VATM: Gratis-Warteschleifen sind ein Problem

Telefonie Der Beschluss der Bundesregierung, dass für Anrufzeiten, die der Nutzer in Warteschleifen verbringt, keine Gebühren mehr berechnet werden dürfen, bringt technische Probleme mit sich. mehr...

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Zumindest kommt das Ganze mal ins Rollen. Ich warte nur zu auf dieses "Feature"!
 
Wie wärs mal wenn man die Kosten auf den eigenen Gewinn statt auf die Kunden "umlegt"
 
@eisbär: Ich glaube Du hast das Prinzip der Marktwirtschaft nicht ganz begriffen ;-).....Kosten werden von Firmen NIE vom Gewinn abgezogen....der Gewinn ergibt sich aus den Einnahmen und Kosten!
 
@eisbär: Du meinst wohl aus dem eigenen Umsatz, sonst wäre es ja kein Gewinn mehr wenn da was abgezogen wird.
 
@Sheldon Cooper: ja das meint eisbär ja auch: aus dem Gewinn herausnehmen! Und nicht mit Aufschlag für den Kunden, Gewinn steigern!
 
Lieber jetzt umstellen und die Millionen investieren, als noch länger die Kunden abziehen und dann irgendwann für die gleichen Millionen umstellen.
 
Ist das denn jetzt eine unabhängige Aussage oder doch nur irgendein Lobby-Geschwafel? Denn in der Regel sind ja erst mal alle Dinge, die den Firmen weniger Geld einbringt, "angeblich" technisch nicht realisierbar. ^^
 
Ich schätze wenn die Regierung beschlossen hätte dass Warteschleifen 2x so teuer wie bisher werden müssen, dann würden die ganzen Verbände und Unternehmen nicht über technische Probleme maulen :)
 
Ich habe da noch ne Lösung: man stellt einfach die Hotline auf Gratis. Dann ist das selbst für Anwender mit Prepaid-Handys kein Problem mehr! :-)
 
@felixfoertsch: es ist eigentlich schon OK, dass die Gesprächszeit etwas kostet. Letzten endes ist es ja eine Dienstleistung, die ich in Anspruch nehme. Und wenn mein TV nicht will oder ich nicht weis, wie ich meinen Router verkabel, ist es OK. Aber in einer Warteschleife zahlen, wo ich nichts von habe, das ist nicht OK. Schade ist auch, dass man bezahlen muss, wenn man die Hotline kontaktiert und der Anbieter den Mist gebaut hat. Dann zahlt man dafür, dass die ihre eigenen Fehler ausbügeln... naja... es wird irgendwo immer ungerecht sein.
 
@felixfoertsch: Klar, und die Welt besteht nur aus Marshmallows. Eine Hotline/Support kostet bares Geld (im Gegensatz zur Warteschlange) für eine Firma und nicht gerade wenig. Btw solltest Du mal erleben was vergleichbare Services im B2B-Bereich kosten. Da schlackern Dir die Ohren.
 
@Cor: also wir zahlen z.B. für die "problem" hotlines bei den anbietern unserer datenleitungen nichts. AUs gutem grund, denn wenn die abkackt ist i.d.R. der anbieter schuld und genauso sollte es im consumer bereich aussehen, sieht es aber nicht
 
@felixfoertsch: kann man haben, viele service Unternehmen biten auch normal telefonummern an... man sollte da mal die seite aufsuchen http://www.0180.info/ und dann die firma eingeben, siehe da es gibt normale nummern.....
 
aber es ist technisch möglich, das anrufe ab der x-ten minute mehr/weniger kosten. zumindest beim normalen telefonieren per preselection... das finde ich schon etwas merkwürdig.
 
@LoD14: Das Problem wird schlicht und einfach sein, das der Provider (momentan noch) technisch nicht unterscheiden kann, ob da nun ein Band oder ein Mitarbeiter dran ist. Deshalb ja auch die nachträgliche Rückbuchung. Wenn ein Gespräch nach x Minuten biliger wird, gibts ja diese Bedingung nicht. x Minuten sind immer x Minuten, egal mit wem oder was du redest. Da Verbindungsdaten bei Prepaid nicht gespeichert werden, kann nachträglich dann der Betrag nicht wieder gutgeschrieben werden, wenn der Provider dann später weiß, das die Verbindung zu diesem Zeitpunkt nur zu nem Band und nicht zu nem Menschen bestand ;-)
 
Auch wenn es technisch unausgegoren ist, die Gebühren für die Warteschleifen sind moralisch unausgegoren. Rein zufällig wartet man meistens umso länger, je teuerer die Hotline ist.
 
"die Kosten auf die Kunden umlegen" die heutigen warteschleifen zahlt ja auch nicht der kunde sondern der wartende und der wird nicht zwangsweise "kunde" bzw nimmt die eigentliche diesntleistung in anspruch... \o/ ganz großes kino
 
der Typ will uns doch nur verarschen ... es ist definitiv möglich, solche Hotlines auch mit PrePaid-Tarifen abzurechnen. Das geschieht technisch genauso, wie bei normalen Tarifen.
 
@Der_da: Das Problem ist, das ja nicht die Hotline kostenlos sein soll, sondern eben nur die Warteschleife. Und technisch weiß der Provider eben nicht, wer oder was da nun das Gespräch entgegen nimmt und rein von Provider-Seite dürfte es auch schwer werden, an diesem Umstand was zu ändern, zumal alle größeren Firmen bei ihren TK-Anlagen und deren Schaltungen eh ihr eigenes Süppchen kochen. Deshalb wird das halt nachträglich zurückberechnet - aber eben nur bei Kunden, wo auch Verbindungsdaten gespeichert werden. Und warum das also bei Prepaid nicht geht, steht im Artikel und ist auch keine "Verarsche". Wobei man jetzt natürlich - als leicht paranoider Mensch - durchaus in Frage stellen könnte, ob bei Prepaid wirklich keinerlei Verbindungsdaten über einen Zeitraum geloggt werden, die für eine solche Berechnung der Rückerstattung ausreichen würde. Offiziell werden sie das jedenfalls halt nicht und deswegen gibts offiziell ein Problem.
 
@NewRaven: Ich habe sehr lange mit Telefonanlagen gearbeitet und kann dir sagen, dass man durchaus sieht wer und das Gespräch angenommen wurde, weiterhin sieht man auch wie lange der Kunde gewartet hat. Dies sind wichtige servicerelevante Daten in einem professoinellen Callcenter.
 
@bluetigger68: Richtig, der Verantwortliche der Firma sieht das. Der bekommt das wunderschön tabellarisch aufgelistet. Nur der Provider sieht das nicht... und das ist das Problem.
 
boa es gibt nur 6 mio prepaid user? 4 firmen sie alle zu knechten^^
 
Ui, man sucht einen Grund für die VDS. "Wir müssen die VDS wieder einführen um einen Grund zu haben bei PrePaidtarifen eine richtige Rechnung bei HotlineAnrufen stellen zu können".
 
Jetzt kann man es stundenlang Leuten lassen?
 
Das dürfte doch technisch kein Problem sein, man nehme eine Hotline, die nur für die Warteschleife zuständig ist, mache die kostenlos und wenns dann zu nem Mitarbeiter geht, wird man auf eine kostenpflichtige Hotline weitergeleitet.
 
@t-master: geht ja angeblich nicht, das geht erst im computer zeitalter *hust*
 
@t-master: Das Gepsäch wird dann aber nicht von dir gestartet sondern von dem Anbieter der kostenfreien Hotline, somit erscheinen die Kosten auf seiner Rechnung, nicht auf deiner. Die Kosten eines Anrufes werden immer vom Anrufer getragen, außer bei einem R-Gespräch.
 
Nun, technisch unausgegorene Lösungen der jetzigen Regierung sind ja nichts neues... Aber sonst kann ich die Probleme, die der Herr in dem Artikel anspricht, nicht nachvollziehen. Theoretisch muss bei der Übertragung von Verbindungsdaten nur ein Bit umgeschaltet werden, das dann anzeigt, dass der Anruf bis jetzt kostenlos ist. Man kann doch direkt beim Verbindungsaufbau von Mobilfunkbetreiber zur Hotline direkt dieses Bit setzen. Der Mobilfunkbetreiber lässt dann solange den Zähler für die Gesprächsdauer auf 0:00 stehen. Erst wenn das kostenlos-Bit nicht mehr gesetzt ist, läuft die Zeituhr mit der Gesprächsdauer. So eine Lösung dürfte doch kein Problem sein oder ist die verwendete Hardware echt so unflexibel was die Übertragung von Steuerbits in Datenpaketen angeht? MfG Pizzamann
 
Ja liebe VATM wenn das Geld nicht mehr für die Firmen etc. die bei euch im Verband sind in Kassen gespühlt werden dann geht es auf einmal nicht aber was natürlich wieder geht die "Mehrkosten" auf die Kunden (Die zu den Firmen etc. Telefonieren) umzulegen.
 
Na wenn es sorum schon nicht geht - und kostenlose Hotlines bei den Anbietern anscheinend unpopulär sind. Warum dann nicht ein anderes Modell? Man ruft bei der Hotline an; Die Anrufernummer wieder bei der Hotline gespeichert und der nächste freie Mitarbeiter ruft dann via einem R-Gespräch-Modell zurück. Das wären dann zwei gesonderte Telefonate - sollte doch für die Teuer-Lines auch eine Lösung sein?
 
Wie wärs, anstatt sich jetzt in Unkosten zu stürzen um ein kniffliges System auszudenken, das der Kunde von vornherein kostenlos bei Hotlines anrufen darf ?
 
Kostenpflichtige Hotlines sind auch als Abrechnungsmodell für Dienstleistungen zu betrachten, s. div. Anwaltshotlines, die ordentlich Geld pro Minute berechnen, diese wirst du weiterhin nicht kostenfrei erreichen können, denn kostenlos arbeitet keiner gerne. Es ist tatsächlich nicht möglich eine Gebührenstruktur im Gespräch umzustellen, selbst die Weiterleitung auf eine kostenpflichtige Nummer nach dem Anruf auf einer kostenfreien Nummer wird von dem Anbieter der kostenfreien Servicenummer getragen, denn er startet das Gespräch.
Insofern hat der Herr Recht, wenn er sagt, dass es unausgegoren ist.
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