Nvidia: Neuer Compiler bringt CUDA-Code auf x86

Entwicklung Der GPU-Hersteller Nvidia hat gemeinsam mit Portland Group, einer Tochter des Chipkonzerns STMicroelectronics, einen neuen Compiler angekündigt, der CUDA-Code auf x86-Prozessoren portiert. mehr...

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Umgekehrt wäre es sinnvoller. Wenn man normalen Code mit wenig Änderungen für Cuda compillieren könnte, wäre das deutlich besser. Immerhin ist eine GF 8xxx wirklich nun im Ramschsegment angekommen, bei mitlerweile vier oder fünf Nachfolgern.
 
@Jones111: Und eben rein Nvidia, so wirds um einiges flexibler ;) da man nicht nur auf GPU´s einer fima zurück greifen muss & so es auf CPU´s unterschiedlicher hersteller auslagern kann.
 
@Jones111: Die Portierung von "normalen" "einfachen" Anwendungen auf CUDA ist mehr ein Problem der Programmlogik als ein Problem sprachlicher Eigenheiten. Viele Algorithmen sind für extreme Parallelisierung garnicht geeignet. Nimm einen einfachen Code für die Langton-Ameise. Den könntest du für CUDA kompilieren, bringen tut es aber garnichts, das läuft auf 500 Recheneinheiten nicht schneller als auf einer.
 
@tinko: Hmm... ja. Doch ich meinte ja nur, dass es die meisten Desktop-Anwendungen beschleunigen würde. Verarbeitung, die explizit auf Vorschritte basiert, kann damit natürlich nicht durchgeführt werden. Genauso, wie kein Spiel pregerendert werden kann, weil sämtliche Spielermöglichkeiten eine unendliche Masse an Vorberechungen benötigten. Naja, sollte mal irgendwann der Quantencomputer erfunden sein, könnte das aber vielleicht auch keine Rolle mehr spielen - schließlich sind sich Quanten bewusst, dass sie am selben Prozess teilnehmen ;-).
 
@Jones111: "Die meisten Desktopanwendungen" ist sicherlich etwas übertrieben. Dort wo es Sinn macht (Videokodierung, Filter in einer Bildbearbeitung) gibts CUDA-Unterstützung schon länger. Aber vielleicht könnte man den Taschenrechner von Windows damit auch beschleunigen und die Weltformel errechnen ^^
 
Liegt es nicht doch an der genauigkeit der Berechnungen.
 
PhysX @ CPU & ATI? xD
 
@Arhey: PhysX @ CPU & ATI = kriechend langsam
 
@DennisMoore: Nur weil nvidia es nicht zulässt. Bevor nvidia es aufkaufte lief es immerhin auch auf jeder stinknormalen CPU und die PPU war nicht zwingend notwendig. Nvidia hat das dann geändert. Außerdem läuft es ja auch auf Konsolen und die haben deutlich schwächere CPUs/GPUs als guter Rechner heutzutage. PS: Danke für Minuse @ nvidia fanboys... die verstehen wohl keine Ironie.
 
@Arhey: nVidia hat den Code so übernommen wie sie ihn bekommen haben. Das Problem ist, dass die Spiele die heute auf den Markt kommen viel mehr Physikeffekte berechnen als es damals mit den PPUs noch gemacht wurde. Darum ists auf CPUs langsam.
 
Die Begründung für den neuen Compiler ist falsch.
Man konnte schon lange CUDA Quelltext auf x86 compilieren/ausführen, ohne eine Nvidia-Karte zu besitzen. (schon mit CUDA 1.0)
Der Knackpunkt wird sein, das es jetzt wesentlich performanter funktioniert.
 
Nur blöd, wenn man keine entsprechenden Grafikkarten verkauft, weil der Konkurrent technisch meilenweit voraus ist ...
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