Warum Nokias Handy-Chef ausgerechnet jetzt geht

Personen aus der Wirtschaft Im Juli hatte der noch amtierende Handy-Chef von Nokia voller Euphorie erklärt, dass er das Unternehmen wieder zur Nummer 1 bei den High-End-Smartphones machen wird. Mitte September kündigte er - Schuld ist der neue Chef. mehr...

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hachja, die lieben Kinder. Wird wohl einen Grund gehabt haben, das er nicht genommen wird. Mit dieser Aktion hat er sich auf jeden Fall die restlichen Chancen auch noch verbaut
 
@zwutz: Ich glaube wenn er wirklich kündigen will (wovon ich mal ausgehe da er es ja schon getan hat) wird ihm das relativ egal sein ^^
 
@darkalucard: Das ist mir klar. Aber welche Firma gibt ihm jetzt noch nen Managerposten?
 
@zwutz: sehr viele Firmen ! Denn es zeigt, dass der Mann eine grade Linie hat. Zudem hat der Mann in der Branche einen guten Ruf. Ich vermute, dass der bereits jetzt schon einen neuen und besseren Job hat.
 
@zwutz: wirkt wie ein lebenslauf geiler manager der 3 jahre unternehmenleiter nokia haben wollt..
leider ist das mitlerweile ja normal das manche leute ihren hals nicht voll bekommen.
 
@zwutz: Eigentlich empfinde ich das als verständliches Verhalten. Wenn Anssi Vanjoki nicht seine Vorstellungen verwirklichen kann bezüglich des Geschäftes, der technischen Entwicklung und auch seines persönlichen Zieles, ist es konsequent zu kündigen. Zumal er wohl kaum Probleme haben dürfte, wieder in guter Position unterzukommen. Das würden wir doch genauso machen, wenn wir entsprechende Chancen hätten mit Sicherheit wieder eine gute, uns ansprechende Position zu erhalten. Wirklich weiter kommt doch nur der, der wechselwillig ist (örtlich, tätigkeitsmäßig usw.).
 
"Warum Nokias Handy-Chef ausgerechnet jetzt geht".... des kann ich mit einem sakastischen passenden Satz beantworten: Er hatte einfach keinen Bock mehr auf die $ei$$e!
 
@Stefan_der_held: Ja, immer diese Seisse!
 
@DasFragezeichen: Ja echt, was soll der shaacé ?
 
@Stefan_der_held: sehr produktiver Kommentar...
 
er ist gegangen, weil er ausgesorgt hat.
 
Verständlich und konsquent, denn dadurch, dass jetzt ein anderer über ihm steht, kann er seine Vorstellungen auch nicht 1:1 umsetzen.
 
@noComment: Eine Firma ist aber keine 1 man show... gerade Einzelgänger haben es in einem Firmengeflecht das nur als Getriebe funktioniert, einfach schwer, aber es scheint, dass sich so mancher Egomane über die so oft propagierten Stärken wie Teamplay usw. hinwegsetzen kann. Frage mich ernsthaft, wie dieser Mensch es zu was gebracht hat mit dieser egoistischen Einstellung.
 
@Rikibu: Auch in einem Team muss einer die Richtung vorgeben, sonst kommt nichts dabei heraus. Und diese Richtung gibt immer derjenige vor, der in der Hierarchie an oberster Stelle steht. Darum geht es, denke ich. Das sagt doch nichts darüber aus, ob seine Mitarbeiter freie Hand bei der Lösungsfindung haben, oder nicht.
 
@noComment: es heißt aber nicht, dass einer alles vorgibt und die anderen kein Mitspracherecht haben. Das kann auch nich Sinn der Übung sein - und Nokia hat das zum Glück erkannt. Klar brauch es eine Richtung, aber die bestimmt sich doch aus vielen Faktoren und durch verschiedene Kompetenzen die auf verschiedene Personen aufgeteilt werden - einer alleine kann nicht alles überblicken.
 
@Rikibu: Wenn ich den Kopf voller innovativer Ideen habe dann bastel ich mir ein Teams zusammen und versuche die Ideen umzusetzen. Dafür werde ich in solch einer Position bezahlt. Wenn ich keine Möglichkeit sehe das Unternehmen nach meinen Vorstellungen voranzutreiben würde ich das Gleiche machen wie er. Ich bin mir sicher seiner Karriere wird diese Entscheidung nicht abträglich sein. Im Gegenteil, es zeigt Standing und mit seinem Wissen aus Nokia - Zeiten ist er für konkurrierende Unternehmen ein willkommener Mitarbeiter. Das hat mit einer One Man Show absolut nichts zu tun.
 
Nun, warum kriegen solche "Führungspersönlichkeiten" den Hals nie voll? Auch diese müssen sich meiner Meinung nach jedes mal wieder neu beweisen und selbst im Management Sektor anfangs kleine Brötchen backen. Nokia hätte sicher nix dagegen gehabt, wenn der Herr später mehr Verantwortung übernehmen dürfte, nachdem er sich bewiesen hat. Alles an sich reißen, obwohl man seine Fähigkeiten noch gar nicht ausgespielt hat und erst recht nicht zu positiven Veränderungen beigetragen hat, halte ich für eine egomanische menschliche Schwäche. Eine Firma leiten heißt auch teamfähig sein, und das scheint dieser Herr wohl nicht. Und es ist auch nicht so, dass man gute Ideen anderen Abteilungsleitern nicht argumentativ überbringen kann. Aber dieser Typ hat schon vorher versagt, bevor er überhaupt die Chance hatte, etwas zu verändern. Anderen jetzt daran die Schuld zu geben, nur weil der Vorstand quasi Risikostreuung betreibt, ist echt ein mieser Schachzug.
 
@Rikibu:
Der Mann arbeitet seit 19 Jahren bei Nokia und hat sein Talent über die Jahre schon lange bewiesen. Er gilt als Vater des erfolgreichen N95, hat die Reform Nokias mit angestoßen um mit Google und Apple konkurrieren zu können. Einige sehen ihn sogar als Nokias Johnny Ive. Ich versteh den Mann, der hat eine Ewigkeit bei Nokia gearbeitet, hat sich für die Zukunftsfähigkeit seines Unternehmens eingesetzt und fühlt sich nun hintergangen. Wirkt sicherlich etwas kindisch, aber menschlich ist es.
 
Er hat sich ein iPhone gekauft und war inspiriert! Deshalb hat er bei Nokia gekündigt und möchte seine Chancen bei Apple fortsetzen.
 
@ Emre

gar nicht schlecht diese Idee *G* Aber im Ernst jetzt.

Finde es eigentlich nur fair das sich auch solch hohe Tiere in den Firmen

untereinander plattmachen. Der eine kann mit dem oder dem anderen nicht usw.

Man sieht auch diese Leute sind nur reine Menschen.

Auch wenn sich von denen manche als noch mehr ansehen.
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