Google-Mitarbeiter spionierte jugendliche User aus

Internet & Webdienste Der Suchmaschinenbetreiber und Webdienste-Anbieter Google hat laut einem Bericht des Magazins 'Gawker' im Sommer einen Mitarbeiter gefeuert, weil dieser sich angeblich unberechtigt Zugang zu Nutzerkonten verschaffte, um an Daten von vier ... mehr...

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Schwarze Schafe gibt es in jeder Firma. Selbst auch in einer Internetfirma miterlebt ...
Solche leute sofort Fristlos feuern und am besten noch verklagen ;)
 
Wenn ich den letzten Satz lese, dann kommt es mir so vor als kenne Google einige Winfuture leser. Da wurde einigen bestimmt direkt der Wind aus den Segeln genommen ;) "Böses Google".
 
Warum spionierte und belästigte er einen kleinen Bengel? Bei Aktiengurus, Prominenten etc. wäre das vielleicht etwas nachvollziehbarer. Aber bei einen kleinem Jungen...
 
@JacksBauer: Ja, dann is das Motiv wohl nicht finanzieller Natur, sondern einer anderen....
 
@JacksBauer: Früh bzw. an kleinen Dingen übt sich wer mal ein richtig großer Jedi-Ritter werden will bzw. wer mal irgendwann richtig viel (die) "Macht" bei Google haben will (?). Nur weil man im Zentrum sitzt\arbeitet darf man sich noch lange nicht alles rausnehmen finde ich ! Insgesamt sehe ich es aber als Nutzung einer günstigen Gelegenheit, das durch die Streetview Geschichte angekratzte Image aufzupolieren a la: ".. wir sind garnicht so schlimm wie ihr denkt..lest doch mal selber wie sehr wir auf (eure) Sicherheit achten !"
 
@JacksBauer: ein 15-jähriger ist kein kleiner junge
 
@snrk: Dann eben ein größeres Kind...
 
Die Google-Mitarbeiter sollten vorher fragen müssen, bevor sie Zugriff auf die Konten erhalten. Oder zumindest nur Zugriff auf Konten, für die gerade ein Ticket offen ist.
 
@Hennel: Müssen sie ja wahrscheinlich auch. Wenn ich bei meiner Homepage Emailkonten von anderen Leuten verwalte, dann kann ich auch in die Emails reingucken, was ich aber nicht tun würde, ohne zu fragen.
 
@Hennel: Und das soll was bringen? Ein Hoster kommt immer an die Daten, wenn er will. Immerhin sind sie ja bei "ihm". Wäre somit nur Augenwischerei ;)
 
@Fallen][Angel: Stimme ich dir voll zu. Zudem sind die Daten auf den Servern von Google und somit gehören die Konten eigentlich Google und nicht dem Endanwender.
 
@ Hennel selbst wenn die immer fragen müssten ist dann der, der gefragt werden muss im stande ohne zu fragen auf sachen zuzugreifen.
 
@Hennel: Und selbst wenn es so eine unpraktikable Lösung gäbe wäre es ja kein Problem vorher ein Ticket zu erstellen. Vollzugriff ist für viele Leute völlig normal, nur blöd wenn einige diese Rechte mißbrauchen.
 
@Hennel: Und jeder Bankangestellte fragt in Zukunft, bevor er die Umsätze deines Kontos oder von dir gespeicherte Daten abfragen will? Praxisnah ist was anderes. Es gibt laut dem Artikel interne Vorschriften, die so etwas vermeiden sollen. Wer sich nicht daran hält wird entlassen.
 
Was mich am meisten irritiert: "[...] Der Ingenieur verschaffte sich unter anderem Einblick in Gesprächsprotokolle von Google Voice [...]" Gesprächsprotokolle??? Seit wann dürfen bei solchen Diensten Protokolle angelegt oder überhaupt die Gespräche mitgeschnitten werden? Ob das Skype auch so macht? Auf welcher Grundlage dürfen die das? Wobei ich es schon ahne ... gell, USA?!
 
@Tjell: Wie im ICQ gibt es dort wohl einen Gesprächsverlauf der gespeichert wird. Nur eben auf den Servern und nicht auf dem heimischen Rechner. So kann ich mir das erklären.
 
@Tjell: Das ist Teil vom Service. Schon eine geniale Sache wenn jemand auf den AB labert und man eine Mail mit dem Inhalt bekommt. Selbstverständlich kann man sowas mißbrauchen... wie alles andere auch.
 
@Tjell: Google hat überall Rechte an Daten in deren Diensten.
 
@Schneewolf: Ein Hoch auf das normale Telefon. Was würde man wohl sagen, wenn die Telekom Protokolle von Telefonaten führen würde?
 
@Tjell: Solange wies nur von der einen Quelle ist ^^
 
@Tjell: Danke? Auf einen solchen Service warte ich schon seit Google Voice in USAland veröffentlicht wurde.
 
@Johnny Cache: Ich bin immer mehr schockiert, mit welchem Leichtsinn Menschen, wie Du auch, alle Errungenschaften an Freiheit und Privatsphäre eigenständig mit Füßen treten. Das kann ich nicht nachvollziehen.
 
@Tjell: Eine solche Freiheit gibt es ja noch nicht einmal, sonst hätte man ja die Wahl ob mal solche Dienste überhaupt nutzen kann, was bei uns eben leider nicht gegeben ist. Wir hatten in einer meiner früheren Firmen auch nicht die Freiheit eine Überwachungskamera in unserem Büro zu installieren weil bei uns ständig Notebooks verdunstet sind. Wohlgemerkt, die Mitarbeiter in diesem Büro wollten diese Überwachung und durften sie nicht durchsetzen.
 
@Tjell: Das machen doch die Amis schon, weltweit. Nennt sich Echelon. ;-)
 
@Tjell: Alle mir bekannten User haben für Talk und Voice ihre Protokollfunktion aktiviert. Ich selbe ebenfalls, weil ich oft die Logs brauche, weil ich viel darüber kommuniziere. Praktischer geht es nicht. Wemm das nicht passt, der kann das abstellen oder einzelne Konversionen auf vertraulich setzen. Das Überträgt sich auch auf andere Hosts und die Androids.
 
@shiversc: Gibt es denn inzwischen eine Möglichkeit Google Voice in Deutschland zu nutzen?
 
@Johnny Cache: Ja, gibt es. Offiziell für die Trusted Programme von Google. Inoffiziell mit nen Proxy, da wirst du aber nicht viel Freude mit haben, wenne s dir ums telefonieren geht. Ansonsten heißt es warten.
 
One Hour Photo, anyone?
 
@The.Wishmaster: Genau dieser Film ist mir beim lesen der News auch direkt eingefallen. Alle Latten am Zaun hat dieser Herr jedenfalls nicht mehr.
 
@jigsaw: Ein wenig beängstigend, wenn man sich vorstellt dass die "Uotpie" des Fremden, der unser Leben beobachtet, unser Leben lebt, durch derartige Mitarbeiter in greifbare Nähe gerückt wird. Ich vertraue Google, nutze auch sehr gerne eine Vielzahl der Google Services, aber an eine derartige "Bedrohung" durch den Missbrauch der Nutzerdaten hatte ich zuvor nie gedacht. Ich hoffe stark, dass es ein Einzelfall bleibt, sowohl für mich als auch alle anderen Nutzer der Google Services und wünsche Google, dass sie sich nicht noch so einen Schädling in die Firma holen.
 
Was auch zusätzlich unterstreicht, dass kein Online-Webspeicher, Online-Backup, Online-Emails, Online-Office und anderes Cloud-Gedöns etc. wirklich 100% sicher vor den neugierigen Augen der Mitarbeiter der Betreiberfirma ist.
 
@GordonFlash: Als ob das bis jetzt nicht klar gewesen wäre?
 
@Roidal: Na bei ComputerBLÖD & Co. erfährt man davon nichts, wenn mal wieder Strato, 1&1 etc. Gratis-Websspeicher als Heftbeigabe "verschenken".
 
@GordonFlash: naja Online Speicher/Backup/E-mails kann man ja (selber vorher) verschlüsseln, da kommt dann auch kein neugieriger Mitarbeiter an die Daten.
 
@monte: Naja ... a) Was nicht selbstverständlich auf Dateinamen zutrifft und b) trotzdem jemand somit - völlig unbemerkt - genug Zeit hat, tausende Passwortphrasen auszuprobieren, um an den Dateiinhalt zu kommen. Oder denkst Du, nur von der Tatsache, dass die Dateien verschlüsselt sind, lässt sich jemand pro forma abschrecken, wenn er alle Zeit der Welt hat, Brute Force anzuwenden?
 
@GordonFlash: kann derjenige ja gerne probieren, selbst wenn er das gesamte rechenzentrum "ausleiht" sollte ihm das auch nicht weiterhelfen, zumindest nicht in den nächsten paar hundert jahren. Glaube kaum, dass jemand, der dort etwas verschlüsselt hochläd dies dann mit einem dämlichen passwort wie 321 o.Ä bzw. generell einem kurzen/unsicheren passwort versehrt und wenn doch, dann ist er ja selber schuld. Ich jedenfalls hätte keine Angst, dass da jmd mein verschlüsseltes Backup brutforce'd :p
 
@monte: wenn man etwas verschlüsselt sollte es schon zu mindest 16 zeichen (egal welche, hauptsache nicht erratbar) haben. Am besten sind wohl, was man meistens liest, eine mischung aus buchstaben und sonderzeichen. was mich jedoch noch interessieren würde. funktionieren auch ANSI-Codes für passwörter? (z.b. bei TrueCrypt)
 
@monte: wie auch immer, für sensible Daten ist das Cloud-Gedöns jedenfalls nichts. Denn: Nichts ist unmöglich und nur der Glaube an die Nichtmachbarkeit, öffnet schon die Türen...
 
Na immerhin wissen wir was Google alles speichert. Alles!
 
@Blubb-blubb: wow...welch neue erkentniss....
 
aha... können die also doch immer und alles mitlesen...
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