem 56GBit Backbone hängt und Deine Kiste wahrscheinlich nicht in der Lage ist jenen gigantischen Traffic zuverlässig zu bedienen den der WF-Server jederzeit bedienen können muss... Das unterscheidet eine wahrscheinlich hoffnungslos überdrehte Nutzerkiste von einem stetig gewarteten Performance-Server mit wasweisichwievielen virtuellen Maschinen, die mit einer schier unüberschaubaren Zahl von Zugriffen aus dem Web beaufschlagt wird resp. können muss ohne einzuknicken.
 
Was verdient ihr denn mit Winfuture? Wie sehen Einnahmen/Ausgaben im Vergleich aus? Das würde mich auch mal interessieren...
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