Wikileaks-Sprecher Daniel Schmitt zieht sich zurück

Wirtschaft & Firmen Der deutsche Sprecher von Wikileaks, Daniel Schmitt, hat in einem Interview mit dem 'Spiegel' seinen Rückzug bekannt gegeben. Zudem kamen Mängel der Enthüllungsplattform und interne Querelen zur Sprache. mehr...

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Sehr klug von ihm seinen wahren Namen zunennen.
 
@iHaX: stimmt, auch wen er jetz weg is von WikiLeaks... falls ihm wer ans leder wollte wird derjenige das jetz sicherlich auch noch wollen. ...oder die cia holt ihn ab... #%&*+
 
@elektrosmoker: Jeder einigermassen fähige Geheimdienst findet den richtigen Namen von solchen Leuten als Fingerübung vor dem Frühstück raus. Kann mir nicht vorstellen, dass die CIA oder der BND sich von so einem Pseudonym lang hätten aufhalten lassen, wenn sie's drauf angelegt hätten. Meine Meinung ist ja immer noch, dass unsere Dienste andere Dinge tun als jeden unzufriedenen zu heimlich zu bespitzeln...
 
Die Gründe klkingen doch eher erfunden bzw. Konstruiert. Geld hat sicher keine Rolle gespielt!??? Vielleich darf der Herr ja jetzt in ein paar Fernsehsendungen gehn, um da über all seine tiefen Einblicke rumzu schwarten. Wer irgendwo weggeht und gleichzeitig rumerzählt, dass auch viele andere bald gehen werden, hat zumindest ein auffälliges Persönlichkeitsprofil.
 
@probex: Warum? Nur weil er über die Missstände redet? Das was er hier verlauten lies passt eigentlich zum Bild der letzten Zeit. Und auch würde es mich sehr sauer machen, dass wenn ich dem Hauptverantwortliche Probleme aufzeige oder sie nicht hinnehmen will, ich so angefahren würde. Ich find seine Reaktion jedenfalls legitim und in keinster Weise verhaltensauffällig. Aber so oder so, keiner von uns steckt in all dem drin, was da passierte oder eben nicht. Erst die Zeit wird wohl zeigen, was es damit auf sich hat.
 
@probex: Ja, bald SternTV und als Gast der ehemalige deutsche Sprecher von Wikileaks mit brisanten Enthüllungen wie z.B. Mobbing bei Wikileaks.
 
Bei einem Streit gibt es immer zwei Seiten, sodass man aus diesen Aeusserungen nicht direkt schließen kann, dass Assange Wikileaks als One-Man-Show betrachtet. Das koennen auch vorgeschoeben Gruende sein weil "Schmitt" aus anderen Gruenden frustriert ist. Seine Vorwuerfe passen wie die Faust aufs Auge, da das genau dem Bild entspricht, dass man nach den bisherigen Berichterstattungen von Assange haben kann.
 
Stellungsnahme von Wikileaks dazu: "Spiegel report Schmitt resigned which is misleading. Schmitt was suspended a month ago." http://mcaf.ee/8bd9e
 
Er weiß ja jetzt mit welcher Methode man versucht hat den Wikileaks-Gründer kaltzustellen. Möglicherweise will er auch deshalb rechtzeitig aussteigen, bevor über ihm etwas verbreitet wird, mit dem er dann sein ganzes Leben lang immer wieder konfrontiert wird. Trotzdem meine Bewunderung für die geleistete Arbeit, denn ich hätte auch nicht die Kraft das durchzuziehen.
 
die bourne-identität :)
 
Das ist aber eine feige SAU! echte Mitstreiter ziehen auch in schwierigen Zeiten mit. Hat wohl die Hosen voll gehabt. Bei einer so wichtigen Sache nur dann mitziehen zu wollen wenns gut läuft, zeugt nur von absoluter Charakterlosigkeit.
 
@Laika: Irgendwie erinnerst du mich mit deinem Kommentar an einen Fußballfan der mit einem Bier in der Hand von der Couch aus ein Fußballspiel übers Fernsehen verfolgt und alles besser weiß.
Auch Charakterlich spielst du damit in der obersten Liga...
 
@sandermann: Ich habe leider durch meine Arbeit nicht viel zeit um auf der Couch zu sitzen, und wenn, dann verbringe ich diese garantiert nicht mit Fernsehen gucken. Ich kann dir nur ein Raat geben, wenn du von der Materie keine Ahnung hast, guck Fußbal und trink ein Bier.
 
@Laika: Wäre er feige würde er von Heute auf Morgen "verschwinden".
Er hat seine Gründe kundgetan fertig. Auch Mitstreiter wollen einen Grundrespekt erwarten können was Assange scheinbar nicht gezeigt hat.
 
@Laika: Von Charakterlosigkeit zeugt aber auch ein militärischer Umgangston mit Begriffen wie "...Gehorsam verweigern", sofern denn Assange wirklich auf diesem Level mit "seinen" Leuten umspringt. So einem Typen würde ich auch schleunigst den Rücken kehren, und mich mit Sicherheit dabei nicht als Feigling o. ä., sondern einfach nur befreit fühlen.
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