Street View: Google-Chef versteht die Ängste

Internet & Webdienste Der Chef des US-amerikanischen Internetkonzerns Google, Eric Schmidt, zeigt Verständnis für die Ängste vieler Menschen im Zusammenhang mit dem Kartendienst Street View. Schmidt betonte, dass sein Unternehmen nichts Illegales tut. mehr...

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Da hat er mehr Verständnis als ich...
 
@Leihmen: er hat sicher auch mehr Geld als du ;-)
 
@jackattack: Und vor allem bringt ihm dieses "Verständnis" durchaus noch mehr Geld.. ;) Also indirekt zumindest..
 
@jackattack: gewagte Prognose :D
@AndreHH: Seit kurzem ist meine Adresse in Berlin. Mein Heimatort liegt auf'm Land und wird wohl nie in Streetview auftauchen... schade eigentlich.
 
@Leihmen: Sei dir da nicht so sicher.
 
Klar "versteht" er das, was soll er denn sonst tun? Diejenigen auslachen und beschimpfen?
 
@puffi: er könnte sich im Bundeskanzleramt verschanzen und rufen "wenn ihr das nicht macht, ich hab hier ne lecker Bombe, ick drück up de knopp..." :-)
 
@puffi: Es gibt "Chefs" die das mit ihren Kunden so handhaben! (Ich verkneif mir hier jetzt Namen zu nennen, sonst beschwehren sich wieder einige man würde nur ein Flame starten).
 
"Dass vielen Bürgern unter anderem wegen ihrer historischen Erfahrung der Schutz der Privatsphäre sehr wichtig ist" - wegen Street View heulen aber gleichzeitig alles persönliche auf Facebook und co posten..
 
@TamCore: da schalten alle scheinbar ihr hiern aus wenns um facebook geht, aber sobald google und/oder konsorten sowas machen schreien sie. welch doppel moral...
 
@TamCore + krauthead: Genau, weil auch alle google-Kritiker ihr Leben auf facebook veröffentlichen...
 
@TamCore: Der Unterschied liegt ganz einfach darin: Bei Facebook stellen sie es freiwillig rein und bestimmen selber, was und wie viel sie reinstellen. Die datenschutzrechtliche Selbstbestimmung ist hier der Unterschied.
 
@Slurp: nur erfährt man wesentlich mehr von einer person über facebook als ich es jemals über google erfahren würde und genau das hat auch TamCore so gemeint (denk ich mal)
 
@krauthead: Klar.. Ich heisse sowas auch nicht gut... Aber er meinte, dass dabei kein Unterschied ist und das ist schlichtweg falsch... Die Selbstbestimmung, ob, wann, was oder wie viel jemand von sich selber im Netz veröffentlicht ist halt der gravierende Unterschied.
 
machmal verstehe ich die welt nicht mehr. während nahezu kein mensch mehr über google earth meckert, wird gegen street view gewettert als gäbs kein morgen mehr. bei google earth sind dinge sichtbar (z. b. private gärten), die man von der straße aus nie sehen würde. street view macht nur dinge sichtbar, die ich auch einfach so sehen könnte, würde ich an die fotografierte stelle fahren und mich umsehen. es sind sogar schon "street view" dienste von anderen unternehmen online, aber gegen die hat natürlich niemand etwas. hauptsache schön im social network sein haus, seine katze, seine kinder und die parties für alle sichtbar hochladen. dagegen hat niemand etwas ;)
 
@jim_panse: hast du nen link von anderen diensten? Hier hatte mal einer einen pepostet, leider war da gerade der server überlastet und nun finde ich den nicht mehr ;)
 
@gruenewaldfee: man ^^ wier durch zufall inner chronik: "http://www.sightwalk.de/"
 
@gruenewaldfee: jo danke :) bin grade dabei zu erkunden^^
 
@gruenewaldfee: ich weiß ja nicht....aber die bilder sind stellen weiße so schlecht zusammengefügt dass sogar verkehrsschilder nur zur hälfte vorhanden sind (so gesehen gleich nach dem ich auf köln geklickt hatte, wenn man das bild nach rechts bewegt)
 
@krauthead: also mir reicht es aus um einfach mal zu gucken ^^ ich erwarte auch keine hochauflösenden bilder. Schade nur das man nicht in die Häuser kann und die Wohnungen durchforsten ^^ :D
 
@gruenewaldfee: wer weiß..evt kriegen wir demnächst ja legale Häuserscanner und nicht nur Körperscannner ?
 
@gruenewaldfee: ich glaube du meintest "http://sightwalk.de/" EDIT_sagt: ;) meine chronik sagte das auch ^^
 
@jim_panse: du würdest sehr einiges davon NICHT sehen. Denn im Gegensatz zum Googleauto ist es dir als Privatknipser UNTERSAGT zum knipsen KÖNNEN einfach mal ne Leiter oder ähnliches an ne im Weg stehende Hecke oder hohen Zaun zu schieben, um - wie das Google Auto aus 3 meter oder sogar mehr Höhe- sog. "Panoramabilder" machen zu können..siehe z.B. http://www.digitaler-fotokurs.de/Rechtliche_Fragen.html
 
@DerTigga: da hast du natürlich recht, google bewegt sich mit seinen aktionen oftmals in einer rechtlichen grauzone, bzw. gegen das gesetz: bilder fremder gärten für alle zur verfügung stellen, fremde häuser fotografieren, unrechtmäßig bücher scannen und online stellen, fremde webseiten durchsuchen, fremde WLANs kartografieren. ist mir bis heute unerklärlich, wieso der gesetzgeber noch nicht dagegen vorgeht.
 
@jim_panse: Wer genug sucht findet oder will finden das es für geplante Taten (noch) keine Strafbarkeit\Gesetze gibt. Und kann man damit wie auch immer Geld verdienen oder sparen wirds eben ausgenutzt. Rückwirkend (auf Basis eines erst NACH der Tat eingeführtem Gesetzes) bestraft zu werden gibts soweit ich weiß nämlich nicht (mehr). Nicht mehr deswegen .. weil mir ein gegenteiliger Fall aus der Nazizeit bekannt ist. Da wurde ein 15jähriger jüdischer Junge ins Konzentrationslager geschafft. Er hatte während er unter einem Hitzschlag litt versehentlich ein Zelt angezündet und dadurch vernichtet. Das Gesetz das eine solche Zerstörung von Volkseigentum schwer strafbar ist kam aber erst ein 1 oder 2 Wochen nach seiner "Tat" heraus.. Dennoch wurde er danach verurteilt. Ich hab intensive Zweifel das Google sowas nicht merken\bekämpfen würde - beim Versuch deren Tätigkeiten zu stoppen per schnell aber eben nachträglich noch besser "passende" Gesetze einzuführen..
 
Wir sammeln keine Daten! - ? - Äh - wir sammeln keine personenbezogenen Daten! - ? - Äh - wir sammeln nur Daten, die Sie uns freiwillig geben! - ? - Äh - na gut, wir sammeln doch ALLE irgendwie abgreifbaren Daten, aber nur um Ihnen noch bessere Dienstleistungen anzubieten - hochqualitativ und kostenlos! Aus reiner Nächstenliebe! Ungefragt? Sicher, wir können doch nicht jeden fragen. Was? Nein, Manipulation liegt uns fern! Und personenbezogene Information - äh Werbung - ist doch legal. Gefährlich? Ach was! Dann würde doch niemand Google nutzen. Die Menschen sind heutzutage richtig clever, durchschauen jeden Trick und wissen genau, wie man sich im Netz vor Gefahren schützt. Und sie haben doch den Überblick über das große Ganze. Die bilden sich doch täglich weiter, in den unabhängigen Medien, im Netz...
 
Guter Artikel zum Thema: http://bit.ly/b11Oqs Zitat: "Hätten Menschen die Möglichkeit gehabt, hätten sie der Einführung des Internets wohl auch widersprochen. Gut, dass niemand gefragt hat."
 
@zwutz: Der Artikel ist weder wirklich gut, noch ist er in seiner Verallgemeinerung richtig. Ist das Internet in Deutschland von den Bürgern angenommen oder nicht? Und was als Ausgangslage für eine Internetentwicklung(bzw. Verhinderung) für Deutschland angenommen wurde, ist auch Quatsch. So hat es sich in den USA ja auch nicht entwickelt. Und daß das Militär die Entwicklung so freigibt, war sicher auch nicht geplant. Wir reden hier immer noch von den USA. Was dort in Archiven zurückgehalten wird und gleichzeitig an Desinformation gestreut wird sollte doch klar sein.
 
ja schon schlimm wenn man Haeuser sieht, die man.. ehm ja.. keiner Person zuordnen kann?! :D aber ja.. es ist sehr gefaehrlich ein Haus zu sehen, weil ich dann weiss, dass dort Person... ehm ja.. kA wohnt ^^;

Das mit dem Wlan erfassen ect. pp ist ne andere Sache. mir gehts nur um die Bilder. :) Aber ich weiss schon wo ich dann einbrechen werde > bei Street View gucken wie das Haus aussieht > bei Maps den Ort schon mal merken und dann vhinfahren, neue Bilder machen. alles planen > kabumm :D
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