Cloud-Dienste: Microsoft entschuldigt sich für Ausfall

Microsoft Der Direktor des Online Services Team von Microsoft, Morgan Cole, hat sich in Form von einem Blogbeitrag über die kürzlich stattgefunden Ausfälle der Online-Dienste geäußert und sich zugleich bei den Kunden dafür entschuldigt. mehr...

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Das finde ich gut und die Idee mit dem Tool ist auch nicht schlecht
 
Anstatt Fehler argumentativ zu rechtfertigen mit Hilfe eines entwickelten Tools, sollten sie das eigentliche Problem beheben. Ich meine, wie vertrauenswürdig ist ein solcher Dienst im Allgemeinen, wenn man damit beschäftigt ist, solche Dienste zu evaluieren? Da will man doch Zuverlässigkeit und keine Rechtfertigungen, warum ein Service, welcher ja nicht gratis ist, nicht so läuft wie er soll. Zwar hielt sich der Ausfall zeitlich in Grenzen, aber da gehts ums Prinzip. Die Probleme werden ja nicht weniger, je mehr sich für Cloud Dienste entschließen.
 
@Rikibu: Hö? Das Tool soll zu INFORMATIONSzwecken dienen, und nicht als Ersatz der Reparatur.... LESEN BILDET!
 
@bluewater: Und wo wäre der kausale Zusammenhang? Warum muss man erwähnen, dass man ein Tool zu Informationszwecken entwickelt, wenn das nicht im Zusammenhang zu den entstandenen Fehlern steht? Das wäre so als würdest du als Gegenmaßnahme bei einem eingeschmissenen Ladenfenster, etwas über die Stromrechnung erzählen - hat auch keinerlei Zusammenhang.
Also wo ist der Zusammenhang zwischen den Fehlern und dem Tool? wohl der, dass man mithilfe eines Tools solche Fehler besser kommunizieren kann... Wenns nämlich thematisch nicht zusammen gehört, dann hätte man das nicht erwähnt.
 
Ließ doch mal genauer. Microsoft will dieses Tool rausbringen das die Leute informiert werden. Was das für Fehler war oder wenn gerade passiert ist, dass die Kunden sofort informiert werden das die gerade nicht machen können
 
Jetzt muß ich doch mal fragen was genau der Sinn von Could-Diensten ist. Bisher war ich der vielleicht irrigen Annahme daß hochverfügbarkeit eines der Argumente dafür wäre, was mir aber in Anbetracht dessen was ich hier so lese jetzt eher unwahrscheinlich zu sein scheint.
 
Ich glaube im Unternehmensbereich soll man das tatsächlich nutzen, damit man sich keinen Kopf mehr um Speicherplatz, Wartung und Backup Lösungen mehr machen muss. Um unglaublich viel Geld zu sparen, weil man dann die ganzen nutzlos gewordenen EDV Abteilungen entlassen kann. Theoretisch.
 
@ElGonzales: Man muss sich halt entscheiden. Wie oft kann man seine Belegschaft verschlanken, bis nichts mehr übrig is? Es ist für mich schwierig, kundenrelevante Informationen dritten Firmen anzuvertrauen. Vor allem die Frage, wer haftet für Verdienstausfälle, wenn zb. wie in dem Fall oben, die Shops, Anwendungen usw. die ja zum erwirtschaften von Kapital, Zufriedenstellung von Kunden notwendig sind? Microsoft wird da sicher nicht haften... Da hab ih doch lieber mein eigenes Serversystem, und wenns eins in einem großen REchenzentrum ist - da bin ich Herr, kann entscheiden was wie gemacht wird Unabhängigkeit ist da was ganz kostbares, genauso wie bei SAAS Diensten die man seit Jahren an den Mann bringen will. Ich schicke diese Klinkenputzer mit großer Freude wieder weg.
 
@Rikibu: Die Preisfrage ist ja was passiert wenn die mal richtig Daten in den Wind schießen und dank eingesparter eigener IT plötzlich gar nichts mehr möglich ist. Vielleicht sehe ich ja auch alles viel zu schwarz, aber irgendwie sehe ich da bei den meisten Szenarien mehr Risiken als Chancen.
 
@Johnny Cache: Ich würde meinen Kunden dieses Risiko nicht zumuten. Auch wenn natürlich meine eigene Arbeit nicht 100 % fehlerfrei ist, aber dann weiß ich wo der Fehler steckt, ich bin selbst verantwortlich, kann alles managen und muss nicht darauf warten, bis sich ein dritter kümmert. Vor allem ist die Kommunikation mit meinen Kunden direkter. Es ist argumentativ schwierig, das technische Versagen einer Drittanbieter Dienstleistung, die der Kunde ja bei mir erworben hat, zu rechtfertigen. Am Ende halte ich mit meiner kleinen Firma rein imagemässig die Rübe für das Versagen der großen Wolkenanbieter hin, weil ich der Ansprechpartner für den Kunden bin (und nicht der Hoster auf welchem der Fehler passierte), das ist mir zu undurchsichtig.
 
@Rikibu: öhm für deine kunden ist der weg zu dir oder microsoft eigentlich der gleiche...
 
@Johnny Cache: da hattest du tatsächlich eine irrige annahme (und eine merkwürdige definition von hochverfügbaren systemen). Die vorteile von cloud sind vorallem die kosten/ausgelagerte wartung/hardwareaufgaben/geringere eigene betriebskosten, hohe leistung auf abruf und vorallem auch die "überall" verfügbarkeit. Hochverfügbarkeit ist definitiv nicht die prämise von cloud diensten, das geht in anbetracht bei der art der anbindung einer firma daran schon garnicht da man das internet nicht kontrollieren kann (zudem wird ja auch nur mit 99,9 prozent verfügbarkeit geworben).
 
@0711: Mit anderen Worten mal wieder BWL. Wie Rikibu schon sagte ist es immer wieder toll den Kunden gegenüber den Arsch hinhalten zu dürfen wenn Dienstleister was vergeigen. Ich glaube darauf kann man gut verzichten.
 
@Johnny Cache: Nö nicht unbedingt bwl...eine cloud infrastruktur hat auch technisch durchaus einigen charme
 
@0711: Für die Betreiber schon, aber für die Kunden eigentlich eher weniger.
 
@Johnny Cache: das würde ich wohl eher dem einzelfall abwägen. Ich kenne selbst gegebenheiten bei denen cloud dienste gegenüber dem klassischen "selbst vorhalten" eigentlich fast nur vorteile hat- z.B. gerade mit dem ms sql 2008 r2 den man hauptsächlich im haus betreibt aber bei monatlichen/vierteljährlichen bedarf an deutlich mehr leistung das ganze in die cloud auslagert. Es gibt viele gegenheiten die für die kunden von großem vorteil sind aber zum nachteil der dienstleister (nicht den cloud dienstleistern ;)) weil sie maximal noch vermitteln...wenn überhaupt,wieso sollte man auch noch mit systemhäusern reden wenn man auch direkt mit den anbietern anbandeln kann.
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