Schweizer Kanton wechselt zurück zu Windows

Linux Der Schweizer Kanton Solothurn hat sich offiziell gegen den Umstieg auf freie und quelloffene Software entschlossen. Anstelle von Linux sollen nun durchgehend Produkte aus dem Hause Microsoft eingesetzt werden. mehr...

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Aus dem Artikel von Pro-Linux ( http://www.pro-linux.de/news/1/16169/solothurn-einmal-pinguin-und-zurueck.html ) ist auch herauszulesen, dass es auch daran lag, dass auch auf Anwendungen migriert wurde, die noch nicht fertig waren oder nicht den vollen Funktionsumfang besaßen. Des weiteren gab es Probleme durch Fachanwendungen, die nur auf Windows lauffähig waren.
Nach meiner Ansicht wurde die Migration falsch angegangen. Man hätte zuerst bei Windows bleiben sollen und die eingesetzte Software durch solche ersetzen sollen, die auch unter Linux lauffähig ist und den gleichen Funktionsumfang besitzt. Danach wäre der Wechsel auf Linux problemlos möglich gewesen.
Am Ende führt es dazu, dass die Anwender denken, Linux sei schuld, obwohl es die Anwendungen und vor allem der Ablauf der Migration war...
 
@Pizzamann: Tja, die Frage ist dann, ob man eventuell bei bestimmten Anwendungen bis zum St. Nimmerleinstag hätte warten müssen, bis es eine in den Augen der Verantwortlichen gleichwertige Linux Variante gegeben hätte. Letztendlich ist es für den Nutzer einerlei, ob Linux selbst, oder die nicht vorhandenen, adäquaten Anwendungen das Problem sind.
 
@Pizzamann: Im Endeffekt spart man eigentlich nichts wenn man auf Linux und Co umsteigt, der Administrative Aufwand ist um ein vielfaches höher und daher ist auf Lange sicht Microsoft die günstigere und auch stabilerer Wahl
 
... natürlich gab es Probleme. Die Rede ist von einer "lang anhaltenden Unzufriedenheit". Einfach nur Linux im Einsatz würde dies nicht provozieren, wohl jedoch Probleme bei der Migration. Irgendwas funktioniert jetzt nicht mehr.
 
@felixlein2: Seltsamer weise steht aber auch das 80% der Leute zufrieden waren. ;)
 
@root_tux_linux: Mit Linux zufrieden, ja, aber hier geht's um die Anwendungen und nicht um die Plattform.
 
@felixlein2: "Zufrieden" und zufrieden ist etwas anderes. Zwar ist Linux oberflächen- und anwendungsmäßig gleichwertig zu Windows XP, aber mit Windows 7 einfach in einer anderen Liga. Von OpenOffice gibt es zwar immer wieder neue Versionen, aber es tut sich wenig daran. Die Druckvorschau war sehr lange ein Problem und die Oberfläche ist immer noch auf 2003-Niveau. Browser sind seit dem IE9 gleichwertig (wobei man ja unter Windows auch den Firefox verwenden kann).

Zudem sind die Wartungskosten bei Linuxsystemen oft höher, da dieser gesondert eingekauft werden muss. Bei Windows hat man den Support beim Produktkauf dabei.
 
@Jones111: Also die Linuxoberflächen GNOME und KDE sind ja wohl wesentlich weiter als die von Win7, was aktuell deutlich hinter allen anderen Oberflächen hinterherhinkt. Druckvorschau bei OOo funktioniert dort schon seit Ewigkeiten problemlos und die Oberfläche ist vielleicht nicht die beste, aber so einen unübersichtlichen und unkomfortablen Müll wie bei MS-Office 2007 sollen die gar nicht erst einführen. Vielleicht ein bißchen aufräumen und verhübschen, aber das Prinzip an sich ist wesentlich besser gelöst als bei dem neuen MS-Müll. Und der Funktionsumfang dürfte für 98 % aller Anwender mehr als ausreichen. Der IE9 ist erstens noch gar nicht draußen und zweitens werden die anderen Browser zu dessen Veröffentlichung garantiert wieder einen großen Vorsprung haben. Und normalerweise sollte es ja einen Admin geben, der die Wartung übernimmt. Und wird das Linuxsystem von einem Distributor gekauft, so erhält man dort doch ebenso diese Unterstützung. Linux wäre also für die Verwaltung optimal, denn durch die Einsparung an sinnlosen Lizenzen wäre mehr Geld für die Ausbildung der Mitarbeiter über (was natürlich nie genutzt werden würde), aber wenn es eben niemanden gibt, der das dort richtig anpackt, dann wird das auch nix.
 
@bgmnt: Ja ja ... und weil der MS-Müll so grottig ist, ist Office 2007 auch ein so erfolgreiches Produkt geworden.
 
@DennisMoore: ich glaub die linux-trolle werden es nie verstehen, egal wie oft man es ihnen unter die nase reibt.
 
@krauthead: Die mögen es nicht, weils das unter Linux noch nicht gibt. Wenns das gäbe, fänden sie es auch cool. Allerdings benutzen die richtigen Harcorelinuxer ja eh kein grafisches Textverarbeitungsprogramm, sondern sowas wie Latex.
 
@DennisMoore: die eifersucht kennt leider keine grenzen :(...aber latex gibts doch auch bei/für windows? was ich gehört hab wird latex hauptsächlich von studenten für ihre arbeiten benutzt da es besser sein soll als ms word...weiß aber nicht ob das stimmt
 
@krauthead: Dann verschaff dir mal einen Überblick über LaTeX -> http://linuxwiki.de/LaTeX ... Da muss man schon Wissenschaftler, krank im Kopf oder ein Sonderling sein um sowas als produktiv und einfach zu erachten.
 
@DennisMoore: scheint ja nicht gerade angenehm zu sein, wenn man damit arbeiten muss...naja, ich lass weitere diskussionen zu latex, sonst bekomme ich bzw bekommen wir noch strafpunkte.
 
@DennisMoore: Weil es einfach populär ist. Wie mit den Apple-Produkten, die auch nicht die besten ihrer Klasse sind, sich aber dennoch sehr gut verkaufen. Im Endeffekt ist mir egal, welches Produkt von welcher Firma kommt, nur ich kenne niemanden, der mit dieser Ribbon-Oberfläche gut umgehen und annähernd schnell arbeiten kann. Und selbst ich MUSS beruflich seit 3 Monaten mit MS-Office 2007 arbeiten, und ich bin immer noch gegen diesen Müll, dem OOo bedienungstechnisch haushoch überlegen ist. Nur weil die Leute treudoof das Media-Markt-Pseudoschnäppchenangebot von MS-Office kaufen, macht es das Produkt noch lange nicht besser (seien wir doch mal ehrlich, wer die Tastenkombination für die Formatvorlagen auf [Strg]+[Alt]+[Umschalt]+[S] legt, der geht nicht davon aus, das Leute ernsthaft Textverarbeitung betreiben wollen; und das Quasi-Standardkürzel [Strg]+[Umschalt]+[S] nicht mit Speichern unter zu belegen ist jetzt auch nicht gerade der üblichen Bedienlogik unterworfen). Zudem kenne ich niemanden, wirklich NIEMANDEN (und ich kenne einige, die mit diesem MS-Müll arbeiten) der mit der Oberfläche vernünftig umgehen kann. Übrigens habe ich den Umgang mit Schriftsatz und so weiter gelernt, und besonders aus diesem Blickwinkel ist diese neue Oberfläche einfach nur Schwachsinn und entbehrt jeglicher Logik. Leider ist die Vermarktung von OOo quasi nicht vorhanden, ansonsten würde es, wie ich schon schrieb, für 98 % aller Anwender ausreichen.
 
@bgmnt: Also mit populär zu kommen ist schon etwas mutig. MS Office ist nun wirklich kein Accessoire mit dem man angeben möchte so wie mit den Appleprodukten. Und wenn du dich nicht auf neue Bedienkonzepte einstellen kannst oder willst, dann ist das dein Problem. Ich und viele andere Leute mögen halt die Ribbon-Technik und ich begrüße jedes Programm, dessen Oberfläche auch auf dieser Technik aufbaut. Einige O&O-Softwareprodukte z.B. Oder auch der MindManager. Und OpenOffice ist MS-Office in genau einem Punkt überlegen. Beim Preis. Sonst hinkt es nur hinterher. Wir wollen in der Firma jetzt auch von MS-Office 2003 auf OpenOffice umsteigen und die Leute bedanken sich jetzt schon. Einige rebellieren schon, obwohl es im Moment noch im Parallelbetrieb läuft. Der einzige Grund für OpenOffice ist lt. Geschäftsleitung übrigens das es nichts kostet. Dabei sieht sie natürlich nicht die Kosten die durch verärgerte Mitarbeiter und sinkende Produktivität entstehen. Aber das ist ja zum Glück nicht mein Bier. Ich mach den Rollout wenn ich soll und amüsiere mich dann. Gewarnt habe ich genug.
 
@DennisMoore: Produktivität kommt durch Tastenkürzel, da braucht es keine Riesenbalkendämmeloberfläche sondern geschulte Mitarbeiter. Und die Logik von OOo ist wesentlich nachvollziehbarer als die von MS-Office, aber das versteht mal wohl nur, wenn man auch Ahnung von Schriftsatz hat. Übrigens ist die Hilfe von MS zu ihrem Office ein Witz, oftmals werden da Begriffe genannt, die im Programm anders heißen. Wer für diesen Mist auch noch Unmengen Geld ausgibt, ist selber schuld. Und allein das offene Dokumentenformat ist ein Killerargument für OOs, was auch zwischen Mac und Windows problemlos funktioniert, bei den ***X-Formaten ist das einfach nur ein Graus.
 
Da haben die Microsoftberater wieder ganze Arbeit geleistet bzw. die Linux Anhänger zuwenig auf die Entscheidungsträger eingewirkt.
 
@zivilist: es haben eher die opensource entwickler vermasselt (im anwendungsgebiet) die termine nicht einhalten konnten und so keine fertigen produkte liefern konnten....da musste garkein ms berater antanzen
 
@zivilist: Dies hat überhaupt nichts mit MS zutun, informiere dich doch bitte, bevor du hier solche Unterstellungen machst!
 
@Rumulus: So sind 80% aller Linux fans drauf die ihre meinung auch wenn sie nicht immer richtig ist durchsetzen wollen
 
Ehrlich gesagt verstehe ich das nicht das bei solchen Projekten viele Aspekte einfach nicht beachtet werden. Meiner Meinung nach ist ein wechsel zu Linux möglich. Wenn man die Programme die notwendig sind auch für Linux bereit stellt. z.B. Arbeiten wir in der Firma nur mit Windows. Aber letztendlich nur wegen einem Kalkulationsprogramm. Gäbe es für Linux eine echte allternative, waere der Wechsel nur sinnvoll. Vorallem wegen den Kosten. Würde es für Linux mehr Programme geben die die Firmen nunmal brauchen, waere ein wechsel möglich. Vorher nicht. Dabei denke ich an Kalkulationsprogramme, CAD-Programme (verschiedene Gewerke), Kataloge, Spezielle Verwaltungsprogramme und vorallem die Reibungslose Kompatibilität von MS Office zu OpenOffice. Daran hapert es...also hat sich nicht viel zu vor 10 Jahren getahn...
 
@refilix: wenn es sich nur um ein "Kalkulationsprogramm" handelt, was jetzt nicht so dramatisch klingt, kann man dies dann nicht mit wine laufen lassen?
 
@zivilist: solcherart lösungen sucht man in unternehmen/unternehmensweit i.d.R. nicht. Allerdings glaub ich eh dass refilix sich das etwas zu einfach vorstellt.
 
@0711: Nein im Gegenteil. Weil mir bewusst ist wie schwierig es ist, kann ich nachvollziehen warum Sie auf MS umstellen wollen.
 
@zivilist: Drucker funktionierten nicht, Mail-Programme funktionierte nicht, Mails verschwanden einfach, Dokumente sind einfach verschwunden, Buchhaltungsprogramm funtkionierte nicht usw., informiere dich sdoch bitte. Ein ganzer Kanton, oder in DE würde man sagen Bundesland, kann es sich einfach nicht leisten, mit Notlösungen zu arbeiten. Es ging hier um mehrere 1000 Clients und x-Server! Dies nach übewr 10 Jahre versuch mit Open Source MS abzuzlösen. Wenn nach 10 Jahren immer noch keine funtkionierende Umgebung geschaffen werden konnte, dann liegt es einfach am Konzept. Wenn man bei eine Migration von MS 10 brauche würde, würde heute auch keiner mehr MS nutzen. Open Source Lösungen sind durchaus brauchbar und auch umsteztbar, aber bei einer bestenhender Invrastruktur ist es um ein Vielfaches schwieriger, als gelich von Anfang an!
 
@zivilist: Könnte Funktioniert (haengt vom Programm ab), aber mit Wine ist man dann schon wieder ein Kompromis eingegangen. Das ist ja nicht der Sinn und Zweck einer Umstellung. Und ein Kalkulationsprogramm ist heutzutage unverzichtbar für ein Unternehmen und ist sehr viel Komplexer als es sich anhört. Einige Kalkulationsprogramme sind sehr sehr Teuer. Und diese sind offt Verknüpft mit weiteren Programmen. Und sollte eins der Programme unter Linux Fehlen, hat man ein Problem. Die Arbeit dauert einfach wesentlich länger. Und dieses will man ja durch die EDV Unterstützung vermeiden bzw. minimieren.
 
Was der Ochs nicht kennt, das frisst er nicht.
Microsoft hat es halt vor Jahren richtig gemacht, indem nix gegen raubkopiertes Windows, Office und Co. unternommen wurde (man sagt sogar Microsoft selbst habe damals Raubkopien von Windows 95 verteilt). Als resultat hat natürlich jeder die Microsoft Produkte verwendet, und sich mit ihnen vertraut und konnte auch gleich auf der Arbeit was damit anfagen.
 
@blisss: Bla bla bla. Hat wohl eher wenig mit dem Betriebsystem an sich zu tun. Eher mit der Umstellung der Software.
 
@blisss: es hat wohl mehr damit zu tun, daß man Windows einfach benutzen kann, ohne ein abgeschlossenes Informatikstudium zu haben.
Linux ist ist doch nach wie vor, in letzter Zeit zwar etwas bunter, nur etwas für Freaks.
Was nichts kostet, ist nichts wert! Das bestätigt sich hier auch wieder.
 
@haha: Ja genau^... Alles läuft prima, bis ein Problem auftaucht. Schau dir mal die Foren an, die sind voll mit Windows-Benutzerproblemen.
 
@Sesamstrassentier: nur gut, daß es solche Foren für Linux nicht gibt.
 
@haha: so ein blödsinn...schonmal versucht unter win95 (erste ausgabe) ein netzwerk einzurichten oder eine internet verbindung herzustellen? das ging mit linux schon immer einfacher. und linux hat sich was bedienbarkeit angeht sehr gemacht. das einzige problem unter linux ist die hardware treiber unterstützung. das sind die meisten Probleme in den Foren. installier mal ubuntu...und dann sag nochmal wo du probleme hattest. und linux ist schon lange nicht mehr nur für freaks. die zeiten sind vorbei.
 
@refilix: Das ging mit Linux schon immer einfach ? Du hast die Anfänge von Linux im Desktopbereich wohl nicht erlebt sonst würdest du nicht so ein Quatsch schreiben.
 
@Freezer: Klar hab ich die erlebt...und wenn du sie erlebt haettest wüsstes du das man seiner Zeit so oder so lieber die Kommandozeile benutzt hat. Auch in den Anfängen von Win95 hat man noch lieber die Kommandozeile verwendet als die Desktop Oberfläche. Also laber du kein Quatsch. Ich kann mich an Zeiten erinnen wo man alles eingestellt hat unter Windows und nichts passierte. Nichtmal ein Ping. Ursache unklar. Zur gleichen Zeit mit Linux, kein Problem. Also erzähl du kein Quatsch. Ach und ja...und natürlich wisst ihr alles besser und andere sind nur Geschichtenerzähler. Daher auch die Frechheit sich über andere stellen zu wollen.
 
@refilix: welcher Normal-User wollte zu Zeiten von Windows 95 ein Netzwerk einrichten?
 
@haha: Zu den Zeiten hatte ich nicht mal einen Internetanschluss.
 
@haha: Viele? Firmen z.B.
 
@haha: Also bei uns im Dorf haben wir zu Zeiten von Win95 unsere ersten LANs gemacht. Das war so 1996 oder 97. Das waren LANs mit zum Teil 15 Leuten und ich war zu der Zeit 9 bzw. 10 Jahre alt und habe dort schon immer das Netzwerk für alle eingerichtet. Also so schlimm war es unter Win95 nun wirklich nicht ein Netzwerk einzurichten. Internet Verbindung ist natürlich noch was anderes. Das war ja selbst unter Win2k zum teil noch ganz schlimm.
 
@refilix: War das jetzt ironie? Also zu der Zeit als Win95 (erste Ausgabe) auf den Markt kam... war es 100% nicht leichter mit Linux eine Verbindung zum Internet herzustellen...

Zumal zu der Zeit die Möglichkeiten sich zB in Foren & Co zu Informieren sehr viel geringer waren als heute... also zu der Zeit eher was für freaks-nerds... oder wie auch immer ihr die "mit Plan" nennen wollt...

MfG
 
@UKSheep: Zu der Zeit musste man sich mit Linux schon auseinander setzen. Stimmt scho. Aber mit Win95 zu der Zeit auch. Aus meiner Erinnerung herraus hat man versucht Windows fürs Netzwerk fitt zu machen. Stunden damit verbracht einen Ping zu bekommen. Als ich das erste mal Suse installiert hatte (ich glaub 5.2) wahr ich auch erschlagen zunächst. Aber trotzdem hab ich unter Linux innerhalb eines Tages ein Netzwerk aufgebaut bekommen. (also drei Rechner) Und das ohne mich näher mit Linux ausgekannt zu haben. Also sorry...ich verstehe die Antworten hier nicht. Die Abneigung gegen Linux und das unter Win95 alles leichter gegangen sein soll. Das ist nicht das was ich damals erlebt habe.
 
@haha: Ist doch blödsinn, bei nem gut konfigurierten Linux-System braucht der Durchschnittsuser kein bisschen mehr zu wissen als bei nem vorkonfiguriertem Windows-System. Die größten Probleme haben noch immer die "Hobbyinformatiker" welche Linux kurz mal ausprobieren und dann merken das sie plötzlich bei systemtechnischer Konfiguration probleme haben und dann einfach Linux die schuld geben statt mal fairerweiße nach zu Denken wie lange sie Windows verwendet haben bis sie genügend Erfahrung hatten um entsprechende Systemeinstellungen vor zu nehmen. (Auch wenn ich zugeben muss das in vielen Fällen die möglichkeit Einstellungen unter Windows durch einen grafischen Dialog vorzunehmen einiges einfacher macht.) Und dein vorletzter Satz disqualifiziert dich sowieso, gibt einige sehr gute Produkte welche nichts kosten.
 
@blisss: Also ich bin seit Dos 6.22 und Windows 3.11 dabei. Und mir musste man nie Windows aufdrängen. Es funktioniert perfekt und ist mit aller Software kompatible. Was man von Linux nicht behaupten kann.
 
@blisss: Und übrigens war Windows vor Linux da
 
Immerhin kann man diese Erfahrungen jetzt nutzen um es später besser zu machen.
 
@Sesamstrassentier: oder um es als abschreckendes Beispiel zu nehmen und in Zukunft einfach zu lassen.
 
Ja, ja, ja, MS ist der Teufel in Person, Schmiergeldzahlungen, Bestechung und und und, obwohl MS Produkte ja eh aller Minderwertig sind und alle Open-Source Sachen 1000 mal besser und wenn es dann doch nich klappt ist ja sowieso wieder Microsoft schuld.
 
wenn ich bei open source sachen - in diesem fall linux und open office - support, einrichtungs, wartungs und schulungskosten aussen vor lasse, muß ich sagen - wenn linux und sonstiges kostenlos erhältliche software wirklich so super toll sind, ist diese news ein beispiel dafür, das eher das gegenteil stimmt. sonst würde ja ausnahmslos auf jeden rechner - egal ob privat oder firmenrechner - linux und sonstige open source software laufen. eventuell grade weil open source software an sich kostenlos zu kriegen ist. ms hat eben etwas richtig gemacht was der rest falsch gemacht hat.
 
@karl marx: da hab ich letztens anderstwo einen guten kommentar dazu gelesen "opensource produkte wollen die leute nichtmal geschenkt"
 
@0711: hast du zu dem kommentar/bericht einen link? möchte gerne auch einen blick drauf werfen. danke im voraus.
 
@0711: Was ein Widerspruch ist... Denn gleichzeitig sind normale Home-User bereit tausende € dafür zu bezahlen z.B. OS X (grösster Teil OSS) oder Handys mit Android :-P
 
@root_tux_linux: oh du hast etwas gennant, dass völlig richtig ist und nicht mit Argumenten zu wiederlegen ist -> MINUS!
 
@root_tux_linux: Das ist doch Quark, denn der hohe Preis entsteht in diesem Fall durch den Aufschlag, den der Hersteller für das Anbringen seines Obstlogos auf dem Gehäuse verlangt, zu Deutsch: Die Hardware ist das, wofür die soviel Geld nehmen, auch wenn natürlich die Software zu einem gewissen Teil mit in die Kalkulation einfließt.
 
@root_tux_linux: zeig doch mal ein bisschen humor. Von dem abgesehen...das was die leute zu osx treibt ist soweit ich informiert bin nicht oss (von der hardware/design mal abgesehen). Bei android ist es halt so...die einzig wirklich verbreitete alternative mit nem vernünftigen app markt ist eben android.
 
@root_tux_linux: Die "tausende" Euro für OSX zahlt der User auch gerne weil er dort etwas bekommt was von Anfang an funktioniert. Es steht dort auch keine halbfertige Software in irgendwelchen Repos zur Verfügung. Es ist einfach eine fertige Lösung mit der man arbeiten kann. Alles was ich bislang von Linux mit Gnome oder KDE obendrauf gesehen habe war Work-In-Progress.
 
Wie wäre es, konsequent auf MS-Produkte zu verzichten? Ein Mix bringt häufig Probleme, wie man sieht. Und wenn es die eigenen Mitarbeiter sind.
 
@tk69: dann wäre sicher noch mehr gegen den baum gegangen. was will man machen wenn man zu bestehenden lösungen die nunmal nur auf win laufen keine freien alternativen hat bzw die leute die sie entwickeln sollen nicht zufriedenstellend arbeiten.willst du in solch einem fall deinen anwendern sagen "software x gibts nicht mehr, alternativen aber auch nicht, die alte lösung auf win wollen wir nicht, sie zu wie du deine arbeit machst!"? ich denke hier waren nicht die ms-produkte schuld (win als os kann man schnell durch linux ersetzen, ms-office gegen openoffice, outlook/exchange durch opensource-produkte) sondern ehr die mangelhafte migration.
 
@tk69: An solchen Aussagen merkt man, dass du nicht wirklich die Ahnung hast. Heterogene Netzwerke findet man doch häufig in Unternehmen und ist heute fast schon quasi Standard.
 
Geldverschwendung durch inkompetente Planer... Das mit Konsul und den Spezialanwendungen war einfach nur extrem mies geplant. Btw. 80% der User waren mit Linux zufrieden. Siehe orginal Artikel oder heise.de.
 
@root_tux_linux: Warum wundert mich jetzt so eine Aussage von dir jetzt nicht wirklich? Es geht hier nicht darum, ob die Benutzer mit dem BS an sich zufrieden waren, sondern einzig darum, dass sie mit den Anwendungen unzufrieden waren. Den Benutzern ist es egal, welches BS sie auf der Kiste haben, hauptsache sie können ihre Arbeit damit vernünftig verichten.
 
@Guderian: "Wie heise open von einer projektnahen Quelle erfuhr, zeigten sich um die 80 Prozent der betroffenen Kantonsangestellten mit der neuen Umgebung zufrieden, zehn Prozent bemängelten einige Kinderkrankheiten und "nur" zehn Prozent waren gar nicht zufrieden. " - Aber du verstehst es sicher wieder anders. ;)
 
@root_tux_linux: Und die Unzufriedenheit der Benutzer resultierte aus was? Aus den nicht reifen Anwendungen oder vom Betriebssystem? Antwort: Von den Anwendungen..........RICHTIIIIGGGGGGGG! Was hast DU jetzt nicht daran verstanden oder nicht verstehen wollen, weil du mal wieder auf Windows contra Linux aus bist, wie immer?
 
@root_tux_linux: Ich bin eine direkte Quelle und war auch in dem Projekt involviert! Schon von längerer Zeit habe ich dir persönlich prognostiziert und diskutiert, dass das Projekt zum Scheitern verurteilt ist. Obwohl du davon keine Ahnung, oder auch jemals mitgearbeitet hattest, hast du dir erlaubt Schlussfolgerungen zu machen die sich jeglicher Realität entzogen. Ich kann dir aus erster Hand sagen, dass mindestens 70% mit der Open Source Lösung nicht zufrieden waren. Nicht zuletzt deswegen musste der Kanton eine externe Expertise erstellen lassen. Schon nur mit Logik sollte auch dir klar sein, dass unmöglich 80% mit etwas zufrieden sein kann, wenn man damit seine tägliche Arbeit nicht, oder nur mangelhaft erledigen kann. Gerade die Unzufriedenheit der Kantonsmitarbeiter und selbstverständlich die Widersprüche der Projektverantwortlichen, haben dazu geführt, dass der Kanton das ganze Projekt nochmals überdenken musste. Herr Bader hat diejenigen die nicht zufrieden waren mehrmals öffentlich als eine Minderheit und Querulanten dargestellt, wie aber die Expertise klar aufzeigte, handelte es sich dabei nicht um eine Minderheit und die deren Vorwürfen wurden auch vollumfänglich bestätigt. Hier noch einige Links zum Thema: http://xlurl.de/L19J99 und http://xlurl.de/7F66vu --- Ich möchte hier klar anfügen, ich freue mich überhaupt nicht darüber, dass ich nun Recht bekommen habe, oder habe auch keinerlei Schadenfreude. Dennoch möchte ich die Situation nutzen um Leute wie dir klar vor Augen zu führen, wenn sich hier schon Leute zu Wort melden die sachlich und inhaltlich mehr Wissen aufweisen, dass dann Leute wie du sich einmal die Zeit nehmen auch zu verstehen um was es eigentliche geht. Und nicht einfach alles dementieren und die Leute noch als Dummschwätzer hinzustellen. Insbesondere wenn man bedenkt was du damls in den zahlreichen Diskussionen zum dem Thama alles ausgesagt und unterstellt hast. Damlas hast du auch solche Links als Beweisführung aufgeführt und trotzdem hat sich die Wahrheit nun als was ganz anderes herausgestellt.
 
@Rumulus: Ach so, Du warst das schuld, das alles kaputt war. Nun ist klar, warum da alles den Bach runter gegangen ist.
 
Naja hatte wohl mehrere Gründe, lag aber wohl eher an den Anwendungen selbst, als an Betriebssystem. Wenn man es aber innerhalb von 9 Jahren nicht gebacken kriegt, dann ist ein Umstieg zurück zu Windows verständlich. Wobei die User in erster Zeit sicherlich auch einige Probleme mit der komplett neuen Benutzeroberfläche von Windows 7 und Office haben werden. Ich hatte letztens mit OpenOffice arbeiten müssen und es war grauenhaft. (unter OpenSUSE)
 
@Arhey: Ganz gleich auf welchem Betriebssystem - OpenOffice ist eine Zumutung und wer etwas anderes behauptet, begreift den Sinn einer Office-Anwendung nicht (wie eben die Jungs von Sun, die letztendlich für diesen Müll verantwortlich sind). Wenn's ums Layouten geht, braucht man mit OpenOffice etwa drei mal so lange wie mit vernünftiger Software (MS Office, Pages, Softmaker etc.), die natürlich etwas kosten muss, weil sie nicht von einem Heer an Dilettanten zusammengeschustert wurde. Archey fasst es gut zusammen: OPENOFFICE IST GRAUENHAFT! Man sollte eine Petition zur Einstellung des Projekts einreichen.
 
@probex: Sagen wir so, es ist toll, dass es OpenOffice gibt. Toll, dass man nicht auf ein teures MS Office angewiesen ist und es wird auch von einer großartigen Community unterstützt. Wenn man jedoch wirklich täglich damit arbeiten muss, ist es kein Vergleich zu MS Office. Privat würde ich mir kein MS Office kaufen aber in der Firma würde ich nie und nimmer auf MS Office verzichten wollen.
 
@probex: Eine Petition zur einstellung? Nur weil du damit anscheinend Probleme hast?

Ich persönlich arbeite mit beiden und vieles läuft mit MS Office, anderes mit OOo, das ist so und wirst auch du nicht ändern können...

Eine Petition zur abschaffung von OOo ist sicherlich nicht das richtige ;). Vielleicht braucht es einfach nur welche, die mal die oberfläche neu strukturieren?
 
Vielleicht sollten die Leute endlich mal begreifen das "Linux" ein sehr gutes Server Betriebssystem, aber ein dürftiges Benutzersystem ist. Auch wenn sich in den letzten Jahren einiges getan hat, es muss einfach zu viel bei Konsolen rumgeschraubt werden, das macht kein normaler Anwender mit - auch kein Administrator der sich nicht lange mit einem Client beschäftigen möchte und dafür auch keine Zeit hat. Ein Mix aus Windows Server/Linux Server/ Windows Clients - je nach Aufgabenbereich - ist, meiner Meinung nach, immer noch die beste Wahl.
 
@RBS2002: Schwachsinn... Das gösste Problem waren die Anwendungen die nur für Windows existierten und diese geniale Konsul DB Lösung die nur mit Windows funktionierte. Das hätte man aber schon am Anfang der Migration bemerken müssen. Der Herr Bader hatte aber wohl ne rosa Brille auf.
 
@RBS2002: Na ja. Ich schätze du hast keine Ahnung von Linux. Gut durchdachte Programme laufen sehr gut unter Linux. Aber wenn du unfertige Software installierst, kann das nicht klappen. Das hat rein gar nichts mit Linux zu tun.
 
@Sesamstrassentier: Da schätzt du falsch. Ich mag zwar kein Experte auf dem Gebiet sein (habe mir zu mindestens noch nie ein Derivat mit Linux Kernel zusammengebaut), aber selbst ich merke was es teilweise für ein Aufwand ist ein solches System zu administrieren und wie vielschichtig viele Probleme sind. Das kann man nicht bei Clients einsetzen, das geht nur bei Rechnern bei dem die Leute Ahnung davon haben - und möglichst ohne GUI Dreck (ist ja der einzige wirkliche Vorteil von Linux). Es läuft sehr schnell, es läuft sehr gut wenn es läuft - wenn es nicht läuft hat man einen Client der möglicherweise einen ganzen tag reperiert werden muss weil irgend ein Update ein paar Konfigurationen, in irgendwelchen Unterpfaden die kein Schein sonst benutzt (jedes Derivat hat ja zudem noch seine eigene Ordnerstruktur), zu seinen Gunsten verändert hat und man sich einen Wolf sucht. Das da Anwendungen nicht laufen ist Natur der Sache, ich kann bei meiner Linux Kiste auch kein Team Foundation Server installieren - etwas vergleichbares gibt es unter Linux auch, meines Wissens nach, leider nicht.
 
@RBS2002: Die Ordnerstruktur unter Linux ist logisch und nicht "zufällig", wie du es darstellst. Ansonsten kann ich dir überhaupt nicht zustimmen. Linux ist mit GUI anwenderfreundlich und für die täglichen Arbeiten sehr gut geeignet. Das es immer noch Hardwaretreiberprobleme gibt, ist nicht die Schuld des Systems. Windows ist keine Wunderwaffe, die Foren sind voll mit Problemen unter Windows. Der Einzige Vorteil ist meiner Meinung nach, dass man jeden Müll installieren kann. Allerdings ist das auch die größe Schwachstelle ;)... Es ist nicht alles gold was glänz und wenn eine Software verbugt ist, dann läuft sie auch unter Windows nicht. Gibts du Windows dann auch die Schuld? Die habens einfach nicht geschafft Windows-software fehlerfrei unter Linux laufen zu lassen und das was sie dazu programmiert haben, hat auch nicht funktioniert. Überleg mal was ihr hier teilweise von Linux erwartet. Es soll gefälligst so sein wie Windows, was für ein Unfug, vor allem weil man dann die eigentlichen Vorteile von Linux gar nicht mehr sieht. Ich bin froh darüber das sich nicht jeder Scheiss installieren läßt, so hat man viel mehr Sicherheit. Das Updatekonzept ist vorbildlich, danach sehnt sich sogar Microsoft, die jetzt auch eine Art Vollupdate für alle Anwendungen programmieren. Linux ist gut, wenn der Rest auch gut ist. Das gleiche gilt im übrigen für Windows, die auch nur mit Wasser kochen. P.S. Mein Linux ist übrigens 5 mal schneller einsatzbereit. Während Windows 7 rumrödelt und den Mauszeiger nicht frei gibt, hab ich mit Linux schon die ersten Internetseiten geladen. Sehr effektiv... kann ich nur empfehlen. ;)
 
@PCLinuxOS: das schaffst du aber auch nur mit starker Optimierung. Wenn ich meine SSD auspacke ist Windows auch viel schneller geladen und hat einen vollständigen TRIM Support - soweit ich das mitbekommen habe ist selbst der bei jedem Linux Derivat im Beta Status (wenn es überhaupt ein System Tool dafür gibt). Aber das sind Schwanzvergleiche die niemanden weiterhelfen, wie schnell ein System bootet hängt von ganz anderen faktoren ab. Wenn ich Linux mit Diensten zumülle und Klickibunti Gnome oder KDE zumülle ist es genauso langsam - und jetzt? Fakt ist aber das man unter Windows fast überhaupt nicht die Konsole benötigt - unter Linux diese aber zwingend Pflicht ist um vernünftig arbeiten zu können. Das die Ordnerstruktur unlogisch ist habe ich nicht behauptet, aber bspw. kann es irgendwo nicht sein das ein Derivat - beim eigenen Paketsystem - den Apache mal unter httpd, dann wieder eins das ganze unter apache schiebt, bei Windows gibt es nun einmal sowas nicht, egal ob Windows 98 oder Windows 7. Und nein, ich gebe Linux nicht die Schuld an irgendwelchen Hardwareproblemen oder Softwareproblemen - da müssen nun einmal die Hersteller ran. Und ich persönlich erwarte nichts von Linux im Heimbereich - es soll nur per Konsole laufen, möglichst schnell die Daten verteilen und eine Art Server darstellen. Das macht es perfekt und für etwas anderes ist es in meinen Augen auch nicht gedacht. Und wenn ich auf dem Atom den GUI Quatsch aktiviere komme ich in die Regionen eines Windows Servers - also vollkommen unnötig. ich persönlich käme nie auf die Idee ein Linux Derivat für die alltägliche Arbeit einzusetzen - und die Politik der Firmen gibt Leuten wie mir nun einmal recht. Server ja, Client nein.
 
@PCLinuxOS: an welcher Stelle hat RBS2002 das Wort "zufällig" im Zusammenhang mit der Ordnerstruktur genannt? Du hast es in Anführungszeichen gesetzt, sprich es zitiert. Bitte, welche Stelle war das? Ich kann das Wort in seinem Kommentar nicht finden. Richtig, er hat es gar nicht genannt!
 
@PCLinuxOS: "Die Ordnerstruktur unter Linux ist logisch" ... Ja, genau. Darum gibts auch kein heiteres Pfaddurchsuchen wenn man mal ne ausführbare Datei sehen möchte. Liegt sie nun in /bin, /sbin/, /usr/bin, /usr/sbin, /usr/locl/bin oder wie jetzt?!? Da lob ich mir doch den Programme-Ordner unter Windows und OSX.
 
@RBS2002: Also ich persönlich habe noch NIE, auf meinem desktop eine Konsole unter Linux benötigt. Bis jetzt lief alles per klick und bunti ;).

Übrigens, die ordnerstruktur hat windows auch schon lange übernommen. Nur das Microsoft da noch ne "dau" Struktur draufbaut.
 
Das ist schade, denn 90% der Probleme sitzten vor dem Rechner ;-)
Zudem hat MS wohl gute Lobbyarbeit geleistet, die bekommen wahrscheinlich 50% Rabatt, aber sind danach "unfrei", ich finde ein falscher Schritt. Die sollten sich lieber für offene Standardformate einsetzen.
 
Für das richtige, effiziente Arbeiten in Firmen ist - und da spreche ich aus Erfahrung - nunmal Windows am besten geeignet. Nicht, weil es das beste Betriebssystem ist, sondern weil es einfach der De-fakto-Standard auf dem Desktop ist. Alle entwickeln für Windows, denn Windows ist binärkompatibel zu Windows (Linux und Linux ist nicht immer das selbe), was zuverlässige Closed-Source-Software überhaupt erst möglich macht, welche für Fachsoftware-Firmen nunmal das Standbein ist. Linux und selbst Mac OS X werden diesen Vorsprung noch lange Zeit nicht aufholen. Es wäre trotzdem wünschenswert, dass Linux in die bestehenden Arbeitsumgebungen Einzug hält, um eben ein Aufholen überhaupt zu ermöglichen. EDIT: Fach-Software, die sehr speziell ist und mitunter nur einen Nutzer hat (bzw. von nur einer Firma genutzt wird), kann aus wirtschaftlichen Gründen nur Closed-Software sein. Eine Firma, die z.B. den ETKA für VW entwickelt, kann das Projekt nicht auf Linux migrieren oder gar OpenSource machen. Auch kann die OpenSource-Gemeinde eine Alternative entwickeln, weil einfach die Interna fehlen, die VW vorgibt.
 
@Der_da sagt:

"Für das richtige, effiziente Arbeiten in Firmen ist - und da spreche ich aus Erfahrung - nunmal Windows am besten geeignet"

Diese Aussage ist viel zu pauschal. Unsere Firma (Rechtsverlag mit Print-, CD- und Online-Produkten, ca 300 Bildschirmarbeitsplätze) setzt auch konsequent auf Windows. Trotzdem sind auch LinuxDeskops im Einsatz, zum Beispiel bei den Programmieren in der Entwicklung, die oft auf Linux viel effizienter arbeiten können. Zudem besteht ein beträchtlicher Teil der Produktionsumgebung aus Linux-Systemen ebenso wie die Server für unsere Onlineportale.
 
Schon klar, dass es um die Anwendungen geht.
Aber indirekt ist Linux doch schuld. Denn Linux ist ja der Grund, warum es die benötigten Spezialanwendungen nicht gibt. Man hat sie ja mit Grund NICHT für Linux entwickelt.
 
@coolbobby: Der wäre?
 
@OttONormalUser: Der wäre? Ganz einfach: Es lohnt sich offenbar nicht, bestimmte Spezialsoftware für Linux zu entwickeln wenn 90% der potentiellen Käufer Windows haben.
 
@coolbobby: Jo, aber wo ist das jetzt die Schuld von Linux?
 
@OttONormalUser: Nicht Linux, oder Open Source ist schuld, sondern die Tatsache, dass es Menschen gibt die meinen, wenn etwas in der Theorie möglich ist, ist es automatisch auch in der Praxis möglich. Nur zeigt sich an dem Besipiel einmal mehr, dass Open Source zwar ein Potential hat, nur ist es nicht so einfach das Potential auch wirtschaftlich umzusetzen. Die Millionen die man dort jetzt verschwendet hat, würden Lizenzen von MS wohl über Jahre abdecken.
 
@Der Weise: Das ist richtig, aber was hat das mit 016 und folgenden Antworten zu tun?
 
@coolbobby: So ein Unsinn.
 
@coolbobby: Das was du geschrieben hast stimmt 100%. (+)
@OttoNormal und PCLinuxOS
Die Antwort findet ihr hier:
http://linuxundich.de/de/ubuntu/bryan-lunduke-linux-still-sucks/
 
Eine einfache und kostensparende Lösung wäre es gewesen, wenn man weiterhin auf Linux gesetzt hätte und für den Übergang ein paar Windows Server aufgestellt hätte, auf die die Arbeitsrechner zugreifen können um spezielle Anwendungen zu starten, die es nur für Windows gibt. Und für die Kommentatoren wäre es eine sinnvollere Diskussion, wenn sie begreifen würden, dass die Wahl eines schweizer Kantons nicht genügend belegbaren Stofff für eine Grundsatzdiskussion zwischen Linux vs. Windows bietet.
 
Linux an sich und die angebotenen Benutzeroberflächen sind eigentlich gar nicht übel und ein halbwegs intelligenter Mensch kann sich auch darauf einstellen (nun ja, leider sind die meisten Beamten und Angestellten bei Behörden bzw. Ämtern nicht mal drittelwegs intelligent). Wenn man aber ein ganzes Anwendungssystem umziehen lassen möchte, dann sollte man an eine komplette Neulösung denken. Ob das allerdings rentabler ist, als auf vorhandene Standardlösungen zurückzugreifen halte ich für fraglich. Individuelle Lösungen sind i. d. R. immer der teuerste Weg. Zudem halte ich das ganze Open-Getue für eine dämliche Attitüde ohne realen volkswirtschaftlichen oder betriebswirtschaftlichen Wert.
 
Ich verstehe die Schweizer schon. Ich habe heute GoogleMail "tschüss" gesagt, weil ich ohne Outlook doch nicht leben kann. Das ist zwar was anderes als in der Schweiz, aber letztendlich geht es um dasselbe Thema. Alles so kostenlos oder billig sein, aber für kostenlos oder billig bekommt man nur entsprechende Lösungen. Hat keinen Sinn.
 
@Alter Sack: Was gefällt Dir denn an Google Mail nicht? Nur weil etwas kostenlos ist muss es nicht schlecht sein. Und was teuer ist muss auch nicht gut sein...
 
@Yannick1995: Outlook ist halt was anderes als irgendein Mail-Programm. Du rufst es auf und wirst erstmal an die anstehenden Termine erinnert. Wichtig! Wichtiger als alles. Ich habe versucht mir das auch bei GoogleMail einzurichten, aber das wird so nix. Beim Start landest Du halt im Postfach und müsstest dann erstmal den Kalender aufrufen. Dazu bin ich aber zu bequem. Ich brauche den Kalender sofort, direkt nach dem Start, sodaß ich ihm nicht entgehen kann. Das geht bei GoogleMail nicht, außerdem gefiel mir die Anordnung der Terminlisten nicht. Outlook ist nicht umsonst Marktführer. Das Ding ist unbezahlbar.
 
@Alter Sack: Ach so, okay, dann ist das ja was anderes. Bei Google Mail kann man sich aber per E-Mail über einen Termin benachrichtigen. Und bei Outlook muss man doch auch erst den Kalender öffnen?
 
@Yannick1995: Du verstehst es einfach nicht, weil Du Schüler oder Arbeiter mit einem 8-Stunden-Tag in einem festgelegten Zeitrahmen bist.
 
@Yannick1995: wenn termine in outlook vorhanden sind, öfnnet sich ein popup mit der erinnerung an den jeweiligen termin. man kann sich auch einstellen, wie früh man sich an den jeweiligen termin erinnern lassen will. um termine in den outlook kalender zu kriegen gibt es verschiedene wege - abgleichen mit pda, smartphone, per hand eintragen usw. ausser beim eintragen mit hand, braucht man nicht zwangsläufig den kalender vom outlook öffnen.
 
@karl marx: Also der einzige Nachteil ist an Google Mail wahrscheinlich, dass man für die Nutzung auch im Internet sein muss. Aber das mit den Terminen kann man bei Google Mail auch einstellen. Man kann so viele Erinnerungen machen, wie man will. Entweder per Mail oder auch als ein Popup. Und abgleichen kann man die Termine über das Internet. Und man kann sich sogar Handybenachrichtigungen zu den Terminen zukommen lassen, was man wohl auch unter SMS versteht. Aber jeder hat wohl sein eigenes Lieblingsprogramm, aber ich wollte halt nur wissen, was an Google Mail so schlecht sein soll. ;-)
 
Ist es nicht oftmals so dass wenn man mit einem Linux Anhänger redet es ungefähr so klingt. "Die Lösung ist Linux, was ist dein Problem?"

Anstatt zu schauen wo kann man langsam migrieren werden Anwendungen erstellt die nicht den vollen Funktionsumfang haben und dem Anwendern zusätzliche Arbeit generieren. Damit ist niemand zufrieden.
 
Ich verstehe ohnehin nicht warum die großen Softwareentwickler nicht zunehmend auf Linux setzen. Ich würde mal behaupten OEM ist schuld. Vor allem auch noch der Fakt das wenn ein fertigrechner mit Linux verkauft wird meist irgendein altes Knoppix mit KDE (was weniger Einsteigerfreundlich ist als Gnome mMn) oder gar FreeDOS vorinstalliert ist. Das die Leute damit nix anfangen könen ist klar. Würde mehr Linux Mint (von mir aus Ubuntu) oder Debian 6 (wenn´s mal da ist) für solche PCs verwendet werden, dann würde die Entwicklung einen Schritt voran machen. Trotzdem fehlt immernoch die oneclick installation (vor allem einheitlich) von Software à la setup.exe. Da stellt sich die Linux community selbst ein Bein mit den ganzen unterschiedlichen Packetmanagern. Am besten wäre ein Linuxgenerator online wo man sich zum aktuellen Kernel einfach Packete aussucht, das gewünschte GUI und dann eine .iso generiert bekommt. Ich kann leider auch noch nicht gänzlich auf Windows verzichten. Auch wenn mir Win7 eigentlich ganz gut gefällt.
 
@fudda: SuseStudio oder Debian Live Studio schonmal gehört?
 
Linux gibt es nur spezialisiert auf Serveranwendungen wirklich durchgehende Workflows. Bei Client Anwendungen ist Linux einfach schwach, das erlebt jeder der Windows und Linux Umgebung etwas kennt.
 
@JTR: hmmm... meinst du nicht auch, dass das Problem erstens vor dem Computer sitzt?! ;) Schau, ich musste schon viele Menschen in Sachen Software helfen... gewisse Leute denken halt nur 1Bahn und nicht auf mehreren Bahnen... Beispiel: du instruierst einen neuen Mitarbeiter auf einen neuen Mail-Client... gewisse Leute sind offen und checken die andere GUI Umgebung mit den Features in 0 komma nichts, die andere Gruppe an Mitarbeitern sagt jedesmal "das Mailprogramm, was ich vorher nutzte konnte es besser" (ob ja oder nein.. steht aussen vor)... eben, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wenn halt ein Button verdam** nochmalt an einem anderen Ort ist, motzen gewisse halt ;) so ist das Leben ;)
 
Auch wenn das Problem in 99% der Fälle vor dem PC hockt ist doch schön zu hören das es noch Länder gibt für die teure Software keine Hürde darstellt. Währe z.B.in Germany undenkbar...da arbeiten viele Behörden noch mit Win 2000 oder glückliche mit XP. Nuja wer die Steuermilliarden lieber Abzockerbankern hinten reinschiebt der kann sich sowas nicht leisten...nur dumm für die betroffenen Mitarbeiter aber die machen ja keinen Mucks sonst ist der Job weg....deutsche Gründlichkeit....
 
Auf der Dienststelle muss ich mich jeden Tag mit diesem Linux-SCH... (genauer FEDORA) rumschlagen. Und ich freue mich jeden Abend auf meinen Windows-Rechner. Wenn es mit allen möglichen andeen Geräten und Software kompatibelsein soll und alltagstauglich, dann muss eben doch Windows sein, auch wenn das die ganzen "Individualisten" nicht wahr haben wollen. Wenn es für ein paar tausend PCs nicht zu teuer wäre, Windows-Lizenzen zu erwerben, hätten wir gar kein Linux. m Prinzip nicht zu gebrauchender Schrott!
 
@Raphi: unpräziser Unsinn....es gibt keine offizielle Dienststelle hier die mit Linux arbeitet....wenn doch dann welche bitte?????
 
@LaBeliby: Die gesamte Polizei in Niedersachsen, Du Superfachmann!
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