Schweden: Piraten scheitern bei Parlamentswahl

Recht, Politik & EU Bei den Parlamentswahlen in Schweden konnte die dortige Piratenpartei nicht an ihren Erfolg der Europawahl im vergangenen Jahr anknüpfen. Sie kam lediglich auf einen geringen Prozentsatz der Stimmen. mehr...

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Tja, auch Schweden ist nicht vor der Neuen Mode, Rechtspopulisten zu folgen, gefeit
 
@Pozilist: Ist ja auch ein EU-Land...
 
@Pozilist: Wenn du einen guten Vorschlag hättest die Islamisierung Schwedens abzuwenden und die No Go Areas in sämtlichen Grossstädten Schwedens aufzulösen dann hättest du dich ja zur Wahl stellen können. Aber wundere dich nicht wenn du selbst mit guten und Sachlichen Argumenten von der Gegenseite als Rechtspopulist oder Rassist bezeichnet wirst nur weil sie keinerlei sinnvolle Gegenargumente Bringen können. Das politische Establishment hat auch in Schweden Angst vorm Nazistempel. Der auch immer wieder dafür sorgt dass seit 30 Jahren gegen diese Probleme nichts getan wird als es wegzuignorieren.
 
ganz ehrlich, ich kann den Misserfolg verstehen. Die Piraten haben leider nur ein Thema und so sehr mit das auch gefällt, es ist zuwenig um ein Land wirklich zu regieren...
 
@Sam Fisher: Wieso muss es immer gleich die Totalherrschaft sein wenn man wählt? Man kann auch wählen mit der Absicht die Opposition zu stärken oder ein paar sachverständige Abgeordnete ins Parlament zu bekommen, am besten durch eine Koalition. Dass die Piraten die Finger von anderen Themen als Datenschutz usw lassen ist doch grad ein Pluspunkt, alles andere würde die Partei nur verwässern. Wenn sie das Programm ausweiten würden könnt man doch grad erstrecht die Grünen oder sowas wählen.
 
@lutschboy: Man wählt dann halt lieber Parteien die mehr als ein Thema vertreten, welches einen interessiert. Davon hat man persönlich mehr.
 
@DennisMoore: Besser man wählt eine Partei mit nur einem (dafür aber wichtigen) Thema, welches in den kommenden vier Jahren dann aber auch angegangen wird und nicht bloße Wahlpropaganda darstellt. Außerdem setzt man mit der Wahl der Piraten ein klares Zeichen da jederzeit klar ist, wieso man das tut, also welches Kernthema deren Wählerschaft anspricht. Und wenn die Piraten Erfolg haben, kann man ja in vier Jahren eine andere Partei wählen, die dann wiederum ein Thema behandeln, welches zum gegebenen Zeitpunkt eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordert.
 
@Zebrahead: Es gibt weiß Gott wichtigere Themen zu denen die Piratenpartei nichts sagt. Und das ist auch deren Problem.
 
@DennisMoore: Andere Parteien sagen viel zu vielen Themen, aber machen nichts. Und das ist auch deren Problem.
 
@lutschboy: Wenn die Partei im Parlament ist wird sie für alles mögliche eine Stimme haben. Ich persönlich möchte vorher wissen wie eine Partei zu diesen Dingen steht, bevor ich sie wähle. Oder sie sagen ganz klar, das sie sich bei allem ausser ihren Kernthemen enthalten. Das ist aber eher unwahrscheinlich, oder? Also ist es wichtig das man zu den wichtigen Themen eines Landes auch Stellung innerhalb der Partei bezieht.
 
@TobiTobsen: Das stimmt natürlich auch wieder
 
@Sam Fisher: Die Piratenpartei in Schweden hat auch andere Dinge im Wahlprogramm gehabt wie z.B. Steuerpolitik und Sozialpolitik. Jedoch werden sie mit ihren Ideen die sie haben oft nicht sehr Ernst genommen. ausserdem sind sie mit den Lösungsansätzen für just diese Bereiche oft sehr ähnlich der Linkspartei in Schweden die mit 5.6" bei den Wahlen abgeschlossen hat. Viele die halt mit den Anderen Lösungsansätzen der Piraten ansonsten einverstanden waren haben deshalb Linkspartei gewählt. Diese Stimmen fehlen der Piratenpartei halt jetzt. Da ich Piraten wie auch Linkspartei in Schweden sehr gut finde viel es auch mir nicht leicht zu wählen. Ich hab mich dann auch für die Linkspartei entschlossen.
 
@Sam Fisher: Deine Aussage trifft so weder auf die Piratenpartei in Schweden noch auf die in Deutschland zu.
 
Netzpolitik ist war grade in den letzten 2 1/2 Jahren durch Themen wie Netzsperren und co wirklich sehr sehr wichtig geworden, aber es gibt eben auch viele andere politische Themen zb. die Sozialpolitik die eine Partei in der Thematik beherschen und abdecken muss. Schließlich besteht das Leben nun mal nicht nur aus dem Internet. Ich denke die Piratenpartei hat da noch einiges nachzuholen in der Offlinepolitik und sich intensiver vorallem mit den alltäglichen politischen Themen zu befassen, bevor sie sich auch nur "in Richtung" Landesregierung bewegen kann... Gleiches gilt da für Deutschland. ;) Das Leben ist nun mal ein weitrechendes Spektrum das nicht mit dem reinen Internet abgedeckt ist. Ich selbst habe die Piratenpartei auch in DE bei der letzen Wahl angehagt, aber um eben ein Zeichen in der Netzpolitik an CDU/CSU zu setzen.
 
@djatcan: Aber wie soll das denn gehen? Wenn die Piraten jetzt auch noch Sozial- oder Umweltpolitik mit reinnehmen, können sie gleich mit den Grünen oder anderen Parteien fusionieren. Ich finde die Forderung immer seltsam dass die Piraten ein Lügenprogramm wie die SPD & Co aufbauen sollen, in denen das blaue vom Himmel über alle Lebensbereiche versprochen wird und dann genau das Gegenteil passiert wenn die Partei an die Macht kommt (siehe SPD - Renten, Hartz IV usw). Oder die Grünen, die es auch voll verkackt haben als sie in der Regierung saßen. Bei den Piraten weiß man woran man ist. Wer belogen und verarscht werden will, wählt halt weiter die Parteien mit dem allumfassenden Trugprogrammen.
 
@lutschboy: Sehe ich auch so. Auch wenn eine Partei nicht die absolute Mehrheit besitzt, ist sie trotzdem (5% Klausel vorausgesetzt) im Bundestag vertreten und kann mitbestimmen, Anträge einbringen, Kontrollfunktion übernehmen und so zumindestens Akzente setzten.
 
@lutschboy: Das sehe ich genau so. Dann würde ich mir entweder a)Die Partei suchen die meinen politischen Vorstellungen am ehesten entspricht, aber Chancen auf mehr als 5% hat. Oder b) Mich einee "außerparlamentaischen Oposition" zuwenden, also z.b. im Umweltschutz Greenpeace c)Entgültig zur Gruppe der Nichtwähler wechseln. Auf der anderen Seite, das die Piraten sich besonders damit hervortun wenn es um "netzpolitsche Sachen" geht im Gespräch zu sein, also ich lese in den Medien nichts davon...
 
Gut zu wissen. dass wenn es darauf ankommt, selbst die Schweden so eine Partei nicht in ausreichendem Maße wählen. Netzpolitik gut und schön. Ist auch wichtig. Aber durch die Unterstützung von Raubkopierern seitens der Piratenpartei (Thema TPB) verdient sie keine Unterstützung. Vernünftige Netzpolitik: Ja, Anarchie im Internet: Nein.
 
Da haben die Wähler, was das Wahlprogramm anbelangt, mal über den Tellerrand geschaut.
 
Auch wenn die hier nie eine Rolle gespielt haben haben die ausgespielt....eine Partei die bei den heutigen Politikwahnsinn nichts anderes als unzensiertes Internet im Program hat....was soll das? Gelangweilte Studenten??....
 
@LaBeliby: Sie wollen ja nicht regieren, haben sie nie behauptet. Sie wollen nur das ein paar Erfahrene Leute mitbestimmen dürfen. Habt ihr hier alle keine Ahnung wie Politik funktioniert?
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