Piratenpartei: Programm soll erweitert werden

Recht, Politik & EU Der politische Geschäftsführer der 'Piratenpartei' teilte mit, dass man dank der Themen im Bereich der Netzpolitik eine Stammwählerschaft finden konnte. Nun soll das Programm der deutschen Piratenpartei auf andere Bereiche ausgedehnt werden. mehr...

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Hatte auf einen Wirtschaftsliberalen Kurs gehofft. Keine Leistung ohne Gegenleistung. Keine Geschenke mehr, finanziert aus Steuergeldern. Konsolidierung und keine Neuverschuldung. Steuersenkungen und Senkung der dekadenten Sozialleistungen.
Dazu Ausbau der Kernenergie als umweltfreundliche und kosteneffiziente Energie für Wohlstand und Wirtschaftswachstum.
Sowie eine strenge Haltung (orientiert an Dr. Sarrazin) in der Integrations- und Migrationsdebatte,
 
@modelcaster: Mal abgesehen vom letzten Punkt heißt die Partei die du suchst FDP. Zum Thema der "dekadenten Sozialleistungen" empfehle ich dir folgendes: Errechne mal deinen Hartz IV-Satz und versuch mal zwei Monate damit zu leben. Ich wünsche viel Freude dabei. Zu dem Punkt Sarrazin sage ich einfach nichts mehr, da wurde sowieso schon viel zu viel gesagt.
 
@LastNightfall: Frag mal einen typischen Studenten, mit welcher Summe er so über die Runden kommen muß. Da wär Hartz4 + Miete oft echter Luxus.
 
@twinky: Genau so sieht es in der Tat aus. Ich hab auch nicht mehr. Wovon auch?
 
@twinky: ich weiß twinky, bin selber stundent und sicher kein wohlhabender ;) Aber die Kosten eines Hartz IVlers sind ja auch höher. Wohnung, Kinder,... Mit Studentenwohnheim oder WG sparrt man viel.
 
@LastNightfall: Die HartuIV Leistungen sind ca. 1000 Euro wert: Wohnung warm in der Stadt über 400 Euro. Kosten der Lebenshaltung, Krankenversicherung. in die Rente wurde bislang auch eingezahlt, GEZ-Befreiung, Sozialtarife in vielen Einrichtungen.
Dazu 100% Freizeit. Kein Fahrtkosten zur Arbeit, keine Kosten für Arbeitskleidung, bzw. Reinigung. Kein Arbeitsstress. Anspruch auf Paragraph 5 Schein und schöne Sozialwohnung zur günstigen Miete.
 
@LastNightfall: Studenten können auch Kinder haben ,-) Und richtig, Studenten leben freiwillig in WGs oder Wohnheimen. Sowas einem Hartz4er abzuverlangen würde große Empörung hervorrufen.
 
@twinky: Zumal Studenten Semesterticket, Studiengebühren etc. bezahlen müssen sowie Bücher, Kopien etc.
Fortbildungszwang für Hartzer gibt es nicht.
 
@modelcaster: Kosten für die Fahrkarte musste ich aber immer selber berappen. In Hamburg sind das für ne Tageskarte 5,40 Euro. Die wurden nie erstattet.
 
@modelcaster: Wäre der Staat überhaupt in der Lage vernünftige Fortbildungen anzubieten?
Fortbildungszwang gibt es nicht? Erscheine mal als Bezieher des ALG 2 nicht zu einer Maßnahme (ob sinnvoll oder nicht), dann gibt es gleich Sanktionen.
Bewerbungen werden auch nur bis zu einem gewissen Grad gezahlt. Dann noch Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen etc.

Wenn man selbst nicht in der Lage ist, fällt es am leichtesten über faule "Hartzer" herzuziehen. Und vor Arbeitslosigkeit schützt auch kein Studium.
 
@twinky: Nur hat ein Student meist auch deutlich weniger Ausgaben.
 
@TiKu: Klar, weil sich ein Student auch stärker zusammenreißen kann und muß.
 
@twinky: Nicht nur deswegen. Man hat auch jede Menge Vergünstigungen (Versicherung, Eintrittspreise, Mensaessen usw.). Ich bin als Student (und das ist noch nicht lange her) jedenfalls immer gut über die Runden gekommen. Als Hartz-IV-ler hätte ich dagegen glaube ich doch so meine Probleme.
 
@LastNightfall: Vor allem übersieht hier jemand großzügig, dass die Bezieher von solchen "dekadenten" Leistungen selbst Steuern gezahlt haben und sich schöneres vorstellen können als vom ALG 2 zu leben.
 
@modelcaster: Cool :) , besonders der letzte Abschnitt mit "Dr. Sarazzin". Geil persifliert :)
 
@modelcaster: Die Piratenpartei spricht sich für soziale Gerechtigkeit aus indem sie annehmbare Mindestlöhne für Arbeitende fordern, und alles was dir dazu einfällt sind noch mehr Lobbyismus, Unterdrückung und systematische Verarmung der Bevölkerung? Schau dir doch an wo uns dieser unregulierte Wirtschaftswahnsinn und der Neoliberalismus geführt haben. Mach mal die Augen auf. Wir leben in einer Gesellschaft wo Millionöre kaum noch Steuern Zahlen und Wirtschaftsverbände in den Ministerien Gesetzesvorlagen schreiben die massgeschneidert sind auf ihre Bedürfnisse. Das Volk geht dabei leer aus.
 
@modelcaster: Dass man sich immer auf H-IV Empfängern aufhängen muss, diese auch noch als wohlhabend hinstellen will...? Schonmal davon leben müssen? Nein, als mal den Sabbel halten. Kommt mir irgendwie immer wieder vor, als wären solche Leute wie du nur neidisch.

Was hier in D auf politischer und wirtschaftlicher Ebene abgeht juckt wohl die wenigsten, aber die bösen Arbeitslosen.

Nur gut dass ich einen Job habe, H-IV ist wirklich hart. Aber laß mal, ich gönne es dir auch mal ein paar Monate davon zu leben.
 
Was haben die denn vor? Linkspartei 2.0 ? Eine von der Sorte Unsinn reicht doch....
 
@DRMfan^^: Wieso? Mindesteinkommen ist wirtschaftlich sinnvoll. Mindesteinkommen heißt, dass Menschen von einer gewissen Arbeit leben können. Das hebt den Lebensstandard jetzt und im Alter. Mehr Geld zur Verfügung zu haben heißt aber auch größere Kaufkraft. Im Endeffekt geht es vielen Unternehmen besser (auch den zur Zahlung von Mindestlohn verpflichteten), wenn die Menschen mehr als nur die Grundversorgung (Nahrung, Miete, Nebenkosten) finanzieren können. Abgesehen davon kann es ja wohl nicht sein, dass der Staat (also wir!) Aufstockungsleistungen zahlen muss, weil Arbeitgeber meinen, völlig unwürdige Löhne zu zahlen. Mindestlohn heißt also mehr Kaufkraft und weniger Sozialleistung. ;) Nur so als Denkanregung.
 
@LastNightfall: Das ist die eine - theoretische - Seite der Medaille. Die andere sieht so aus, dass der Faktor Arbeit künstlich verteuert wird und somit insbesondere in den Unternehmen die einen Großteil des Arbeitsmarktes ausmachen, nämlich kleinen und mittleren Unternehmen, dieser zu teuer wird und keine neuen Arbeitnehmer eingestellt werden und schon vorhandene Arbeitnehmer entlassen werden, da diese nicht mehr tragbar sind. Darüber hinaus stellt ein genereller Mindestlohn einen denkbaren Eingriff in die grundgesetzlich gewährte Tarifautonomie dar. Insofern ist ein Mindestlohn nicht nur nicht wirtschaftlich sinnvoll, sondern ggf. auch grundgesetzwidrig. - - - - - - - - - Mal Butter bei die Fische: Über Mindestlohn kann man sich sicher gut streiten und es gibt viele Aspekte die dafür und viele die dagegen sprechen. Welche im einzelnen überwiegen, ist fraglich und kaum wahrscheinlich, dass es je wirklich herausgefunden wird. Der Verweis auf andere Länder ist auch nicht hilfreich, da eine Beobachtung eines einzelnen Faktors unsinnig und nicht haltbar ist. Was jedoch genauso unsinnig ist, ist Mindestlohn als universellen Heilsbringer zu sehen - oder in der Abschaffung aller Mindestanforderungen bis einschließlich der Sittenwidrigkeit für Entlohnungen das Allheilmittel zu sehen.
 
@LostSoul: Da zahlt ein Arbeitgeber also einen, seinem Geschäftsmodell entsprechenden, realistischen Lohn von etwa 4 Euro die Stunde und muss nun für seine Mitarbeiter unter enormem Aufwand auch noch HartzIV beantragen? Womöglich muss er auch noch in eine kleinere angemessene Wohnung ziehen und sein Privatvermögen bis zum Schonsatz aufbrauchen, um Transferleistungen vom Staat zu beziehen? Wo kommen wir denn da hin?
Als Leistungsträger choreografiert er schließlich die leistungsarme Arbeit seiner Mitarbeiter und füttert sie auch noch durch. - Edit: Achtung Stilmittel! ;))
 
@User27: Du unterstellst da eine Reihe Aussagen, die weder ich noch jemand anders getroffen hat. Ich habe ausschließlich aufgezeigt, dass die einfache Forderung nach einem Mindestlohn nun mal auch exakt zum gegenteiligen Effekt führen kann. Dies bedeutet nicht zugleich, dass deswegen das jetzige System besser wäre, nicht verbesserbar ist o.ä.. Bitte noch mal den obigen Beitrag durchlesen.
 
@LostSoul: Es mag zwar kein universeller Heilsbringer sein. Es müsste aber auch jedem klar sein, dass es nicht auf Dauer gut geht wenn zu viele Menschen mit ihrem eigentlichen Gehalt nicht auskommen und zusätzliche Leistungen vom Staat beziehen.
 
@LostSoul: Mindestlohn ist weder grundgesetzwidrig noch vernichtet er Arbeitsplätze. Das ist einfach Unsinn. Und die Tarifautonomie bleibt auch erhalten, es wird lediglich dafür gesorgt, dass die Abschlüsse auch menschenwürdige Löhne beinhalten, von denen man leben kann. Und da kann niemand etwas dagegen haben. Der Mindestlohn muss kommen, um Armut zu verhindern.
 
@ElGrande-CG: Und beide Aussagen sind, in ihrer Pauschalität, leider falsch. Es gibt umfangreiche Aufsätze in juristischen Fachblättern, die sich exakt damit auseinander setzen und einen Eingriff die Tariffreiheit auf grundgesetzwidrigem Niveau sehen, ebenso wie es andere Meinungen gibt. Sich hinzustellen und zu behaupten, dass wäre - ganz pauschal - nicht so, ist realitätsfremd und falsch. Ebenso verhält es sich mit der wirtschaftlichen Auswirkung einer Mindestlohneinführung. Ich finde es schon interessant, dass sich führende Betriebs- und Volkswirte, die über die verschiedenen Lager hinaus als Kapazitäten gelten, mit dem Thema intensivst auseinander setzen und durchaus zu unterschiedlich(st)en Ergebnissen kommen, die jeweils auch durchaus begründbar sind, aber Du - ganz offensichtlich besser als all jene Fachleute - pauschal urteilen kannst, dass der Mindestlohn keine schädliche Auswirkung hat. Vielleicht solltest Du deine Konzepte mal ganz klar hier darlegen, sollte ja kein Problem sein.
 
@LastNightfall: Manche werden das nie verstehen weil sie auch nicht wollen. Würde man die CDU und FDP in Egoistenpartei 1 und 2 umbenennen (denn nichts anderes sind sie) dann würden die keine 10 % mehr im Bundestag haben. Das problem ist das viele (vor allem ätere Menschen) wirklich noch glauben dass die CDU etwas mit christlich zu tun hat. Diese Ideale die auch die CDU in den Fünfzigern noch wählbar machte und wo sie wirklich noch für und nicht gegen das Volk agiert haben, sind lange vorbei. Jedoch leben sie noch immer davon und das "christlich bringt denen alle 4 Jahre regelmässig 40+ % ein. Eine bessere Erklärung hab ich leider nicht für das Phänomen CDU und FDP. Denn rein Rechnerisch ist es ja unlogisch dass die an der Regierung sitzen. Denn wie kann eine Regierung die für 10% der Bevölkerung Günstlingspolitik betreibt von über 50% der Bevölkerung gewählt werden?
 
@Traumklang: du bist wohl ein sozialromantischer Träumer. Warum spricht du von "Egoistenpartei"? Das sind doch sozialistische Parteien. Die CDU ist doch eine leistungsfeindliche Umverteilungspartei. Auch in die Migrationsdebatte recht links.
 
@modelcaster: Das hat nichts mit Sozialromantik zu tun. Ich bin nur der Meinung dass es selbstverständlich ist dass ein Arbeitnehmer von seinem Lohn nicht nur existieren sondern auch leben kann. Daran ist nichts falsch. Ich verstehe nicht warum z.B. eine Putzfrau die im Hotel Zimmer reinigt und Betten bezieht mit nem Dumpinglohn abgespeist wird. Wenn die erst mal die Nase voll hat und nach Hause geht, weil sie von Hartz4 besser lebt dann kann das Hotel innerhalb von 24 Stunden dicht machen. So wichtig ist ihre Arbeit. Da kannst du noch so viele hochbezahlte Hotelmanager einstellen. Solange die dann nicht anfangen den Dreck der Hotelgäste wegzumachen siehts alt aus mit der Vollausbuchung der Zimmer und somit auch mit der Wirtschaftlichkeit des Hotels an sich. Es muss wieder selbstverständlich werden Arbeit in Deutschland wertzuschätzen egal wie angeblich niedrig oder schmutzig Diese auch ist.
 
@Traumklang: Es wundert mich wirklich nicht, dass Du die Wähler jener Parteien nicht nachvollziehen kannst, weil Du dich in deinen pauschalen Urteilen ergehst. Unabhängig von seiner persönlichen Meinung, sollte man sich aber einfach mal die konkreten programmatischen Inhalte einer Partei auseinander setzen. Da wird man dann Dinge finden, die einen persönlich, aufgrund Erfahrung, Prägung, Umfeld, Präferenzen usw. eher passt und man wird welche finden, die einem eher nicht passen. Für den einen kommt dabei eben raus, dass die Linke realitätsfremde sind und die FDP die einzig wirtschaftsliberalen, für die anderen sind das eine knallharte Lobbyvertreter und die anderen Vertreter der sozialen Gerechtigkeit. Wer sich jedoch nicht ernsthaft und gewillt damit auseinandersetzt und damit auch hinterfragt, warum Wähler "der anderen" nun eben dies gewählt haben, ohne sich auch Plattitüden á la "Unionswähler sind eh nur alte Säcke" und "Alles Spinner" zu reduzieren, wird zum einen selbst niemals für "seine" Partei Zustimmung generieren können und zum anderen auch niemals in irgendeiner Form konstruktiv an der politischen Entwicklung mitwirken können. Dass dabei dann auch noch außer Acht gelassen wird, dass Schwarz-Gelb nun mal bei der letzten Zahl von einer Mehrheit der Wähler legitimiert wurde, während "die anderen" nur eine Minderheit der Stimmen erhielten, darf auch nicht vergessen werden. Würde man es tatsächlich nur auf das Alter der Wähler reduzieren können, würde man das "Problem" ja ohnehin nicht mehr lange haben: Demographischer Wandel, höhere Sterberaten innerhalb der nächsten 20-50 Jahre etc. würden ihren Teil tun - aber glaubt wirklich jemand, dass sich dadurch die Wahlergebnisse ändern? Nein. Denn es gibt immer wieder Leute, die ihre Meinung wechseln, es gibt aber vor allem auch immer weiter Leute, die aus persönlichen Gründen eben auch z.B. die CDU als ihre politische Heimat sehen, sobald sie anfangen sich dafür zu interessieren. Nicht umsonst freuen sich z.B. die Jungen Liberalen, als Vorfeldorganisation der FDP, heute über ihren höchsten Mitgliederstand aller Zeiten. Wie auch immer: Eine konstruktive Auseinandersetzung wird dir nur gelingen, wenn Du nicht versuchst, Wähler bestimmter Parteien pauschal über das Alter oder ihre vermeintlich fehlende Intelligenz oder ähnliches abzutun.
 
@LostSoul: Es soll ja auch Jeder für sich entscheiden. Aber was bringt einem Zeitarbeiter die FDP? Ausser Spruche wie "Flexibilität am Arbeitsmarkt", "Privatisierung aller staatlichen Bereiche" die für die Allgemeinbevölkerung da sind (Staatliche Infrastruktur). Hat diese Partei nicht wirklich viel zu bieten. Schau mal wenn du als Mittelständler ne Handwerksfirma hast aber aufgrund der geringen Kaufkraft der Bürger keine oder nur noch ungenügend Aufträge reinbekommst dann hast auch du daran nichts gewonnen. Sondern musst dann im Gegenzug Personal entlassen dass dann aber gleichzeitig von der Politik der FDP bestraft wird weil sie ja jetzt arbeitslose Schmarotzer sind. Da wird das Individuum nicht gefragt. Warum und weshalb interessiert die auf dem Arbeitsamt nicht mehr. Das ist doch nicht gut oder gerecht.
 
@Traumklang: Zeitarbeit hat tatsächlich - im gegenwärtigen Modell - viele Nachteile. Es bringt aber auch tatsächlich Vorteile. Ích würde ein Modell ähnlich wie in Frankreich begrüßen, bei dem Leiharbeit - IIRC - mit 120% der Vergütung eines Festangestellten vergütet wird. Das lässt nämlich tatsächlich die Flexibilisierung zu (die z.B. durch Ausfall von Mitarbeitern durch Krankheit, Schwangerschaft etc.) benötigt wird, sorgt aber zugleich dafür, dass das System nicht interessant ist, um seine bisherigen Arbeitsplätze dadurch zu ersetzen. Und um den Bogen jetzt auch noch mal zu spannen, warum Zeitarbeit auch ab des Bedürfnisses von Unternehmen gesamtwirtschaftlich sinnvoll ist: Ca. 60% der Personen die in Zeitarbeit tätig sind, finden nach ca. 24 Monaten hierdurch wieder eine reguläre Festanstellung. Es ist somit durchaus ein funktionierendes und probates Mittel zur Wiedereingliederung von Arbeitslosen, die sonst evtl. keinen neuen Arbeitsplatz gefunden hätten. - - - - - - - - Ab davon: Wir sind uns ja grundsätzlich darüber einig, dass eine höhere gesamtwirtschaftliche Kaufkraft sinnvoll ist, gleichgültig ob das nun ein kleines, mittleres oder großes Unternehmen betrifft. Die Frage ist halt nur, ob die Einführung eines Mindestlohnes das richtige Mittel ist, um diese Kaufkraftsteigerung zu schaffen. Aus diversen Gründen sehe ich es überwiegend so, dass dies nicht der richtige Weg ist. Gleichwohl kann natürlich jeder andere seine Meinung dazu haben und ich bin auch gerne bereit, mich darüber - konstruktiv - zu unterhalten. Eventuell kann man ja auch mich überzeugen oder aber ich überzeuge mein Gegenüber davon, dass zumindest Mindestlohn nicht der richtige Weg ist. Das kann aber - so oder so - nur geschehen, wenn man eine ideologiefreie, ergebnisoffene und konstruktive Diskussion ohne Pauschalurteile und sonstige negative Einwirkungen führt. - - - - - - - Abschließend: Selbst innerhalb der FDP gab es große Kritik an der Aussage von Herrn Westerwelle, bzgl. der von dir angesprochenen Äußerung. Und selbst wenn Herr Westerwelle Parteivorsitzender ist, so sollte man nicht den Fehler machen, und eine Partei an einzelnen Aussagen bestimmter Personen fest zu machen. Denn in dem Fall wäre jede Partei unwählbar, da es von jedem Politiker Aussagen gibt, die im Zweifelsfall "unschön", unpassend oder wenig substanziell sind.
 
@LostSoul: Super! Bester Kommentar (re9), den ich seit langem hier gelesen hab! Gab ein +!
 
@LostSoul: Ich lebe seit einiger Zeit in Schweden und hier ist es auch so geregelt dass ein Arbeitnehmer einer Zeitarbeitsfirma für seine Felxibilität die Er an den Tag legen muss auch kompensiert wird. Deren Löhne sind hier so weit ich das weiss um 10% höher als die der Festangestellten. Dass damit die Nutzlichkeit mit dem Guten verbunden ist steht auch für mich ausser Frage. So sollte es ja auch sein. Aber was ich mit Mindestlohn meine ist nicht ein Lohn den man von Heute auf Morgen einführt und Firmen zum Kündigen oder in die Knie zwingt die eh schon Probleme haben. Ich würde mir einen Mindestlohn wünschen der erst mal niedrig angesetzt wird aber gesetzlich verankert steigt. Der eine Progression aufweist die über dem Inflationsausgleich geht damit auch diese Lohngruppen langsam aber sicher an die Regionen geführt werden wo man sagen kann dass die Unsittlichkeit der Löhne der Vergangenheit angehören. Kurzum einen Lohn der sicherstellt dass man sich nicht nur über Wasser halten, sondern auch für die Altersvorsorge sparen kann oder mal ein Auto drin ist. Das Problem was ich jedoch sehe ist dass es in der FDP (zumindest hab ich noch keinen von denen das sagen hören) sich für solch eine Lösung ausgesprochen hat. Darüber sollte zumindest auch mal in der FDP nachgedacht werden müssen. Denn egal wie gross eine Firma oder ein Konzern ist. Er lebt immer von seinen Arbeitern und von seinen Kunden. Wenn Beide nicht mehr kaufen können fehlt Ihm auf Dauer die Geschäftsgrundlage und der Konkurs ist vorprogrammiert. Auch sehe ich keien Sinn in der Privatisierung des Gesundheitssystems. Das hat ja auch zur Folge das unbedingt Gewinne realisiert werden müssen, mit oft katastrophalem Ausgang. Verstaatlichung macht also nicht immer Sinn. Aber gut ich schweife ab sorry :-D
 
@LastNightfall: Mindestlohn heisst weniger Arbeitsplätze. Es rentiert sich nicht einen neuen Arbeitsplatz zu schaffen weil er zu teuer ist. Das bedeutet dass der Staat viel mehr zahlen muss. Das was der Staat zahlen muss, muss er sich über Steuern holen. Dieses Geld fehlt dann wieder beim Bürger und den Unternehmen.
 
@LastNightfall: Sehr gute Einstellung, der Mindestlohn muss unbedingt her. Es kann nicht sein das man als fertig Ausgebildeter nur 100€ netto mehr verdient als wenn man Arbeitslosengeld bezieht! Mir wurden als Techniker 1000€ Bruttolohn angeboten, dabei hätte ich die Verantwortung über eine ganze Produktionsanlage gehabt. Maschinenwartung, SPS verschiedener Hersteller, Sensortechnik, Produktionsüberwachung (im Lebensmittelbereich)

Der Mindestlohn muss über den normalen Warenkorb, Mietspiegel usw. hinausgehen. Es muss genügend Geld übrig bleiben um sich ein Polster für die Rente anzulegen, ohne das man auf einen jährlichen Urlaub oder ein Auto verzichten muss. Firmen die diesen Mindestlohn nicht zahlen können, sind einfach nicht überlebensfähig. Es kann nicht sein das die Bevölkerung auf "Pump" leben muss, um ihr Leben zu Finanzieren. Damit meine ich sowohl KFZ und Konsumkredite als auch staatliche Förderungen aus Steuergeldern.

Hohe Steuern auf Kapitalerträge (Fonds, Aktien für Altersrente) und Doppelbesteuerung (zB.: Öko + Mwst) gehören ohne Rücksicht auf die Finanzierung des Staates abgeschafft. Der Staat muss sich verpflichten wenn möglich Personal abzubauen, die Politikerpensionen stark zu kürzen und auch sonst bei Baumaßnahmen im Infrastrukturbereich besser zu planen und weniger Geld zu verschwenden.

Es gibt so viele Themen, die sehr wichtig wären.
 
@X2-3800: Das was Du da schreibst, ist wohl auch kaum das, was irgendjemand - egal ob hier oder in der Politik - im Kern tatsächlich in Frage stellen würde. Nicht umsonst gab es zur Wahl, quer durch die Bank, bis hin zur hier wenig gemochten FDP Aussagen á la "Mehr Netto vom Brutto", "Arbeit muss sich wieder lohnen" etc. pp.. Die Frage ist jedoch nicht die Zielsetzung, denn da gestehe ich allen im Parlament vertretenen Parteien ordentliche Ziele zu, egal ob es nun die CDU, die LINKE, die FDP oder die SPD ist. Die Frage ist halt, welcher Weg der "richtige" ist. Sofern du Mindestlöhne als Lösung ansiehst, findest Du in Bereichen der SPD oder bei der Linken natürlich eine Basis, die das genau so sieht. Sofern du - ebenso korrekt - den Abbau von Subventionen und sonstigen Bevorzugen als Teil der Lösung siehst, wirst du im Lager der FDP fündig. Letztlich ist es wohl eine Mischung, die es am besten macht: Jedermann vollkommen frei von Gegenleistung zu fördern kann ebenso wenig sinnvoll sein, wie auf bestimmte Förderungen zur Lenkung in Richtung von gesamtgesellschaftlichen Interessen zu fördern, wobei diese auf ein absolutes Minimum begrenzt sein müssten. Wie auch immer: Es gibt, IMO, weder eine "verblendete Linke", noch eine "verlogene FDP", noch eine "nichtswissende CDU", sondern nur unterschiedliche Ansichten, wie ein bestimmtes Ziel, nämlich maximale Wohlfahrt für die Gesellschaft, erreicht werden kann.
 
@DRMfan^^: Ist doch gut, wenn die den Grünen und der Linkspartei Stimmen wegnehmen und an der 5% Hürde scheitern. Schwächt das linke Spektrum.
 
@modelcaster: Was gefällt dir denn an einer ungerechten Gesellschaft? Hast du ne Zeitarbeitsfirma und vermietest Menschen an Firmen (zu Dumpinglöhnen)? Bist du Abmahnanwalt und lebst auf kosten von Studenten die nen Pullover von Abercrombie auf Ebay verkaufen oder einfach nur ein Bildchen benutzen was sie ach so schrecklich nicht selbst gemacht haben? Mich würde mal interessieren was so einer wie du für Gründe hat. Ob ich die nachvollziehen kann, kann ich dir aber nicht garantieren. Ich versuche es aber zumindest. Du musst sie mir nur nennen.
 
@Traumklang: vielleicht lebe ich ja selber vom Sozialstaat?
Ich bin einfach für Leistungsgerechtigkeit. Keine Enteignung über Steuern und Umverteilung an faule wie mich. Keine Leistung ohne Gegenleistung. Keine Langzeitversorgung von HartIV Dynastien. Wer aus Faulheit keinen Hauptschulabschluss macht, weil er sich in der Sozialen Hängematte ausruhen will, der soll nicht vollversorgt werden.
 
Erstmal vorweg: Das politische System ist viel zu kompliziert, als das wir es in seiner Vollständigkeit erfassen können. Nicht umsonst kann man Politik studieren. Dreht man an einer schraube hat das Auswirkungen an einer anderen Stelle.
Meine Meinung zum Mindestlohn ist, dass dieser auf jedenfall eingeführt werden soll, man muss sich nur mal selbst in die Position der Leute begeben. Ich glaub kaum das hier einer von euch Putzen geht... Das Argument das dann Arbeiter entlassen werden, zählt nicht, dass ist nur ein Druckargument der Arbeitgeber! Die Anzahl der Arbeiter richtet sich immer noch nach der Nachfrage und nicht den Lohnkosten, weil wie schon gesagt wer soll dann die Arbeit machen? In der Marktwirtschaft geht es halt nach dem Prinzip der Gewinnmaximierung! Siehe was bei Schlecker passiert ist. Ihr habt aber auch schon die Lösung gesagt, man bezahlt Zeitarbeitern mehr statt weniger. Regulierung heißt hier nicht Schlüsselwort und nicht Liberalisierung wie es unsere jetzige Regierung (FDP) macht.
 
Regulierung heißt hier das Schlüsselwort und nicht Liberalisierung wie es unsere jetzige Regierung (FDP) macht. (Sorry konnte nicht editieren)
 
@senfglas: Es ist schon interessant, dass Du das System per se für zu komplex hältst, im Kern also eine Vereinfachung sinnvoll wäre, aber im Nachtrag schreibst, dass Regulierung die Lösung wäre. Regulierung ist eine Verkomplizierung der Sachlage, nämlich durch Regelung durch Gesetz, Verordnung oder Richtlinie. Eigentlich ist hier gerade die FDP eine der Parteien, die im Kern tatsächlich keinen(!) staatlichen Eingriff fordert, sofern dies nicht notwendig ist, im Gegensatz zum von dir genannten.
 
@senfglas: Gibt mittlerweile Mehrere die hier nicht mehr editieren können. Geht mir auch so.
 
Leute, wählt was ihr wollt, nur nicht rechts. Und vor allem nicht mehr diese UNTERHOSEN-Regierung (vorne Gelb, hinten Schwarz) !!! Dreistere Lobbyarbeit geht wohl nun wirklich nicht mehr !!
 
@pubsfried: Durch die Sozialdemokratisierung der CDU kann man nur noch rechts von der CDU wählen. Alles andere ist kranker Irrsinn, der unser Land und unsere Zukunft kaputt macht..
 
@modelcaster: Ohja, alles was nicht deiner eigenen Meinung entspricht ist "kranker Irrsinn"
 
@modelcaster: @pubsfried: Es gibt keine sozialdemokratisierte CDU. Die Schmiergeldpartei ist noch genau so neoliberal und kapitalismusgeil wie früher auch. Wer die wählt, dem ist nicht mehr zu helfen.
 
@pubsfried: Schwarz und Gelb sind rechts. Schau dir mal das Politikdreieck an oder wie das heißt. Sie sind nur nicht rechts extrem.
 
@Shadow27374: Tja und das zeigt nur, wie überholt dieses klassische Modell der Parteizuordnung ist. Geschichtlich betrachtet, ohne zu weit ausholen zu wollen, sind die Liberalen - noch als Vorgänger der SPD und bis hin zur Zeit der Weimarer Republik und des Kaiserreiches - eigentlich sogar im Spektrum weit links anzusiedeln. Dass ferner konservative Werte mit "rechts" gleichzusetzen ist, mag im Modell der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch sinnvoll gewesen sein (und auch da war es schon massiv umstritten), aber spätestens seit Ende jener Zeit ist eigentlich vollkommen klar, dass das Modell überholt ist. Ein reines Links-Rechts-Modell ist obsolet und selbst das von den Piraten kommunizierte Dreiecks-Modell ist eigentlich nicht ausreichend, weswegen eigentlich eher auf größere und kompliziertere, gerne auch mehrdimensionale Modelle ausgewichen wird. Wobei sich die Frage stellt, wem das eigentlich konkret hilft. Mir ist eine (versucht-)objektivierte Einordnung der Parteien ziemlich egal, da es um die Inhalte geht, die ich für mich persönlich teile und nicht um die Frage, ob eine Partei - laut gängiger Konvention - momentan nun eher links, rechts, libertär oder sonstwas ist.
 
@pubsfried: Was ist gegen rechts einzuwenden? Wir haben leider in DE keine ernst zu nehmende rechte Partei. Rechts muss nicht braun und rechts muss nichts mir Rassismus zu tun haben. Eine "anständige" rechte Partei wäre mal zu befürworten.
 
@Spürnase: "Eine "anständige" rechte Partei wäre mal zu befürworten." Dann gründe eine.
 
@ElGrande-CG: Es gibt durchaus einige, jedoch bisher keine mit durchschlagendem Erfolg (der übrigens von allen möglichen Politwissenschaftlern durchaus gesehen wird), da man für sowas auch das entsprechende thematische und personelle Zugpferd braucht. Bei den Piraten war es, im weiteren Sinne, eine gemeinsame Ideologie, die die Wähler verband. Sofern man die o.g. Prognosen erreichen will, braucht es jedoch noch mehr, nämlich das Personal, dass eher konserverative Wähler zu einem Wechsel überzeugen kann. D.h. du bräuchtest z.B. Personen wie Merz, Clement, Sarrazin, Steinbach etc. in der Führungsriege. Dann würde man dort auch wirklich ein Problem für die CxU schaffen.
 
Die Grünen sind seinerzeit auch nicht in den Bundestag gekommen, indem sie zu allem eine Meinung hatten...
 
@Lastwebpage: Die Grünen sind auch zu einer gänzlich anderen Zeit ins Parlament eingezogen. Mit gleicher Argumentation könntest Du sonst auch behaupten, dass heute ein Demagoge vom Schlage Hitlers hätte heute die gleichen Chancen wie damals. Eine monothematische Partei hat heute zwar gute Chancen auf bestimmte Wähler abzugreifen, die sich eben mit dem Ziel identifizieren können und unzufrieden mit den etablierten Alternativen sind, aber sie erfahren keine größere Rückendeckung durch den gesamten Bevölkerungsquerschnitt.
 
@LostSoul: Ich befürchte nur dass die grosse Mehrheit irgendwann so die Nase voll hat dass sie halt wieder einen wie Hitler an die Macht wählen. Fakt ist wir brauchen einen Umbruch. Dieser Umbruch wird extremer, schmerzhafter und ungerechter sein je später er kommt. Notbremsen ist nie gut. Hinterlässt immer jede Menge Gummi auf dem Asphlat. Um das mal mit einer Metapher zu verdeutlichen. Warum nicht schon frühzeitig was machen aber dafür in kontrollierten Bahnen. Ohne Gewalt und ohne. Das macht mir halt zur zeit mit am meisten Sorgen. Ein Europa das wiedereinmal brennt weil die meisten keine Alternative sehen als zum Knüppel zu greifen. Alle 80 Jahre wieder. So steht es in den Geschichtsbüchern
 
Das hat mich bislang davon abgehalten die Piratenpartei zu wählen, ohne Programm für das "Reallife", nur für Datenschutz und Internetrechte des Bürgers, wähle ich, als politisch interessierter, doch keine Partei. Jenes Achselzucken der Parteimitglieder bei Fragen zur Außenpolitik, zu sozialen Fragen oder der Umweltpolitik sprach leider Bände, sorgte für bei mir für haarsträuben. Das erinnerte eher an einen Verband mit genauen Interessen, aber nicht an eine Partei, hoffentlich ändert sich das jetzt grundlegend. Die nächste rechte neoliberale Einheitssoße würde dieses Land nicht weiter bringen, aber ich denke das wissen die Beteiligten selbst.
 
@Schrammler: Dazu kann ich nur sagen, "viele Köche verderben den Brei". Was ist so falsch daran wenn eine Partei sich erstmal um einige wichtige Themen kümmert anstatt alles auf einmal zu machen? Im Endeffekt würde sich die Piratenpartei doch sowieso ersteinmal mit einer anderen Partei zusammenschließen müssen, um irgendwann zur Regierung zu gehören. Somit kann die Koalitionspartei sich dann um die anderen Themen kümmern. (weniger Streiterei) Sicher wird sich die Piratenpartei weiterentwickeln und irgendwann ein breiteres politisches Angebot haben. Außerdem würde ich die Themen Internet und Datenschutz schon in den Bereich "Reallife" zählen, da beide einen sehr großen Einfluß auf das Leben der Bevölkerung haben.
 
@X2-3800: Bei allen Lobhuldeleien etc., so muss man ganz klar sagen, dass die Piraten innerhalb der nächsten Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, wohl gar keine Aussicht auf eine Position innerhalb der Regierung haben. Selbst unter "jungen" Wählern, die mit der Partei sympathisieren, gibt es nur wenige, die sie auch tatsächlich wählen - von den älteren Semestern mal ganz abgesehen (die Bevölkerungsgruppe, die übrigens in den nächsten Jahrzehnten am stärksten wachsen wird). Das hängt nicht nur mit dem fehlenden programmatischen Hintergrund, fehlender Parlamantserfahrung etc. zusammen, die von vielen Wählern vorausgesetzt wird, sondern auch damit, dass im Zweifelsfall immer ganz einfach klare Fakten zählen und etwas flappsig formuliert heißt das für die meisten Leute in der Wahlkabine: Was ist mir wichtiger, etwas abstraktes wie Datenschutz (och, ich stelle doch eh jeden Mist bei Facebook rein, was kümmert's da?) oder das Wahlversprechen von $wem_auch_immer, dass ich demnächst 200 Euro mehr in der Tasche habe? Die Antwort ist simpel.
 
@X2-3800: Hallo? Wenn die Piratenpartei im Bundestag sitzt nimmt sie auch an den entscheidungen dort Teil. Da zurzeit alls sehr ausgeglichen ist könnte sie mal zum Zünglein an der Waage werden. Da bin ich dann doch auch sehr daran interessiert wie die Partei zu allem anderen steht. Oder will sie sich immer enthalten?
 
Ein komplettes Parteiprogramm ist sinnvoll. Atomausstieg im Programm ist auch ok.
Das mit dem garantierten Mindesteinkommen ist aber ein zweischneidiges Schwert.
Schliesslich muss das Geld für das Mindesteinkommen erst mal erwirtschaftet werden. Es gibt also weniger neue Arbeitsplätze im inland weil die Arbeitsplätze für die Arbeitgeber teurer werden. Sowas passt eher zur Linkspartei als zur Piratenpartei.
 
@chrisrohde: Auf der anderen Seite müssen die knapp 2 Millionen Aufstocker nicht mehr vom Staat finanziert werden! Geld was dann den anderen wieder zu Gute kommt da die Sozialbeiträge sinken! Es geht nicht darum 1500Netto im Monat zu bekommen, den meisten Aufstockern wär schon geholfen wenn Sie für Ihre Arbeit schon 850€/m bekommen.
 
@wieselding: viele der Aufstocker werden dann arbeitslos.
@chrisrohde warum ist der Atomausstieg deiner Meinung nach okay?
 
@modelcaster: Das wäre zu beweisen! Würde es dann heißen dass xx% aller Frisörläden, Putzfrauen, Sicherheitsleute entlassen sind? Wer macht dann die Arbeit? Arbeit muss sich einfach lohnen ohne dass die Leute die genug verdienen diejenigen mitfinanzieren welche nicht genug bekommen, alles andere ist lächerlich. Ich bestreite nicht dass dadurch Leute arbeitslos werden, aber die Arbeit muss trotzdem weiter erledigt werden.
 
@wieselding: Damit setzt du voraus, dass diese Arbeit tatsächlich erbracht werden *muss*. Tatächlich jedoch handelt es sich bei vielen der entsprechenden Arbeitsplätze jedoch um solche, bei denen dies nicht zwangsläufig der Fall ist oder auch das Intervall veränderbar ist. Wenn dich z.B. die Reinigung deines Unternehmens plötzlich x Prozent mehr kosten soll, kannst du das entweder hinnehmen oder aber du überlegst dir, dass du das Reinigungsintervall änderst, Teile (soweit möglich) auf die eigenen Arbeitnehmer verlagerst (Müll wird selbst raus gebracht etc.) usw. Damit fehlt es nun aber doch wieder an der Einnahme auf Seiten des bisherigen Leistungserbringers. Relativ uninteressant ist die Frage natürlich bei Produkten, bei denen der Lohnkostenanteil sehr gering ist - beispielsweise bei der Automobilfertigung oder sonstigen Produkten mit ähnlichem Lohnkostenanteil. Die Frage ist aber, was bei Dienstleistungen und Produkten mit hohem Lohnkostenanteil passiert, wenn der Hauptkostenfaktor Arbeit im Preis steigt. Und dazu braucht es erst mal gar nicht großartig eine BWL-Ausbildung oder so, sondern da ist wohl jedem bekannt, was mit der Nachfragekurve bei steigendem Preis passiert.
 
@modelcaster: Solange es kein schlüssiges Konzept gibt wie man mit den radioaktiven Abfällen umgehen soll kann man nicht weiter auf die Atomkraft setzen. Schliesslich werden sich noch mehrere Generationen mit den Abfällen befassen müssen. Man kann sich sicher darüber streiten wie schnell das mit dem Ausstieg gehen soll und ob es besser ist unsicheren Atomstrom aus dem Ausland zu importieren aber ich denke Atomstrom an sich ist der falsche Weg und man sollte eher auf Alternativen setzen statt neue Kraftwerke zu planen.
 
@wieselding: Bei denen gibt der Staat was dazu. Das wird ihn weniger kosten als wenn die Arbeitsplätze wegfallen und er alles zahlen muss.
 
@chrisrohde: Also im Endeffekt zahlen wieder die Steuerzahler. D.h. ich als Arbeiter soll dafür zahlen, dass ich arbeiten darf und eventuelle meiner eigenen Gesundheit schade, (z.B. durch nicht bezahlte Überstunden etc.)?
 
@chrisrohde: Was nutzen "mehr Arbeitsplätze" wenn der Staat anschließend Geld zuschießen muss damit diese Arbeitnehmer über die Runden kommen.
 
@chrisrohde: Man könnte jährlich mehr als 10 Milliarden an Steuergeldern sparen, wenn man den Kirchen ihre Steuervorteile abnehmen würde, die sie leider noch haben. Es sollte denen reichen, wenn sie ihre Kirchensteuer kassieren. Zusätzlich noch Steuergelder von NICHT-Kirchenmitgliedern zu verprassen, ist meiner Meinung nach nicht richtig. Das Geld könnte woanders sicher besser genutzt werden.
 
@noneofthem: Bitte, wenn Du mit Zahlen um Dich wirfst, dann doch bitte mit korrekten. Von 10 Mrd. jährlich kann nicht die Rede sein. Es wandern rund 450 Mio. Euro jährlich an die Kirche. Das ist zwar immer noch eine ordentliche Summe, über die zu recht zu reden ist, aber von 10 Mrd. kann bei weitem nicht die Rede sein. Und damit Du es auch noch mal nachlesen kannst, hier unter anderem: [1] http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-72370217.html [2] http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsleistung
 
@LostSoul: Du redest von staatlichen Subventionen. Ich meine aber auch noch die Steuererleichterungen. Damit kommt man auf mehr. Ich habe die Quelle jetzt gerade nicht greifbar, aber ich habe die Zahl von knapp 14 Milliarden Euro zumindest für 2001 im Gedächtnis, wenn ich mich nicht irre. Wie dem auch sei. Verschwendetes Geld, das woanders besser angelegt wäre...
 
@noneofthem: Sowohl Steuererleichterung, als auch direkte Zuwendungen in Form von Geld, Sachleistungen etc. stellen Subventionen dar. Ich sprach aber eben nicht von solchen, sondern ausschließlich von den Staatsleistungen, die sich aus historischen Verpflichtungen ergeben.
 
@chrisrohde: Tut mir leid aber das Argument mit den weniger Arbeitsplätzen verstehe ich nicht. Natürlich kann ein Unternehmen mehr Arbieter anstellen wenn sie Dumpinglöhne zahlen. Aber was bringt mir ein Arbeitsplatz von dem ich nicht leben kann?
Bei uns in Österreich gibt es übrigens einen Mindestlohn und dennoch haben wir mit 3,8% die niedrigste Arbeitslosenrate in ganz Europa.
 
Zitat "Im Rahmen des kommenden Parteitags, der im November dieses Jahres in Chemnitz stattfinden wird, soll dies nachgeholt werden."

Ja das haben die auch bitter nötig, vor allen das das in Chemnitz stattfindet.
Denn die Typen sind da bei der Wahl in Sachsen gar nicht angetreten.
Das war ne riesen Sauerrei, bin extra vom Arbeitsort für die Wahl nach Hause gefahren und dann sowas.
(siehe Kommentar weiter unten http://www.piratenpartei.de/node/8/24315 )
 
Politikdiskussionen auf Winfuture sind immer sehr interessant...

Ich finde es gut dass die Piraten sich weiterentwickeln!
Und @ [o12] Das war echt mies, in meinem Wahlkreis waren die auch nicht gelistet.
 
@ [12] X2-3800 & Master F.: Meines Wissens nach trat die PP in Sachsen zugunsten der Europa/Bundestagswahl nicht an. Habe mich damals auch sehr geärgert. Da soll man wählen gehen, hat aber keine Wahl...
 
Dann werde ich die nicht mehr wählen. Wieso wollen die einen Atomausstieg, wollen die Kohle verbrennen oder wie? Gute Nacht Umwelt. Wenn man den Atommüll besser entsorgen würde ist es die sauberste Energie überhaupt.
 
@JacksBauer: Unabhängig von der Positionierung der Piraten: Atomenergie mag eine "gute" Energiequelle sein, zumindest kurzfristig im Vergleich zu Kohle u.a., aber sie als sauber zu bezeichnen, ist blanker Unsinn. Uran (238) hat eine Halbwertszeit von ca. 4,4 Milliarden(!) Jahren, U235 immer noch von knapp 704 Millionen Jahren. Wohlgemerkt: Danach ist das radioaktive Nuklid nicht weg, sondern um die Hälfte(!) gesunken. Selbst mit verschiedenen Vorbehandlungen usw. hinterlässt man damit einer vielfachen Menge an Generationen als bisher überhaupt an Menschheit existiert haben ein massives Problem und das nur, weil man sich nicht ernsthaft der Erforschung von Alternativen widmen will.
 
@LostSoul: Ein riesen Schwachsinn, in Frankreich stehen experimentelle Kernfusionsreaktoren und auch ansonsten nimmt die Solar / Wasser und Windenergie immer mehr zu. Diese erneuerbaren Energien haben jedoch genauso Nachteile was die Kernfusion zur letzten verbliebenen und perfekten Lösung macht. Bis 2020-30 noch mit Atomkernspaltung weiter machen und dann sollte die Technologie genug weit sein.
 
@bluefisch200: Ich schätze, du sprichst auf ITER an. Die Pläne dafür sind ja nun auch schon ein paar Tage alt und es wird sich erst zeigen müssen, was wirklich dabei rumkommen wird - bisher ist da nämlich noch *gar nichts* produktiv geleistet worden (im Sinne von Strom). Auch die anderen von dir genannten Alternativen sind zum Teil massiv in der Kritik oder mit verschiedensten Nachteilen versehen. Aber ich glaube ohnehin, dass Du meinen Beitrag falsch verstanden hast: Ich halte Atomenergie für eine der besseren momentanten(!) Alternativen, zumindest im Vergleich dazu Mrd. Tonnen an Kohle zu verbrennen, aber grundsätzlich bin ich auf jeden Fall dafür so schnell wie möglich eine Alternative zu schaffen, da die Lieferung von Energie durch AKW letztlich (und das habe ich oben geschrieben) auf dem Rücken von hundertausenden(!) Nachfolgegenerationen ausgetragen wird. Insofern halte auch ich es falsch, dass über die Laufzeitverlängerung nicht nur diskutiert wurde, sondern diese auch noch vereinbart wurde. Wenn man *wirklich* 2029 festgestellt hätte, dass - trotz tatsächlicher Forschung - keine ernsthafte Alternative gefunden wurde, *dann* hätte man sich darüber Gedanken machen können, aber so ist der eingeschlagene Weg falsch.
 
@LostSoul: Ich würds ja auch ins All schießen.
 
@JacksBauer: Genau, weil Brennelemente auf Bäumen wachsen, ne? Oh mann...
 
Hmm ich hoffe die PPS (Schweiz) zieht nicht gleich. Bin ein absoluter Befürworter der Atomenergie. Wobei man so oder so nicht nach Partei sondern nach Einzelpersonen wählen sollte. Und im Endeffekt hat das Volk das letzte Wort.
 
@bluefisch200: "Bin ein absoluter Befürworter der Atomenergie." Bietest du deinen Garten als Endlager an?
 
@ElGrande-CG: Bietest du deine Garten an um ein Windrad zu bauen oder dürfen wir ihn fluten für einen Staudamm?
 
@bluefisch200: Also ich hätte lieber ein Windrad im Garten als ein paar Fässer Atommüll. Du etwa nicht?
 
@ElLun3s: Nicht unbedingt, wäre unter meinem Garten ein geeignetes Endlager würde ich sogar weg ziehen. Was ihr Atomgegner nicht versteht, die erneuerbare Energie bringt genau so Probleme aber viel wichtiger: Sie reicht niemals. Sonne und Windenergie so wie Wasserkraftwerke (nicht verwechseln mit Speicherbecken) sind nicht in der Lage den Energiebedarf zu decken und aktuell ist Atomenergie die sauberste Lösung die wir haben um ausreichen Energie zu gewinnen. Es ist keine Endgültige Lösung aber das muss sie gar nicht sein. Es ist einfach immer ein Witz, gegen Kernspaltung wettern aber selbst keine Lösung zu Hand haben und ich bin sicher dass ihr zwei genau so wenig eine Lösung für das Weltweite Energieproblem habt. Ich habe eine: Atomkraft, heute die Spaltung und morgen die Fusion.
 
@bluefisch200: Atomkraft ist alles mögliche, aber garantiert nicht sauber.
 
@ElGrande-CG: Ah genau das war die Antwort nach der ich gefragt habe. Es ist die SAUBERSTE Technologie welche genügend Energie liefert...Fakt.
 
@bluefisch200: Und was ist mit dem Endmüll, der Anteil der Million Jahre "strahlt" ? Ist sowas verantwortbar ?
Ich sage NEIN !!!

Es gibt keine Versicherung, die einen atomaren Zwischenfall versichern würde, wir Bürger haften dafür !!!
 
@allium sativum: Ich frage auch dich, eine aktuelle Lösung für den Energiemangel welche sauberer ist als Atomenergie. In Zukunft Kernfusion und aktuell weiter auf Atomenergie setzen ist die beste Lösung...
 
@allium sativum: Verbrennung, Vergärung von Biomasse z.B. Hackschnitzel, Sonnenkraft, Windkraft und Wasserkraft...alles nach und nach ausbauen. Jede Materie die der Mensch nicht beherrschen kann sollte man bleiben lassen, ist meine Meinung !

Sry, die Antwort ist natürlich nicht an mich selbst gerichtet^^ Sondern an dich bluefisch200...
 
@allium sativum: Verbrennung, sehr sauber, Vergärung bringt zu wenig. Sonnenkraft, zu ineffizient. Windkraft, funktioniert nur an wenigen Orten und ist auch nicht sehr effizient. Wasserkraft, sprichst du nicht von Speicherseen so ist es sehr wenig in Gebrauch und der 3 Seen Staudamm in China zeigt auch wieso. Also, welche Technologie kann HEUTE die Atomkraft ersetzen? Die Antwort? KEINE.
 
@bluefisch200: Atomkraft is einfach zu gefährlich für den Menschen, wir können ja mit weniger Strom auskommen, wenn man sieht, dass z.B. Elektrogeräte aller art effizienter Strom verarbeiten und davon weniger benötigen, zumindest schon mal im privaten Haushalt. Mein TFT braucht nur 30w, mein alter Röhrenmonitor 120w...ist doch ein riesen Fortschritt oder nicht ?
Wir müssen einfach mehr Strom einsparen, dann klappt das schon ! Wie gesagt, ich als Bürger diesen Landes möchte nicht einen durchaus möglichen SuperGAU unterstützen, indem ich auf Atomkraft setzte und sie gut heiße, wenn ich schon weiss, was eine Kernschmelze anrichten kann...das kann kein Mensch dieser Erde verantworten ! Das ist einfach die Wahrheit, dass kann keiner ! Der Mensch benutzt einfach zuviel Materie aller Art, wie Eröl, Erdgas, Uran, Plutonium etc. und kann es nicht wirklich zu 100% im Griff habn. Und nochmals...welcher Mensch kann es verantworten, wenn ein Gebiet über zig tausend Jahre verstrahlt ist, wo kein Mensch mehr gesund leben kann ! Wer kann das verantworten !
Lieber verzichte ich auf den Strom als so einen SuperGAU verantworten zu müssen, der jederzeit passieren kann !!!
 
@allium sativum: Ich bin kein Befürworter davon, die Laufzeit der AKWs Jahr um Jahr zu verlängern - was ja ein regelrechter Volkssport in Politik und Wirtschaft ist. Derzeit haben wir einfach nicht genügend Alternativen - damit ergibt sich aus der Verkürzung der AKW Laufzeiten eine Verlängerung bzw. Emissionssteigerung der KKWs. Da bekommen wir es eben gleich ab. Alles unter dem Strich: bis 2030 wäre eine komplett mit erneuerbaren Energien versorgbare Erdkugel machbar. Dazu gibt es mehr als genügend Studien (verweise z.B. auf Spektrum der Wissenschaft 12/09, S. 80-87). Nur haben unsere Damen und Herren Politiker einfach nicht die Eier in der Hose, alle an einem Strang zu ziehen und mal einen Schnitt zu machen (und jetzt bloss keine Kostenargumente von irgendwem - innerhalb von 20 Jahren wäre man beim halben Budget dessen, was die AKWs/KKWs aktuell kosten). Was bleibt ist die Erkenntnis, dass die derzeitige Energiepolitik rund um die erneuerbaren nur zu einem führt ... nämlich verschwendete Steuermilliarden noch und nöcher und eine höhere Umweltbelastung zum Ausgleich. Das "Ex und Hopp"-Prinzip, wie es viele Kernkraftgegner gerne hätten, wird uns garnichts bringen. Nicht in der Art und Weise, wie damit umgegangen wird. Atomausstieg ja (definitiv!), aber doch bitte vernünftig!
 
@Blutegel: rofl :D
 
toll, dann kann ich die priaten auch nichtmehr wählen wenn die sich jetzt auch gegen atomenergie aussprechen und wo soll bitte ein mindesteinkommen liegen? Hartz IV bietet jetzt schon zu viel geld dafür das die nur überleben sollen, klingt hart ist aber so.
 
@TheIlliterate: Es gibt doch Alternativen z.B.:
https://www.naturstrom.de/
http://www.lichtblick.de/h/index.php
http://www.ews-schoenau.de/
http://www.greenpeace-energy.de/
 
@allium sativum: die leider sehr viel kosten und nicht wirtschaftlich sind in den meisten fällen. und ich finde die ganzen Windkrafträder sind viel schlimmer für die natur als ein atomkraftwerk, welches zur laufzeit fast keine schadstoffe frei setzt. klar der atommüll ist nicht gut, aber besser als die windkrafträder, welche eine wesentlich kürzere laufzeit haben.
 
@TheIlliterate: Dann guck dir das mal an, wenn du mal zeit hast:
http://www.youtube.com/watch?v=pCeO2xvwUAo
 
Ausstieg aus der Atomernergie? Hmm. erst wenn die Alternativen mein Geldbeutel nicht mehr belasten.

Sicher, die A-Energie hat immense Nachteile - aber den Vorteil, dass sie "billig" für den Konsumenten ist.
Hätte nichts gegen grünen Strom, aber nur wenn ich dafür nicht nen Zweitjob benötige. 800 Euro/pa (3.er Familie, 3800 kw) sind mir jetzt schon zu viel.
 
@chris193: 3800 kw im Jahr Verbrauch sind schon viel für 3 Personen, da musst dir echt mal angucken, bei welchen Stromverbrauchern du sparen kannst, bei der IFA hat ich jetzt auch A+++ Geräte gesehn. Wie setzt sich der hohe Verbrauch bei euch den zusammen ?
 
@allium sativum: Kleines Kind... viel Maschinenwäsche.
Bei den Verbrauchern sparen ist so eine Sache. Selbst wenn sich der Kaufpreis im Laufe der Jahre amortiert, der Anschaffungspreis ist dennoch erstmal zu begleichen.
Unser WaMa z.B. ist schon A.

Bin aber eigentlich zufrieden, dass es "nur" 3800kw sind. Waren vor wenigen Jahren mal ~4500kw
 
Als PP Wähler hoffe ich nur, dass das "Programmerweitern" nicht so endet wie bei allen anderen "wir wollen alles (können nur nichts)"-Parteien!
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