Musik-Downloads: Markt ist offenbar gesättigt

Wirtschaft & Firmen Das schnelle Wachstum des Marktes für Musik-Downloads ist offenbar bereits an seinem Ende angekommen. Zumindest in den USA verzeichnet man derzeit stagnierende Zahlen. mehr...

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Sparen wir uns jetzt die Diskussion über Preise, Qualität und DRM. ;)
 
@smoky_: http://www.der-fallensteller.de/raubkopierer.gif
 
Jetzt sind sicher gleich wieder die Raubmordkopierer schuld.
 
Und was passiert nach dem Sättigungsvorgang? bei schlechtem Essen muss man sich übergeben oder zumindest aufstoßen... und übertragen auf Downloadportale heißt das, wenn sie weiter so aus dem Boden sprießen, ohne wirklich "anders" zu sein, dass diese keine wirkliche Chane haben. Aber dennoch beharrt jedes große Unternehmen darauf, eine eigene Plattform aufzubauen und diese streng mit seinen anderen Produkten zu verheiraten. Egal ob Microsoft mit Zune, Nokia mit Ovi music, apple mit itunes usw. Das offenste ist da noch amazon mp3...und trotzdem kaufe ich lieber die silbernen Scheiben... ich fass halt gern an und kauf gern unkomprimierte Musik... Um die Umsätze wieder hochzukriegen, muss man jetzt also in puncto Künstler-Sortiment erheblich ausbauen, denn wenn man ehrlich ist, bekommt man auf jeder Plattform das gleiche... nur Major Label Präsenz... da könnten die auch alle 1 Plattform die plattformunabhängig (auch auf Linux) präsent ist, schaffen, das würde auch viel Geld sparen... und dem Kunden eine bessere Transparenz bieten...
 
@Rikibu: Schön gesagt ;) Der Markt ist long nicht gesättigt. Nur die Naps sind eben endlich alle mit ihrem iTunes, ovi etc. ausgestattet. Einen wirklich umfangreichen Service gibt es nicht. Ich beispielsweise würde dort vielleicht 10-20% meiner Mucke bekommen. Mixtapes und so gibts gar nicht - zumindest nicht die, die ich suche. Es wäre wirklich wünschenswert, neue Absatzwege für digitale Medien zu schaffen. Ein Service, bei dem einfach jeder Musiker zu finden ist - Label-unabhängig. Das wär schon ein riesiger Fortschritt. Aber statt in diese Richtung zu denken, überlegen die lieber weiter, wie sie die Kunden noch mehr bevormunden können, damit nach Möglichkeit keiner "schwarz" Musik hört. Der Markt ist krass unzeitgemäß - nur die Websites sind schön bunt ;)
 
Ach was, viele viele alte Schätzchen, die man sich über Jahre zum Teil legal gekauft zum Teil illegal heruntergeladen hat, gibt es auf keiner dieser Plattformen zu kaufen! Solange das Angebot in Filesharing Foren/P2P Netzen größer ist als das legaler Angebote, wird es die breite Masse nie erreichen.
 
@KnolleJupp: Komisch oder ? Geht mir genauso. Ich wart noch auf den Tag an dem eins meiner Top Wishlist Vinyl Alben mal legal als lossless zu erstehen ist. Vermutlich kann ich da aber noch bis zum St. Nimmerleinstag warten, denn es waren weder Kassenhauer noch Mainstream noch Chartrelevante Dinge. Logisch, sonst hätte ich sie mir ja damals nicht zugelegt. Den Rest gab's im Radio.
 
Tja wie sagte ein Manager des Apothekerverbandes: "Am Ende sorgen weder Preissenkungen noch neue Medikamente für mehr Kopfschmerzen." ... wenn ein Markt gesättigt ist, dann ist er gesättigt und dann gibt es nur noch Verdrängung und das nicht immer zum Vorteil für den Verbraucher.
 
Ich hab' bei denen noch keine Musik gekauft, obwohl mir das inhaltliche Angebot sogar zusagt. Mein Problem ist die Qualität. Ich habe ein gut geschultes Musikerohr. Erst ab 320 kbit/s höre ich bei einer MP3 keinen Unterschied mehr zu unkomprimiertem Wav bei 16 Bit Wortbreite und 44,1 Khz Auflösung. Alles darunter ist in puncto technischer Qualität sein Geld nicht wert.
 
@departure: Da gibt's aber viele Leute die behaupten, selbst ein unkomprimierter 24bit-Track kommt bei weitem nicht an das Original ran. Also wie man sieht ist das alles relativ, auch das geschulte Musikohr.
 
@Islander: alles Esoteriker!
 
@Islander: "Ein unkomprimierter 24-Bit-Track kommt an das Original nicht heran"- Original wovon? Wenn ich im Studio arbeite, verwende ich 32 Bit Wortbreite bei 96 Khz. Klare Sache, daß ein Song mit nur 24-Bit-Wortbreite nicht mehr die komplette Originalinformation enthalten kann. Doch wenn ich als Endkonsument von "Orginal" spreche, meine ich natürlich diejenige Wortbreite und Auflösung, die mir die klassische Audio-CD-Version unkomprimiert liefert, und daß sind 16 Bit Wortbreite bei 44,1 Khz. Ich gehe davon aus, daß bei iTunes, Musicload und Konsorten die MP3's DAVON erzeugt werden. Und dann ist es ein immenser Unterschied, ob ich eine 128er-MP3 oder eine 320er-MP3 höre, die 128er klingt gequetscht, das Frequenzspektrum ist eingeschränkt, bis hin zu Störgeräuschen und Rauschen. Und den Schrott hat iTunes anfangs als "CD-Qualität" verkauft. Mittlerweile hat sich da einiges verändert, und die Shops codieren wenigstens mindestens schon in 192, manche sogar in 256. Wenn's dann mal endlich 320er gibt, kaufe ich da auch was.
 
@departure: Noch nie von VBR gehört?
 
@departure: Seh ich genauso. Selbst mit ungeschultem Ohr hör ich den Unterschied zwischen .wav und einer daraus erzeugten 128 / 160KBit MP3 SEHR deutlich, vor allem bei Soundtracks.
 
Ich sehe die Sache immer noch so, bezahlter Download=gute Qualität. Diese ganze "Pop" Musik ist beliebig austauschbar, Eric Clapton, Joe Cocker und Co, entweder die Hörer können nicht Downloaden oder wollen sich eine CD kaufen. Die Anzahl guter Musik, und wo die Hörer dann auch Bezahl-Downloads machen würden, die ist ,nach meiner Meinung, nicht besonders hoch bzw. gleichbleibend. Auch das Angebot, naja, dann sucht doch mal bitte einen älteren seltenen Live-Titel von den Rolling Stones oder Pink Floyd. Ich sehe die Sache also eher mal so, das sich diejenigen die sich diese "Pop" Musik downloaden mittlerweile auf einen bestimmten Wert eingependelt hat.
 
@Lastwebpage: Aight...
 
Könnte man sowas nicht auch mal dem Musikmarkt generell zuschreiben? Persönlich habe ich grade in den letzten Monaten kaum mehr was gefunden was ich wirklich gut fand, da viele "meiner" Bands keine Alben raus gebracht und ich mir so nur einige Singles geholt habe. Naja und da hilft dann auch kein LastFM mehr um alternativen zu finden - wenn keine Songs da sind kann man sie auch nicht kaufen.
 
Ich habe mich mal bei einem (vermeintlich) großen Musik-Download-Portal angemeldet und mir vorher genau 100 Songs/CDs aufgechrieben und dort danach gesucht. Meine Trefferquote war 2%. Also 98 von diesen 100 wurden nicht gefunden oder angeboten. Wie soll ich mir was kaufen, was nicht im Angebot ist? Früher im Plattenladen hat man den Verkäufer gebeten, die entsprechende Platte oder CD zu bestellen und gut wars. Aber heute? Heute stößt das alles auf taube Ohren. Warum soll man extra nur wegen mir das Angebot erweitern?
 
@Root6T6:
Jupp geht mir auch so.
Gerade wenn du einen "alternativen" Musikgeschmack hast, ist es fast unmöglich legal an Songs zu gelangen.
 
@Mudder: naja last.fm ist nicht die welt ... 'n musik-fan der sich nicht nur auf "seine" und ähnliche bands beschränkt findet doch unendlich viel neues im netz von myspace über portale mit freier musik etc. ... musik generell gibt es doch nun wirklich genug. aber warum sollte es den auch ein ewigen wachstum geben. ne band bringt nun mal nicht 10 scheiben im jahr raus - das ist doch klar und war vor 10,20 jahren auch nicht anders.
 
@McNoise: last.fm hat schon sehr viele unbekannte Bands - hier bekomme ich auch zig Vorschläge. Doch bei 99% der Bands hat es auch sein Grund warum die unbekannt sind.. Naja und wenn man doch mal eine Band findet die 1-2 gute Songst hat, dann siehe Post von Root6T6.
 
tja - nun weiß man wieviel geht.
 
Gut das wir eine Lobbyistenpolitk in Deutschland haben. Ich schätze wenn das Geschäft stagniert, wird bald eine Sondersteuer für unsere huingernde Musik- und Filmindustrie fällig. Bei den Pharmakonzernen hats doch auch geklappt, die greifen uns jetzt noch tiefer in die Tasche.
 
Man muss auch mal mit etwas zufrieden sein! Aber das zählt ja beim großen Geld machen nicht viel! Tauschbörsen und Co sind über Jahre gewachsen (aus gutem Grund) und werden auch nicht von heute auf morgen verschwinden! Weiter anstrengen, dem Kunden geben, was er gerne hätte und dann sieht das in einigen Jahren wieder ein wenig besser aus! Von nichts kommt nichts!
 
@Pistolpete: Das absurde ist, dass es ewiges Wachstum geben soll, obwohl wir in einer Überflussgesellschaft leben. Es soll also immer mehr geben, von dem wir quasi ständig immer mehr Waren und Leistungen aus Finanzmangel als überschüssig deklarieren und sie deshalb nicht konsumieren bzw. wir gar keinen Bedarf daran haben, mehr zu konsumieren. Geld ausgeben, das wir nicht haben, geht ja nicht - und mehrfach kann man nicht vorhandenes Geld auch nich ausgeben, egal wie billig der Preis fürs Geld (Zins) gerade ist - auch Geld ist im Überfluss vorhanden, warum sonst ist es so billig wie nie?
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